Am Donnerstagmorgen wurde der Kantonspolizei Bern eine verstorbene Person im Staatswald bei Oberried am Brienzersee gemeldet.
Der Mann ist ersten Erkenntnissen zufolge auf einer Wanderung tödlich verunglückt. Der Unfallhergang wird untersucht.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat am Donnerstagvormittag, 27. August 2026 in Herisau einen mutmasslichen Einbrecher festgenommen.
Dieser wird verdächtigt mehrere Einbrüche begangen zu haben.
Update zu dieser Vermisstmeldung (29.08.2026)
Der seit Montag, 24. August 2026, in Leysin als vermisst gemeldete 62-jährige Mann wurde bei guter Gesundheit aufgefunden.
Eine Anzeige muss nicht immer auf dem Polizeiposten erfolgen.
Über Suisse ePolice können einfache Diebstähle, Sachbeschädigungen oder Cybercrime-Delikte rund um die Uhr bequem online eingereicht werden.
Mit dem Baustart vom 31. August 2026 beginnen die Vorbereitungsarbeiten für die Neugestaltung des Bahnhofareals Brunnen.
Das Projekt ist ein bedeutender Meilenstein für die Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs in der Gemeinde Ingenbohl.
In den vergangenen Wochen wurden der Kantonspolizei Wallis im Oberwallis mehrere Trickdiebstähle und entsprechende Versuche gemeldet.
Die Täterschaften gingen dabei mit unterschiedlichen Maschen vor. Die Kantonspolizei ruft die Bevölkerung zu erhöhter Aufmerksamkeit auf.
Am Donnerstagabend (27.08.2026) ist ein 76-jähriger Autofahrer auf der Rütelistrasse verunfallt.
Er wurde in lebensbedrohlichem Zustand von der Rega ins Spital geflogen. Gemäss bisherigen Erkenntnissen dürfte ein medizinisches Problem im Vordergrund stehen.
Am Donnerstagnachmittag (27.08.2026) ist ein Stück Wiesland in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. Am Wiesland und an einem Zaun entstand Sachschaden von rund 6'500 Franken.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstag in Frauenfeld eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Kurz vor 19.45 Uhr wurde an der Talackerstrasse eine 39-jährige Autofahrerin durch eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau zur Kontrolle angehalten.
Am Donnerstagabend, 27. August 2026, hat ein Mann in Brunnen die Angestellte eines Verkaufsgeschäftes überfallen und Medikamente erbeutet.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag, 27. August 2026, ereignete sich an der Schwyzerstrasse in Steinen ein Selbstunfall.
Eine Autofahrerin kollidierte im Baustellenbereich mit einer Umfriedung, wodurch das Fahrzeug anschliessend auf die Seite kippte. Die Lenkerin wurde leicht verletzt.
Der Lochbergbach wird im Bereich des Dorfeinganges von Realp renaturiert.
Damit werden wertvolle Gewässer- und Uferstrukturen geschaffen sowie die bestehende Wegverbindung optimiert. Baubeginn ist am 31. August 2026.
Auf der Vorderseite eines Tiefdruckgebietes südwestlich der Britischen Inseln gelangt heute Donnerstag mit einer kräftigen Südwestströmung nochmals heisse und mit Saharastaub angereicherte Luft zum Alpenraum.
Der Föhn in den Alpen nimmt bis in die Nacht auf Freitag noch an Stärke zu. Am Freitag steuert das Tiefdruckgebiet seine zugehörige Kaltfront von West nach Ost über die Schweiz hinweg und beendet die Föhnphase. Auf der Rückseite der Front folgt am Wochenende mit einer mässigen westlichen Strömung weniger warme und trockenere Luft nach.
Rumänische Diebesbande festgenommen
Gestern Nachmittag, um 14 Uhr, wurde der Kantonspolizei Obwalden ein Diebstahl in einem Verkaufsgeschäft in Sachseln gemeldet.
Im Zusammenhang mit dem Schulstart hat die Luzerner Polizei vergangene Woche schwerpunktmässig die Verkehrsüberwachung im Bereich von diversen Schulhäusern und Schulwegen verstärkt.
Bei koordinierten Geschwindigkeitskontrollen wurden dabei innerhalb eines Tages über 300 Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert.
Am Mittwochabend (26.08.2026) und am Donnerstagmorgen (27.08.2026) ist der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen gemeldet worden, dass trübes Wasser in das Rüerenbächli in Waldkirch gelange.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen stammte das trübe Wasser aus einer nahe gelegenen Baugrube und gelangte mittels einer Pumpe in das Gewässer.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen sind am Donnerstagnachmittag (27.8.2026) in Bachenbülach beide Fahrzeuglenker verletzt worden.
Kurz vor 13 Uhr fuhr ein 75-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Oberglatterstrasse in Richtung Oberglatt.
Zwischen SG-Neudorf und der Verzweigung Meggenhus werden Ende August neue Signalträger aufgebaut.
Die Arbeiten erfordern nächtliche Sperrungen in beide Fahrtrichtungen sowie Spurabbauten.
Die Osttangente Basel erhält bei der Brücke Bäumlihof und beim Tunnel Schwarzwald einen neuen, lärmarmen Deckbelag.
Die Autobahn A2 ist auf diesem Abschnitt an fünf Wochenenden im September und Oktober in beiden Richtungen teilweise nur einstreifig befahrbar.
Am Mittwochmittag ist in Sarn eine Automobilistin von der Strasse abgekommen und nach einem Überschlag über eine Wiese hinuntergerollt.
Die Frau verletzte sich und musste ins Spital gebracht werden.
Am Samstagabend findet in Bern das Meisterschaftsspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel statt.
Im Grossraum Wankdorf ist mit Verkehrseinschränkungen und kurzzeitigen Strassensperrungen zu rechnen. Es wird empfohlen, frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Für Unterhaltsarbeiten und Test an der elektrischen Ausrüstung der Nationalstrassentunnels kommt es in den nächsten Wochen zu diversen Nachtsperrungen.
Für die Reinigung des Löschwasserbeckens der Tunnels Visp und Eyholz muss der entsprechende Abschnitt auch tagsüber gesperrt werden.
Vermisst wird seit Donnerstag, 20. August 2026, an seinem Wohnort in 8046 Zürich Walter Aeberli, 84-jährig
Signalement: Er ist etwa 174 Zentimeter gross, von schlanker Statur, kurze graue Haare und trägt eine Sehbrille.
Zudem wurde am Mittwoch ein 39-jähriger Velofahrer bei einer Kollision mit einem Auto leicht verletzt.
Der Unfall ereignete sich kurz vor 16.30 Uhr bei der Verzweigung St.Jakob-Strasse/Jägerstrasse.
Ebenfalls am Mittwoch ereignete sich kurz nach 16 Uhr ein Unfall zwischen zwei Personenwagen und Personen auf einem Fussgängerstreifen an der Zürcher Strasse.
Eine 83-jährige Lenkerin übersah das Bremsmanöver eines vorausfahrenden Autos und kollidierte mit dessen Heck.
Am Mittwoch kam es zu einem Selbstunfall mit einem E-Scooter.
Ein 48-jähriger stürzte kurz nach 3.30 Uhr an der Hechtackerstrasse aus noch unklaren Gründen.
Die Gefängnisse und Justizvollzugsanstalten im Kanton St.Gallen sind sehr stark ausgelastet.
Aus diesem Grund hat die Regierung entschieden, die beiden Gefängnisse in Bazenheid und Uznach wieder zu eröffnen.
Am Mittwoch, 26. August 2026, wurde auf der Dättnauerstrasse ein Autofahrer mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Der 29-jährige Schweizer wurde festgenommen. Sein Sportwagen wurde sichergestellt.
Am Donnerstagmorgen, 27. August 2026, kam es im Kreis 9 zu einem Unfall, bei dem ein Tram ein Personenwagen und ein Fussgänger involviert waren.
Dabei wurde der Fussgänger so schwer verletzt, dass er noch vor Ort seinen Verletzungen erlag.
Am Mittwoch, 26. August 2026, kontrollierten die Stadtpolizei Zürich mit Unterstützung der Kantonspolizei Zürich mehrere Reisebusse.
Ein Chauffeur wurde zur Anzeige gebracht und einem Car vorübergehend die Weiterfahrt untersagt.
In diesem Sommer kam die mobile Baustellenbrücke auf der A2 zwischen Arisdorf und Giebenach zum Einsatz.
Während der Verkehr oben rollte, wurde unten der Belag der Normalspur erneuert.
Am Donnerstagmorgen ist der Polizei ein Einbruchdiebstahl in Pfaffnau gemeldet worden.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte flüchtete die mutmassliche Täterschaft mit einem Fahrzeug. Durch Schussabgaben auf das Fahrzeug konnte dieses fahrunfähig gemacht werden. Daraufhin flüchteten mehrere Personen zu Fuss. Zwei Männer konnten festgenommen werden.
Die Luzerner Polizei hat Anfang August (5. August 2026) im Gebiet Rötelberg in Menznau eine professionelle Outdoor-Drogenhanfanlage ausser Betrieb gesetzt.
Bei der Razzia wurden insgesamt drei Personen festgenommen.
Nach 21 Uhr gingen bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden mehrere Brandalarme des evangelischen Pflege- und Altersheims in Thusis ein.
Zur Sicherheit wurden 37 Bewohnende in ein Nebengebäude gebracht und ein Team des Rettungsdienstes Mittelbünden aufgeboten.
Am Dienstag, 25. August 2026, gegen 8 Uhr, verliess der 43-jährige Martin P. sein Feriendomizil in Blatten bei Naters mit der Absicht, eine Wanderung in der Region Blatten b. Naters – Belalp vorzunehmen.
Seither gilt der Mann als vermisst.
Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Mittwochnachmittag in Affeltrangen eine E-Trottinettfahrerin leicht verletzt.
Sie wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Das SBB Reisezentrum im Bahnhof Uster öffnet am 27. August 2026 nach rund zehn Monaten Umbau wieder.
Im denkmalgeschützten Bahnhof von 1857 erwartet die Kundinnen und Kunden ein modernisiertes Reisezentrum mit neuem Beratungskonzept und zeitgemässen Dienstleistungen für Alltag, Freizeit und internationale Reisen.
Die Kantonspolizei Glarus erinnert daran, dass im Klöntal am kommenden Sonntag, 30. August 2026, der letzte „Slow Sunday“ dieses Jahres stattfindet.
Gestützt auf den Beschluss der Landsgemeinde 2025 gilt an diesen Tagen jeweils von 07.00 bis 19.00 Uhr ein Fahrverbot für sämtliche Motorfahrzeuge.
Am Rand einer Grossveranstaltung in Aarburg wurde ein 55-Jähriger von Angehörigen eines Motorradclubs spitalreif verprügelt.
Die Kantonspolizei ermittelt und sucht Augenzeugen.
Muttenz BL / Autobahnauffahrt A18. Am Mittwochabend, 26. August 2026, kurz nach 22.45 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf der Auffahrt zur A18 in Muttenz einen Selbstunfall.
Der Lenker wurde dabei nicht verletzt.
Die Schweiz gelangt allmählich auf die Vorderseite einer Tiefdruckzone über Westeuropa. Mit einer kräftigen Südwestströmung gelangt am Donnerstag nochmals heisse und mit Saharastaub angereicherte Luft zum Alpenraum.
In den Alpen stellt sich eine starke Föhnlage ein. Am Freitag lenkt ein Tief bei Schottland eine aktive Kaltfront von West nach Ost über die Schweiz hinweg und beendet die Föhnphase. Hinter der Front gelangt am Samstag mit westlicher Strömung wieder trockene Luft zu unserem Land.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.