Nur wenige Minuten später, kurz vor 18.45 Uhr meldete die Besatzung eines Rettungswagens von Schutz & Rettung Zürich der Stadtpolizei Zürich, dass sie von Passanten am Limmatquai angehalten worden sei.
Die Einsatzkräfte trafen vor Ort auf einen schwer verletzten Velofahrer der umgehend in ein Spital gebracht werden musste.
Gegen 18.30 Uhr fuhr ein 12-Jähriger auf seinem Velo vom Steinwiesplatz zur Hottingerstrasse und überquert diese im Bereich des Fussgängerstreifens.
Dabei kam es zur Kollision mit dem stadtauswärtsfahrenden Cobra-Tram der Linie 3.
Die Kantonspolizei Freiburg sucht eine/n HR Business Partner für einen unbefristeten Vertrag mit einem Pensum von 80 bis 100% in Granges-Paccot.
Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. April 2026, der Stellenantritt erfolgt am 1. September 2026 oder nach Vereinbarung.
Am 31. März 2026 findet der jährliche strategische Dialog zwischen den Verteidigungsministerien der Schweiz und Frankreichs unter der Leitung des Staatssekretariats für Sicherheitspolitik (SEPOS) in Bern statt.
Im Fokus stehen die Sicherheitspolitische Strategie der Schweiz, die nationale Verteidigungsstrategie Frankreichs sowie die Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit.
Auf dem Militärflugplatz in Payerne hat das Bundesamt für Rüstung armasuisse die neue Halle 2 Safety an die Armee übergeben.
Der Neubau stellt eine funktionale und energieeffiziente Infrastruktur bereit, die optimal auf die technischen Abläufe der Einheit Safety ausgerichtet ist. Die Infrastruktur ermöglicht schnelle Abläufe und garantiert die Einsatzbereitschaft während 24 Stunden.
Über die Ostertage ist die Medienstelle der Kantonspolizei Bern nur eingeschränkt telefonisch erreichbar.
Die Erreichbarkeit erfolgt zu festgelegten Zeiten oder im Pikettdienst.
Am Montagabend, 30. März 2026, kurz nach 21.00 Uhr, kam es auf der Ormalingerstrasse in Gelterkinden zu einem Verkehrsunfall.
Ein 15-jähriger Mofa-Lenker wurde dabei verletzt.
Am frühen Dienstagmorgen kam es in Schafisheim zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem 21-jährigen Velofahrer.
Die lenkende Person setzte die Fahrt fort, ohne anzuhalten und sich um den Verletzten zu kümmern. Die Kantonspolizei Aargau sucht Augenzeugen.
Am frühen Dienstagmorgen drang ein Mann in ein parkiertes Auto ein und durchsuchte es.
Im Rahmen der Fahndung konnte der mutmassliche Dieb angehalten werden. Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In einer Batterierecyclingfirma in Biberist kam es am Dienstag, 31. März 2026, zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung.
Gemäss aktuellem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Schadens aufgenommen.
Am Dienstagnachmittag, 31. März 2026, kam es in Zürich-Schwamendingen zu einer Kollision zwischen einem VBZ-Bus und einem Kind.
Der 7-jährige Knabe wurde dabei verletzt.
Die Schaffhauser Polizei hat am Dienstagnachmittag (31.03.2026) einen Mann ermittelt, der in den letzten Tagen in Hallau wiederholt Kinder angesprochen hat.
Nach aktuellen Erkenntnissen sind keine strafbaren Handlungen vorgefallen und es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung. Die Polizisten haben den Mann darauf hingewiesen, dass ein Ansprechen von fremden Kindern problematisch sein kann.
Die Sanierung der Achse Grand-Saint-Bernard wird fortgesetzt.
Ab dem 6. April nimmt das Bundesamt für Strassen (ASTRA) die Baustellen zwischen Liddes und Bourg-Saint-Pierre sowie bei der Galerie des Toules wieder auf. Ziel ist es, die Verfügbarkeit der Strasse und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden weiterhin zu gewährleisten.
Anfang April beginnen auf der A14 im Abschnitt zwischen Blegi und Walterswil Bauarbeiten im Zusammenhang mit neuen Verkehrsanlagen.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA realisiert auf diesem Abschnitt eine Geschwindigkeits-Harmonisierungs- und Gefahren-Warnanlage (GHGW).
In der Nacht auf Samstag, 28. März 2026, ist es im Dorfkern von Teufen zu einem Einbruchdiebstahl in eine Bibliothek gekommen.
Die Täterschaft erbeutete Bargeld und richtete Sachschaden an.
Nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung hat eine zivile Polizeipatrouille einen Autofahrer gestoppt und das Fahrzeug sichergestellt.
Dies aufgrund mehrerer technischer Mängel sowie eines Software-Tunings beim Motorsteuergerät. Der 21-jährige Lenker wird zur Anzeige gebracht.
Eine unbekannte Täterschaft hat in der Nacht auf Dienstag (31.03.2026) in ein Restaurant und in ein Hotel in Stein am Rhein eingebrochen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen beiden Vorfällen.
Im Rahmen einer Kontrolle hat die Kantonspolizei Zürich am Sonntag (29.03.2026) in Dübendorf sieben Personen festgenommen.
Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Zürich fielen in einem Restaurant mehrere Gäste auf, die am Sonntag mit Laptops und Unterlagen an verschiedenen Tischen sassen.
Am Dienstagmorgen, 31. März 2026, hat sich in Gais ein Geländewagen überschlagen.
Die Fahrzeuginsassen wurden durch den Rettungsdienst ins Spital überführt.
In der Nacht auf Samstag, 28. März 2026, ist es in Urnäsch zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Lenker flüchtete von der Unfallstelle, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Er konnte kurze Zeit später durch die Polizei ermittelt werden. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen..
Auf der A9 zwischen Bex und Martigny werden in den kommenden Wochen Unterhaltsarbeiten durchgeführt.
Zu diesem Zweck sind verschiedene Sperrungen erforderlich.
Am Dienstagmorgen (31.03.2026) ist es auf den Strassen im Kanton St.Gallen zu diversen Verkehrsunfällen in Zusammenhang mit den winterlichen Strassenverhältnissen gekommen.
Verletzt wurde gemäss aktuellem Stand niemand.
Ein 19-jähriger Automobilist verlor am Montagabend in Bremgarten die Kontrolle über seinen Seat Leon und kam von der Strasse ab.
Der Wagen fuhr eine steile Uferböschung hinunter und stürzte in die Reuss. Der Lenker rettete sich selbständig aus dem Fahrzeug. Am Auto entstand Totalschaden. Die Unfallursache ist noch unklar.
Ein Mann wollte kurz nach 18.15 Uhr auf das an der Haltestelle "Toni-Areal" wartende Tram rennen.
Dabei übersah er das gerad einfahrende Tram auf den anderen Gleisen.
Bei den Kontrollen an den Schweizer Flughäfen und Grenzübergängen kommt es häufig vor, dass scheinbar harmlose Gegenstände wie Souvenirs, Luxus-Accessoires oder exotische Objekte in Wirklichkeit aus Materialien von gefährdeten Tierarten oder Pflanzensorten gefertigt sind.
In der Schweiz ist die Einfuhr von Produkten wie Elfenbein, Alligatorenleder oder anderen Erzeugnissen aus geschützten Arten verboten oder nur mit einer vom CITES-Artenschutzabkommen vorgesehenen Spezialbewilligung möglich.
Am Montagabend (30.03.2026) ist es auf der A1 zwischen Meggenhus und Rheineck zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der 43-jährige Autofahrer verletzte sich dabei unbestimmt. Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am frühen Dienstagmorgen (31.03.2026) sind zwei Männer in einen Tankstellenshop an der St.Gallerstrasse eingebrochen.
Durch die Kantonspolizei St.Gallen konnten kurze Zeit später zwei Tatverdächtige festgenommen werden.
In der Nacht von Montag auf Dienstag (31.03.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen einen 16-jährigen Franzosen festgenommen, welcher mit weiteren Tätern in eine Autogarage eingebrochen war.
Durch die Täterschaft sind drei Autos gestohlen worden, die im Verlauf der Nacht sichergestellt werden konnten.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA realisiert auf dem Abschnitt der A1 zwischen Uzwil und Rheineck eine Anlage zur Geschwindigkeitsharmonisierung- und Gefahrenwarnung (GHGW).
Die Arbeiten hierzu werden ab dem 6. April auf dem Abschnitt Meggenhus bis Rheineck wieder aufgenommen.
Bei winterlichen Verhältnissen blieb das mit Sommerreifen ausgerüstete Auto stecken.
Am Dienstagmorgen (31. März 2026), kurz vor 07.00 Uhr, fuhr ein 30-jähriger Autolenker auf der schneebedeckten Gaiserstrasse vom Hirschbergkreisel talwärts in Richtung Spitalkreisel.
Am Donnerstag, 9. April 2026, findet die Gedenkfeier zur Schlacht bei Näfels/GL statt.
Aufgrund dieses Anlasses ist auf den Hauptachsen zwischen Glarus und Näfels sowie auf der Molliser- und Netstalerstrasse mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Am Samstagnachmittag wurden die Behörden über eine Gewässerverschmutzung in Heitenried informiert.
Die Ursache konnte rasch ermittelt werden, und die Situation stellt keine Gefahr für die Bevölkerung dar.
Am 7. April 2026 startet die vierte Etappe der Sanierungs- und Sicherheitsarbeiten an der Bristenstrasse.
Bis Anfang November 2026 werden zwischen Amsteg und St. Antoni Steinschlagschutznetze montiert und eine talseitige Stützmauer saniert.
Am Montagabend, 30. März 2026, kurz vor 20.00 Uhr, kam es in einem leerstehenden Reiheneinfamilienhaus an der Landstrasse in Itingen BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Kantonspolizei Bern startet Anfang April 2026 das Pilotprojekt Online-Polizeiwache.
Damit können einfache polizeiliche Anliegen online erledigt werden, ohne dass ein Gang auf eine Polizeiwache erforderlich ist.
Im Rahmen der Bekämpfung der Kriminalität hat die Kantonspolizei Zürich in der vergangenen Woche bei Kontrollen von Goldankaufveranstaltungen zwei Personen verhaftet.
Eine weitere Person wurde zuhanden der Untersuchungsbehörde angezeigt.
Die Kantonspolizei meldet, dass heute kurz nach 14:30 Uhr ein Fussgänger auf der Via Stazione in Muralto angefahren wurde.
Laut ersten Ermittlungen fuhr ein 63-jähriger Schweizer Staatsbürger mit Wohnsitz in Appenzell Ausserrhoden mit einem Lkw in Richtung Locarno.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurden am Montagabend in Wängi zwei Personen teils schwer verletzt.
Kurz nach 17 Uhr war eine 36-jährige Autofahrerin auf der Aadorferstrasse von Wängi in Richtung Aadorf unterwegs.
Die Schweiz liegt zwischen einem Hoch über dem Atlantik und einer Tiefdruckzone über dem Nordmeer in einer starken Nordströmung. Dabei wird feuchte und instabil geschichtete Luft am Alpennordhang gestaut, während die Alpensüdseite mit Nordwind entlastet ist.
Im Verlauf des Dienstags bildet sich Tief "Erminio" über Italien und die Höhenströmung dreht auf Nordost. In der Nacht auf Mittwoch lässt der Nordstau mit einer sich einstellenden Bisenströmung nach. Infolge wird die Luftmasse bis zum Donnerstag auf der Alpennordseite mit Hochdruckeinfluss vom Atlantik her zögerlich abgetrocknet.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.