Schweiz

Binz ZH: 19-jähriger Töfffahrer bei Kollision mit Auto schwer verletzt – Rega im Einsatz

Bei einem Unfall am Sonntagabend (30.8.2026) in Binz (Gemeinde Maur) ist ein Motorradfahrer nach einer Kollision mit einem Auto schwer verletzt worden. Er musste in Spitalpflege gefahren werden. Die Strassen durchs Dorfzentrum musste gesperrt werden.

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Winterthur ZH: Polizei stoppt Auto in Hegi – 37-Jähriger unter Alkohol-Verdacht

Am Samstag, 29. August 2026, um 04.30 Uhr, fiel einer Patrouille der Stadtpolizei Winterthur auf der Rümikerstrasse ein Personenwagen aufgrund seiner unsicheren Fahrweise auf. Bei der anschliessenden Kontrolle erhärtete sich beim 37-jährigen serbischen Lenker der Verdacht auf Fahrunfähigkeit wegen Alkoholkonsums.

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Oberwinterthur ZH: Fussgänger von Auto erfasst – Unbekannter verlässt danach Unfallort

Am Freitagabend, 28. August 2026, kurz nach 20.00 Uhr, kam es bei der Bushaltestelle Römertor zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger. Nach bisherigen Erkenntnissen rannte ein unbekannter Fussgänger unvermittelt über die Strasse und wurde dabei von einem stadteinwärts fahrenden Personenwagen erfasst.

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Winterthur ZH: Drogenverdacht bei Verkehrskontrolle – Führerausweis weg

Am Freitagabend, um 19.30 Uhr, wurde ein 40-jähriger Schweizer mit seinem Personenwagen auf der Strickerstrasse einer Verkehrskontrolle unterzogen. Im Verlauf der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht, dass der Lenker unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln seinen Personenwagen lenkte.

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Müllflut auf Strassen und Plätzen: Littering wird immer mehr zum Ärgernis

Zigarettenstummel am Bahnhof, Getränkedosen im Park oder Verpackungen am Strassenrand: Littering ist auch in der Schweiz ein alltägliches Ärgernis. Was für den Einzelnen nach einer kleinen Nachlässigkeit aussieht, verursacht in der Summe beträchtlichen Aufwand und belastet öffentliche Räume und die Umwelt. Littering bezeichnet das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum, obwohl Möglichkeiten zur korrekten Entsorgung vorhanden wären. Besonders sichtbar wird das Problem an stark frequentierten Orten wie Bahnhöfen, Plätzen, Parks, Gewässern, Aussichtspunkten oder entlang von Strassen.

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Beringen SH: 16-jähriger Töfffahrer bei Kollision auf der H13 erheblich verletzt

Am Sonntag (30.08.2026) hat sich auf der H13 in Beringen eine Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet. Dabei wurde der Lenker des Motorrades verletzt und musste mit der Ambulanz in ein Spital transportiert werden. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

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Buochs NW: Person springt vom Pedalo in den Vierwaldstättersee und wird seither vermisst

Am Sonntag, den 30.08.2026, um 14:15 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Nidwalden einen Notruf, wonach eine Person im Vierwaldstättersee bei Buochs NW vermisst werde. Die vermisste Person war zusammen mit weiteren Personen mit einem Pedalo auf dem Vierwaldstättersee im Bereich des Aawassereggs unterwegs.

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Zimlisberg BE: 72-Jähriger stürzt mit E-Bike im Weiler Zimlisberg und verletzt sich schwer

In Zimlisberg ist es am Samstagvormittag zu einem Selbstunfall mit einem E-Bike gekommen. Der Fahrer wurde beim Sturz schwer verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Ermittlungen wurden aufgenommen.

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Cossonay VD: Sidecar-Lenker bei Kollision mit Auto schwer verletzt – Polizei sucht Zeugen

Am Samstag, 29. August 2026, ereignete sich auf der Kantonsstrasse zwischen Cossonay und Cossonay-Gare ein Verkehrsunfall mit einem Sidecar und einem Personenwagen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Die Polizei sucht Zeugen.

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Altenrhein SG: Sieben Spitaleinweisungen, 500 Bagatellfälle & 80 Behandlungen an Flugshow

Am Wochenende vom 28. bis 30. August 2026 hat beim Flughafen Altenrhein eine Flugshow anlässlich des 100 Jahr Jubiläums des Flughafens stattgefunden. Insbesondere am Samstag mussten Blaulichtorganisationen mit einem Grossaufgebot die kollabierten Verkehrsachsen wieder in Gang bringen. Ansonsten verlief die Veranstaltung aus Sicht der Blaulichtorganisationen und gemessen am grossen Besucherandrang im Rahmen der Erwartungen.

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Oberarth SZ: Velofahrer (42) nach Kollision mit Auto erheblich verletzt (Rega-Einsatz)

Am Sonntagmorgen, 30. August 2026, kurz vor 10 Uhr, fuhr ein 42-jähriger Fahrradfahrer auf der Gotthardstrasse von Goldau herkommend in Richtung Arth. Gleichzeitig beabsichtigte eine 40-jährige Autofahrerin vom Parkplatz der MPS Oberarth nach links in die Gotthardstrasse einzubiegen.

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Grand-Saconnex GE: A1 beim Flughafen wird nachts mehrfach gesperrt – Umleitungen

In den Nächten vom 1. bis 3. September 2026 (2 Nächte, zwischen 22:00 Uhr und 5:00 Uhr) wird ein Abschnitt der Autobahn A1 in der Nähe des Flughafens in Richtung Lausanne gesperrt. Der Verkehr wird über die Strasse François-Peyrot sowie die Gegenfahrbahn zwischen der Brücke mit der Avenue Louis-Casaï und der Ferney-Strassenbrücke umgeleitet.

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Genf GE: Polizei warnt Velofahrer und E-Trottinett-Nutzer vor gefährlichem Verhalten

In Genf ist es immer üblicher geworden, sich mit dem Fahrrad, Roller – ob elektrisch oder nicht – oder zu Fuss fortzubewegen, auch in öffentlichen Bereichen wie den Grünzügen, die während der Stosszeiten stark frequentiert sind. In diesen öffentlichen Bereichen hängt die Sicherheit aller vom Verhalten aller ab.

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Lugano TI: Verkehr rund um Bahnhof wird geändert – Hauptarbeiten im Besso starten bald

Im Rahmen des Projekts zur Neuorganisation des Verkehrs im Bereich des SBB-Bahnhofs Lugano (StazLu1) teilen das Departement für Raumplanung (DT), die Stadt Lugano und die Gemeinde Massagno mit, dass in den kommenden Tagen einige Verkehrsänderungen in Kraft treten und die Hauptarbeiten oberhalb des SBB-Bahnhofs im Bereich des ehemaligen Parkplatzes Pestalozzi beginnen werden. Ab Donnerstag, 3. September 2026, wird die abwärts führende Fahrspur der Via San Gottardo zwischen dem nördlichen Bahnhofplatz und dem Besso-Tunnel wieder für den normalen Fahrzeugverkehr geöffnet.

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Nach tödlichen Schüssen: Stadt Aarau spricht Opfern und Angehörigen ihr Mitgefühl aus

Nach den tragischen Ereignissen im Aarauer Schachen hat die Stadt Aarau ihr Mitgefühl mit den Opfern und deren Angehörigen ausgedrückt. In der Nacht auf Sonntag, 30. August 2026, waren bei einer Veranstaltung auf der Pferderennbahn im Schachen Schüsse gefallen. Eine 22-jährige Frau kam ums Leben, fünf weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

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Davos GR: Dreirad kollidiert auf Gegenfahrbahn mit Motorrad – 18-Jähriger stirbt

Kurz vor 16.00 Uhr fuhr ein 18-jähriger Lenker in Begleitung eines Gleichaltrigen mit einem Dreirad-Motorfahrzeug von Davos in Richtung Flüelapass. Bei der Örtlichkeit "Bedra" kollidierte das Dreirad-Fahrzeug auf der Gegenfahrbahn mit einer entgegenkommenden 55-jährigen Motorradlenkerin.

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Davos GR: 70-jähriger Motorradfahrer stirbt bei schwerem Unfall auf der Flüelapassstrasse

Kurz nach 12.00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Motorrad auf der Flüelapassstrasse oberhalb der "Wägerhütta" in Davos ein. Der Motorradfahrer geriet über die Gegenfahrbahn ins abfallende Gelände.

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Davos GR: Zwei Tote und zwei Schwerverletzte bei zwei Unfällen auf der Flüelapassstrasse

Auf der Flüelapassstrasse haben sich am Samstag innerhalb von vier Stunden zwei schwere Verkehrsunfälle ereignet. Dabei kamen zwei Personen ums Leben, zwei weitere wurden schwer verletzt. Mehrere Rettungshelikopter sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr Davos, das Carteam Graubünden sowie der Kantonspolizei Graubünden und des Rettungsdienstes standen im Einsatz.

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Zürich ZH: Besetzung auf Lindenhof beendet – 35-Jähriger stürzt mehrere Meter in die Tiefe

Am frühen Sonntagmorgen haben die Aktivisten den Lindenhof im Kreis 1 verlassen. Nachdem am Freitagabend, 28. August 2026, rund 100 vermummte Personen den Lindenhof besetzt hatten, wurde am Samstagvormittag nach einer polizeilichen Lagebeurteilung und nach Rücksprache mit der Sicherheitsvorsteherin entschieden, die Aktion auch aus Gründen der Verhältnismässigkeit bis am Sonntag, 30. August, zu tolerieren.

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Realp UR: 52-jähriger Motorradfahrer stirbt nach schwerem Sturz auf der Furkastrasse

Gegen 16:20 Uhr fuhr ein 52-jähriger Lenker eines Motorrads mit Nidwaldner Kontrollschildern auf der Furkastrasse vom Furkapass herkommend in Richtung Realp. Im Bereich "Vor der Rufi" verlor der Lenker die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam zu Fall.

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Hospental UR: Sportwagen kollidiert auf Gotthardpassstrasse mit Rennradfahrer (56)

Kurz vor Mittag war ein 56-jähriger Rennradlenker auf der Gotthardpassstrasse vom Gotthardpass herkommend in Richtung Hospental unterwegs. Zeitgleich fuhr ein 41-jähriger Lenker eines Sportwagens mit Zuger Kontrollschildern in entgegengesetzter Fahrtrichtung in Richtung Gotthardpass.

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Wildhaus SG: 18-Jähriger landet nach Überholmanöver mit Auto im Simmibach

Am Samstagabend (29.08.2026) ist ein 18-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Hauptstrasse zwischen Gams und Wildhaus verunfallt und im Simmibach gelandet. Dem Unfall ging ein Überholmanöver voraus. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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Buochs NW: 64-jähriger Töfffahrer stirbt nach Kollision mit zwei Autos noch am Unfallort

Gestern am späteren Nachmittag hat sich auf der Beckenriederstrasse in Buochs zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen ein Verkehrsunfall ereignet. Der Motorradfahrer erlag noch auf der Unfallstelle an seinen Verletzungen.

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Appenzell AI: Kanton richtet bis Anfang 2027 Notfalltreffpunkte für Krisenfälle ein

Die Standeskommission hat die Einrichtung von Notfalltreffpunkten genehmigt. Der Kanton Appenzell I.Rh. richtet bis Anfang 2027 Notfalltreffpunkte in allen Bezirken ein. Dort erhält die Bevölkerung Informationen und kann Hilfe anfordern, wenn Handy und Internet ausfallen.

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Aarau AG: Schüsse an Rave-Party – Frau (†22) tot und fünf Personen verletzt

Aarau AG: Bei einer Rave-Party auf der Pferderennbahn im Schachen sind in der Nacht auf Sonntag mehrere Schüsse gefallen. Eine 22-jährige Frau kam ums Leben, fünf weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Fahndung nach der unbekannten Täterschaft läuft auf Hochtouren. Am frühen Sonntagmorgen, 30. August 2026, kam es im Bereich der Pferderennbahn im Aarauer Schachen zu einem schweren Gewaltverbrechen.

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Luganersee TI: 36-jährige Schweizerin im See vermisst – Suche in 80 Meter tiefem Wasser

Die Kantonspolizei teilt mit, dass gestern kurz nach 17 Uhr eine Frau im Luganersee als vermisst gemeldet wurde. Die 36-jährige Schweizerin war zuvor mit einem 40-jährigen Deutschen auf einem Boot unterwegs und verschwand während eines Schwimmausflugs im See. Beide haben ihren Wohnsitz im Kanton Zürich.

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Kilchberg ZH: Blaulichtnachmittag begeistert – Kinder dürfen im Einsatzfahrzeug Platz nehmen

Danke Feuerwehr Kilchberg-Rüschlikon für den tollen Blaulichtnachmittag​​. Bei super Wetter durften wir gute Gespräche mit der Bevölkerung führen, Kinderaugen auf dem Polizeitöff zum Strahlen bringen und die Gemeinschaft mit den Kilchbergerinnen und Rüschliker geniessen.

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Solothurn SO: Auto kracht in Lichtsignalanlage – Lenker flüchtet nach Totalschaden

Auf der Dornacherstrasse in Solothurn hat sich in der Nacht auf Sonntag, 30. August 2026, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Dieses überfuhr eine Mittelinsel und prallte frontal in eine Lichtsignalanlage. Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, verliess die fahrzeuglenkende Person den Unfallort. Die Kantonspolizei Solothurn hat Ermittlungen zur Identität der fehlbaren Person aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.

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Pensier FR: 45-Jähriger rutscht mit Auto 60 Meter Hang hinunter und landet an Bahngleisen

Heute Morgen kam in Pensier ein Autofahrer von der Strasse ab. Er wurde verletzt und mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Der Bahnverkehr war leicht beeinträchtigt. Eine Ermittlung ist im Gange.

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Merligen BE: Töfffahrerin touchiert Randstein und kracht in Mauer – Air-Glaciers im Einsatz

Am Samstagnachmittag ist es in Merligen zu einem Selbstunfall einer Motorradfahrerin gekommen. Die Frau verletzte sich dabei schwer und musste mit einem Helikopter ins Spital geflogen werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.

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Neuhaus SG: 75-jähriger Töfffahrer gerät im Balmenraintunnel auf Gegenfahrbahn

Am Freitagmittag (28.08.2026) ist ein 75-jähriger Motorradfahrer im Balmenraintunnel der Autobahn A15 mit seinem Motorrad gegen ein entgegenkommendes Auto geprallt. Er wurde dabei schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

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Rheineck SG: Verkehrschaos wegen Flugshow – A1-Ausfahrt nach Sperrung wieder offen

Am Samstag (29.08.2026) führte ein hohes Besucheraufkommen anlässlich der Flugshow beim Flugplatz Altenrhein zu einem grossen Verkehrsaufkommen. Nach einer Sperrung der Autobahnausfahrt hat sich die Situation auf der Nationalstrasse beruhigt. Die Autobahnausfahrt ist in der Zwischenzeit wieder offen.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.