In Stein war gestern Abend ein mutmasslicher Dieb unterwegs, der mehrere Fahrzeuge nach Wertgegenständen durchsuchte.
Aufmerksame Anwohner bemerkten das Verhalten und alarmierten die Polizei. Der Mann konnte wenig später festgenommen werden.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am frühen Dienstagmorgen in Kreuzlingen einen Mann festgenommen, der ein Auto durchsucht hatte.
Er wurde inhaftiert.
In einem Verkaufsgeschäft an der Ringstrasse in Olten ist es der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Dienstag, 4. November 2025 gelungen, einen mutmasslichen Einbrecher anzuhalten.
Der Mann wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Montagabend (03. Oktober 2025, kurz nach 22:00 Uhr) kam es zu einem Unfall auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden.
Aus noch ungeklärten Gründen prallte eine 23-jährige Lenkerin bei der Ausfahrt zur Raststätte Neuenkirch mit dem Auto gegen die Mauer einer Wildtierüberführung.
Am frühen Dienstagmorgen (04. Oktober 2025, kurz vor 03:30 Uhr) verursachte ein 33-jähriger Mann mit seinem Lieferwagen auf der Autobahn A2 im Reussporttunnel in Fahrtrichtung Süden einen Selbstunfall.
Der Lenker geriet aus noch ungeklärten Gründen nach rechts und kollidierte seitlich mit dem Aufprallschutz.
Am Montag (03.11.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen während zwei Stunden auf der Autobahn A15 das Einhalten eines gesperrten Fahrstreifens, signalisiert durch Überkopfsignale, kontrolliert.
Dabei wurden 14 Verkehrsteilnehmende an die Staatsanwaltschaft St.Gallen verzeigt.
Die Tessiner Staatsanwaltschaft informiert, dass in den vergangenen Stunden das Büro des Grossen Rates über die Eröffnung eines Strafverfahrens gegen den Abgeordneten Fiorenzo Dadò informiert wurde.
Die Ermittlungen betreffen Ereignisse im Zusammenhang mit dem Strafgericht des Kantons Tessin im Jahr 2024.
In der Schweiz ist die Zahl der Verkehrstoten auf den Strassen gemäss einem aktuellen Bericht des European Transport Safety Council (ETSC) innert fünf Jahren um 34 % angestiegen.
Der Vergleichszeitraum umfasst die Jahre 2019 bis 2024. Die Schweiz weist damit den stärksten Anstieg aller europäischen Länder auf.
Markt Erlbach, Bayern (Deutschland). Am Sonntagabend kam es im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim zu einem tragischen Zwischenfall mit mehreren freilaufenden Pferden.
Acht Tiere brachen bei Markt Erlbach aus und rannten auf eine nahegelegene Landstrasse.
Am Dienstag (04.11.2025), kurz vor 0:45 Uhr, sind ein 22-jähriger und ein 17-jähriger Mann in eine Autogarage an der Eichwiesstrasse eingebrochen.
Einer der Männer konnte beim Fluchtversuch festgenommen werden, der zweite Mann verbarrikadierte sich im Gebäude und wurde von einem Diensthund der Kantonspolizei St.Gallen gestellt.
Die Dienstabteilung Verkehr ersetzt schrittweise ihre Parkuhren.
Die erste neue Parkuhr steht auf dem Zähringerplatz, eine weitere folgt nächste Woche an der Allmendstrasse.
Livechat – geballte Frauenpower!
Heute, am Dienstag, den 04.11.2025 um 12 Uhr sind Noëlle und Tosca live auf Instagram und beantworten all eure Fragen rund um den Polizeiberuf, die Ausbildung und den Alltag bei der Kantonspolizei Basel-Stadt.
Mehr Sichtbarkeit und Sicherheit für alle!
Die Tage werden wieder kürzer. Infolgedessen wird es zur Hauptverkehrszeit dunkel. Mit Einbruch der Dunkelheit nimmt die Sicht auf der Strasse drastisch ab und insbesondere Menschen, die zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs sind, werden möglicherweise zu spät gesehen. Die Monate September, Oktober, November und Dezember, in denen die Sicht schlechter wird und die Dunkelheit früher einsetzt, sind laut Unfallstatistik des Bundesamts für Strassen (ASTRA) übrigens die vier der fünf unfallträchtigsten Monate des Jahres.
Unbekannte brachen in der Nacht auf Montag beim Einrichtungshaus IKEA in Spreitenbach einen Parkautomaten auf und flüchteten mit mehreren hundert Franken Münzgeld.
Diensthund "Malouk" nahm umgehend die Fährte auf und stellte zwei Tatverdächtige. Die Polizei nahm beide Männer unter dringendem Tatverdacht fest.
A9 Simplon Galerie Engi: Bauliche Massnahmen zum Schutz der Galerie vor Naturgefahren abgeschlossen – Monitoring liefert wichtige Erkenntnisse zu den Prozessen am Berg
Im Juni 2024 verschüttete ein grosser Murgang die Galerie Engi auf der Südseite der A9 Simplon auf mehreren hundert Metern. Für die Aufräumarbeiten war der Abschnitt für mehrere Tage gesperrt, die Galerie hat jedoch keine Schäden davongetragen. In Folge dieses Ereignisses wurden bauliche Massnahmen zur Verstärkung der Galerie an die Hand genommen. Diese konnten nun abgeschlossen werden. Damit ist die Galerie gut gegen Murgänge und Steinschläge geschützt. Nach dem Ereignis wurde innerhalb weniger Tage ein Monitoring- und Alarmierungssystem eingerichtet. Dieses liefert wichtige Erkenntnisse zu den Prozessen am Berg.
Nur 7 Hunde in der Schweiz beherrschen diese Spezialdisziplin – Rea ist einer davon.
Er sucht verstorbene Personen – manchmal in Wäldern oder sogar im Wasser.
Neun Tage, unzählige Begegnungen und viele schöne Momente liegen hinter uns.
Gross und Klein haben sich an unserer Reaktionswand duelliert, Gefühle eingeordnet, Betrugsanrufe mitgehört, Präventionstipps gesammelt und unser Patrouillenfahrzeug bestaunt.
Ein Hochdruckgebiet bestimmt heute und in den nächsten Tagen das Wetter im Alpenraum mit besonders in der Höhe trockener und für die Jahreszeit sehr milder Luft.
Im Mittelland bildet sich ein Kaltluftsee mit feuchterer und damit nebelanfälliger Luft. Ab Wochenmitte wird es in den Alpen föhnig.
Die Feuerwehr Rüti wurde heute Morgen um 6 Uhr an eine Verkehrsregelung alarmiert.
Die Lichtsignalanlage beim Kreisel Breitenhof-/Werkstrasse hatte eine Störung und blieb bei allen Zufahrtsstrassen auf rot.
Nach einem versuchten Raubüberfall auf einen Tankstellenshop in Regensdorf am Sonntagabend (02.11.2025) sind die Täter geflüchtet.
Am Montagmittag (03.11.2025) konnten sie in St. Gallen und Zürich verhaftet werden.
Am Montag (03.11.2025), kurz vor 15:35 Uhr, ist es in einer Trafostation an der Oberplattenstrasse zu einem Brand gekommen.
Infolge des Brandes herrscht aktuell ein Stromausfall in weiten Teilen der Gemeinde Lichtensteig. An der Behebung des Stromausfalls wird mit Hochdruck gearbeitet. Die Brandursache ist bislang unbekannt.
Am Montag gegen 11:40 Uhr fuhr eine Automobilistin mit einem Bus auf der Autobahn von Porrentruy-Est nach Porrentruy-Ouest.
Am Ausgang des Tunnels La Perche übersah sie ein Pannenfahrzeug mit Viehtransportanhänger, das mit reduzierter Geschwindigkeit unterwegs war, um auf dem Pannenstreifen anzuhalten.
Auf dem gleichen Streckenabschnitt der A14 zwischen Gisikon und Rotkreuz ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall.
Nach einem Spurwechsel ist es zwischen zwei Autos zu einer Streifkollision gekommen.
Am Montagmorgen (3. November 2025), kurz vor 06:00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A14, zwischen Gisikon und Rotkreuz, ein Verkehrsunfall.
Ein 29-jähriger Autofahrer prallte in das Heck eines Lieferwagens, der aufgrund eines kaputten Reifens mit eingeschaltetem Warnblinker auf dem Überholstreifen stand.
Bei der Ausfahrt auf den Autobahnrastplatz Apfelwuhr in Zizers hat sich am Montagmorgen ein Verkehrsunfall ereignet.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Am frühen Montagmorgen (03. November 2025, nach 01:30 Uhr) verunfallte ein 69-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden.
Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet auf den Pannenstreifen und prallte anschliessend gegen die Randleitplanken.
Am Freitag, 31. Oktober 2025, ca. 18:15 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Netstal ein Verkehrsunfall.
Ein 11-jähriges Mädchen lief auf dem Trottoir und stiess ihr mitgeführtes Trottinett über den Altigerweg.
Am Samstag, 1. November 2025, ca. 11:00 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Näfels ein Verkehrsunfall.
Ein 81-jähriger Autolenker fuhr mit seinem Personenwagen auf der Hauptstrasse in Richtung Netstal.
Am Samstag, 1. November 2025, ca. 14:00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur ein Verkehrsunfall.
Ein 42-jähriger Fahrzeuglenker fuhr vor der Ausfahrt 44 – Niederurnen auf der Überholspur.
In einem Mehrfamilienhaus an der Flughafenstrasse in Grenchen kam es am Sonntagnachmittag, 2. November 2025, zu einem Brand.
Sämtliche Personen, die sich im Gebäude aufgehalten haben, konnten evakuiert werden und blieben unverletzt. Ersten Abklärungen zufolge dürfte der Brand auf einen technischen Defekt eines Akkus zurückzuführen sein.
Ein automatischer Notruf über ein Smartphone führte am Sonntagabend zu einem Einsatz der Kantonspolizei Freiburg in Montagny-les-Monts.
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Auto auf dem Dach in einem Feld lag. Der verletzte Fahrer war mutmasslich alkoholisiert und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Die Polizei untersucht den Unfallhergang.
Am frühen Montagmorgen (03.11.2025) hat die Stadtpolizei St.Gallen zwei Jugendliche angehalten, die zuvor ein Auto entwendet und die Flucht ergriffen hatten.
Ein dritter Beteiligter konnte flüchten. Bei den beiden Angehaltenen handelt es sich um 17-jährige Männer aus Algerien und Marokko. Die Stadtpolizei sucht Zeugen.
Die diesjährige Hundeprüfung der Polizei Basel-Landschaft findet am Freitag, 7. November 2025, ab 07.30 Uhr bei der Mehrzweckhalle Löhrenacker in Aesch statt.
Wie jedes Jahr werden mehrere hundert Gäste aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Polizei und Gesellschaft erwartet.
Bei einem Verkehrsunfall am Montagmorgen (3.11.2025) in Pfäffikon ZH ist ein Lenker eines Lieferwagens tödlich verletzt worden.
Der 53-jährige Mann aus Sri Lanka verstarb noch auf der Unfallstelle.
In der Nacht vom 2. auf den 3. November 2025 wurde in einem Uhrengeschäft in Zermatt ein Einbruchdiebstahl verübt.
Die Täterschaft ist auf der Flucht. Die Ermittlungen und Fahndungsmassnahmen sind im Gange.
Am frühen Sonntagmorgen verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft Zutritt zu einer Baustelle.
Innerhalb der Baustelle brachen sie mehrere Baumaschinen auf und fuhren mit diesen herum. Mit einer 4.5 Tonnen schweren Walze fuhren die Unbekannten aus der Baustelle, kollidierten mit diversen Gegenständen und fuhren schlussendlich eine Böschung hinunter. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntag, 2. November 2025, ca. 23:10 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich ein Verkehrsunfall.
Ein 23-jähriger Junglenker verlor ausgangs des Ofeneggtunnels aufgrund übersetzter Geschwindigkeit auf der feuchten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Am Sonntagmorgen (2. November 2025), kurz vor 08:45 Uhr, hat ein 50-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A4, zwischen Lindencham und der Verzweigung Rütihof, die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.
Das Auto prallte in die Mittelleitplanke, drehte sich um die eigene Achse und kam danach auf dem Überholstreifen zum Stillstand.
Am Samstagvormittag (1. November 2025), kurz nach 11:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A4 bei Mettmenstetten ZH zu einem Auffahrunfall gekommen.
Eine 42-jährige Autofahrerin fuhr ins Heck eines verkehrsbedingt abbremsenden Autos.
Bei einer Verkehrskontrolle am Sonntagnachmittag (2. November 2025) an der Chollerstrasse in der Stadt Zug stellten die Einsatzkräfte bei einer 24-jährigen Autofahrerin Drogensymptome fest.
Da der durchgeführte Drogenschnelltest positiv reagierte, musste die Lenkerin im Spital eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Am Samstagabend (1. November 2025), kurz vor 17:30 Uhr, ist es am Lotenbach in der Gemeinde Walchwil zu einem Brand in einem Komposthaufen gekommen.
Nachdem die Flammen von einem Anwohner fast vollständig gelöscht werden konnten, wurde der Mottbrand abschliessend durch die Feuerwehr Walchwil ganz gelöscht.
Am Samstag (1. November 2025), kurz nach 12:45 Uhr, ist auf der Autobahn A4, zwischen Lin dencham und der Verzweigung Blegi ein Auto während der Fahrt in Brand geraten.
Ein nachfolgender Autofahrer bemerkte die Flammen und machte den Lenker auf die Gefahr aufmerksam.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.