Schweiz

Bad Ragaz SG: Auto kollidiert mit Motorrad – 17-jähriger Töfffahrer verletzt

Am Donnerstag (30.10.2025), kurz nach 6:30 Uhr, ist es auf der Sarganserstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Ein 17-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden.

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Bern BE: Strassensperrungen und Stau erwartet – YB trifft auf den FC Basel

Am Sonntag wird im Stadion Wankdorf das Super-League-Spiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel stattfinden. Aufgrund des voraussichtlich grossen Besucheraufkommens kommt es in Bern zu Strassensperrungen und Einschränkungen für den Verkehr. Es wird empfohlen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

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Hätzingen GL: Hirsch prallt in Lieferwagen – Tier tot, Fahrzeug Totalschaden

Am Donnerstag, 30. Oktober 2025, kurz nach 01:30 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Hätzingen ein Verkehrsunfall mit einem Wildtier. Ein 40-jähriger Lieferwagenchauffeur war von Schwanden herkommend in Richtung Linthal unterwegs, als im Bereich "Rufi" plötzlich ein Hirsch auf die Fahrbahn sprang und mit dem Fahrzeug kollidierte.

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St. Gallen SG: 28-jährige Autofahrerin verursacht Crash beim Abbiegen

Am Mittwochmorgen (29.10.2025) hat eine Autofahrerin bei der Verzweigung Martinsbruggstrasse/Schuppisstrasse den Vortritt missachtet, worauf es zu einer Kollision mit einem anderen Auto gekommen ist. Es wurde niemand verletzt, jedoch entstand grösserer Sachschaden.

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Solothurn SO: Autofahrer prallt frontal in Lkw – Westumfahrung stundenlang gesperrt

Auf der Westumfahrung in Solothurn (Gibelinstrasse) geriet am Mittwoch, 29. Oktober 2025, ein Automobilist aus noch zu klärenden Gründen auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal in einen entgegenkommenden Lastwagen. Dabei wurde der mutmassliche Unfallverursacher mittelschwer verletzt. Aufgrund dieses Ereignisses kam es in und um Solothurn zu massiven Verkehrsbehinderungen.

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Brugg AG: Aufmerksame Frau ruft Polizei – zwei Georgier nach Einbruchversuchen verhaftet

Dank des Hinweises einer aufmerksamen Anwohnerin konnte die Kantonspolizei Aargau am Dienstagmorgen in Brugg zwei mutmassliche Einbrecher festnehmen. Am Dienstag, 28. Oktober 2025, kurz vor halb neun Uhr, meldete eine Anwohnerin zwei verdächtige Männer in einem beigen Personenwagen mit ausländischem Kontrollschild, die sich auffällig in einem Wohnquartier aufhielten. Sie wählte richtigerweise sofort den Notruf.

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Kanton Thurgau: Polizei informiert am Tag des Lichts über Sicherheit im Strassenverkehr

Die Kantonspolizei Thurgau führt am 6. November anlässlich des Nationalen Tag des Lichts Standaktionen in Frauenfeld, Arbon und Rickenbach durch. Am Donnerstag, 6. November, beteiligt sich die Kantonspolizei Thurgau erneut am Nationalen Tag des Lichts. Bereits zum 19. Mal soll mit diesem Aktionstag auf die erhöhte Unfallgefahr in der dunklen Jahreszeit aufmerksam gemacht werden – insbesondere für Personen, die zu Fuss, mit dem Velo, E-Bike, E-Trotti oder Roller unterwegs sind.

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Reichenbach BE: Töfffahrer bei Kollision mit Auto schwer verletzt – Rega im Einsatz

Am Mittwochabend ist es in Reichenbach im Kandertal zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Motorradlenker verletzte sich dabei. Er musste mit einem Helikopter der Rega in ein Spital geflogen werden. Der Verkehr wurde auf dem betroffenen Strassenabschnitt während zirka einer Stunde wechselseitig geführt. Der Unfall wird untersucht.

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Oberwil-Lieli AG: Velofahrer bei Crash mit E-Scooter verletzt – unbekannter Lenker flüchtet

Ein 66-jähriger Velofahrer wurde am Mittwochmittag in Oberwil-Lieli bei einer Kollision mit einem E-Scooter verletzt. Der unbekannte Lenker entfernte sich, ohne Hilfe zu leisten. Die Kantonspolizei Aargau sucht Zeugen.

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Schweizer Armee: Brigade 41 setzt auf mobile und getarnte Einsätze

Die Führungsunterstützungsbrigade 41 richtet die Art und Weise ihrer Auftragserfüllung neu aus. Statt stationär wie ein „normaler“ Telekommunikationsanbieter zu agieren, stehen heute im Rahmen der Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit das Vorgehen mit kleinen Verbänden, die optimale Tarnung in allen Domänen und die Beweglichkeit im Vordergrund.

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Eich LU: Zwei Unfälle im Eichtunnel – grosser Rückstau, niemand verletzt

Am Donnerstagmorgen (30. Oktober, kurz vor 06:30 Uhr) kam es auf der Autobahn A2 (Eichtunnel) in Fahrtrichtung Norden zu zwei Verkehrsunfällen. Beteiligt waren insgesamt drei Autos und ein Lastwagen. Verletzt wurde niemand.

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Buchrain LU: Sattelmotorfahrzeug verkeilt sich bei Unfall – über 25’000 Franken Schaden

Am Mittwochabend (29. Oktober 2025, kurz vor 17:00 Uhr) kam es auf der Autobahneinfahrt Buchrain (Richtung Luzern) zu einem Verkehrsunfall, der zu einem grösseren Rückstau führte. Ein 44-jähriger rumänischer Chauffeur kollidierte beim Einfahren mit seiner Fahrzeugkombination mit der Leitplanke.

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Hitzkirch LU: Selbstunfall in Sulz – Auto kommt von der Strasse ab und landet im Gebüsch

Am Mittwochabend (29. Oktober 2025, kurz vor 23:00 Uhr) ereignete sich auf der Lielistrasse im Ortsteil Sulz (Gemeinde Hitzkirch) ein Selbstunfall. Ein 29-jähriger Autofahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Strasse ab und fuhr in ein Gebüsch.

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Schweizer Armee: Cécile Klusàk spricht im Podcast über Frauenpower und Führungsstärke

Als Frau in der Armee zu dienen ist noch immer aussergewöhnlich. Wm Cécile Klusàk, angehende Psychologin und Chefredakteurin der Zeitschrift "Schweizer Soldat", spricht im Armee Podcast offen über ihren Weg – über Vorurteile, Kameradschaft und den Mut, Verantwortung zu übernehmen. Sie erzählt, wie sie sich in einer Männerwelt behauptete, ohne sich zu verstellen, und warum Stärke nichts mit Lautstärke zu tun hat.

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Rochefort NE: 18-jährige Beifahrerin bei Kollision auf der Route de la Tourne verletzt

Am Mittwoch, 29. Oktober, kurz vor 17.30 Uhr verliess eine 53-jährige Autofahrerin aus dem Küstengebiet eine Ausweichstelle nördlich der Kreuzung der Route de la Tourne mit der Route des Grattes, um in Richtung Rochefort zu fahren. Bei diesem Manöver kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einem 19-jährigen Mann aus dem Vallée des Ponts gelenkt wurde und auf der Route de la Tourne in Richtung La Tourne unterwegs war.

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Därligen BE: Teilsperrung der A8-Umfahrung – temporäres Steinschlagschutznetz wird entfernt

Bei der A8 zwischen Därligen und Interlaken wird in den nächsten beiden Jahren der Schutz vor Naturgefahren verbessert. Als Vorbereitung für die Hauptarbeiten wurden oberhalb der Umfahrung Därligen lose Steine entfernt. Dafür wurde ein temporäres Steinschlagschutznetz erstellt. Dieses kann nun wieder entfernt werden, wofür es zu einer nächtlichen Teilsperrung der Umfahrung Därligen kommt.

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Sion VS: A9-Tunnel wegen Software-Update der Kameras in zwei Nächten gesperrt

Die A9-Tunnel Champsec in Sion und Sierre werden für eine Nacht gesperrt, um die Videokameras mit neuer Software auszustatten. Die Autobahntunnel sind mit Videokameras ausgerüstet, die zur Ereigniserkennung und Verkehrssteuerung dienen. Um die Systeme zu modernisieren, werden die Tunnel Champsec und Sierre mit neuer Software versehen. Dafür sind je eine Nachtsperrung nötig:

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Brunnen SZ: Mositunnel an der A4 für zwei Nächte wegen Reinigungsarbeiten gesperrt

Für Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten wird der Mositunnel an der A4 Axenstrasse von Montag, 3. November, bis Mittwoch, 5. November 2025, für zwei Nächte zwischen 22.00 und 05.00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird auf die Kantonsstrasse durch Brunnen umgeleitet.

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Neunkirch SH: Streifenpolizisten retten Terrier-Dame nach nächtlicher Verfolgung

In der Nacht von Mittwoch (29.10.2025) auf Donnerstag (30.10.2025) konnte die Schaffhauser Polizei in Neunkirch einen vermissten Hund einfangen und der Halterin zurückbringen. Kurz nach 01:00 Uhr am Donnerstag (30.10.2025) stellte eine Patrouille der Schaffhauser Polizei einen freilaufenden, weiss-beigen Terrier auf der Schaffhauserstrasse in Neunkirch fest.

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Schwaderloch AG: 54-Jähriger gerät auf Gegenfahrbahn – Frontalunfall mit Verletzten

Am Mittwochabend geriet ein PW-Lenker auf der Hauptstrasse auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Automobilisten. Durch den starken Aufprall schleuderte es beide Fahrzeuge von der Fahrbahn ins Wiesland. Die beiden Automobilisten wurden durch die Kollision verletzt. Dem Unfallverursacher wurde der Führerausweis entzogen.

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Schweiz: Neues Design für Tierambulanz – Fahrzeug bei Tag und Nacht optimal sichtbar

Tierisch gut sichtbar – bei Tag & Nacht. Für die Tierambulanz von Corin Alba durften wir die Fahrzeugbeschriftung und ein neues Design realisieren – in enger Zusammenarbeit und ganz nach Wunsch.

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La Chaux-de-Fonds NE: Fussgänger von Lieferwagen erfasst und weggeschleudert

Am Mittwoch, 29. Oktober, gegen 19.55 Uhr fuhr ein 43-jähriger Mann aus dem Neuenburger Berggebiet mit einem Lieferwagen auf der Rue du Crêt in La Chaux-de-Fonds in westlicher Richtung. Kurz vor der Kreuzung mit der Rue de la Place-d’Armes erfasste er einen Fussgänger, einen 58-jährigen Mann aus dem Neuenburger Berggebiet, der die Fahrbahn von Norden nach Süden auf einem Fussgängerstreifen überquerte.

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Auvernier NE: Fussgängerin auf Zebrastreifen von Auto angefahren und verletzt

Am Mittwoch, 29. Oktober, gegen 19.35 Uhr fuhr eine 65-jährige Autofahrerin aus dem Kanton Neuenburg mit ihrem Auto auf der Rue de la Gare in Auvernier in Richtung Peseux. Auf Höhe der Bushaltestelle erfasste sie eine Fussgängerin, eine 47-jährige Frau aus La Côte, die die Fahrbahn von Norden nach Süden auf einem Fussgängerstreifen überquerte.

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Wädenswil ZH: Heftiger Selbstunfall auf A3-Ausfahrt – 25-jähriger überschlägt sich mit Auto

Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen hat sich am späten Mittwochabend (29.10.2025) in der Autobahnausfahrt Wädenswil ein Personenwagenlenker mittelschwere Verletzungen zugezogen. Kurz vor 23:45 Uhr fuhr der Lenker auf der A3 in Richtung Zürich.

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Wetter am Donnerstag, 30.10.2025: Nach Frühregen zunehmend sonnig bei 15 - 17 Grad

Auf der Vorderseite eines Tiefs gelangt mit einer mässigen Südwestströmung milde Luft zur Schweiz und über den Alpen ist Föhn aufgekommen. In der Nacht auf Donnerstag überquert eine Kaltfront die Schweiz von West nach Ost und beendet die kurze Föhnphase bereits wieder. Am Donnerstag trocknet die Luft unter Hochdruckeinfluss wieder ab. Am Freitag verlagert sich das Hoch ostwärts Richtung Ungarn, bleibt aber noch wetterbestimmend. Am Wochenende erreicht die nächste Störung von Westen her den Alpenraum.

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Kanton Tessin: Schweizer und Italienerin nach Einbruchsserie im Sottoceneri verhaftet

Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen die Festnahme eines 30-jährigen Schweizer Bürgers aus dem Raum Bellinzona und einer 35-jährigen italienischen Staatsbürgerin aus dem Raum Lugano mit. Die Festnahmen erfolgten nach einer Polizeikontrolle am 24. Oktober in Capolago, als das vom Mann gelenkte Auto überprüft wurde. Bei der Durchsuchung der Person und des Fahrzeugs wurden Einbruchswerkzeuge, zahlreiche Gegenstände zweifelhafter Herkunft (darunter Kleidungsstücke und Accessoires) sowie verschiedene auf Drittpersonen ausgestellte Identitätsdokumente gefunden.

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Schweiz: Betrüger verlangen per Fake-Mail doppelte Zahlung für E-Vignette

Unter dem Vorwand eines Systemfehlers fordern Betrüger per E-Mail eine erneute Zahlung für die E-Vignette. Dies geschieht über eine täuschend echt nachgeahmte Website.

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Delémont JU: Verkehrsunfall auf der Autobahn bei Delémont – Lenker leicht verletzt

Am Mittwochmorgen, 29. Oktober 2025, gegen 10:35 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A16 ein Verkehrsunfall kurz nach der Einfahrt Delémont-Ouest in Richtung Bassecourt. Ein Autofahrer verlor aus bislang ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte frontal in die zentrale Leitplanke.

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St. Gallen SG: Autofahrer (64) fährt rückwärts und erfasst 74-Jährige

Am Dienstagnachmittag (28.10.2025) ist es an der Langgasse zur Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem Autofahrer gekommen. Die Fussgängerin wurde verletzt und ins Spital gebracht.

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Winterthur ZH: Prügelei an Bushaltestelle – drei Personen verletzt, Polizei ermittelt

Seen - Am Dienstagmittag, 28.10.2025, kurz nach 12 Uhr, kam es an der Bushaltestelle "Zentrum Seen" zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen und einer erwachsenen Person. Ein 36-jähriger Mann und zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren wurden leicht verletzt und zur Befragung auf die Wache gebracht.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.