Plötzlich ist euer Fahrrad weg, gestohlen und nicht mehr auffindbar – richtig ärgerlich.
Trotz dem ganzen Ärger nicht vergessen, den Diebstahl rasch zu melden.
Gestern wurde in Epagny eine Verschmutzung der Albeuve durch Abwasser festgestellt.
Dieses Abwasser stammte von einer Einleitungsstelle, die an das kommunale Netz angeschlossen war und stromaufwärts verstopft war. Ein von der Gemeinde beauftragtes Unternehmen konnte die Leitungen wieder freimachen.
Sowas kann tödlich enden.
Während wir die sommerlichen Temperaturen geniessen, wird oft unterschätzt, wie schnell ein abgestelltes Auto zur lebensgefährlichen Falle werden kann.
Das Materialtransportfahrzeug (MTF) der Feuerwehr Unterägeri wurde kürzlich mit einer hochreflektierenden Sicherheitsbeschriftung versehen.
Ziel der Massnahme ist es, die Sichtbarkeit des Einsatzfahrzeugs im Strassenverkehr deutlich zu erhöhen und somit die Sicherheit für Einsatzkräfte sowie andere Verkehrsteilnehmende weiter zu verbessern.
Am Sonntagmorgen sind in Guttannen bei einem Verkehrsunfall mit zwei Motorrädern und einem Auto zwei Motorradfahrende verletzt worden.
Sie wurden mit einem Helikopter ins Spital geflogen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Gang.
Zu Beginn der kommenden Woche müssen im Kanton Luzern mehrere Polizeiposten kurzfristig geschlossen bleiben.
Dies im Zusammenhang mit den Friedensgesprächen auf dem Bürgenstock. In sämtlichen Regionen des Kantons bleibt jedoch weiterhin ein Polizeiposten in Ihrer Nähe geöffnet und die Einsatzbereitschaft der Luzerner Polizei ist dadurch nicht eingeschränkt.
Auf der Hauptstrasse in Böckten wird ein neuer Strassendeckbelag eingebaut.
Die Arbeiten finden vom 26. bis 28. Juni 2026 statt. Betroffen ist insbesondere der Strassenabschnitt auf Höhe der Landi. Der Verkehr wird durch einen Verkehrsdienst geregelt.
Nach einer technischen Störung bei Skyguide am Sonntagmorgen hat sich der Betrieb am Flughafen Zürich normalisiert.
Skyguide arbeitet bei Überflügen weiterhin mit leicht reduzierter Kapazität. Die Systeme laufen stabil, die Sicherheit war jederzeit gewährleistet.
Am Samstagnachmittag, 20. Juni 2026, ist es auf der Strecke zwischen Appenzell und Hundwil zu einem Verkehrsunfall eines Motorradlenkers gekommen.
Der Mann hat sich verletzt und musste in ein Spital gebracht werden.
Hitze im parkierten Auto ist für Tiere lebensgefährlich!
Bereits bei 15 Grad Aussentemperatur kann der Innenraum sich bei Sonnenbestrahlung bis über 50 Grad aufheizen.
Im Zusammenhang mit den diplomatischen Gesprächen auf dem Bürgenstock stehen die Sicherheitskräfte weiterhin im Einsatz.
Die Einschränkungen gelten nach wie vor.
Ein mutmasslich unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehender Automobilist hat in der Nacht auf Sonntag bei der Autobahnausfahrt Wangen an der Aare einen Selbstunfall verursacht.
Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Ihm wurde der Führerausweis zuhanden der Administrativbehörde abgenommen.
Die Sommerferien rücken näher – und damit oft auch die heissesten Wochen des Jahres.
Besonders für ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere und Personen mit chronischen Erkrankungen kann Hitze gefährlich werden.
Mutmasslich infolge Missachtung des Vortritts hat sich am Samstagnachmittag, 20. Juni 2026, auf der Neckarsulmstrasse in Grenchen eine seitlich-frontale Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Motorrad ereignet.
Dabei wurde der Motorradlenker mittelschwer verletzt.
Die Jugendliche, die von einem herabfallenden Ast schwer verletzt wurde, ist im Spital verstorben.
Schutz & Rettung Zürich und die Stadtpolizei Zürich informierten am Freitag, 19. Juni 2026, gemeinsam, dass im Kreis 8, an der Feldeggstrasse 4, eine 16-Jährige, während einem Unwetter von einem herabfallenden Ast getroffen und in kritischem Zustand in ein Spital gebracht worden war.
Am Samstag, 20. Juni 2026, gegen 09.50 Uhr, fuhr ein 70-jähriger Motorradfahrer aus La Neuveville auf der Strasse zwischen Fleurier und Couvet.
Auf der Höhe des Schwimmbads Les Combes kam es zu einer Kollision mit dem Heck eines Personenwagens.
Die Waldbrandgefahr wird im gesamten Kanton auf Stufe drei von fünf eingestuft und gilt damit als „erheblich“.
Grund dafür sind die hohen Temperaturen, die geringen Niederschlagsmengen der vergangenen Tage sowie sonniges Wetter und mässiger Wind, die den Waldboden austrocknen.
Der Regierungsrat hat neun Massnahmen beschlossen, um den Schutz vor schwerer Gewalt gezielt zu verbessern.
Hochrisikosituationen sollen schneller erkannt und die präventive Tatpersonenarbeit ausgebaut werden. Damit sollen schwere Gewalttaten möglichst verhindert und der Schutz von Betroffenen gestärkt werden.
Blaualgen vermehren sich bei steigenden Temperaturen stark.
Ihre Blüten können bei Menschen und Tieren starke Reaktionen auslösen. Beim Baden in stehenden Gewässern ist deshalb Vorsicht geboten.
Am Samstagabend kollidierten ein Motorradlenker sowie ein Automobilist seitlich-frontal miteinander.
Der Motorradlenker wurde dabei mittelschwer verletzt und musste in ein Spital eingeliefert werden.
Ein Automobilist geriet aus derzeit unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit Steinblöcken am Strassenrand.
Durch den Aufprall überschlug sich das Fahrzeug und blieb im Wiesland stehen. Der Lenker wurde zur Kontrolle in ein Spital eingeliefert. Ihm wurde der Führerausweis entzogen.
Am Samstagnachmittag kenterte auf der Reuss bei Mühlau ein Schlauchboot, in dem sich zwei Erwachsene und zwei Kinder befanden.
Dabei verschwand ein Kind, das bis jetzt nicht aufgefunden werden konnte.
Am Samstagabend (20.06.2026) ist es an der Hauptstrasse zu einem Brand in einem Treibhaus, welches als Materiallager dient, gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es wurden keine Personen verletzt.
Bei einer Kollision zwischen einem Sattelschlepper und einem schweren Wohnmobil am Samstag bei Müllheim wurden zwei Personen leicht bis mittelschwer verletzt.
Die A23 musste für mehrere Stunden auf dem betroffenen Abschnitt gesperrt werden.
Die Schweiz befindet sich im Einflussbereich einer umfangreichen Hochdruckzone, welche sich vom Mittelmeer über den Alpenraum bis nach Nordwesteuropa erstreckt.
Mit einer schwachen westlichen Höhenströmung gelangt heisse und recht trockene Luft zu uns. Der Hochdruckeinfluss bleibt bis auf Weiteres erhalten.
Radar Woche geschafft! Wir wünschen dir erholsame Tage.
Schaust du die WM beim Public Viewing? Dann gilt: Bleib fair zu den anderen Fans, egal wie die Spiele ausgehen.
Am Tag der offenen Tür der Basis Mollis tauchten am Samstag, 20. Juni 2026, rund 13'000 Besucherinnen und Besucher in die Welt der Rega ein.
Sie nutzten die seltene Gelegenheit für einen Blick hinter die Kulissen und den persönlichen Austausch mit der Crew.
Temporäre Verkehrsführung ab 22. Juni 2026.
Die Obernauerstrasse ist im Abschnitt Einmündung St. Niklausengasse bis zur Einmündung Südstrasse von 22. Juni 2026 bis Ende 2027 nur einspurig in Richtung Ränggloch befahrbar.
Am Samstag, 20. Juni 2026, kurz nach 18 Uhr, kam es in Gersau, auf der Seestrasse im Bereich Strandbad Im Kindli, zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Der Motorradfahrer und seine Mitfahrerin wurden dabei erheblich verletzt.
Am Samstagnachmittag ereignete sich in Kandersteg ein Selbstunfall eines Mountainbikers.
Der Mountainbiker verletzte sich dabei schwer und wurde mit einem Helikopter ins Spital geflogen. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Samstagnachmittag, 20. Juni 2026, fand in Liestal die Kundgebung „No Conex 26“ statt.
Die Veranstaltung verlief aus Sicht der Polizei Basel-Landschaft friedlich.
Seit Donnerstag, 18. Juni 2026, wird in Malters der 56-jährige Wilhelm Lötscher vermisst.
Zuletzt wurde er am Donnerstagabend mit seinem Fahrrad in Malters gesehen.
Am Freitagnachmittag ist es auf der Alp d'Err bei Tinizong (Gemeinde Surses) zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Knaben gekommen.
Der Junge wurde dabei verletzt.
Die Suisse Public 2026 ist mit über 13'000 Besuchern und 300 Ausstellern erfolgreich zu Ende gegangen. Während vier Tagen wurde das BERNEXPO-Areal erneut zum nationalen Treffpunkt für Fachpersonen aus Gemeinden, Städten, Kantonen, Einsatzorganisationen und der Industrie.
Die Fachmesse bestätigte ihre Rolle als zentrale Plattform für den öffentlichen Sektor in der Schweiz. Im Fokus standen der fachliche Austausch, die Pflege von Branchenkontakten sowie die Möglichkeit, Produkte und Lösungen direkt vor Ort zu erleben, zu vergleichen und zu testen.
Am Samstagmorgen (20.06.2026) prallte ein zunächst unbekannter Autofahrer gegen eine Hausfassade an der Seestrasse.
Er entfernte sich ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern und konnte einige Zeit später durch die Kantonspolizei St.Gallen ermittelt und angetroffen werden.
Am Samstagmorgen, 20. Juni 2026, kam es um 07.30 Uhr in Bennau zu einer seitlich-frontalen Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Der Motorradfahrer wurde dabei erheblich verletzt.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute kurz nach 4 Uhr eine Polizeioperation zur Festnahme von vier Personen geführt hat.
Auslöser war die Meldung über einen Einbruchdiebstahl in ein Waffengeschäft auf dem Gebiet von Camorino.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.