Am Sonntag (21.09.2025), um ca. 0:20 Uhr, hat ein unbekannter Rollerfahrer auf der Howartstrasse, Höhe Verzweigung Howartweg, eine 21-jährige Fussgängerin angefahren und diese dabei verletzt.
Nach dem Unfall entfernte sich der Rollerfahrer von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
50 Jahre Jubiläum Stützpunkt Seepolizei
Bei wunderschönem Spätsommerwetter feierte die Kantonspolizei Zürich das 50-jährige Bestehen des Stützpunktes der Seepolizei in Oberrieden.
Das Gutenbergzentrum an der Kasernenstrasse in Herisau wird derzeit umgebaut.
Dabei wird der Eingang ins Einkaufsgebäude verlegt. Damit die Fusswege auch nach dem Umbau direkt und sicher sind, wird der Fussgängerübergang auf der Kantonsstrasse ebenfalls verschoben. Die Bauarbeiten starten Ende September.
Am Freitag, 19. September 2025, gegen 19.20 Uhr, war ein 11-jähriger Schüler mit seinem Trottinett auf dem südlichen Trottoir der Rue Pierre-à-Mazel in Neuchâtel unterwegs.
Er fuhr in Richtung Stadtzentrum.
Im Rahmen der geplanten Wolfsbewirtschaftung wurde am vergangenen Dienstag und Mittwoch jeweils ein Jungwolf aus dem Schilt-Rudel erlegt.
Somit ist die Regulation des Schilt-Rudels für dieses Jahr beendet.
Am Montag, 22. September 2025, beginnen die Bauarbeiten am Kreisel Scheidweg sowie der Romanshornerstrasse in Arbon und dauern bis Ende Mai 2026.
Der Strassenverkehr wird mittels Lichtsignalanlage geregelt.
Anlässlich des Cupspiels zwischen dem FC Aarau und dem BSC Young Boys gestern Abend wurden mehrere Personen verletzt und massive Sachbeschädigungen begangen.
Die Kantonspolizei Aargau setzte Zwangsmittel ein.
Am frühen Samstagabend (20.09.2025) hat sich in Neuhausen am Rheinfall beim Rheinfallquai eine Kollision zwischen einem Radfahrer und einer Fussgängerin im Fahrverbot ereignet.
Dabei wurde die Fussgängerin leicht verletzt und an ihren persönlichen Effekten entstand Sachschaden.
Ein Autofahrer hat am Samstagabend (20.09.2025) bei der Verzweigung Speicherstrasse/St.Georgen-Strasse den Vortritt missachtet.
Darauf kam es zu einer Kollision mit einem anderen Auto. Es wurde niemand verletzt, jedoch entstand grösserer Sachschaden.
Am Samstagnachmittag (20.09.2025) ist ein Velofahrer an der Teufener Strasse eine Treppe hinuntergefahren.
Der 15-Jährige stürzte dabei und wurde verletzt.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Samstag in Tägerwilen einen Auffahrunfall.
Es wurde niemand verletzt. Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 20./21. September, kurz nach 01.15 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker in Liesberg BL auf der Baselstrasse in Fahrtrichtung Laufen einen Selbstunfall.
Dabei wurden zwei Personen verletzt. Die Feuerwehr und ein Rettungshelikopter standen im Einsatz. Das Fahrzeug erlitt beim Unfall Totalschaden.
Heute fand unsere grosse Übung auf der Schnellstrasse Malters – Wolhusen statt.
Über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr Emmen, Feuerwehr Wolhusen, Feuerwehr Malters-Schachen, Polizei, Rettungsdienst und der Zivilschutzorganisation Emme standen im Einsatz.
Am Sonntag, 21. September 2025, gegen 05.10 Uhr, war ein 45-jähriger Autofahrer vom Littoral auf der A5 in Richtung Lausanne unterwegs.
Auf Höhe der Ausfahrt St-Blaise prallte er gegen die Schutzbarriere, welche die Fahrbahn von der Ausfahrtsrampe trennt.
Der Zuger Action Day 2025 war ein voller Erfolg!
Mehrere tausend Besucher/innen nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Zugerland Verkehrsbetriebe und Zivilschutz zu werfen.
Das Hoch über Südosteuropa schwächt sich allmählich ab. Am Sonntag gelangt die Schweiz in den Einflussbereich einer Tiefdruckzone über Nordwesteuropa. Mit der zunehmenden südwestlichen Höhenströmung verstärkt sich der Föhn in den Alpen vorübergehend. Gegen Abend erfasst von Westen her eine aktive Kaltfront die Schweiz. Am Montag liegt die Schweiz auf der Vorderseite eines Höhentiefs über Frankreich.
Dabei fliesst aus Süden sehr feuchte Mittelmeerluft zur Alpensüdseite und über die Alpen. Nördlich der Alpen führt eine mässige Bise in den unteren Luftschichten gleichzeitig deutlich kältere Luft zur Alpennordseite.
Kurz nach 14 Uhr ist bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung über ein Feuer in einem Flarzhaus an der Neuhausstrasse eingegangen.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand ein Hausteil des Gebäudes in Vollbrand. Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle und konnte ein Übergreifen der Flammen auf die übrigen Wohnungen verhindern.
Am frühen Samstagmittag (20.09.2025) hat sich ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos in der Stadt Schaffhausen ereignet.
Es wurde niemand verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden. Ein mitgeführter, selbstgebackener Geburtstagskuchen wurde ebenfalls beschädigt.
Im Säuliamt gibt es erneut Hinweise auf die Präsenz eines Wolfs.
Nachdem letzte Woche in Kappel am Albis ein Wolf gesichtet worden sein soll, hat der kantonale Wolf-Warndienst am Freitag einen möglichen Wolfsriss im Raum Knonau gemeldet.
Übung ESM MEDI 2025 in Crans-Montana: nächtliche Simulation eines Verkehrsunfalls.
Mit dabei waren zahlreiche Organisationen, darunter die Schule für Rettungssanitäter MEDI Bern, OCVS KWRO 144 Valais Wallis, SMUR, ACS, MCS, PCSAN sowie DPMA.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Gotthard hat sich ein Unfall ereignet.
Zwischen dem Piumogna-Tunnel und dem Casletto-Tunnel ist die Strecke derzeit gesperrt.
Eine Velofahrerin wurde am Samstagmorgen bei einem Zusammenstoss mit einem Auto in Diessenhofen mittelschwer verletzt.
Sie wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am 22. September 2025 starten die Bauarbeiten beim Seeplatz / Turmattstrasse mit der neuen Schmutzabwasserleitung.
Anschliessend (ca. 6. Oktober bis voraussichtlich Weihnachten 2025) erfolgen der Bau des Energie- und Fernwärmenetzes sowie der Neubau der Wasserleitung.
Eröffnung des Polizeipostens Bonstetten – ein gelungener Start!
Regierungsrat Mario Fehr hat am Samstagvormittag zusammen mit dem Kommandanten der Kantonspolizei Zürich den neuen Polizeiposten im neuerstellten Verwaltungszentrum Heumoos Bonstetten eröffnet.
Am Freitagabend ist es in Biel in einem Mehrfamilienhaus zu einer Rauchentwicklung gekommen.
Eine Person wurde verletzt. Ermittlungen zur Ursache der Rauchentwicklung und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Auf der Hochwaldstrasse in Seewen hat sich am Freitag, 19. September 2025, eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen ereignet.
Dabei zog sich der Motorradlenker schwere Verletzungen zu, der Automobilist erlitt mittelschwere Verletzungen.
Die Kantonspolizei Bern hat in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Region Biel/Seeland gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Insgesamt wurden fünf Fahrzeuglenkende angezeigt und vier Fahrzeuge sichergestellt.
Gestern Freitag, 19. September 2025, führte die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum (SVZ) in Erstfeld eine gezielte Kontrolle von Reisebussen durch.
Während rund sieben Stunden wurden 24 Gesellschaftswagen in Fahrtrichtung Süden überprüft – darunter acht aus der Schweiz, 14 aus EU-Ländern und zwei aus Drittstaaten.
Am Samstagmorgen, 20. September 2025, ist es in Herisau zu einem Selbstunfall gekommen.
Der Autofahrer wurde leicht verletzt. Es entstand sehr hoher Sachschaden.
Auf der Autobahn A1 bei Derendingen, in Richtung Zürich, hat sich am Freitag, 19. September 2025, ein Selbstunfall einer Fahrzeugkombination ereignet.
Dabei wurde niemand verletzt.
Am Freitag (19.09.2025), um 21:45 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 ein Auffahrunfall mit zwei beteiligten Autos ereignet.
Die beiden Autofahrer wurden durch den Unfall leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. An den Autos entstand Sachschaden von rund 18'000 Franken.
Am Freitag (19.09.2025), kurz vor 17:10 Uhr, ist ein 72-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Autobahn A15 in Fahrtrichtung Hinwil, vor dem Jonerwaldtunnel, verunfallt.
Beim Abbremsen überschlug sich das Motorrad und landete auf dem zu Boden fallenden Motorradfahrer.
Am Freitag (19.09.2025), kurz nach 8 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse, bei der Verzweigung Schachen, zu einem Unfall mit drei beteiligten Autos gekommen.
Ein 46-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 70'000 Franken.
Am Freitag (19.09.2025), kurz vor 16 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem brennenden Motorrad neben der Hauptstrasse erhalten.
Ein 73-jähriger Motorradfahrer hatte während der Fahrt von Mogelsberg herkommend technische Probleme bemerkt und das Motorrad auf einem Kiesplatz abgestellt.
Gestern hat die Stadtpolizei St.Gallen am Tag des Kindes gemeinsam mit Partnern über Kindersicherheit im Strassenverkehr informiert.
Ob im Auto im Kindersitz oder unterwegs auf zwei Rädern – die richtige Sicherung kann Leben retten.
Save the Date: In einer Woche finden die Zolltage mit Diensthundevorführung statt.
Komm am Samstag, 27. und Sonntag, 28. September auf die Zuschauerterrasse B und erhalte spannende Einblicke in die Arbeit des Zolls.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien weisen darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Unfälle ist – mit teilweise schweren oder gar tödlichen Folgen.
Daher appellieren die Behörden an alle Fahrzeuglenkerinnen und -lenker, die Tempolimiten einzuhalten – zum Schutz der eigenen und der fremden Sicherheit im Strassenverkehr.
Am Donnerstag, 18.09.2025, ca. 19:15 Uhr, ereignete sich im Gebiet Brunni in Engelberg ein schwerer Gleitschirmunfall.
Ein 26-jähriger Speedflyerpilot kollidierte im Bereich Schonegg frontal mit dem Stahlseil der Lawinensprengbahn und stürzte aus ca. 40 Metern Höhe in eine Geröllhalde.
Insgesamt 1707 Kinder stellten bei den diesjährigen Radfahrerprüfungen im Kanton Schwyz ihr Können unter Beweis.
Davon meisterten 1639 die Prüfungsstrecke erfolgreich.
Ein goldenes Herbstwochenende steht vor der Tür und die Sonne legt nochmals einen Extra-Gang ein.
Perfekt, um draussen Energie zu tanken, frische Luft zu schnappen und die Natur zu geniessen.
20 Polizeianwärterinnen und -anwärter der Kantonspolizei Solothurn absolvieren die jährliche Durchhalteübung.
Die 28 Stunden lange DUHA führt dieses Jahr von Oensingen bis in den Bucheggberg und bringt die Teilnehmenden physisch wie psychisch an ihre Grenzen.
Bei einer Flugveranstaltung ist ein Wasserflugzeug in den Zugersee gestürzt und gesunken.
Am Freitagabend (19. September 2025) konnte das Flugzeug geborgen und abtransportiert werden. An der Bergung, die mehrere Stunden dauerte, waren zahlreiche Spezialisten beteiligt.
In der Nacht auf Samstag ist eine Scheune in Grosswangen bis auf die Grundmauern niedergebrannt.
Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die Brandursache ist noch ungeklärt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.