Am Sonntagabend ist bei der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen in Samedan vermissten Wanderer eingegangen.
Am Montagmorgen wurde sein Leichnam im Gebiet Senda Alp Ota gefunden.
Am Samstag, 11. Oktober 2025, ca. 18.00 Uhr, ereignete sich auf dem Sulzboden in Näfels ein Verkehrsunfall.
Ein Personenwagenlenker fuhr vom Sulzboden in Richtung Ällenboden.
Am Samstag, 11. Oktober 2025, konnte die Kantonspolizei Schwyz am Bahnhof Lachen dank Hinweisen aus der Bevölkerung zwei rumänische Staatsangehörige festnehmen.
Die beiden 31- und 36-jährigen Männer werden verdächtigt, im Raum Ausserschwyz mehrere Diebstähle begangen zu haben.
Am Wochenende (11./12.10.2025) ist es in einem Mehrfamilienhaus in Schaan zu einem Einbruchdiebstahl gekommen.
Dabei entstand Sach- und Vermögensschaden in bislang unbekannter Höhe.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass in den vergangenen Tagen im Rahmen gezielter Kontrollen auf dem Gebiet des Kantons Tessin acht illegale Geldspielautomaten entdeckt und beschlagnahmt wurden.
Die Geräte ermöglichten Geldgewinne und waren in mehreren öffentlichen Lokalen installiert – entgegen den geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
Auf der A6 bei Münsingen ist am Sonntagabend eine Frau von einem Auto erfasst und dabei tödlich verletzt worden.
Zur Klärung der Ereignisse sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Am Sonntag, 12. Oktober, kurz nach 1 Uhr morgens, ging bei der Stadtpolizei Winterthur die Meldung ein, dass ein Mann das Vorderrad eines angeketteten Fahrrads entfernt habe.
Die ausgerückten Einsatzkräfte trafen den Mann am Zwingliplatz an und kontrollierten ihn.
Wülflingen – Am Sonntag, 12. Oktober 2025, kurz vor 15.30 Uhr, meldete sich eine 30-jährige Frau bei der Stadtpolizei Winterthur und berichtete, dass ihr Fahrzeug, das auf ihrem Parkplatz in einer Tiefgarage abgestellt war, durchsucht worden war.
Zudem fehlte ein Gegenstand, während ein fremder Gegenstand im Fahrzeug zurückgelassen wurde.
Wülflingen – Am Samstag, 11. Oktober, kurz vor 8 Uhr, kam es auf der Wülflingerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Nach ersten Erkenntnissen hielt die 17-jährige Lernfahrerin mit ihrem Motorrad an einer Ampel, das Auto hinter ihr.
Am Sonntag (12.10.2025), kurz vor 12.30 Uhr, ist ein 57-jähriger Mann auf der Autobahn A1 bei Gossau mehrmals in die Leitplanken geprallt.
Der Fahrer blieb unverletzt, weitere Personen kamen keine zu Schaden.
Am vergangenen Freitag ist ein Autofahrer mit massiv überhöhter Geschwindigkeit in Grosswangen gemessen worden.
Der Raser wurde vorübergehend festgenommen. Sein Auto wurde sichergestellt.
In der Nacht auf Montag entzog sich ein Autofahrer in Würenlos einer Verkehrskontrolle und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Wettingen.
Der Lenker verlor im Kreisel die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte in ein Einkaufsgeschäft. Der Lenker und zwei Mitfahrerinnen wurden verletzt.
Notfalltreffpunkte dienen der Bevölkerung im Kanton Bern als Anlaufstelle bei Katastrophen, Krisen und Notlagen.
Am 13. Oktober 2025 wurde auf dem Bahnhofplatz in Bern ein mobiler Notfalltreffpunkt aufgebaut und erfolgreich getestet.
Palermo (Italien). In Palermo ist in der Nacht auf Sonntag ein 21-jähriger Mann erschossen worden, als er einen Streit schlichten wollte.
Der Vorfall ereignete sich gegen 3.30 Uhr auf der Piazza dell’Olivella im Zentrum der sizilianischen Hauptstadt.
Am Sonntagnachmittag (12.10.2025) wurde ein 53-jähriger Mann in einer Wohnung in der Stadt Schaffhausen bei einem Messerangriff verletzt.
Der Hergang und die Hintergründe der Tat sind aktuell noch unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am Samstagabend ist es im Anschluss an das Fussballspiel Serbien gegen Albanien zu Provokationen und Tätlichkeiten in der Stadt Luzern gekommen.
Ebenfalls kam es zu einem Verkehrschaos durch feiernde Fahrzeuglenker. Diverse Strassen mussten zwischenzeitlich gesperrt werden. Zahlreiche Personen wurden mit Ordnungsbussen belegt oder verzeigt.
Seit Sonntagabend wird in Mendrisio eine 17-jährige Jugendliche aus Astano vermisst.
Zuletzt wurde Eva Martinez Mattei gegen 23 Uhr gesehen – seither fehlt von ihr jede Spur.
Am Sonntagabend, 12. Oktober 2025, fuhr ein 53-jähriger Autofahrer die Vorderbergstrasse in Altendorf hoch.
Um 20:20 Uhr wollte der PW-Lenker in die Acherwies einbiegen.
Gestern Sonntag, 12. Oktober 2025, kurz nach 16.00 Uhr, ereignete sich auf der Furkastrasse in Hospental ein Verkehrsunfall.
Demnach beabsichtigte der Lenker eines Personenwagens mit Walliser Kontrollschildern vom Parkplatz Höh in die Furkastrasse in Fahrtrichtung Andermatt einzubiegen.
Am 20. Oktober 2025 wird auf der A4 zwischen Küssnacht und der Verzweigung Rütihof in Fahrtrichtung Nord eine Spur infolge Belagsarbeiten gesperrt.
Die Einschränkung beginnt um 06:30 Uhr und dauert voraussichtlich bis etwa 09:00 Uhr.
Am Samstag, 11.10.2025, um ca. 16:30 Uhr, kippte die Kabine des landwirtschaftlichen Motorkarren im Gebiet Oberers Mattli / Fellenrütti zur Seite.
Die Unfallursache wird durch die Polizei abgeklärt.
In der Nacht wurde in Koblenz ein Fahrzeug aufgebrochen.
Wenigen Minuten später konnten in der Nähe vier verdächtige Personen angehalten werden. Eine Person wurde vorläufig festgenommen. Die Kantonspolizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.
Am Samstagabend wurde ein Einbruch in ein Einfamilienhaus verübt.
In der Folge flüchtete die Täterschaft in unbekannte Richtung. Anlässlich der sofort eingeleiteten Grossfahndung konnte ein Tatverdächtiger angehalten werden. Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Die bisherige Form der engen Zusammenarbeit zwischen der Kantonspolizei und der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal im Limmattal wird per 1. Januar 2026 angepasst.
Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal betreibt den Polizeiposten Wettingen wieder eigenständig. Die Kantonspolizei stellt nach wie vor die Intervention und Fallbearbeitung sicher.
Ein Hoch mit Kern über den Britischen Inseln bestimmt in den nächsten Tagen das Wetter im Alpenraum.
Während die Luft in der Höhe trocken und mild ist, verbleibt über den Niederungen der Alpennordseite mit einer Bisenlage eine feuchte Grundschicht.
Am Sonntagmorgen ist es in Burgdorf zu einem Selbstunfall eines E-Bike-Fahrers gekommen.
Der Mann wurde schwer verletzt mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Samstag ist es in Bern im Rahmen einer unbewilligten Kundgebung zu Ausschreitungen gekommen.
Es kam zu massiven Sachbeschädigungen und die Einsatzkräfte wurden wiederholt mit gefährlichen Gegenständen angegriffen. Es mussten mehrfach Zwangsmittel eingesetzt werden. 18 Einsatzkräfte wurden verletzt. Ermittlungen sind im Gang.
Am Sonntag (12.10.2025) ist es in Sargans zu Gewalt zwischen mehreren Personen gekommen.
Ein beteiligter 18-jähriger Portugiese flüchtete und wurde gesucht. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete.
Ein Sonntagsgruss, der bewegt – im wahrsten Sinne des Wortes: Der neue Markenbotschafter von polizei.news, Antonio Spitaleri, bekannt als SchneeToni und DerToni, war am heutigen Sonntag live auf Patrouillenfahrt im Kanton Schwyz unterwegs.
Direkt oberhalb der Nebelgrenze, mit Blick auf die herbstliche Berglandschaft, sendete er wichtige Botschaften zur Verkehrssicherheit in der Wildwechselzeit – emotional, praxisnah und mitten aus dem Geschehen.
Am Sonntag (12.10.2025), kurz vor 3 Uhr, ist es an der Langgrabenstrasse zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern gekommen.
Ein 21-Jähriger wurde eher schwer verletzt.
Am Samstag (11.10.2025), kurz nach 20:30 Uhr, stellte eine Patrouille auf der Autobahn A1 ein Auto fest, welches Schlangenlinien fuhr.
Es wurde umgehend angehalten.
Am Samstag (11.10.2025), kurz nach 17 Uhr, ist ein 35-jähriger Mann in seinem Auto auf der St.Josefen-Strasse anlässlich einer Verkehrskontrolle angehalten und kontrolliert worden.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Samstag (11.10.2025), kurz vor 23:15 Uhr, meldete eine Drittperson der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein Auto mit unsicherer Fahrweise auf der Staatsstrasse.
Eine ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte das Auto anhalten und kontrollieren.
Am Samstag (11.10.2025), kurz nach 22 Uhr, meldete eine Drittperson der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein Auto mit auffälliger Fahrweise.
Die ausgerückte Patrouille konnte das beschriebene Auto auf der Grynaustrasse anhalten.
Am Samstag (11.10.2025), ebenfalls kurz vor Mitternacht, führte eine Patrouille auf der St.Gallerstrasse eine Verkehrskontrolle durch.
Dabei wurde die Patrouille auf ein Auto aufmerksam, welches mehrfach hupte. Daher wurde es zur Kontrolle angehalten.
Am Samstag (11.10.2025), kurz vor Mitternacht, wurde anlässlich einer Verkehrskontrolle ein 62-jähriger Mann in seinem Auto kontrolliert.
Die beweissichere Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0.48 mg/l.
Am Sonntag (12.10.2025), kurz vor 06:30 Uhr hielt eine Patrouille auf der Autobahn A1 bei der Ausfahrt Gossau ein Auto an.
Der 21-jährige Fahrer wies bei der Atemalkoholmessung einen zu hohen Wert auf.
Am Sonntag (12.10.2025), kurz vor 3 Uhr, wurde auf der Karl-Völker-Strasse ein 26-jähriger Mann in seinem Auto angehalten.
Die Patrouille stufte den Mann als fahrunfähig ein.
Am Sonntag, 12. Oktober 2025, kurz nach 04.00 Uhr, wurde der Bancomat der Valiant Bank an der Rue du 23-Juin 48 in Delémont gesprengt.
Mehrere Nachtschwärmer befanden sich zum Zeitpunkt der Explosion in der Nähe. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Bollschweil, BW (Deutschland). Über Notruf wurde die Polizei in Freiburg am Vormittag des 11. Oktober 2025 darüber verständigt, dass es in einem Wohnhaus in der Gemeinde Bollschweil zu einer häuslichen Auseinandersetzung gekommen sei.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll ein 58-Jähriger mit deutscher Staatangehörigkeit zur Wohnanschrift seiner von ihm geschiedenen Ehefrau und der beiden gemeinsamen Kinder gefahren sein, um diese für das Wochenende zu sich zu holen.
Am Samstag (11.10.2025), kurz vor Mitternacht, ist es bei der Verzweigung Rationenstrasse / Saarfallweg zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 28-jähriger Mann war fahrunfähig unterwegs. Es entstand Sachschaden, das Auto wurde sichergestellt.
Am Samstag (11.10.2025), kurz vor 20:30 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Traktor gekommen.
Ein 64-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (12.10.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere fahrunfähige und alkoholisierte Verkehrsteilnehmende angehalten.
Die Fehlbaren werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Samstagnachmittag wurde ein Jugendlicher in Amlikon-Bissegg durch eine Stichflamme mittelschwer verletzt.
Er wurde durch die Rega ins Spital geflogen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.