Eine angebliche Paketbenachrichtigung im Namen von AliExpress führt auf eine professionell gestaltete Website, die Schritt für Schritt durch einen fingierten Lieferprozess führt und am Ende eine kleine Versandgebühr per Kreditkarte fordert.
Cyberkriminelle versenden derzeit Phishing-E-Mails im Namen von AliExpress. Ziel ist es, Kreditkartendaten und persönliche Informationen von Betroffenen zu stehlen.
Bei einem Selbstunfall in Arbon verletzte sich in der Nacht zum Donnerstag ein E-Bike-Fahrer leicht bis mittelschwer.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die A6 zwischen Thun-Süd und Gesigen wurde in den letzten zwei Jahren umfassend saniert. Nun wird die definitive, strukturierte Markierung angebracht. Dafür kommt es zu Nachtsperrungen.
Die Gesamterneuerung der A6 zwischen Thun-Süd und Spiez sowie dem Zubringer Simmental ist in zwei Abschnitte unterteilt.
Am Mittwochabend (15.07.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen einen 25-jährigen Mann festgenommen.
Er wird verdächtigt, aus zwei unverschlossenen Autos Bargeld gestohlen zu haben.
Am Mittwochabend (15.07.2026) ist es in einem Zimmer eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von rund 100'000 Franken. Die Brandursache wird ermittelt.
Ein Lastwagenchauffeur schlief auf der A3 bei Scherz am Steuer ein. Der Lastwagen geriet auf den Überholstreifen und prallte gegen die Mittelleitplanke.
Verletzt wurde niemand. Es entstand hoher Sachschaden.
In der Nacht auf Mittwoch überraschte eine Bewohnerin eines Einfamilienhauses in Lengnau mehrere mutmassliche Einbrecher.
Diese flüchteten zu Fuss, worauf die Polizei eine umfangreiche Fahndung einleitete und einen Tatverdächtigen festnahm.
Ein Autofahrer kollidierte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zunächst mit einem Robidog und anschliessend frontal mit einem Brückengeländer.
Der 18-jährige Fahrer blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand grosser Sachschaden. Ihm wurde der Führerausweis auf Probe entzogen.
Die Staatsanwaltschaft teilt mit, dass die strafrechtlichen Ermittlungen zu einer Reihe von Straftaten im Zusammenhang mit Leasingverträgen für Luxusfahrzeuge abgeschlossen sind.
Insgesamt wurden acht Anklageschriften erlassen – in zwei Fällen mit Überweisung an das Kriminalgericht, in fünf Fällen an das Strafkorrektionsgericht und in einem Fall an das Strafgericht – sowie 31 Strafbefehle gegen Personen, die mit unterschiedlichen Rollen und Verantwortlichkeiten in die Unregelmässigkeiten verwickelt waren.
Im Zusammenhang mit den laufenden Ermittlungen und Abklärungen zu den Ereignissen in Faido und Leontica hat die Kantonspolizei die detaillierten Sicherungsarbeiten in den vom 59-jährigen Schweizer genutzten Räumlichkeiten fortgesetzt.
Im Rahmen dieser Arbeiten wurde kurz nach 11 Uhr im Wohnhaus des Mannes in Leontica eine Menge Sprengstoff ohne Zündsystem entdeckt, die dort versteckt war.
Heute Donnerstag gelangt tagsüber vorübergehend trockenere Luft in den Alpenraum. Von Donnerstagabend bis Samstag bestimmt ein vor allem in höheren Luftschichten erkennbares Tief mit Kern über Deutschland mit feuchter und zu gewittern neigender Luft das Wetter im Alpenraum.
Dabei gelangt aus Westen allmählich etwas weniger warme Luft zur Alpennordseite.
Coop ruft Prix Garantie Rauchlachsstreifen 180 Gramm zurück. Das Produkt kann Listerien aufweisen.
Es besteht eine potenzielle Gesundheitsgefährdung und es wird empfohlen, das Produkt nicht zu konsumieren.
Am Lindli in der Stadt Schaffhausen ist vermutlich am vergangenen Wochenende ein Weidling gestohlen worden. Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
Vermutlich am vergangenen Wochenende (11./12. Juli 2026) ist am Lindli in der Stadt Schaffhausen (gegenüber der Langwieser Badi) ein Weidling gestohlen worden.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Gadmen sind Anfang Juli sechs Fahrzeuge gemessen worden, die massiv zu schnell unterwegs waren.
Ein mutmasslicher Autolenker aus Grossbritannien wurde im Rahmen der Ermittlungen angehalten. Abklärungen zu den Lenkenden der fünf weiteren Autos mit ausländischen Kennzeichen sind noch im Gang.
Am 13. Juli 2026 ist eine Bergsteigerin auf der Dufourspitze in die Tiefe gestürzt. Sie zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Gegen 15:45 Uhr befanden sich zwei Alpinisten beim Abstieg von der Dufourspitze.
Am Mittwochmorgen, 15. Juli 2026, ist es an der Konradstrasse in Winterthur zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Roller gekommen.
Verletzt wurde niemand. Der unbekannte Rollerlenker entfernte sich anschliessend von der Unfallstelle. Die Stadtpolizei Winterthur sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Dienstagnachmittag kollidierten auf der Muhenstrasse in Oberentfelden zwei Personenwagen seitlich-frontal.
Dabei wurde ein 65-jähriger Automobilist mittelschwer verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand beträchtlicher Sachschaden.
Der Rückruf erfolgt aufgrund des nicht gekennzeichneten Allergens Milch (Käse). Es wurden versehentlich Grillwürste mit Käse in die Verpackung der IP Suisse Riesen Cervelas abgepackt.
Das Allergen Milch (Käse) fehlt auf dieser Verpackung. Kundinnen und Kunden mit einer Milch-Allergie oder Lactoseintoleranz werden gebeten, das Produkt nicht zu konsumieren. Für alle anderen ist der Konsum unbedenklich.
Am Dienstagnachmittag ist in Grüsch ein Automobilist auf die Gegenfahrspur geraten und mit einer Verkehrsinsel kollidiert.
Der Mann wurde dabei leicht verletzt.
Am Dienstag (14.07.2026) sind der Kantonspolizei St.Gallen sechs Einbrüche und Einbruchversuche gemeldet worden. In Goldach wurde in zwei Einfamilienhäuser am Mattenweg eingebrochen.
In Altstätten, Wattwil, St.Gallen und Rorschach verschaffte sich jeweils eine unbekannte Täterschaft Zutritt zu einem Gastronomiebetrieb, einem Garagenbetrieb sowie zwei Wohnungen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Das Deliktsgut wird teilweise noch abgeklärt.
Am Dienstagnachmittag (14.07.2026) ist auf einem Feld in der Nähe der Tröstlistrasse eine Ballenpresse in Brand geraten.
Das Feuer griff auf das Feld über. Die aufgebotene Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagabend (14.07.2026) ist es auf der Bahnhofstrasse zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem E-Bike gekommen.
Die 79-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei lebensbedrohlich verletzt und von der Rega ins Spital geflogen. Der 37-jährige Lieferwagenfahrer blieb unverletzt.
Am Dienstagnachmittag kippte ein Lieferwagen mitsamt Anhänger auf der Suhrentalstrasse um.
Dadurch verteilte sich ein Grossteil der Ladung auf der Strasse. Verletzt wurde niemand. Die Strasse war mehr als eine Stunde lang nur einseitig befahrbar.
Von Montag, 20. Juli 2026, 9 Uhr, bis Dienstag, 21. Juli 2026, 17 Uhr, ist die Höschgasse im Abschnitt Riesbachstrasse bis Zollikerstrasse gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Zollikerstrasse und Münchhaldenstrasse.
Im Kanton Aargau sind derzeit vermehrt Kettentrickdiebe und Treibstoff-Bettler aktiv.
Sie nutzen die Hilfsbereitschaft ihrer Opfer gezielt aus, um Schmuck oder Bargeld zu erlangen. Die Kantonspolizei ruft insbesondere ältere Menschen zu erhöhter Wachsamkeit auf.
Am Dienstag ist ein Gewitter über den Kanton Luzern gezogen. Bei der Polizei gingen deswegen über 60 Notrufe ein.
Zahlreiche Bäume stürzten auf Strassen, Wasser drang in Gebäude ein und es kam zu mehreren Blitzeinschlägen. Eine Person wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Tessin teilt mit, dass heute kurz nach 18 Uhr bei der gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) die Meldung einging, wonach ein Mann bewusstlos in einem Swimmingpool eines Privathauses in Vairano aufgefunden worden sei.
Beim Verstorbenen handelt es sich um einen Schweizer, der mit seiner Familie Ferien im Tessin verbrachte.
Am Dienstagnachmittag kam es in Boll auf der Lindentalstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Der Motorradlenker wurde dabei verletzt. Die Lindentalstrasse war für rund eineinhalb Stunden gesperrt.
Der Alpenraum befindet sich am Nordrand eines Hochdruckrückens, der über dem westlichen Mittelmeerraum positioniert ist. Mit einer westlichen Strömung gelangt schubweise feuchtere und instabil geschichtete Luft zur Schweiz.
Am Mittwoch wird unter dem Einfluss eines Höhentiefs über Deutschland zunehmend feuchtere und zu Gewittern neigende Luft zum Alpenraum geführt. Am Donnerstag fliesst aus Südwesten vorübergehend etwas trockenere Luft nach.
Weil eine Automobilistin am Steuer einschlief, kam sie am Montag in Brugg von der Reinerstrasse ab und prallte gegen eine Mauer.
Ihr 85-jähriger Mitfahrer erlitt dabei leichte Verletzungen. Die Kantonspolizei nahm der 72-jährigen Lenkerin den Führerausweis vorläufig ab.
Am Dienstagmorgen (14.07.2026) ist an der Zürcherstrasse ein Lieferwagen in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und ein Übergreifen des Feuers verhindern. Verletzt wurde niemand. Als Brandursache steht derzeit ein technischer Defekt im Vordergrund.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Montagabend in Frauenfeld einen Mann festgenommen und inhaftiert.
Bei ihm wurden knapp 30 Gramm Kokain sichergestellt.
In der Nacht auf Dienstag, 14. Juli 2026, kam es kurz vor 01.30 Uhr auf der Autobahn A2 bei Arisdorf zu einem Glimmbrand an einem Anhänger.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagabend (14.07.2026) ist auf einem Bauernhof in Hemishofen eine Scheune in Brand geraten und wurde dabei vollständig zerstört.
Beim Brand wurden vier Personen verletzt, zwei davon schwer.
Bei einem Selbstunfall erlitt am Dienstagmorgen (14.7.2026) in Fällanden ein Motorradfahrer schwere Verletzungen.
Er musste mit einem Rettungswagen in ein Spital gefahren werden.
Am Montag, 13. Juli 2026, kurz nach 13.20 Uhr, ereignete sich auf der Seelisbergstrasse in Emmetten ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag, 14. Juli 2026, hat in Walzenhausen ein Mann mit Suizid gedroht und einen Grosseinsatz der Polizei ausgelöst.
Er wurde in ärztliche Betreuung übergeben. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch, 24. Juni 2026, ist ein Wanderer auf dem Wanderweg Honalpa–Honegga in die Tiefe gestürzt.
Er ist im Spital seinen schweren Verletzungen erlegen.
Am Dienstag gegen 14.30 Uhr rückten die Einsatzkräfte an die Rue des Clarines in Delémont aus, nachdem bei einem privaten Holzschopf in der Nähe eines Einfamilienhauses ein Brand ausgebrochen war.
Nach den bisherigen Erkenntnissen begann aus noch ungeklärten Gründen die Isolierung der Rückwand des Holzschopfs zu brennen, wodurch sich Rauch entwickelte und Flammen entstanden.
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat vor wenigen Tagen beim Bezirksgericht Dietikon Anklage gegen eine Pflegehelferin wegen gewerbsmässigen Diebstahls erhoben.
Der Frau wird vorgeworfen, in den Kantonen Zürich und Luzern in Liegenschaften von pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren Bargeld und Wertsachen im Gesamtwert von knapp 70'000 Franken entwendet zu haben.
Warnleuchten im Cockpit erscheinen oft unerwartet. Manche verschwinden nach kurzer Zeit wieder, andere bleiben dauerhaft eingeschaltet. Viele Fahrer fragen sich dann, ob sie die Fahrt fortsetzen können oder besser sofort anhalten sollten. Besonders vor einer Tunnelfahrt lohnt es sich, Warnmeldungen ernst zu nehmen. Technische Probleme lassen sich auf freier Strecke meist einfacher bewältigen als in einem Tunnel.
Der folgende Beitrag zeigt, welche Warnleuchten besondere Aufmerksamkeit erfordern und warum es sinnvoll sein kann, vor der Einfahrt in den Seelisbergtunnel noch einmal anzuhalten.
Sonnige Tage machen den Schulweg oft angenehmer. Gute Sicht und trockenes Wetter vermitteln schnell den Eindruck, dass unterwegs kaum Gefahren bestehen. Doch gerade morgens kann die tief stehende Sonne den Strassenverkehr erschweren. Blendung beeinträchtigt die Sicht von Autofahrern, Velofahrern und Fussgängern. Dadurch entstehen Situationen, die leicht unterschätzt werden.
In diesem Artikel erfahren Sie, warum blendende Sonne den Schulweg unsicherer machen kann und wie Sie Ihr Kind darauf vorbereiten.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.