Heute Morgen kollidierte eine Automobilistin in Romont frontal mit einem Linienbus.
Die Frau wurde verletzt in ein Spital gebracht. Im Bus befanden sich keine Passagiere, der Chauffeur blieb unverletzt. Die Route des Rayons blieb für 3 Stunden für jeglichen Verkehr gesperrt. Ermittlungen sind im Gange.
Am Donnerstagnachmittag ist es in Rothenbrunnen zu einer Kollision zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer verstarb noch auf der Unfallstelle.
Für den Bau einer neuen Erfassungsanlage für die LSVA kommt es auf der A9 bei Visp zu einer Nachtsperrung.
Betroffen sind die Ausfahrt Visp-West sowie der Autobahnabschnitt zwischen Visp-West und Raron.
Am Donnerstagnachmittag, 25. Juni 2026, ereigneten sich in Winterthur innerhalb von rund zwei Stunden mehrere Verkehrsunfälle.
Dabei wurden drei Personen leicht verletzt. Die Stadtpolizei Winterthur klärt die genauen Unfallhergänge ab.
Im Rahmen der Sanierung der A9 zwischen Sion-Est und Sierre-Est sind nächste Woche zwei Nachtsperrungen nötig.
Die Sperrungen erfolgen für eine Anpassung der Verkehrsführung. Der Verkehr wird über die Kantonsstrasse umgeleitet.
In der Nacht auf Freitag meldete ein aufmerksamer Anwohner der Polizei in Stein zwei unbekannte Männer, die um parkierte Fahrzeuge schlichen.
Die sofort eingeleitete Fahndung führte wenig später zur Festnahme eines 28-jährigen französischen Staatsangehörigen und eines 35-jährigen Algeriers.
Am Donnerstagabend ist in Domat/Ems eine Automobilistin mit einem Personenwagen kollidiert.
Die Frau war alkoholisiert und trotz Führerausweisentzugs unterwegs.
Am frühen Freitagmorgen (26.06.2026) ist es zu einem Einbruch ins Haag-Center gekommen.
Die unbekannte Täterschaft verwendete ein zuvor entwendetes Auto als Rammbock und verschaffte sich so Zugang zum Einkaufszentrum. Im Innern rammten sie mit dem Auto mehrere Rolltore.
Am Donnerstag (25.06.2026) wurde ein Tresor in einem Einfamilienhaus an der Frohbergstrasse aufgebrochen.
Die unbekannte Täterschaft floh mit Deliktsgut im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstagabend (25.06.2026) ist ein 54-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A1 in Richtung St.Gallen gegen eine provisorische Leitplanke einer Baustelle geprallt.
Der Mann war alkoholisiert und sein ausländischer Führerausweis wurde aberkannt.
Am Donnerstagnachmittag (25.06.2026) ist es in einer Wohnung an der Brunnenstrasse zu einem Brand wegen eines Akkus gekommen.
Der 62-jährige Bewohner konnte den Brand selbständig löschen und wurde dabei leicht verletzt. Der Akku wurde durch die Feuerwehr geborgen und bis zur vollständigen Abkühlung in einer Hochvoltbox beim Feuerwehrdepot eingelagert.
Am Donnerstagnachmittag (25.06.2026) ist ein 65-jähriger Autofahrer auf der Strasse Neuseeland von einer Polizeipatrouille kontrolliert worden.
Dabei gab der 65-Jährige Vollgas, rammte das Polizeiauto und prallte in ein parkiertes Fahrzeug. Ein Polizist konnte sich mit einem Sprung zur Seite retten. Es wurde niemand verletzt. Der 65-jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Donnerstagmittag (25.06.2026) ist es auf der Rumpfstrasse zu einem Selbstunfall eines Velofahrers gekommen.
Der 75-jährige Mann wurde mit eher schweren Verletzungen von der Rega ins Spital geflogen.
Am Donnerstagmorgen (25.06.2026) ist ein 40-jähriger Gleitschirmpilot verunfallt.
Er wurde mit eher schweren Verletzungen von der AAA Alpine Air Ambulance ins Spital geflogen. Die Kantonspolizei St.Gallen untersucht unter der Leitung der Bundesanwaltschaft den Unfall.
Am Mittwochabend (24.06.2026) hat ein 48-jähriger Mann in einem Restaurant in Bahnhofsnähe Betäubungsmittel konsumiert und andere Gäste belästigt.
Der Mann versuchte die eintreffenden Polizisten anzugreifen, weshalb er unter dem Einsatz von Pfefferspray arretiert wurde. Da der Mann mutmasslich Betäubungsmittel konsumiert hatte und unter deren Wirkung stand, wurde er zur medizinischen Abklärung von der Rettung ins Spital gebracht.
Zum Abschluss der Instandsetzungsarbeiten im Anschlussbereich SG-Kreuzbleiche werden im Juli neue Beläge eingebaut.
Hierfür müssen Teile der Rosenbergstrasse sowie der angrenzenden Feldlistrasse während zwei Wochenenden gesperrt werden. Die Arbeiten führen zu Verkehrseinschränkungen, entsprechende Umleitungen werden signalisiert.
Anlässlich der diesjährigen Radfahrerprüfungen gab es wiederum Preise zu gewinnen.
Tara Shani, Maline Arnold und Nael Taiib durften sich über jeweils 100 Franken Altdorfer Geld freuen, welches die Urner Kantonalbank (UKB) gesponsert hat.
Im gesamten Kanton Bern gilt aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenheit derzeit eine erhebliche Waldbrandgefahr.
Ein Feuerverbot besteht aktuell nicht. Die Behörden rufen jedoch zu besonderer Vorsicht im Umgang mit Feuer auf.
Kater Sunny war in Rotkreuz auf Entdeckungstour und sorgte für einen tierischen Polizeieinsatz.
Nach einem Ausflug durch einen Einkaufsladen und ein Restaurant brachte die Zuger Polizei den zutraulichen Vierbeiner wohlbehalten zu seiner Besitzerin zurück.
Am Sonntag, 28. Juni 2026 findet der 33. Dreiländergiro statt.
Im Münstertal und im Unterengadin ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen und der Umbrailpass wird am Vormittag für jeglichen Verkehr gesperrt.
Eine Berggängerin ist am Donnerstagabend, 25. Juni 2026, kurz vor 20 Uhr, am Kleinen Mythen tödlich verunglückt.
Die 20-jährige Frau stürzte beim Aufstieg vom Vorgipfel zum Hauptgipfel aus bislang ungeklärten Gründen in die Tiefe.
Der am Dienstagmorgen in Wädenswil verunfallte Velofahrer (siehe Medienmitteilung vom 23.6.2026) ist am Donnerstagabend (25.6.2026) im Spital verstorben.
Der 60-jährige Mann erlag zwei Tage nach dem Verkehrsunfall seinen schweren Verletzungen.
Die Schweiz befindet sich weiterhin im Einflussbereich einer umfangreichen Hochdruckzone, welche sich vom Mittelmeer über den Alpenraum bis zur Nord- und Ostsee erstreckt. Die Luftmasse ist trocken und aussergewöhnlich heiss.
Das Hoch bleibt voraussichtlich noch bis am Wochenende wetterbestimmend. Allerdings wird besonders ab Sonntag feuchtere Luft zur Schweiz geführt. Eine Kaltfront führt auf Montag weniger warme Luft zu uns. In der kommenden Woche gibt es nur noch lokale Hitzetage und wieder häufiger Niederschlag.
Am Dienstagnachmittag nahm ein Primarschüler in Selzach eine ungeladene Waffe mit in die Schule.
Die betroffene Schule alarmierte umgehend die Polizei, welche vor Ort die Waffe sicherstellen konnte. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Personen.
Die Kantonspolizei Genf erinnert mit Beginn der Badesaison an die wichtigsten Regeln für ein sicheres Badevergnügen.
Mit einfachen Vorsichtsmassnahmen lassen sich viele Badeunfälle vermeiden.
In den vergangenen sechs Wochen fanden im Kanton Luzern die praktischen Veloprüfungen statt.
Rund 4’000 Schülerinnen und Schüler stellten dabei ihr Können unter Beweis. Am letzten Prüfungstag besuchte Regierungsrätin Ylfete Fanaj die Prüfung in Nottwil.
Auf einem Landwirtschaftsbetrieb ist ein Mann in eine Güllegrube gestürzt und verstorben.
Vier weitere Personen wurden bei dem Rettungsversuch durch Gase erheblich verletzt und mussten in Spitäler eingeliefert werden.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (21.06.2026) ist es auf der Andwilerstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Dabei wurde ein 22-jähriger Mann mit eher schweren Verletzungen von der Rettung ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Heute Nachmittag ereignete sich auf der Hangeriedstrasse zwischen Giffers und Le Mouret ein tödlicher Verkehrsunfall mit einem Motorradfahrer.
Die betroffene Strasse musste für 3,5 Stunden gesperrt werden. Eine Umleitung wurde signalisiert. Die Kantonspolizei ermittelt zum Unfallhergang.
Am Donnerstagnachmittag (25.06.2026) haben sich auf der Autobahn A1, auf dem Abschnitt zwischen St.Gallen-Winkeln und St. Fiden, drei Verkehrsunfälle ereignet.
Zunächst kam es zu zwei Unfällen mit je zwei beteiligten Fahrzeugen. Im darauf entstandenen Rückstau kam es zu einem Unfall, bei dem ein Motorrad und einem Auto beteiligt waren. Dabei wurde der Motorradfahrer lebensbedrohlich verletzt. Im Feierabendverkehr kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Kurz vor 17:20 Uhr kam es im Rückstau vorheriger Unfälle auf der Autobahn A1 zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad und einem Auto.
Der 55-jährige Motorradfahrer wurde dabei lebensbedrohlich verletzt.
Am Mittwoch, 17. Juni 2026, hat ein aufmerksamer Achtjähriger in Winterthur entscheidend zur Klärung eines mutmasslichen Diebstahls beigetragen.
Dank seiner genauen Beobachtung konnte die Stadtpolizei Winterthur kurze Zeit später einen Tatverdächtigen anhalten.
Im Kreisel Sägen-/Rätusstrasse in Chur ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem E-Bike gekommen.
Die E-Bike-Fahrerin verletzte sich dabei.
Am Mittwochnachmittag (24.06.2026) ist es in der Nähe des Bahnhofs zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Personen gekommen.
Ein 26-jähriger Afghane wurde von der Rega ins Spital geflogen. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete. Ein Mann wurde im Laufe der Ermittlungen noch am gleichen Tag festgenommen. Zudem wurden weitere an der Auseinandersetzung beteiligte Männer identifiziert.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat sich in Thun ein Autolenker mit einem gestohlenen Fahrzeug einer Polizeikontrolle entzogen.
Der Lenker ist flüchtig, sein Beifahrer konnte angehalten werden. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Velo ist am Donnerstagmorgen (25.6.2026) in Henggart eine Velofahrerin schwer verletzt worden.
Die 20-Jährige musste nach dem Unfall unter dem Lastwagen befreit werden.
Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Solothurn am Mittwoch, 24. Juni 2026, auf der Oltenstrasse in Oensingen in Fahrtrichtung Oberbuchsiten ein Auto mit 148 km/h gemessen.
Erlaubt sind ausserorts 80 km/h. Der verantwortliche Fahrzeuglenker konnte durch die Polizei angehalten werden. Er wird nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige gebracht und musste seinen Führerausweis zuhanden der Administrativbehörde abgeben.
Die Luzerner Polizei hat am Dienstagabend in der Stadt Luzern einen Mann festgenommen.
Ihm wird vorgeworfen, vorgängig eine Mauer grossflächig versprayt zu haben. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.
Bei hohen Temperaturen belastet Alkohol den Körper zusätzlich.
Er kann die Flüssigkeitsregulation stören, die Wahrnehmung beeinträchtigen und das Risiko für hitzebedingte Gesundheitsprobleme erhöhen. Das Blaue Kreuz Schweiz empfiehlt deshalb während der aktuellen Hitzewelle, keinen Alkohol trinken.
Weil ein 34-jähriger Automobilist das Rotlicht missachtete, kam es in Oftringen zu einer Kollision zwischen drei Personenwagen.
Alle drei Lenker blieben unverletzt. Es entstand geringer Sachschaden. Zwei der beteiligten Lenker standen unter Alkoholeinfluss, der dritte war mit einem nicht betriebssicheren Fahrzeug unterwegs. Die Kantonspolizei nahm den beiden alkoholisierten Lenkern die Führerausweise ab und verzeigte alle drei bei der Staatsanwaltschaft.
Auf der Staltesagi in Buttisholz kam es am Mittwoch (24. Juni 2026, kurz vor 14:00 Uhr) aus noch ungeklärten Gründen zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos.
In der Folge prallten beide Fahrzeuge gegen eine Leitplanke.
Am Mittwochnachmittag (24. Juni 2026, ca. 15:45 Uhr) stockte der Verkehr auf der Autobahn A14 in Fahrtrichtung Zug.
Ein Autofahrer bemerkte dies zu spät und prallte gegen das Auto vor ihm.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.