Seit Sonntagabend (08.03.2026) wird der 27-jährige Andreas Portmann aus Wattwil vermisst.
Die bisherigen Ermittlungen nach dem Aufenthaltsort haben zu keinem Erfolg geführt. Deshalb wird nun eine Öffentlichkeitsfahndung gestartet.
Am Sonntagnachmittag kam es in einem Pflegezentrum zu einem Einsatz von Rettungsdiensten und der Polizei.
Eine 81-jährige Frau ist verstorben. Ein 82-jähriger Mann wurde schwer verletzt und musste in ein Spital gebracht werden. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Gewaltverbrechen aus. Der Mann befindet sich unter Haftbedingungen in behördlicher Obhut.
Am Dienstag, 14. April 2026, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Verkehrsunfall in Altdorf informiert.
Kurz vor 07.00 Uhr war eine E-Bike-Fahrerin auf der Gotthardstrasse in Richtung Altdorf Dorf unterwegs, als auf Höhe des Restaurants Kreuz ein Mädchen im Volksschulalter auf einem E-Roller unvermittelt den Fussgängerstreifen überquerte.
Die Stadt Zofingen entwickelt ihre Altstadt konsequent weiter.
Dabei richtet sie den Strassenraum schrittweise auf die Anforderungen einer modernen Begegnungszone aus. Mit dem Abschluss der Arbeiten in der Hinteren Hauptgasse wird ein weiterer wichtiger Schritt umgesetzt.
Der Stadtrat Zofingen hat Reto Tresch zum neuen Leiter der Regionalpolizei Zofingen ernannt.
Er übernimmt die Funktion per 1. Oktober 2026 und tritt damit die Nachfolge von Stefan Wettstein an, der per Ende September 2026 vorzeitig pensioniert wird. Die Neubesetzung erfolgte in enger Absprache mit dem Führungsausschuss der Repol.
Am frühen Mittwochabend (29.04.2026) ist ein 29-jähriger Mann auf der Waldhofstrasse mit seinem Lieferwagen beim Parkieren in ein Postauto gefahren.
Der 29-Jährige sass alkoholisiert am Steuer. Er blieb unverletzt.
Was bei einem Ernstfall funktionieren soll, muss vorher geübt werden.
Getreu diesem Motto hat die Kantonspolizei Solothurn am Mittwoch, 29. April 2026, zusammen mit verschiedenen Blaulichtorganisationen und der örtlichen Behörden im Bereich der Schulanlagen in Neuendorf eine grössere Einsatzübung durchgeführt.
Beim Anschluss Egerkingen kommt es im Mai aufgrund von Bauarbeiten am 6-Streifen-Ausbau der A1 zwischen Luterbach und Härkingen zu nächtlichen Arbeiten und temporären Verkehrseinschränkungen.
Beim Anschluss Egerkingen kommt es im Mai aufgrund von Bauarbeiten am 6-Streifen-Ausbau der A1 zwischen Luterbach und Härkingen zu nächtlichen Arbeiten und temporären Verkehrseinschränkungen.
Am Mittwochabend (29.04.2026) ist ein Motorradfahrer bei einer Kollision mit einem Lastwagen eher schwer verletzt worden.
Der 18-jährige Mann wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Mittwoch (29.04.2026) ist ein 72-jähriger Mann mit seinem landwirtschaftlichen Arbeitskarren eine Böschung hinuntergestürzt.
Dabei hat er sich tödliche Verletzungen zugezogen. Der Mann verstarb noch auf der Unfallstelle.
Am Mittwochabend, 29. April 2026, kurz vor 20.00 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf der Bubendörferstrasse in Arboldswil BL einen Selbstunfall.
Beide Fahrzeuginsassen wurden dabei leicht verletzt.
Nach einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto ist eine 25-jährige Frau ihren schweren Verletzungen im Spital erlegen.
Ein weitere Person wurde erheblich verletzt und mit der Rega ins Spital geflogen. Die Autobahn A4 musste vorübergehend gesperrt werden. Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Am Mittwochabend prallte ein junger Automobilist ausserhalb von Brittnau gegen einen elektrischen Verteilkasten.
Während er unverletzt blieb und am Auto Totalschaden entstand, fiel bei etlichen Häusern der Strom aus.
Der Alpenraum befindet sich im Einflussbereich eines kräftigen Hochs über der Nordsee. In einer mässigen bis kräftigen Bisenströmung wurde die Luftmasse abgetrocknet, auf der Alpensüdseite geschieht dies im Laufe des Donnerstags verzögert.
Am Freitag und Samstag verlagert sich das Hoch nach Südosteuropa und verflacht allmählich, bleibt für die Schweiz aber weiterhin wetterbestimmend. Am Samstag gelangt mit der Winddrehung auf Südwest allmählich etwas feuchtere und labilere Luft zu den westlichen Landesteilen.
Der Kanton wird vom G7-Gipfel betroffen sein, der von Frankreich vom 15. bis 17. Juni in Evian organisiert wird.
Aus diesem Grund beantwortet der Staat Genf häufig gestellte Fragen. Die Antworten werden je nach Entwicklung der Situation und den Entscheidungen der Behörden laufend aktualisiert.
Lärm ist nicht nur lästig, sondern kann auch krank machen.
Mehr als jede fünfte Person in Europa ist ungesund hohem Verkehrslärm ausgesetzt – mit teils gravierenden Folgen wie Krankheiten oder sogar vorzeitigen Todesfällen. Der "Tag gegen Lärm" vom 29. April 2026 macht auf die Auswirkungen von Lärm auf die Gesundheit aufmerksam.
In den Monaten Mai und Juni setzen das Amt für Jagd und Fischerei, der Patentjägerverein Appenzell I.Rh., Jägerinnen und Jäger sowie private engagierte Drohnenpilotinnen und -piloten jeweils Rehkitz-Rettungsdrohnen ein, um Rehkitze vor dem Mähtod zu bewahren.
Die Drohnenteams sind darauf angewiesen, dass die Mähtermine rechtzeitig gemeldet werden.
Am Mittwochabend (29.4.2026) hat die Meldung über eine bewaffnete Person in Volketswil einen grossen Einsatz der Polizei ausgelöst.
Die Person konnte in ihrer Wohnung verhaftet und die Waffe sichergestellt werden.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass heute Morgen kurz nach 9:00 Uhr in der Tiefgarage an der Via Camara in Breganzona, die drei Gebäude verbindet, ein Feuer ausgebrochen ist.
Laut einer ersten Rekonstruktion und aus noch ungeklärten Gründen entstand das Feuer in einem der geparkten Autos, wodurch dichter Rauch entstand und sich das Feuer teilweise auf andere Fahrzeuge ausbreitete.
Beim Sportzentrum in Herisau wird die Bushaltestelle behindertengerecht umgebaut.
Hohe Haltekanten sollen allen Fahrgästen einen autonomen Ein- und Ausstieg ermöglichen. Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat das Projekt und den Kredit genehmigt und die Freigabe zur Planauflage erteilt.
Am Mittwochnachmittag (29.4.2026) ist auf einem Firmengelände in Zimikon (Gemeindegebiet Volketswil) ein Lastwagenchauffeur vom eigenen Fahrzeug überrollt und schwer verletzt worden.
Der Unfallhergang ist noch ungeklärt.
Der Donnerstag, 30. April, könnte in die Geschichte eingehen.
Damit es ein schönes Fest wird, werden wir vor Ort sein, um für die Sicherheit aller zu sorgen.
Donnerstag, der 30. April 2026, könnte ein historischer Tag für den HC Fribourg-Gottéron werden.
Um im Falle eines Sieges eine gebührende Feier zu gewährleisten, setzen die Präfektur Sarine und die Kantonspolizei einen Sicherheits- und Verkehrsplan um. Öffentliche Einrichtungen bleiben länger geöffnet. Aus Sicherheitsgründen ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern verboten.
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) informiert, dass im Rahmen der geplanten Wartung des Tunnels Gentilino umfassende Erneuerungsarbeiten an der Beleuchtungsanlage durchgeführt werden.
Um die Arbeiten zu ermöglichen, sind bis 26. Juni 2026 teilweise nächtliche Sperrungen beim Anschluss Lugano Süd vorgesehen.
Nach einer Meldung aus der Bevölkerung, wonach eine Person versuche Türen von parkierten Autos zu öffnen, konnte die Schaffhauser Polizei im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmassnahmen in der Nacht auf Mittwoch (29.04.2026) in der Stadt Schaffhausen einen verdächtigen Mann anhalten und vorläufig festnehmen.
Sie bittet Personen, die durch mögliche Delikte geschädigt sind, sich zu melden. Zudem empfiehlt sie keine Wertgegenstände in parkierten Fahrzeugen zurückzulassen und diese stets komplett abzuschliessen.
In der Nacht auf Freitag, 17. April 2026 konnten Täter eines Einschleichdiebstahls in Gümligen unter anderem mit Hilfe eines Diensthundes angehalten werden.
Die Jugendlichen stehen teilweise in Verdacht, weitere Diebstähle begangen zu haben. Ermittlungen sind im Gange.
Bei einem Wohnungsbrand am Mittwochmittag (29.4.2026) in einem Mehrfamilienhaus in Winterthur sind zwei Personen leicht verletzt worden.
In zwei Wohnungen entstand erheblicher Sachschaden.
Am Dienstagnachmittag ist es in Bätterkinden zu einem Unfall mit einem E-Bike gekommen.
Der Lenker des E-Bikes verstarb trotz sofort eingeleiteten Reanimierungsmassnahmen im Spital. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte die Velo-Vignette als Präventionsmassnahme gegen Fahrraddiebstähle im Kanton Basel-Landschaft erfolgreich etablieren.
In den letzten zwei Jahren wurden rund 2'500 Fahrräder registriert.
Der Automobilist, welcher am Montagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Schiers schwer verletzt worden war, ist in der Nacht auf Dienstag verstorben.
Der 65-Jährige wurde nach einer Kollision mit einem Auto sowie einer anschliessenden Kollision mit einem Lastwagen in seinem Auto eingeklemmt und schwer verletzt.
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Eine unbekannte Täterschaft hat in der Nacht auf Dienstag (28.04.2026) in Neuhausen am Rheinfall zwei parkierte Autos aufgebrochen.
Zudem hat sie versucht ein drittes Fahrzeug aufzubrechen. Die Schaffhauser Polizei empfiehlt keine Wertgegenstände in parkierten Fahrzeugen zurückzulassen und diese stets komplett abzuschliessen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht auf Mittwoch in Kreuzlingen drei Männer festgenommen, die ein Auto durchsucht hatten.
Sie wurden inhaftiert.
Bei einer Auseinandersetzung mehrerer Männer erlitt am Montagabend (27.4.2026) ein 20-jähriger Mann in Embrach Stichverletzungen.
Die Kantonspolizei Zürich nahm sechs Männer vorübergehend fest.
Mittel- und Unterwallis: Betrüger ändern Ihre Vorgehensweise
Seit Anfang des Jahres wurden im französischsprachigen Teil des Wallis mehr als 100 Betrugsfälle oder Betrugsversuche registriert.
Am späteren Dienstagnachmittag (28.04.2026) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. Der Unfallverursacher hatte – gemäss eigenen Aussagen – das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt.
Am Dienstagabend (28.04.2026) ist es auf der Autobahn A13 zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos und einem Lastwagen gekommen.
Es entstand Sachschaden. Infolge des Staus kam es zu Verzögerungen.
Am Dienstagmittag (28.04.2026) ist es auf der Autobahn A1 zu einer Streifkollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen.
Verletzt wurde niemand. Die Autobahn war kurzzeitig nur einspurig befahrbar.
Der Kanton plant, den Fuss- und Veloweg entlang der Kantonsstrasse unterhalb des Lopperviadukts zu beleuchten.
Dadurch soll die Sicherheit auf dem stark frequentierten Abschnitt zwischen Stansstad und Hergiswil, auf dem sowohl Pendlerinnen und Pendler als auch der Freizeitverkehr unterwegs sind, erhöht werden.
In einem Wohnhaus in Rothrist brach am späten Dienstagabend ein Brand aus.
Als Folge davon ist das Haus vorläufig nicht mehr bewohnbar. Ein Bewohner wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Auf der Vorderseite eines Kaltlufttropfens über dem Ärmelkanal ist am Dienstag aus Südwesten vorübergehend feuchtere Luft zu den westlichen Landesteilen und zu den Alpen geflossen. Am Mittwoch verlagert sich der Kaltlufttropfen zur Biskaya, die angefeuchtete Luftmasse bleibt aber noch über den Alpen und der Alpensüdseite liegen.
Nördlich der Alpen sorgt eine kräftige Bisenströmung für trockene Verhältnisse. Am Donnerstag weitet sich das Hoch weiter zum Alpenraum aus und sorgt für eine grossräumige Abtrocknung der Luftmasse, nur auf der Alpensüdseite bleibt noch mehr Restfeuchtigkeit zurück.
Der Flugplatz Altenrhein feiert vom 28. bis 30. August 2026 sein 100-jähriges Bestehen mit einer grossen Jubiläums-Airshow.
Zu den Höhepunkten gehört einer der letzten Auftritte der Patrouille Suisse.
Auffahrkollision zweier E-Bike Fahrer fordert eine verletzte Person.
Am Dienstagmorgen, 28. April 2026, kam es um zirka 08.50 Uhr auf dem Fahrradweg zwischen Weissbad und Steinegg zu einer Auffahrkollision zwischen zwei E-Bike-Lenkern.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.