Die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen, die Stadt St.Gallen sowie die Gemeinde Teufen planen und realisieren gemeinsam die Velohauptverbindung Teufen – St.Gallen.
Die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen, die Stadt St.Gallen sowie die Gemeinde Teufen planen und realisieren gemeinsam die Velohauptverbindung Teufen – St.Gallen.
Am Vormittag des 15.11.2025 fand in der Gutsmatte in Liestal der letzte Informationsanlass zum Polizeiberuf in diesem Jahr statt.
Am Vormittag fand in der Gutsmatte in Liestal der letzte Informationsanlass zum Polizeiberuf in diesem Jahr statt.
Die Schweiz befindet sich auf der Vorderseite eines Tiefs mit Zentrum nordwestlich von Portugal. Dieses führt mit einer mässigen südwestlichen Strömung am Sonntag schubweise feuchte und recht milde Luft zu den Alpen.
Am Montag dreht die Höhenströmung auf Nordwest und mit einer Kaltfront wird feuchte und deutlich kühlere Luft zur Alpennordseite transportiert und am Alpennordhang gestaut. Auf der Alpensüdseite kommt Nordwind auf.
Am Samstag, 15. November, gegen 18.15 Uhr fuhr eine 79-jährige Frau aus dem Neuenburgersee-Gebiet auf der Avenue du Vignoble in Neuenburg in östlicher Richtung.
Auf Höhe der Hausnummer 21 kollidierte sie mit einem parkierten Auto.
Am Freitag, 14. November 2025, circa 23.40 Uhr, haben zwei Unbekannte einen Mann im Unteren Rheinweg beraubt und dabei verletzt.
Während einer umgehend eingeleiteten Fahndung konnte die Kantonspolizei später die beiden Tatverdächtigen anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft sowie der Jugendanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen sind am Samstagnachmittag (15.11.2025) in Andelfingen mehrere Erwachsene und Kinder verletzt worden.
Gegen 13.20 Uhr ist ein 52-jähriger Mann auf der Weinlandstrasse in Richtung Schaffhausen gefahren.
Am Samstagnachmittag, 15. November 2025, kam es im Kreis 4 zu einer unbewilligten Demonstration mit mehreren hundert Personen.
Diese verlief friedlich und ohne Zwischenfälle. Es kam zu Verkehrseinschränkungen. Die Stadtpolizei Zürich wurde beim Einsatz von der Kantonspolizei Zürich unterstützt.
„KMU konkret+“ unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ein belästigungsfreies Arbeitsumfeld zu schaffen.
Neu bietet das Projekt auch Beratungen für Betriebe an, die mit konkreten Vorfällen von sexueller Belästigung konfrontiert sind.
Ein Fussweg im sogenannten „Schwamendinger Dreieck“ im Kreis 12 erhält den Namen „Im Dreieck“. Dies hat der Stadtrat beschlossen.
Der Begriff „Schwamendinger Dreieck“ wird seit Mitte des letzten Jahrhunderts verwendet.
Bis Freitag (14.11.2025) fand auf dem Waffenplatz Reppischtal die feierliche Entlassung aus der Armee und Militärdienstpflicht statt.
Zu Beginn der Entlassungswoche wurden 345 Armeeangehörige der Bezirke Winterthur und Zürich entlassen. Neben der Materialabgabe stand eine feierliche Zeremonie mit Sicherheitsdirektor Mario Fehr im Zentrum.
Am Freitagabend gegen 23:00 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Hauptstrasse von Les Pommerats in Richtung Saignelégier.
Als er eine Linkskurve nahe des Ortsteils „Les Vieux Prés du Culat“ verliess, geriet er nach links und kollidierte seitlich mit zwei Autos, die in Richtung Goumois bergab fuhren.
Rund 50 hochmotivierte junge Frauen und Männer lassen sich heute bei der Polizei Basel-Landschaft über den Polizeiberuf informieren.
Sie werfen einen Blick hinter die Kulissen, sichern Spuren bei der Forensik, besuchen die Einsatzleitzentrale, nehmen an einem Diensthundetraining teil und schauen, wie ein Patrouillenfahrzeug von innen aussieht.
Bei einer Auseinandersetzung in Frauenfeld wurde am Freitagabend ein Mann schwer verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat einen Tatverdächtigen festgenommen und sucht Zeugen.
Auf Ricardo, Tutti, Anibis oder Facebook Marketplace tauchen immer wieder Fake-Inserate auf.
Die Täter locken mit extrem tiefen Preisen und schneller Abwicklung. Nach der Vorauszahlung per TWINT oder Überweisung erhält man jedoch keine Ware.
Am Samstag, 15. November 2025, kurz nach 03.30 Uhr, haben die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt und die Milizfeuerwehr Basel-Stadt zu einem Brand bei einer Liegenschaft am Giessliweg ausrücken müssen.
Sie brachten das Feuer rasch unter Kontrolle und konnten es löschen. Es gab keine Verletzten. Die Kantonspolizei Basel-Stadt sperrte den Einsatzort ab.
Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Flüh ist es der Polizei dank guter kantons- und grenzüberschreitender Zusammenarbeit gelungen, einen mutmasslichen Einbrecher anzuhalten.
Am Donnerstag, 13. November 2025, kurz vor 19 Uhr, wurde der Kantonspolizei Solothurn gemeldet, dass in Flüh in ein Einfamilienhaus eingebrochen werde.
Nach einem Selbstunfall auf dem Autobahnzubringer in Roggwil musste am Freitag ein Buschauffeur ins Spital gebracht werden.
Der 60-jährige Fahrer eines Postautos wollte um 14.15 Uhr über die Einfahrt Arbon Süd auf den Autobahnzubringer A23 in Richtung St. Gallen fahren.
Am Freitag (14.11.2025), kurz nach 23:30 Uhr, ist an der Gewerbestrasse beim Skaterpark eine mobile Toilette niedergebrannt.
Die örtliche Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (15.11.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen zwei fahrunfähige und alkoholisierte Männer angehalten.
Drei weitere Männer verursachten alkoholisiert Verkehrsunfälle.
Am Freitagabend, 14. November 2025 hat sich ein Autolenker in Wangen einer Polizeikontrolle entzogen und auf seiner Weiterfahrt mehrfach das Strassenverkehrsgesetz missachtet.
Die Kantonspolizei Schwyz sucht Zeugen.
Überall für euch da – auch in unwegsamem Gelände!
Ob bei Bergrettungen, Suchaktionen oder wie in diesem Fall bei der Unterstützung der Feuerwehr während eines Flurbrandes: Die Kantonspolizei Schwyz ist nicht nur auf, sondern auch neben den Strassen für eure Sicherheit da.
In den letzten Tagen sind bei der Schaffhauser Polizei erneut vermehrt Meldungen von Betrugsversuchen eingegangen.
In zwei Fällen wurden Personen im Kanton Schaffhausen Opfer der Betrugsmasche. Die Täterschaft erbeutete dabei rund 150'000 Schweizer Franken.
Rund 40 Mini-Detektive aus unserem Korps haben am Zukunftstag die Schanzmühle und Umgebung ganz genau unter die Lupe genommen.
Ob Spurensuche, Funksprüche oder das rechtzeitige Avisieren des Diensthundeführers und seiner Cheyla – die Kids hatten alles im Griff.
In Heiden ist am frühen Freitagabend, 14. November 2025, eine unbekannte Täterschaft in ein Wohnhaus eingebrochen.
Der Täterschaft gelang es, die Liegenschaft unerkannt zu verlassen. Die sofort eingeleitete, polizeiliche Fahndung blieb ohne Erfolg.
Die Bauarbeiten sind wie geplant beendet und die Seestrasse ist ab Freitag, 28. November 2025, wieder für den Verkehr offen.
Auch die Busse der STI können über die Seestrasse verkehren. Das laufende Monitoring wird 2026 fortgeführt.
Diese junge Katze wurde gestern von einer Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen aufgefunden.
Nach einer kurzen Erholungspause auf dem Schoss eines Polizisten wurde sie wohlbehalten zurück in ihr Quartier gebracht.
Am Montagabend, den 10.11.2025, um 19.36 Uhr, wurde im Hallenbad Egelsee in Kreuzlingen die Brandmeldeanlage ausgelöst.
Ursache war ein Akku. Durch den Brand kam es zu einer Rauchentwicklung auf mehreren Etagen des Gebäudes.
Der neue Dienst-Pick-up wurde mit einem frischen, auffälligen Design ausgestattet und mit reflektierender Beschriftung auf maximale Sichtbarkeit getrimmt.
So ist das Fahrzeug auch bei Nacht oder schlechtem Wetter bestens erkennbar.
Am 13.11.2025 durften wir beim Zukunftstag der Stadt St.Gallen wieder viele neugierige Kids begrüssen.
Ein erlebnisreicher Vormittag mit spannenden Einblicken: Draussen wurden die Elemente Feuer & Wasser entdeckt und im Gebäude ging es von der Fahrzeughalle bis hin zu einem Ausblick in luftiger Höhe.
Gestern Morgen wurde die Berufsfeuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdienstes aufgeboten.
Eine verletzte Person musste mit der Autodrehleiter durch das Fenster transportiert werden.
Am Abend des 11.11.2025, 20:30 Uhr, kam es zu einem Selbstunfall eines Autolenkers auf der Kernserstrasse in Kägiswil.
Der Lenker prallte mit seinem Auto frontal gegen die Mauer der Autobahnunterführung.
Am Freitag (14.11.2025), kurz vor 21:45 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Vier Personen wurden verletzt.
Die Schweiz befindet sich auf der Vorderseite eines Tiefs westlich von Portugal in einer südwestlichen Höhenströmung. In den Alpen herrscht eine kräftige Föhnströmung, die sich im Verlauf des Samstags abschwächt.
Am Samstag und Sonntag strömt von Südwesten sukzessive feuchtere Luft in unser Land, wobei die Niederschlagsbereitschaft insbesondere im Westen und Süden zunimmt.
Die Tessiner Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien führen in der Woche vom 17. bis 23. November 2025 mobile und semi-stationäre Geschwindigkeitskontrollen durch.
Die Massnahme dient der Unfallprävention und soll zu mehr Sicherheit im Strassenverkehr beitragen.
Am Freitagnachmittag (14.11.2025) kam es in Neuhausen am Rheinfall zu einem Verkehrsunfall, nachdem ein Autofahrer einem vortrittsverletzenden Fahrzeug ausweichen musste.
Verletzt wurde niemand.
In den letzten Tagen sind bei der Schaffhauser Polizei erneut vermehrt Meldungen von Betrugsversuchen eingegangen.
In zwei Fällen wurden Personen im Kanton Schaffhausen Opfer der Betrugsmasche.
Im Rahmen des Projekts Verkehrsmanagement rechtes Thunerseeufer wird in Thun die veraltete Lichtsignalanlage an der Kreuzung Hofstettenstrasse / Göttibachweg ersetzt.
Ab Montag, 17. November 2025, beginnen der Abbruch sowie die erforderlichen Tiefbauarbeiten.
Fussgängerkameras (Bodycams) werden ein fester Bestandteil der Polizeiausrüstung im Kanton Waadt.
Der Staatsrat hat den Entwurf zur Änderung des Kantonspolizeigesetzes gebilligt, der die Einführung dieser neuen Regelung regelt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.