Ab dem 6. April 2026 ist der Place des Augustins dauerhaft für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zur Rue Prévost-Martin erfolgt über die Rue de Carouge und die Rue Barthélémy-Menn.
Im Zusammenhang mit der Sanierung der Lehnenbrücke Bellevue in Sigriswil werden für den Einbau der Betonträger zwei grosse Baukräne (Mobilkräne) auf der Fahrbahn installiert. Deshalb muss die Sigriswilstrasse im Bereich der Lehnenbrücke Bellevue in den Nächten vom 13. auf den 14. April 2026 und vom 14. April auf den 15. April 2026 vollständig gesperrt werden.
Ein Hochdruckgebiet, dessen Zentrum sich von Mitteleuropa bis am Mittwoch nach Schweden verlagert, bestimmt das Wetter im Alpenraum. Mit nordwestlicher bis nördlicher Höhenströmung gelangt trockene und milde Luft zur Schweiz.
Auf der A2 in Richtung Gotthard staut sich der Verkehr vor dem Südportal derzeit massiv. bi Zwischen Faido und dem Rastplatz bei der Dosierstelle Airolo steht eine rund 8 Kilometer lange Kolonne, es ist mit einem Zeitverlust von bis zu 1 Stunde und 20 Minuten zu rechnen.
Am frühen Montagmittag (06.04.2026) kam es in der Stadt Schaffhausen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto- und Radfahrer. Dabei wurde der Radfahrer verletzt, an den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Am Ostermontagmorgen (06.04.2026) kam es in der Küche einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Thayngen zu einem Brand. Dank des raschen Handelns eines Nachbar-Ehepaars und der ausgerückten Feuerwehr konnte das Feuer schnell gelöscht werden.
Am Ostermontag, 06.04.2026 kam es kurz vor Mittag auf der Autobahn A3 in Niederurnen zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen. Ein 33- jähriger Lenker war auf der Überholspur in Richtung Zürich unterwegs, als er im dichten Verkehr zu spät das Bremsmanöver des vor ihm fahrenden Fahrzeugs bemerkte und mit diesem kollidierte.
Auf der A2 in Richtung Gotthard staut sich der Verkehr zwischen Faido und der Dosierstelle Airolo weiterhin massiv. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen auf diesem Abschnitt mit mehreren Kilometern Kolonne und einem erheblichen Zeitverlust rechnen.
Im Industriegebiet von Suhr soll ein Jugendlicher gemeinsam mit einer zweiten Person in mehrere Gebäude eingebrochen sein. Die Kantonspolizei nahm den 17-Jährigen fest. Die zweite beteiligte Person konnte nicht ausfindig gemacht werden.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht zum Montag in Kreuzlingen zwei Männer festgenommen, die in ein Haus eingebrochen waren. Sie wurden inhaftiert.
Auf der Autobahn A2 von Luzern in Richtung Gotthard hat sich zwischen Amsteg und Göschenen ein Stau von rund 4 Kilometern gebildet. Laut TCS ist die Strecke wegen Überlastung stark beeinträchtigt, Autofahrerinnen und Autofahrer müssen mit einem Zeitverlust von bis zu 40 Minuten rechnen.
An der Wilerstrasse in Gerlafingen ist am Sonntagnachmittag, 5. April 2026, ein historisches Mehrfamilienhaus in Brand geraten und stark beschädigt worden. Für die Brandbekämpfung standen mehrere Dutzend Angehörige verschiedener Feuerwehren im Einsatz. Verletzt wurde niemand.
In der vergangenen Nacht rückten die Feuerwehr des Süd-Bataillons und die Kantonspolizei Freiburg wegen eines Brandes in einem Gebäude, das aus einem Schuppen Lagerhaus und einem Wohnhaus bestand, nach Im Fang aus. Alle Bewohner konnten evakuiert werden. Es gab keine Verletzten. Die Ursachen des Brandes konnten noch nicht ermittelt werden und werden derzeit untersucht.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass sich heute kurz vor 0:30 Uhr in Arogno auf der Stráda da Devógg ein schwerer Unfall ereignet hat. Nach ersten Erkenntnissen und aus noch ungeklärten Gründen stürzte ein 31-jähriger Schweizer aus dem Gebiet Mendrisiotto etwa zehn Meter einen Hang hinab und landete in einem Bachbett.
Auf der A2 in Richtung Gotthard staut sich der Verkehr am Ostermontagvormittag vor dem Südportal. Zwischen Quinto und dem Rastplatz Dosierstelle Airolo steht der Verkehr auf mehreren Kilometern, Reisende müssen mit deutlich längeren Fahrzeiten rechnen.
Der Kanton Aargau wird seit mehreren Wochen und Monaten von Autodieben aufgesucht. So geschehen auch diese Nacht in Turgi. Zwei Männer brachen in eine Autogarage ein und entwendeten einen BMW. Nach einem Selbstunfall konnten die beiden Tatverdächtigen - Franzosen im Alter von 17 und 38 Jahren - in Neuenhof festgenommen werden.
In Rupperswil und Schafisheim hat die Polizei in der Nacht auf Montag zwei mutmassliche Täter festgenommen. Die beiden algerischen Staatsangehörigen stehen im Verdacht, unabhängig voneinander in unverschlossene Autos eingestiegen zu sein, um Wertgegenstände zu entwenden oder dies zumindest versucht zu haben.
BLAULICHT-TAG OBWALDEN 2026. Gemeinsam für die Sicherheit: Mitmachen, Mitgestalten, Mitwirken. Beruflich oder freiwillig: Dein Einsatz macht den Unterschied.
Allschwil BL. Am Sonntagabend 05. April 2026, gegen 2030 Uhr, ereignete sich auf der Neuweilerstrasse zwischen Neuweiler (F) und Allschwil BL ein Selbstunfall mit einem Personenwagen. Eine Person wurde dabei verletzt.
In Langendorf ist am Sonntagnachmittag, 5. April 2026, ein Auto in Brand geraten und schliesslich vollständig ausgebrannt. Ursächlich für den Brand war ein technischer Defekt. Verletzt wurde niemand.
In den vergangenen Wochen haben die Tessiner Hundeteams des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) an mehreren Trainings in ganz unterschiedlichen Umgebungen teilgenommen. Unter anderem waren sie im Feuerwehrdepot von Caslano und in einer Eishalle, im Rahmen einer Übung mit der Tessiner Kantonspolizei.
Am Sonntagnachmittag (05.04.2026) hat sich ein 10-jähriges Mädchen beim Spielen eher schwer verletzt. Es stürzte von einem Vordach knapp drei Meter in die Tiefe.
Am Sonntag (05.04.2026) kurz vor Mittag sind auf einer Skipiste zwei Skifahrer zusammengestossen. Die beiden wurden dabei unbestimmt respektive eher leicht verletzt.
Gestützt auf das Dekret zu den Naturereignissen im Lötschental hat der Staatsrat einen Verpflichtungskredit über 29.7 Millionen Franken für den Wiederaufbau der Kantonsstrasse zwischen Wiler und Blatten gewährt. Zudem hat die Regierung beim Grossen Rat einen Verpflichtungskredit über 29 Millionen Franken beantragt, um auch die Strassenverbindungen im Haut Val de Bagnes dauerhaft wiederherzustellen.
Ein Hochdruckgebiet, dessen Zentrum sich von Mitteleuropa bis am Mittwoch nach Schweden verlagert, bestimmt das Wetter im Alpenraum. Mit nordwestlicher bis nördlicher Höhenströmung gelangt trockene und milde Luft zur Schweiz.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Kind ist am Sonntagnachmittag (5.4.2026) ein Kind verletzt worden. Gegen 15.45 Uhr fuhr eine 52-jährige Frau mit ihrem Auto aus einem Parkhaus.
Am Ostersonntag ist auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen konnten durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntagmorgen (05.04.2026) verschafften sich zwei unbekannte Täter Zugang zu zwei Garagenbetrieben und entwendeten dabei einen Personenwagen. Die Täterschaft wurde beim Einbruch in den zweiten Garagenbetrieb jedoch durch die Alarm- und Rauchanlage von einem weiteren Diebstahl abgehalten. Bei der anschliessenden Flucht wurde der zuvor entwendete Personenwagen in Beringen abgestellt und in Brand gesetzt.
Am Sonntagmittag, 05. April 2026, gegen 12.00 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 bei Diegten BL, kurz nach dem Oberburgtunnel in Fahrtrichtung Basel, zu einem Personenwagenbrand. Personen wurden nicht verletzt.
Am frühen Sonntagmorgen brachen mehrere Unbekannte in einen Autohandelsbetrieb ein und entwendeten ein Auto. Als die Polizei vor Ort eintraf, flüchteten mehrere Personen. Ein 18-jähriger Franzose konnte auf frischer Tat festgenommen werden.
Eine aktuelle Reportage auf YouTube beleuchtet die Situation der Kantonspolizei Obwalden und zeigt eindrücklich die zunehmenden Herausforderungen im Polizeialltag. Unter dem Titel „Polizei Obwalden am Limit? – Eine Behörde schlägt Alarm“ wird dargestellt, mit welchen Belastungen die Einsatzkräfte konfrontiert sind.
Am Samstag, 4. April 2026, kurz vor 15.00 Uhr, ereignete sich beim Durchsteigen des Sickinelli Couloirs am Fleckistock ein schwerer Lawinenunfall. Drei Männer italienischer Staatsangehörigkeit befanden sich im Aufstieg, als sich ein Schneebrett löste.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Chiasso → Gotthard stockt der Verkehr aktuell zwischen Quinto und Airolo auf rund 3 Kilometern, Ursache ist eine Überlastung der Strecke. Der Zeitverlust beträgt bis zu 30 Minuten, Reisende müssen in diesem Abschnitt mit zähflüssigem Kolonnenverkehr bis vor das Südportal des Gotthard-Strassentunnels rechnen.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Chiasso → Gotthard ist die Einfahrt bei Airolo aktuell gesperrt. Die Sperrung betrifft den Bereich beim Südportal des Gotthard-Strassentunnels; Autofahrerinnen und Autofahrer können an dieser Stelle derzeit nicht auf die A2 in Richtung Norden einfahren und müssen mit Umleitungen sowie Verzögerungen rechnen.
Am Samstagabend, 4. April 2026, gingen bei der Stadtpolizei Zürich Meldungen über eine mögliche Schussabgabe beim Sechseläutenplatz ein. Vor Ort wurden Hülsen einer Schreckschusspistole sichergestellt. Meldungen über verletzte Personen liegen nicht vor. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug*innen.
Gestern am späten Nachmittag brach im Zentrum von Courgevaux in einem Wohnhaus mit drei Wohnungen ein Feuer aus. Ein Bewohner befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Gebäude und wurde evakuiert. Drei Personen wurden durch den Rauch beeinträchtigt. Die Brandursache ist noch unklar. Eine Ermittlung ist im Gange.
Am Samstagnachmittag ist es auf der A8 in Därligen zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. In der Folge kam es zu einer weiteren Kollision mit einem Fahrrad. Mehrere Personen wurden verletzt. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmorgen (05.04.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen im ganzen Kantonsgebiet Kontrollen im Strassenverkehr durchgeführt. In fünf Fällen wurden Ausweise eingezogen oder aberkannt, in zwei Fällen besassen die kontrollierten Männer gar keine Führerausweise. Zwei Autofahrer verursachten fahrunfähig Unfälle und entfernten sich von der Unfallstelle.
Am Samstagabend (04.04.2026) wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen eine rauchende Holzheizung in einem Mehrfamilienhaus an der Spitzestrasse gemeldet. Die zuständige Feuerwehr rückte mit sechs Fahrzeugen und rund 30 Angehörigen aus.
Drei Motorradfahrer bei einem Unfall in Sorens verletzt. Die Kantonspolizei Freiburg rückte gestern Nachmittag nach einer Kollision auf der Kantonsstrasse zwischen Riaz und Sorens aus.
Am späten Samstagvormittag ist es auf der Nationalstrasse N28 in Seewis i. P. zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Personenwagen gekommen. Vier Fahrzeuginsassen wurden dabei leicht verletzt.
Am Samstagmorgen (04.04.2026) ist auf der Ladefläche eines Lieferwagens ein Feuer ausgebrochen. Aufgrund der Löscharbeiten mussten die Strassen rund um den Spisertorkreisel kurzfristig gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag, dem 2. April 2026, gegen 17:00 Uhr, fuhr ein 21-jähriger Einwohner der Region Littoral mit seinem Motorrad auf der Route des Falaises in östlicher Richtung. Nach dem Kreisverkehr Maladières wechselte er die Fahrspur von links nach rechts.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.