Am Donnerstag, 6. November 2025, hat die Schaffhauser Polizei gemeinsam mit der TCS Sektion Schaffhausen anlässlich des nationalen "Tag des Lichts" eine Standaktion auf dem Fronwagplatz in der Stadt Schaffhausen sowie eine Sicherheitskontrolle in Neuhausen am Rheinfall durchgeführt.
Insbesondere in der dunklen Jahreszeit ist Sichtbarkeit für alle Verkehrsteilnehmenden entscheidend – egal ob zu Fuss, auf dem Velo, mit dem E-Trottinett, auf dem Motorrad oder im Auto.
Am 4. November 2025 wurde das in Europa bereits weit verbreitete Vogelgrippevirus in einer Graugans in der Gemeinde Vinelz (Belgien) nachgewiesen. Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BSVO) eine Verordnung erlassen, die gestern, am 6. November 2025, in Kraft trat und bis Ende März 2026 gilt.
Das BSVO ruft alle Geflügelhalter dazu auf, die vorgeschriebenen Präventions- und Biosicherheitsmassnahmen konsequent umzusetzen.
Die Schweiz liegt zwischen einem Tief über dem westlichen Mittelmeer und einem Hoch über Osteuropa in einer mässigen Südostströmung, welche trockene Luft heranführt. Am Samstag dreht die Strömung auf Ost und wird immer schwächer.
Im Mittelland bleibt ein nebliger Kaltluftsee liegen. Am Sonntag erreicht aus Norden vorübergehend etwas feuchtere Luft die Alpennordseite.
Am Donnerstag, 6. November 2025, kam es am Wettsteinplatz zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde dabei tödlich verletzt.
Am Donnerstagvormittag, 6. November 2025, kam es kurz vor 09.30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus im Hüttnauhof in Therwil BL zu in einem Brandausbruch.
Dabei wurden zwei Personen verletzt.
Winterthur-Stadt: Kurz nach 14 Uhr meldeten Mitarbeitende eines Einkaufsladens zwei Männer, die sich auffällig verhielten und dem Sicherheitsdienst ihre Ausweise nicht zeigen wollten.
Die ausgerückte Patrouille stellte fest, dass gegen einen der Männer ein bestehendes Hausverbot vorlag. Der 21-jährige Mann wurde wegen Hausfriedensbruchs angezeigt.
Oberwinterthur: Kurz nach 22 Uhr meldete eine Anruferin einen betrunkenen Mann, der am Boden liege.
Die ausgerückte Patrouille begleitete den 36-jährigen Mann nach Hause; er wurde wegen Trunkenheit verzeigt.
Am späteren Mittwochvormittag (05.11.2025) hat in der Stadt Schaffhausen ein Lieferwagen einen Sachentransportanhänger verloren.
Dieser kollidierte in der Folge mit einer Mauer inkl. Zaun. Personen wurden bei dieser Kollision keine verletzt.
Winterthur-Stadt: Kurz nach 11.30 Uhr meldete ein besorgter Vater, dass er seine Tochter vermisse.
Wenig später ging ein weiterer Anruf einer Verkäuferin ein, die berichtete, in ihrem Geschäft befinde sich ein Mädchen, das vermutlich vermisst werde.
Winterthur-Stadt: Mehrere Fahrzeuglenkende wurden wegen verschiedener Gesetzesverstösse verwarnt oder verzeigt:
Ein Mann war mit einem typenfremden Kühlergrill unterwegs, der im Fahrzeugausweis nicht eingetragen war.
Kurz nach 00.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale die Meldung eines Buschauffeurs ein, wonach ein Fahrgast nicht geweckt werden könne und der Bus nun ins Depot fahre.
Die ausgerückte Patrouille schaffte es den Fahrgast zu wecken.
Zwei Automobilisten wurden kontrolliert, als sie ohne gültigen Führerausweis und unter dem mutmasslichen Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs waren.
Ihre Fahrzeuge wurden beschlagnahmt, und sie werden bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Am frühen Mittwochmorgen, 5. November 2025, ertappte die Stadtpolizei Zürich einen Mann beim Zerkratzen von parkierten Autos und nahm ihn im Kreis 6 fest.
Die Stadtpolizei sucht Zeugen.
Am Donnerstag (06.11.2025), kurz nach 11 Uhr, ist es auf dem Engelplatz zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der 44-jährige Fussgänger wurde unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Mittwochabend kam es in Unterkulm auf einem Bahnübergang zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem herannahenden Zug.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Ein 17-jähriger Motorradfahrer ist am Mittwochabend auf der A12 bei Vaulruz bei einem Unfall mit mehreren Autos ums Leben gekommen.
Die Autobahn zwischen Bulle und Vaulruz war vorübergehend gesperrt. Die Kantonspolizei Freiburg untersucht die genauen Umstände des Unfalls.
Im Rahmen des Ausbaus der A1 wird die Baustelle zwischen Luterbach und Wangen a. A. auf Winterbetrieb umgestellt.
Zusätzlich sind beim VEBO-Knoten in Oensingen Leitungsverlegungen notwendig. Die Arbeiten erfolgen nachts und können Lärm- und Lichtimmissionen verursachen.
Der Seelisbergtunnel zwischen Beckenried und Seedorf gilt als eines der zentralen Bauwerke auf der Nord-Süd-Achse der Schweiz. Mit fast neun Kilometern Länge führt er mitten durch den Berg und verbindet die Kantone Nidwalden und Uri. Täglich nutzen zehntausende Fahrzeuge diesen Abschnitt der A2 Richtung Gotthard. Damit der Verkehr sicher fliesst, braucht ist richtiges Verhalten aller Verkehrsteilnehmenden im Tunnel unerlässlich.
Wissenswertes zum richtigen Verhalten bei Tunneldurchfahrten zeigt der folgende Beitrag.
Im Rahmen der Gesamterneuerung der A6 zwischen Thun-Süd und Spiez können in den nächsten Tagen die Arbeiten im ersten Abschnitt zwischen Thun-Süd und Gesigen abgeschlossen werden.
Für den Winter wird die Baustellenverkehrsführung aufgehoben. Dafür kommt es zu gewissen Einschränkungen. Den Winter durch wird weiterhin gearbeitet, jedoch primär ausserhalb des Verkehrs.
In der dunklen Jahreszeit heisst es: Sichtbar bleiben!
Schon helle Kleidung oder kleine Reflektoren können euch im Strassenverkehr deutlich sicherer und sichtbarer machen.
Am Mittwochnachmittag ist ein Basejumper nach einem Sprung mit einem Wingsuit bei der Absprungstelle "High Ultimate" in Mürren verunfallt und verstorben.
Eine Untersuchung unter der Leitung der Bundesanwaltschaft wurde eingeleitet.
Wallis: Zwei Raserdelikte im Oktober
Im Oktober registrierte die Kantonspolizei auf den Walliser Strassen mehrere Verkehrsverstösse, darunter zwei Raserdelikte.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwoch in Amriswil einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Eine Patrouille der Regionalpolizei der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte um 22.30 Uhr an der Arbonerstrasse einen Autofahrer, der zuvor durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen war.
Gestern Mittwoch, 5. November 2025, kurz nach 17.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Luzerner Kontrollschildern vom Restaurant Rütlihaus in Richtung Seelisberg.
Nach einigen hundert Metern geriet das Fahrzeug zu weit nach rechts und rutschte über den Strassenrand hinaus die Böschung hinunter, wobei sich das Fahrzeug überschlug und auf dem Dach zu liegen kam.
Heute Donnerstag organisieren die Polizeien der Kantone Freiburg, Genf, Neuenburg, Tessin, Waadt und Wallis in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) den 11. Nationalen Präventionstag gegen Einbrüche.
Ziel dieser Kampagne der lateinischen Kantone ist es, die Bevölkerung über die Risiken von Einbrüchen aufzuklären und sie über die geeigneten Präventionsmassnahmen zu informieren.
Am Donnerstag, 6. November 2025, organisieren die Polizeibehörden der Kantone Freiburg, Genf, Neuenburg, Tessin, Wallis und Waadt in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) sowie den kommunalen und regionalen Polizeien den 11. Tag des Einbruchschutzes.
Diese Westschweizer Kampagne hat zum Ziel, die Bevölkerung für die Risiken von Einbrüchen zu sensibilisieren und über geeignete Präventionsmassnahmen zu informieren.
Am Mittwochabend (05. November 2025, ca. 21:45 Uhr) fuhr ein 21-jähriger Mann auf der Autobahn A2 von Dagmersellen in Richtung Sursee.
Aus bisher unklaren Gründen verlor der Lenker die Kontrolle über das Fahrzeug, geriet damit auf die Randleitplanke und schlitterte rund 100 Meter darauf entlang.
Gestern Mittwoch, 5. November 2025, kurz nach 15.15 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Velounfall im Bereich Brugacher bei Bristen informiert.
Demnach fuhr der Lenker eines E-Bikes von Oberfelden herkommend talwärts in Richtung Unter Frentschenberg.
Wer im Strassenverkehr gut sichtbar ist, reduziert das Risiko von Unfällen deutlich.
Besonders in der dunklen Jahreszeit spielen reflektierende Kleidung und Ausrüstung eine entscheidende Rolle für die Sicherheit. Die Kantonspolizei Bern führt vermehrt Beleuchtungskontrollen durch und ist am heutigen nationalen "Tag des Lichts" im ganzen Kanton mit präventiven Aktionen zum Thema Sichtbarkeit unterwegs.
Mit dem Wintereinbruch und aus Sicherheitsgründen werden der Gotthardpass ab Freitag, dem 7. November 2025 sowie der Wander- und Veloweg in der Schöllenen definitiv und komplett gesperrt.
Der Gotthardpass wird aufgrund der winterlichen Witterung ab Freitag, 7. November 2025 für den Verkehr gesperrt.
Ab sofort können Lernfahrende im Kanton Graubünden ihren Lernfahrausweis bequem digital auf dem Smartphone hinterlegen.
Dafür wird der elektronische Lernfahrausweis (eLFA) im Wallet des Smartphones gespeichert.
Beim Kreisel Schächen dauern die letzten Arbeiten etwas länger als geplant.
Grund dafür sind unter anderem witterungsbedingte Verschiebungen im Terminplan. Ab Anfang Dezember 2025 gilt dann das definitive Verkehrsregime.
E-Trottinetts sind im Alltag starken Belastungen ausgesetzt.
Der TCS hat untersucht, wie sich Nässe, Kälte und Erschütterungen auf die Batterie auswirken und ob diese sogar Feuer fangen könnte. Der intensive Test hat gezeigt, dass die Batterien sicher sind und den Strapazen gewachsen sind. Allerdings müssen bestimmte Regeln eingehalten werden, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Am Mittwoch (05.11.2025), kurz vor 18:30 Uhr, ist es in einer Tiefgarage an der Heldaustrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 18-jähriger Mann verwechselte das Bremspedal mit dem Gaspedal seines Autos und prallte frontal in einen Betonpfeiler.
Wenn es draussen früher dunkel wird, haben Einbrecher Hochsaison.
Achte auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge in deiner Nachbarschaft – und ruf bei Verdacht sofort die 117.
Die Tage werden kürzer und dunkler und im Strassenverkehr ist gute Sichtbarkeit jetzt besonders wichtig!
Heute, am Donnerstag, 6.11.2025, ist "Tag des Lichts" und unsere Verkehrsprävention ist am Morgen in der Innenstadt unterwegs – auf dem Marktplatz und der Mittleren Brücke. Sie geben Tipps für mehr Sicherheit und verteilen reflektierende Give-aways.
Anlässlich des “Tag des Lichts” möchten wir daran erinnern, dass in der dunklen Jahreszeit das Unfallrisiko auf der Strasse höher ist.
Insbesondere für Personen, welche zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs sind. MACHT EUCH SICHTBAR
Neben unserer Expertise im Bereich sicherer Datentransfer sind wir in erster Linie Soldaten und stehen für unser Land ein.
Unsere Ausbildung haben wir darum auf die Verteidigungsfähigkeit ausgerichtet. In diesem Video zeigen wir euch einen Einblick in die Rekrutenschule aus der Perspektive unserer Kader und Soldaten.
Die Schweiz liegt in den nächsten Tagen zwischen einem Hoch über Osteuropa und einer Tiefdruckzone über dem nahen Atlantik in einer südwestlichen bis südlichen Höhenströmung.
Während im Mittelland ein Kaltluftsee mit nebelanfälliger Luft liegt, ist die Luft in der Höhe trocken und sehr mild für die Jahreszeit. In den Alpen ist es ausserdem leicht föhnig.
Brigadier Gregor Metzler, zurzeit Kommandant der Generalstabsschule, wird per 1. Februar 2026 neuer Chef des Kommandos Ausbildung der Armee und zum Korpskommandant befördert.
Er übernimmt diese Funktion von Korpskommandant Hans-Peter Walser, der in den Ruhestand tritt. Der Bundesrat hat diese Ernennung des Höheren Stabsoffiziers an seiner Sitzung vom 5. November 2025 beschlossen.
Am Mittwochnachmittag (05.11.2025) hat es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Stadt Schaffhausen gebrannt.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Gestern Nachmittag hat sich in der Stadt Luzern ein Raub auf ein Tabakwarengeschäft ereignet.
Verletzt wurde niemand. Die Luzerner Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.