Bei einem Unfall am Sonntagabend (30.8.2026) in Binz (Gemeinde Maur) ist ein Motorradfahrer nach einer Kollision mit einem Auto schwer verletzt worden.
Er musste in Spitalpflege gefahren werden. Die Strassen durchs Dorfzentrum musste gesperrt werden.
Am Samstag, 29. August 2026, um 04.30 Uhr, fiel einer Patrouille der Stadtpolizei Winterthur auf der Rümikerstrasse ein Personenwagen aufgrund seiner unsicheren Fahrweise auf.
Bei der anschliessenden Kontrolle erhärtete sich beim 37-jährigen serbischen Lenker der Verdacht auf Fahrunfähigkeit wegen Alkoholkonsums.
Am Freitagabend, 28. August 2026, kurz nach 20.00 Uhr, kam es bei der Bushaltestelle Römertor zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger.
Nach bisherigen Erkenntnissen rannte ein unbekannter Fussgänger unvermittelt über die Strasse und wurde dabei von einem stadteinwärts fahrenden Personenwagen erfasst.
Am Freitagabend, um 19.30 Uhr, wurde ein 40-jähriger Schweizer mit seinem Personenwagen auf der Strickerstrasse einer Verkehrskontrolle unterzogen.
Im Verlauf der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht, dass der Lenker unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln seinen Personenwagen lenkte.
Zigarettenstummel am Bahnhof, Getränkedosen im Park oder Verpackungen am Strassenrand: Littering ist auch in der Schweiz ein alltägliches Ärgernis. Was für den Einzelnen nach einer kleinen Nachlässigkeit aussieht, verursacht in der Summe beträchtlichen Aufwand und belastet öffentliche Räume und die Umwelt.
Littering bezeichnet das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum, obwohl Möglichkeiten zur korrekten Entsorgung vorhanden wären. Besonders sichtbar wird das Problem an stark frequentierten Orten wie Bahnhöfen, Plätzen, Parks, Gewässern, Aussichtspunkten oder entlang von Strassen.
Am Sonntag (30.08.2026) hat sich auf der H13 in Beringen eine Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet.
Dabei wurde der Lenker des Motorrades verletzt und musste mit der Ambulanz in ein Spital transportiert werden. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Am Sonntag, den 30.08.2026, um 14:15 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Nidwalden einen Notruf, wonach eine Person im Vierwaldstättersee bei Buochs NW vermisst werde.
Die vermisste Person war zusammen mit weiteren Personen mit einem Pedalo auf dem Vierwaldstättersee im Bereich des Aawassereggs unterwegs.
Am Wochenende des 5. und 6. September 2026, von Samstag, 18:00 Uhr, bis Montag, 5:00 Uhr, wird die Bardonnex-Strasse zwischen Chemin de la Châtière und Chemin de Pierre-Grosse gesperrt.
Fahrzeuge werden gebeten, den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen.
Der Regierungsrat ist tief betroffen über die Gewalttat in Aarau und verurteilt diese.
Seine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen Menschen, die dieses schreckliche Ereignis miterleben mussten.
In Zimlisberg ist es am Samstagvormittag zu einem Selbstunfall mit einem E-Bike gekommen.
Der Fahrer wurde beim Sturz schwer verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Samstag, 29. August 2026, ereignete sich auf der Kantonsstrasse zwischen Cossonay und Cossonay-Gare ein Verkehrsunfall mit einem Sidecar und einem Personenwagen.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Wochenende vom 28. bis 30. August 2026 hat beim Flughafen Altenrhein eine Flugshow anlässlich des 100 Jahr Jubiläums des Flughafens stattgefunden.
Insbesondere am Samstag mussten Blaulichtorganisationen mit einem Grossaufgebot die kollabierten Verkehrsachsen wieder in Gang bringen. Ansonsten verlief die Veranstaltung aus Sicht der Blaulichtorganisationen und gemessen am grossen Besucherandrang im Rahmen der Erwartungen.
Am Sonntagmorgen, 30. August 2026, kurz vor 10 Uhr, fuhr ein 42-jähriger Fahrradfahrer auf der Gotthardstrasse von Goldau herkommend in Richtung Arth.
Gleichzeitig beabsichtigte eine 40-jährige Autofahrerin vom Parkplatz der MPS Oberarth nach links in die Gotthardstrasse einzubiegen.
In den Nächten vom 1. bis 3. September 2026 (2 Nächte, zwischen 22:00 Uhr und 5:00 Uhr) wird ein Abschnitt der Autobahn A1 in der Nähe des Flughafens in Richtung Lausanne gesperrt.
Der Verkehr wird über die Strasse François-Peyrot sowie die Gegenfahrbahn zwischen der Brücke mit der Avenue Louis-Casaï und der Ferney-Strassenbrücke umgeleitet.
In Genf ist es immer üblicher geworden, sich mit dem Fahrrad, Roller – ob elektrisch oder nicht – oder zu Fuss fortzubewegen, auch in öffentlichen Bereichen wie den Grünzügen, die während der Stosszeiten stark frequentiert sind.
In diesen öffentlichen Bereichen hängt die Sicherheit aller vom Verhalten aller ab.
Im Rahmen des Projekts zur Neuorganisation des Verkehrs im Bereich des SBB-Bahnhofs Lugano (StazLu1) teilen das Departement für Raumplanung (DT), die Stadt Lugano und die Gemeinde Massagno mit, dass in den kommenden Tagen einige Verkehrsänderungen in Kraft treten und die Hauptarbeiten oberhalb des SBB-Bahnhofs im Bereich des ehemaligen Parkplatzes Pestalozzi beginnen werden.
Ab Donnerstag, 3. September 2026, wird die abwärts führende Fahrspur der Via San Gottardo zwischen dem nördlichen Bahnhofplatz und dem Besso-Tunnel wieder für den normalen Fahrzeugverkehr geöffnet.
Das Unwetter vom 28. August 2026 hat in Aarau Schäden an Bäumen und Infrastrukturen verursacht. Ein Baumpflegespezialist kontrollierte deshalb mehrere Anlagen auf mögliche Astbrüche.
Betroffen waren insbesondere der Graben, der Kasinopark und der Schlosspark.
Nach den tragischen Ereignissen im Aarauer Schachen hat die Stadt Aarau ihr Mitgefühl mit den Opfern und deren Angehörigen ausgedrückt.
In der Nacht auf Sonntag, 30. August 2026, waren bei einer Veranstaltung auf der Pferderennbahn im Schachen Schüsse gefallen. Eine 22-jährige Frau kam ums Leben, fünf weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.
Kurz vor 16.00 Uhr fuhr ein 18-jähriger Lenker in Begleitung eines Gleichaltrigen mit einem Dreirad-Motorfahrzeug von Davos in Richtung Flüelapass.
Bei der Örtlichkeit "Bedra" kollidierte das Dreirad-Fahrzeug auf der Gegenfahrbahn mit einer entgegenkommenden 55-jährigen Motorradlenkerin.
Kurz nach 12.00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Motorrad auf der Flüelapassstrasse oberhalb der "Wägerhütta" in Davos ein.
Der Motorradfahrer geriet über die Gegenfahrbahn ins abfallende Gelände.
Auf der Flüelapassstrasse haben sich am Samstag innerhalb von vier Stunden zwei schwere Verkehrsunfälle ereignet.
Dabei kamen zwei Personen ums Leben, zwei weitere wurden schwer verletzt. Mehrere Rettungshelikopter sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr Davos, das Carteam Graubünden sowie der Kantonspolizei Graubünden und des Rettungsdienstes standen im Einsatz.
Am frühen Sonntagmorgen haben die Aktivisten den Lindenhof im Kreis 1 verlassen.
Nachdem am Freitagabend, 28. August 2026, rund 100 vermummte Personen den Lindenhof besetzt hatten, wurde am Samstagvormittag nach einer polizeilichen Lagebeurteilung und nach Rücksprache mit der Sicherheitsvorsteherin entschieden, die Aktion auch aus Gründen der Verhältnismässigkeit bis am Sonntag, 30. August, zu tolerieren.
Gegen 16:20 Uhr fuhr ein 52-jähriger Lenker eines Motorrads mit Nidwaldner Kontrollschildern auf der Furkastrasse vom Furkapass herkommend in Richtung Realp.
Im Bereich "Vor der Rufi" verlor der Lenker die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam zu Fall.
Kurz vor Mittag war ein 56-jähriger Rennradlenker auf der Gotthardpassstrasse vom Gotthardpass herkommend in Richtung Hospental unterwegs.
Zeitgleich fuhr ein 41-jähriger Lenker eines Sportwagens mit Zuger Kontrollschildern in entgegengesetzter Fahrtrichtung in Richtung Gotthardpass.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagabend (29.8.2026) in Schlieren vier Jugendliche verhaftet, die in eine Gewerbeliegenschaft eingebrochen waren.
Die Tatverdächtigen im Alter von 13 und 14 Jahren werden bei der zuständigen Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Am Samstagabend (29.08.2026) ist ein 18-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Hauptstrasse zwischen Gams und Wildhaus verunfallt und im Simmibach gelandet.
Dem Unfall ging ein Überholmanöver voraus. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Gestern am späteren Nachmittag hat sich auf der Beckenriederstrasse in Buochs zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen ein Verkehrsunfall ereignet.
Der Motorradfahrer erlag noch auf der Unfallstelle an seinen Verletzungen.
Die Standeskommission hat die Einrichtung von Notfalltreffpunkten genehmigt.
Der Kanton Appenzell I.Rh. richtet bis Anfang 2027 Notfalltreffpunkte in allen Bezirken ein. Dort erhält die Bevölkerung Informationen und kann Hilfe anfordern, wenn Handy und Internet ausfallen.
Aarau AG: Bei einer Rave-Party auf der Pferderennbahn im Schachen sind in der Nacht auf Sonntag mehrere Schüsse gefallen. Eine 22-jährige Frau kam ums Leben, fünf weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Fahndung nach der unbekannten Täterschaft läuft auf Hochtouren.
Am frühen Sonntagmorgen, 30. August 2026, kam es im Bereich der Pferderennbahn im Aarauer Schachen zu einem schweren Gewaltverbrechen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass gestern kurz nach 17 Uhr eine Frau im Luganersee als vermisst gemeldet wurde.
Die 36-jährige Schweizerin war zuvor mit einem 40-jährigen Deutschen auf einem Boot unterwegs und verschwand während eines Schwimmausflugs im See. Beide haben ihren Wohnsitz im Kanton Zürich.
Danke Feuerwehr Kilchberg-Rüschlikon für den tollen Blaulichtnachmittag.
Bei super Wetter durften wir gute Gespräche mit der Bevölkerung führen, Kinderaugen auf dem Polizeitöff zum Strahlen bringen und die Gemeinschaft mit den Kilchbergerinnen und Rüschliker geniessen.
Auf der Dornacherstrasse in Solothurn hat sich in der Nacht auf Sonntag, 30. August 2026, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dieses überfuhr eine Mittelinsel und prallte frontal in eine Lichtsignalanlage. Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, verliess die fahrzeuglenkende Person den Unfallort. Die Kantonspolizei Solothurn hat Ermittlungen zur Identität der fehlbaren Person aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Mit von West auf Südwest drehender Höhenströmung erreicht uns heute Sonntag zunächst eher trockene Luft, bevor am Montag eine Kaltfront von West nach Ost über die Schweiz zieht.
Am Dienstag dehnt sich ein Hoch vom Atlantik bis nach Mitteleuropa aus, und mit der westlichen Höhenströmung erreicht uns wieder trockenere Luft.
Nach den Regenfällen dieser Woche wird das allgemeine Feuer- und Feuerwerksverbot für die Stadt Zürich per sofort aufgehoben.
Im Wald und in Waldesnähe ist das Entfachen eines Feuers weiterhin verboten.
Heute Morgen kam in Pensier ein Autofahrer von der Strasse ab.
Er wurde verletzt und mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Der Bahnverkehr war leicht beeinträchtigt. Eine Ermittlung ist im Gange.
INFLAGRANTI 2026 – der Countdown läuft!
Am 20.09.2026 ist es soweit: Wir laden euch zu einem sensationellen Showprogramm mit spannenden Ständen und Highlights für Gross und Klein ein.
Am Samstag, 29. August 2026, gegen 17.00 Uhr, rückte der CRIS Porrentruy mit rund 15 Feuerwehrleuten und vier Fahrzeugen zu einer Wohnung an der Rue du Creugenat aus.
Grund war eine Rauchentwicklung durch eine unbeaufsichtigt auf einem Elektroherd stehen gelassene Pfanne.
In der Nacht auf Samstag, 29. August 2026, kam es in Laufen innert kurzer Zeit zu Einbrüchen in ein Sportgeschäft und einen Garagenbetrieb.
Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung konnte eine verdächtige Person angehalten werden.
Am Samstagnachmittag ist es in Merligen zu einem Selbstunfall einer Motorradfahrerin gekommen.
Die Frau verletzte sich dabei schwer und musste mit einem Helikopter ins Spital geflogen werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Freitagmittag (28.08.2026) ist ein 75-jähriger Motorradfahrer im Balmenraintunnel der Autobahn A15 mit seinem Motorrad gegen ein entgegenkommendes Auto geprallt.
Er wurde dabei schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (29.08.2026) führte ein hohes Besucheraufkommen anlässlich der Flugshow beim Flugplatz Altenrhein zu einem grossen Verkehrsaufkommen.
Nach einer Sperrung der Autobahnausfahrt hat sich die Situation auf der Nationalstrasse beruhigt. Die Autobahnausfahrt ist in der Zwischenzeit wieder offen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.