Schweiz

Wasserwerfer, Polizei-Heli und Rega: "Tag der offenen Tür" zeigt Einsatztechnik hautnah

(Wädenswil ZH). Am Samstag, 19. September, lädt die Kantonspolizei Zürich gemeinsam mit dem Tiefbauamt des Kantons Zürich von 10 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür im Verkehrsstützpunkt Neubüel in Wädenswil ein. Der Eintritt ist frei.

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26-jähriger Mann schwer verletzt in Bahnhof-Unterführung gefunden – Polizei sucht Zeugen

(Aarburg AG). Am Freitagabend fanden Drittpersonen einen schwer verletzten Mann am Boden liegend am Bahnhof Aarburg-Oftringen. Der 26-Jährige wurde mit einem Rettungshelikopter in ein Spital transportiert. Wie die Verletzungen zustande kamen, ist momentan noch unbekannt. Die Kantonspolizei sucht daher Augenzeugen, die Angaben zum Vorfall machen können.

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Traktor überschlägt sich bei Waldarbeiten – 67-Jähriger wird eingeklemmt und schwer verletzt

(Rothenfluh BL). Am Samstagnachmittag, 12. September 2026, kurz nach 14.45 Uhr, kam es in einem Waldgebiet in der Nähe von Rothenfluh BL zu einem Unfall mit einem Traktor. Dabei wurde der Lenker schwer verletzt.

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Nach Streit an Tankstelle: Mann stirbt – zweiter Mann prallt mit Auto frontal in Betonblöcke

(Derendingen SO). Im Bereich der Coop-Tankstelle an der Luzernstrasse in Derendingen ist es am Samstagabend, 12. September 2026, zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Ein Mann verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmassnahmen noch vor Ort.

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Tödliche Explosion im Kraftwerk – zwei Arbeiter (18† und 55†) kommen ums Leben

(Ritom TI). Nach dem verheerenden Arbeitsunfall in der alten Wasserkraftzentrale Ritom bei Piotta steht nun auch die Identität des zweiten Todesopfers fest. Bei dem jungen Arbeiter handelt es sich um einen 18-jährigen Schweizer aus der Leventina. Er kam gemeinsam mit einem 55-jährigen Arbeitskollegen bei einer schweren Explosion ums Leben. Die beiden Mitarbeiter der Azienda Elettrica Ticinese (AET) waren am Mittwochmorgen, 9. September 2026, im Untergeschoss der alten Kraftwerksanlage mit Arbeiten beschäftigt. Nach den bisherigen Erkenntnissen ereignete sich unmittelbar an ihrem Arbeitsplatz eine heftige Explosion. Anschliessend entwickelte sich im Innern des Gebäudes ein Brand.

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Schwerer A6-Unfall mit drei Autos: Trümmer liegen über 100 Meter auf der Fahrbahn

(Spiez BE). Am frühen Sonntagmorgen ist es auf der Autobahn A6 von Thun in Richtung Spiez zu einem Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen gekommen. Ein Autofahrer wurde dabei schwer verletzt. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.

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Handy am Steuer, Tempo 136 und Fahren trotz Entzug – Polizei zieht Lenker aus dem Verkehr

(St.Gallen SG). Zwischen Freitagmorgen und Sonntagmorgen (13.09.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen diverse Strassenverkehrsdelikte festgestellt. Unter anderem fuhr ein Lieferwagenfahrer trotz Führerausweisentzug. Ein Autofahrer verwendete sein Handy während der Fahrt, um eine Unfallstelle zu fotografieren.

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Heftiger Crash auf Kreuzung: 74-jähriger E-Biker nach Kollision mit Auto schwer verletzt

(Niederbüren SG). Am Samstagnachmittag (12.09.2026) kam es auf der Kreuzung Gauhusen- / Moos- / Wältishusstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Auto. Der 74-jährige Velofahrer wurde schwer verletzt und von der Rettung ins Spital gebracht. Die Autofahrerin wurde nicht verletzt.

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Zwei Autos krachen auf Kreuzung zusammen – PW prallt in Haus, drei Frauen erheblich verletzt

(Gossau SG). Am Samstagabend (12.09.2026) ist es auf der Kreuzung Hirschenstrasse/Quellenhofstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Dabei wurden drei Personen erheblich verletzt und von der Rettung ins Spital gebracht.

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Roller fährt aufs Trottoir, rammt Veloanhänger und flüchtet – Mutter wird getroffen und stürzt

(Gossau SG). Am Samstagnachmittag (12.09.2026) ist es auf der Herisauerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Roller und einer Frau gekommen. Die 44-jährige Frau wurde leicht verletzt, der Rollerfahrer entfernte sich von der Unfallstelle.

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15-Jähriger auf Fussgängerstreifen angefahren – schwarzer Kleinwagen fährt einfach weiter

(Wil SG). Am Samstagabend (12.09.2026) ist es auf der Hubstrasse beim Kreisel zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen. Der 15-jährige Fussgänger wurde leicht verletzt, das Auto entfernte sich von der Unfallstelle.

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27-Jähriger stirbt nach heftigem Selbstunfall – Auto prallt gegen Felsen und überschlägt sich

(Vättis SG). Am Samstagabend (12.09.2026) ist es auf der Vättnerstrasse zu einem tödlichen Selbstunfall gekommen. Die eintreffenden Rettungskräfte konnten leider nur noch den Tod des 27-jährigen Autofahrers feststellen.

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Neuer Radweg soll Velos an stark befahrener Kreuzung vorbeiführen – Baustart 2028 geplant

(Derendingen SO). Das kantonale Amt für Verkehr und Tiefbau erstellt einen direkten Radweg von Derendingen nach Zuchwil. Dieser ermöglicht es Velofahrenden, den verkehrsreichen Kreuzplatz in Derendingen sicher zu umfahren. Der Entwurf des Bauprojekts liegt nun vor.

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Auto prallt auf A5-Ausfahrt gegen Mauer und Leitplanke – 39-jähriger Lenker verletzt

(Neuenburg NE). Am Samstag, 12. September 2026, gegen 20.40 Uhr, war ein 39-jähriger portugiesischer Staatsangehöriger mit seinem Auto auf der Autobahn A5 von Neuenburg in Richtung La Chaux-de-Fonds unterwegs. Auf der Ausfahrt Champ-Coco geriet sein Fahrzeug nach rechts und streifte eine Mauer sowie die Leitplanke.

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Bauernhof in Flammen: Rund 250 Tiere sterben bei Grossbrand – Ursache noch völlig unklar

(Palézieux VD). Am Samstag, 12. September 2026, brach in den Scheunen eines Bauernhofs in Palézieux ein Brand aus. Das Gebäude wurde vollständig zerstört. Rund 250 Tiere, mehrheitlich Kälber, kamen ums Leben oder mussten wegen ihrer Verletzungen eingeschläfert werden.

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Heftiger Seitencrash: Zwei Audis drehen sich um die eigene Achse und landen im Wiesland

(Mellingen AG). Am Samstagnachmittag kollidierten eine Autofahrerin und ein Autofahrer mit ihren Fahrzeugen, als sie aneinander vorbeifuhren. Durch die Wucht des Aufpralls drehten sich beide Autos umd die eigene Achse und kamen im Wiesland zum Stillstand.

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Drei Fahrzeuge in Unfall verwickelt: Auto landet nach Frontalcrash auf dem Dach in der Wiese

(Eschenz TG). Bei einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen wurden am Samstagnachmittag in Eschenz zwei Personen leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

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Wanderer (75) stirbt bei Sturz – Leiche auf rund 1'300 Metern Höhe im Gebirge entdeckt

(Verdasio TI). Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute, am 12.09.2026, kurz nach 14 Uhr der gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) das Verschwinden eines 75-jährigen italienischen Wanderers mit Wohnsitz im Luganese gemeldet wurde. Es wurde umgehend eine Suchaktion eingeleitet, an der die Kantonspolizei, die Gemeindepolizei von Ascona, die Schweizerische Alpine Rettung (SAS) und die REGA beteiligt waren.

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Kantonspolizei Uri zeigt 10 Stunden Alltag – erster Instagram-Marathon beendet

Zehn Stunden Polizei hautnah – und schon ist der Instagram-Marathon der Kantonspolizei Uri vorbei. Heute Samstag, 12. September 2026, hat die Kantonspolizei Uri ihren Arbeitsalltag während zehn Stunden auf Instagram begleitet und dabei gezeigt: Polizeiarbeit besteht aus weit mehr als Blaulicht und Sirenen.

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Sextortion nach privatem Chat: Polizei warnt vor Erpressung mit intimen Bildern im Netz

(Schweiz). Ein privates Bild verschickt und plötzlich folgt die Drohung: Zahlen oder das Bild wird weiterverbreitet. Wirst du erpresst, geh nicht auf die Forderungen ein, brich den Kontakt ab, sichere Beweise und melde dich bei der Polizei.

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Auto gerät auf Gegenfahrbahn – zwei Verletzte bei heftiger Frontalkollision

(Chur GR). Am Samstagnachmittag, 12. September 2026, ist es auf der Loëstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Zwei Fahrzeuginsassen wurden verletzt und durch die Rettung Chur ins Kantonsspital Graubünden gebracht.

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Zusammenstoss mit Auto: E-Scooterfahrer wird verletzt und von der Rettung ins Spital gebracht

(Chur GR). In Chur ist es an der Verzweigung St. Luzistrasse/Sandstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter gekommen. Der E-Scooterfahrer verletzte sich dabei.

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Polizeiauto, Gefängniszelle und Notruf live: Blaulichttag begeistert mehr als 4’000 Besucher

(Basel BS). Anschauen, ausprobieren und selbst erleben: Über 4’000 Besucherinnen und Besucher nutzten am Samstag, 12. September 2026, die Gelegenheit, am Blaulichttag auf dem Barfüsserplatz in die Welt der Blaulichtorganisationen einzutauchen. Zahlreiche Mitmachangebote ermöglichten Gross und Klein, Einsatzmittel, Aufgaben und Menschen hinter Polizei, Feuerwehr, Sanität und weiteren Organisationen aus nächster Nähe kennenzulernen.

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Brutaler Angriff: Personengruppe schlägt auf 21-Jährigen ein und flüchtet vor der Polizei

(Zürich ZH). Am Freitagabend, 11. September 2026, kam es im Kreis 4 zu einem Angriff auf einen Mann durch mehreren Personen. Dabei wurde eine Person verletzt. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.

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Motorradfahrer (62) verliert Kontrolle über Töff und stirbt noch an der Unfallstelle

(Boulens VD). Am Freitag, 11. September 2026, verlor in Boulens ein Motorradfahrer die Kontrolle über sein Zweirad. Er starb noch an der Unfallstelle. Eine Strafuntersuchung wurde eröffnet.

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Ostermundigen BE: 18-Jähriger flüchtet vor Polizei und verunfallt mit Roller im Wald

Am Donnerstagabend entzog sich in Ostermundigen ein Rollerfahrer einer Polizeikontrolle. Auf seiner Flucht führte er mehrere gefährliche Fahrmanöver aus, ehe er mit seinem Fahrzeug selbstständig verunfallte. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Vorfall aufgenommen.

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Vättis SG: 59-Jähriger gerät beim Überholen auf Gegenfahrbahn – Töfffahrer verletzt

Am Freitagabend (11.09.2026) ist es auf der Strasse Auen zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der Autofahrer wurde nicht verletzt, der Motorradfahrer wurde mit erheblichen Verletzungen vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

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Mörschwil SG: Überladener Anhänger kippt auf A1 um – Verkehr während 1,5 h behindert

Am Freitagabend (11.09.2026) ist es auf der Autobahn A1 in Richtung St. Margrethen zu einem Selbstunfall eines Autos mit einem Anhänger gekommen. Dabei kippte der Anhänger auf die Seite. Der Fahrer wurde nicht verletzt. Für die Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung war die Fahrbahn während rund 1.5 Stunden teilweise nur einspurig befahrbar.

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Kanton St.Gallen SG: Mehrere fahrunfähige Lenker gestoppt – zwei Führerausweise weg

Zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (12.09.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Verkehrsunfälle und Verkehrskontrollen im Zusammenhang mit Fahrunfähigkeit verzeichnet. In Uznach wurde ein angetrunkener Lieferwagenfahrer gestoppt und durfte für mehrere Stunden nicht mehr weiterfahren.

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Bad Zurzach AG: Hund beisst 10-jähriges Mädchen in Bauch und Arm – Halter gesucht

Am Samstagabend des 5. Septembers wurde ein 10-jähriges Mädchen von einem Hund in den Bauch und in den Arm gebissen. Das Mädchen war mit ihrer Mutter im Bereich der Migros zu Fuss unterwegs. Zwecks Wundversorgung begab sich die Mutter mit der Tochter in ein Spital. Die Besitzerin oder der Besitzer des Hundes ist unbekannt und wird von der Polizei gesucht.

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Tscheppach SO: Auto überschlägt sich nach Sekundenschlaf – Lenker alkoholisiert

An der Hauptstrasse in Tscheppach hat sich in der Nacht auf Samstag, 12. September 2026, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Dieses überschlug sich und kam auf der Strasse stehend zum Stillstand.

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Schweiz: Migros warnt vor Sashimi-Lachs mit falschem Verbrauchsdatum

(Schweiz). Wegen eines fehlerhaft aufgedruckten Verbrauchsdatums ruft die Migros das «Sélection ASC Sashimi Lachsfilet» zurück. Wer eine betroffene Packung gekauft hat, soll den rohen Fisch nicht mehr essen. Auf dem Produkt ist als Verbrauchsdatum der 19. September 2026 angegeben. Korrekt wäre jedoch der 11. September 2026 gewesen. Bei einem späteren Konsum kann eine gesundheitliche Gefährdung nicht ausgeschlossen werden.

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Zürich ZH: BMW M3 kracht in parkierten VBZ-Bus – Verdacht auf Raserdelikt

Am Samstagmorgen, 12. September 2026, verlor ein Lenker im Kreis 9 die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem VBZ-Bus. Dabei wurden er und die Beifahrerin verletzt.

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Amriswil TG: Alkoholisierter Mofafahrer prallt gegen Mittelinsel und wird verletzt

Am späten Freitagabend kam es in Amriswil zu einem Selbstunfall eines alkoholisierten Mofafahrers. Der Mann wurde unbestimmt verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.