Am Donnerstag, dem 2. April 2026, gegen 17:00 Uhr, fuhr ein 21-jähriger Einwohner der Region Littoral mit seinem Motorrad auf der Route des Falaises in östlicher Richtung.
Nach dem Kreisverkehr Maladières wechselte er die Fahrspur von links nach rechts.
Zwischen Donnerstag, dem 2. April, 20:00 Uhr, und Freitag, dem 3. April, 9:40 Uhr, kollidierte ein unbekanntes Fahrzeug mit einem schwarzen Citroën C3, der ordnungsgemäß in der Rue des Crêtets 65 in La Chaux-de-Fonds geparkt war.
Der Fahrer des unbekannten Fahrzeugs flüchtete vom Unfallort, ohne den Schaden zu überprüfen.
Beim Brand eines Mehrfamilienhauses in Romanshorn entstand am Samstagabend hoher Sachschaden.
Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist noch unklar.
Ein Ausläufer des Azorenhochs reicht bis nach Mitteleuropa. Im Laufe des Sonntags nimmt der Hochdruckeinfluss im Alpenraum etwas ab. In der Nacht auf Montag erreicht aus Westen die Kaltfront eines Tiefs über Skandinavien unter Abschwächung die Alpennordseite.
Ab Montag verstärkt sich der Hochdruckeinfluss über dem Alpenraum erneut, in der Ostschweiz erfolgt die Abtrocknung etwas verzögert. Der Kern des Hochs liegt zunächst über Deutschland und verlagert sich am Dienstag nordwärts.
Am Samstagnachmittag ist in einem Einfamilienhaus in Treiten ein Feuer ausgebrochen.
Es wurde niemand verletzt. Das Gebäude ist unbewohnbar. Ermittlungen zu den Umständen und zur Brandursache sind im Gang.
Zwischen Donnerstagabend (02.04.2026) und Samstagmorgen (04.04.2026) hebelte eine bislang unbekannte Täterschaft ein Fenster der Volksbibliothek auf und gelang so in das Objekt.
Dort wurden verschiedene Räume durchsucht und Bargeld gestohlen.
Am Freitagnachmittag, 03. April 2026, konnte die Polizei Basel-Landschaft nach einem versuchten Entreissdiebstahl an der Birsfelderstrasse in Muttenz eine tatverdächtige Frau anhalten.
Verletzt wurde niemand.
Ein Anwohner beobachtete, wie ein Unbekannter auf seinem Grundstück herumging und einen Fahrradanhänger durchsuchte.
Die Stadtpolizei Aarau konnte den Verdächtigen wenige Minuten später anhalten. Der 31-jährige Tunesier wurde für weitere Abklärungen vorläufig festgenommen.
Die Schaffhauser Polizei hat am Samstagmorgen (04.04.2026) einen mutmasslichen Täter nach einem Einbruchsversuch festgenommen.
Dieser steht im Verdacht, versucht zu haben, in eine Apotheke einzubrechen. Der Vorfall ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am Freitagmittag ist in Sangernboden eine Lawine niedergegangen.
Ein Mann wurde dabei verschüttet und konnte durch die Einsatzkräfte nur noch tot geborgen werden. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Die Schaffhauser Polizei hat am frühen Samstagmorgen (04.04.2026) zwei mutmassliche Einbrecher in der Stadt Schaffhausen verhaftet.
Sie stehen im dringendem Tatverdacht, kurz zuvor in ein Firmengebäude im Quartier Herblingen in der Stadt Schaffhausen eingebrochen zu sein. Der Vorfall ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Der nächste Online-Infoabend steht an.
Dabei erfährst du alles über den spannenden Beruf der Sicherheitsassistenz und die Ausbildung dazu – direkt aus erster Hand.
Am Karsamstag, 4. April 2026, fuhr eine 19-jährige Frau mit ihrem Auto von Biberbrugg in Richtung Einsiedeln.
Bei der Lichtsignalanlage Rabennest musste die PW-Lenkerin um 07.30 Uhr wegen des Rotlichts anhalten.
Die Rega zeigt in einem aktuellen Beitrag den engen Schulterschluss mit ihren Partnerorganisationen im Kanton Zug:
Gemeinsam mit dem Rettungsdienst Stadt Zug, der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug und der Zuger Polizei stand die Luftrettungsorganisation im koordinierten Einsatz.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Chiasso → Gotthard staut sich der Verkehr zwischen Quinto und dem Rastplatz bei der Dosierstelle Airolo derzeit auf rund 4 Kilometern, Grund ist eine Überlastung der Strecke.
Der Zeitverlust beträgt aktuell bis zu 40 Minuten, Reisende müssen in diesem Abschnitt mit zähflüssigem Kolonnenverkehr bis vor das Südportal des Gotthard-Strassentunnels rechnen.
Am Freitagabend (03.04.2026) ist an der Spiltrücklistrasse eine Person mit einem Auto verunfallt.
Danach begab sie sich nach Hause. Später meldete sich die mutmassliche Fahrerin bei der Stadtpolizei St.Gallen. Verletzt wurde niemand, jedoch entstand Sachschaden.
Am Freitagabend (03.04.2026) sind an der Rorschacher Strasse zwei Jugendliche mit einem E-Roller gestürzt.
Der Mitfahrer wurde dabei erheblich verletzt. Der 16-jährige Fahrer war fahrunfähig.
Am Freitagabend (03.04.2026) wollte eine Patrouille in der Innenstadt einen E-Scooter-Fahrer kontrollieren.
Dieser ergriff die Flucht. Nach längerer Nachfahrt konnte der 14-Jährige angehalten werden.
In Zusammenarbeit mit der Regionalpolizei Zofingen führte die Kantonspolizei Aargau am Freitagnachmittag eine Schwerpunktaktion im Gebiet Boowald durch.
Trotz der Ankündigung von Kontrollen vor wenigen Tagen resultierten etliche Anzeigen und sieben sofortige Führerausweisentzüge. Spitzenreiter war ein 19-Jähriger, der mit 166 km/h unterwegs war.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Chiasso → Gotthard bleibt die Einfahrt bei Airolo derzeit gesperrt.
Die Sperrung betrifft den Bereich beim Südportal des Gotthard-Strassentunnels und steht im Zusammenhang mit Verkehrslenkung bzw. Arbeiten im Zufahrtsbereich, wodurch die direkte Einfahrt auf die Autobahn respektive in den Tunnel an dieser Stelle vorübergehend nicht möglich ist.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitag in Basadingen einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der ausserorts massiv zu schnell unterwegs war.
Sein Auto wurde sichergestellt.
Am Freitagmorgen ist es am Schwarzbirg in Isenfluh (Gemeinde Lauterbrunnen) zu einem Lawinenniedergang gekommen.
Eine Person wurde dabei verschüttet. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden. Ermittlungen zum Ereignis wurden aufgenommen.
vAuf der A2 in Fahrtrichtung Luzern → Gotthard kommt es zwischen Amsteg und Göschenen aktuell zu einem rund 4 Kilometer langen Stau aufgrund von Überlastung, der Zeitverlust beträgt bis zu 40 Minuten.
Die Blechkolonne bildet sich im Zusammenhang mit dem dichten Reiseverkehr vor dem Gotthard-Tunnel in Richtung Süden; Hinweise auf eine Sperrung oder einen Unfall liegen derzeit nicht vor.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Chiasso → Gotthard staut sich der Verkehr zwischen Quinto und der Rastplatz-Dosierstelle Airolo auf rund 2 Kilometer aufgrund von Überlastung, der Zeitverlust beträgt bis zu 20 Minuten.
Verkehrsteilnehmende müssen in diesem Abschnitt mit stockendem Kolonnenverkehr rechnen.
Am Freitagnachmittag, 03. April 2026, kam es gegen 15.40 Uhr an der Zehntenstrasse in Pratteln zu einem Brandausbruch in einem Mehrfamilienhaus.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Gestern Nachmittag wurde der Kantonspolizei eine Verschmutzung eines Baches in Villariaz gemeldet.
Vor Ort stellte der Wildhüter fest, dass der Austritt von Milch zu einer über mehrere Kilometer sichtbaren Verschmutzung geführt hatte. Das Ökosystem wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der mutmassliche Täter wurde identifiziert und wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Am Freitagmittag (03.04.2026) ist es auf der Schwägalpstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 59-jähriger Mann wurde eher schwer verletzt.
Am Freitagabend (03.04.2026) ist es auf der Staubhusenstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 36-jähriger Mann war fahrunfähig unterwegs.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (04.04.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen drei Männer festgenommen.
Sie brachen zuvor in eine Autogarage ein und flüchteten anschliessend mit drei Velos.
Am Freitag rollte in Kümmertshausen ein ungenügend gesichertes Auto weg.
Dabei wurde der Autofahrer vom Fahrzeug erfasst. Mit mittelschweren Verletzungen musste er durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein Tief nördlich von Schottland steuert am Freitagabend eine schwach aktive Warmfront Richtung Schweiz und am Samstag in der ersten Tageshälfte über die Schweiz hinweg. Die Alpensüdseite bleibt wetterbegünstigt.
Danach nimmt der Hochdruckeinfluss wieder zu und es fliesst sehr milde Luft zur Schweiz. Am Sonntag zieht ein neues Tief von Schottland nach Skandinavien. Die zugehörige Kaltfront streift die Alpennordseite in der Nacht zum Montag.
Heute Abend kam es in einem Wohnquartiert in Büren zu einem Polizeieinsatz.
Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. Es wurde niemand verletzt und es entstand kein Sachschaden.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien weisen im Rahmen der Verkehrssicherheitsprävention darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle ist, die teilweise schwerwiegende oder sogar tödliche Folgen haben.
Daher wird erneut an die Verkehrsteilnehmenden appelliert, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, um die eigene Sicherheit und jene der anderen Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.
Auf der Gotthardroute staut sich der Verkehr nach wie vor deutlich.
Auf der A2 von Luzern in Richtung Gotthard beträgt die Staulänge zwischen Amsteg und Göschenen rund 5 Kilometer.
Coop ruft diverse Käse-Produkte der Käserei Landbrügg zurück.
Die Produkte können Salmonellen aufweisen. Es besteht eine potenzielle Gesundheitsgefährdung und es wird empfohlen, die Produkte nicht zu konsumieren. Dies gilt insbesondere für Personen mit geschwächtem Immunsystem, Schwangere, Kinder und ältere Personen.
Heute Morgen brach im Produktionsbereich der Cailler-Fabrik in Broc ein Brand aus.
Der Vorfall führte zur vorsorglichen Evakuierung der Besucher des Maison Cailler. Es gab keine Verletzten.
Am Karfreitag, 3. April 2026, kam es am Grossen Mythen zu einem Lawinenniedergang.
Zwei junge Männer wurden von den Schneemassen erfasst. Ein Berggänger verstarb, der andere konnte sich selbstständig befreien.
Zum Auftakt der Motorradsaison hat die Kantonspolizei Schwyz am Karfreitag, 3. April 2026, im inneren Kantonsteil gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Ziel der knapp sechsstündigen Aktion war es, die Sicherheit von Motorradfahrenden zu erhöhen.
Am Donnerstagabend, 2. April 2026, kurz vor 17.45 Uhr, verursachte eine Motorradlenkerin auf der Alten Hauensteinstrasse in Läufelfingen BL einen Selbstunfall.
Die Lenkerin wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Im Kreuzungsbereich Diessbachstrasse/Bürenstrasse in Schnottwil hat sich am Freitagmorgen, 3. April 2026, ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei haben sich zwei Personen leichte Verletzungen zugezogen. Beide wurden durch den Rettungsdienst zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Am Donnerstag, den 2. April 2026 kam es am Bahnhof von Sitten zu einer Auseinandersetzung.
Zwei Personen wurden verletzt und anschliessend ins Spital gebracht. Drei mutmassliche Täter wurden angehalten und inhaftiert.
Die Kollision von zwei Gleitschirmpiloten ist am Freitagnachmittag (3. April 2026) glimpflich ausgegangen.
Einer landete auf einem Baum, der andere konnte sicher landen. Verletzt wurde niemand.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Freitagmorgen in Bischofszell zwei Personen festgenommen, die mit einem gestohlenen Auto unterwegs waren.
Saffira Guinand ist HR-Spezialistin im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten und hat auf hohem Niveau Fussball gespielt.
2024 entschied sie sich, die Rekrutenschule als Veterinärsoldatin in Sand (BE) zu absolvieren. Dann folgten die Unteroffiziers- und die Offiziersschule.
Gestern durften wir 16 neue Aspirantinnen und Aspiranten bei uns im Polizeikorps Basel-Landschaft begrüssen.
Sie haben sich dazu entschieden, in den kommenden zwei Jahren die anspruchsvolle Ausbildung zur Polizistin / zum Polizisten in Angriff zu nehmen.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Solothurn hat am Donnerstagnachmittag, 2. April 2026, an der Luterbachstrasse in Zuchwil einen Mann angehalten, welcher vorgängig zwischen Niederbipp und Zuchwil mit seinem grauen BMW X6 durch eine aggressive und gefährliche Fahrweise aufgefallen ist.
In diesem Zusammenhang ist die Polizei an den Aussagen von Personen interessiert, die sachdienliche Angaben zum Fahrverhalten des BMW-Lenkers machen können.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.