Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden hat im Alpsteingebiet in den letzten Wochen diverse Kontrollen durchgeführt.
Nur vereinzelte kleinere Übertretungen wurden festgestellt – insgesamt ein sehr positives Bild der Besuchenden.
Am Samstagmittag, 6. September 2025, wurde in Muttenz BL ein mutmasslicher Einbrecher nach einem Fluchtversuch festgenommen.
Ein 32-jähriger Niederländer sitzt in Untersuchungshaft – er steht im Verdacht, für mehrere Einbrüche verantwortlich zu sein.
In der Nacht auf Freitag hat ein unbekannter Täter in Weinfelden ein Auto entwendet und ist vor einer Polizeikontrolle geflüchtet.
Er rammte ein Patrouillenfahrzeug und flüchtete anschliessend in einem gestohlenen Lieferwagen – die Kantonspolizei Thurgau bittet um Hinweise.
Am Wochenende vom 20. und 21. September 2025 findet am Berninapass die zehnte Austragung des Bernina Gran Turismo statt.
Die Motorsportveranstaltung führt zu erheblichen Verkehrseinschränkungen – Wartezeiten bis zu 3 Stunden und 40 Minuten möglich.
Die Polizei weist darauf hin, dass es am Samstag, 13. September 2025, zwischen 14 und 18 Uhr in der Innenstadt von Genf zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommt.
Mehrere zentrale Strassen werden ganz oder teilweise gesperrt – die Polizei bittet um Beachtung der Umleitungen und Hinweise.
Am Freitag, 12. September 2025, gegen 07:55 Uhr ist eine 17-jährige Rollerfahrerin auf dem Quai Max-Petitpierre in Neuchâtel gestürzt.
Die Jugendliche war mit einem Mitfahrer unterwegs – beide wurden verletzt ins Spital RHNe Pourtalès gebracht.
Die Kantonspolizei Graubünden hat fünf neue Polizistinnen und 16 neue Polizisten ins Korps aufgenommen.
Nach zweijähriger Ausbildung bestanden sie die eidgenössische Berufsprüfung erfolgreich und wurden feierlich vereidigt.
Am Freitag (12. September 2025) sind im Zürcher Fraumünster 36 Polizeiaspirantinnen und -aspiranten feierlich vereidigt worden.
Mit 19 Frauen und 17 Männern traten erstmals mehr Frauen als Männer in den Polizeidienst ein.
Auf der Cheerstrasse in Littau ist es am Montagabend zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein Lieferwagen überfuhr einen Hund, der im Anschluss das ihn begleitende Mädchen biss – der Fahrer fuhr weiter.
Ein 12-jähriger Junge ist am Donnerstagabend auf einem Supermarktparkplatz in Niedernhall tödlich verletzt worden.
Ein 18-Jähriger soll ihn nach einem Streit mit dem Auto angefahren haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Totschlags.
Auf der A2 zwischen Erstfeld und dem Platti-Tunnel staut sich der Verkehr aktuell auf fünf Kilometern Länge.
Grund sind Bauarbeiten mit Fahrbahnverengung auf einen Fahrstreifen – der Zeitverlust beträgt bis zu 50 Minuten.
Ein Sommertag mit Rega 6 – die Rega-Crew in Locarno zeigt eindrückliche Bilder aus dem Rettungsalltag.
In einem aktuellen Beitrag gibt die Rega einen spannenden Einblick in ihre Arbeit mit dem Helikopter "Rega 6".
Auf der A2 zwischen Quinto und der Dosierstelle beim Rastplatz Airolo staut sich der Verkehr auf zwei Kilometern.
Grund ist eine Überlastung in Fahrtrichtung Norden – aktuell beträgt der Zeitverlust bis zu 20 Minuten.
Die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich hat vor wenigen Tagen ihre Strafuntersuchung im Zusammenhang mit einem Ende 2022 aufgedeckten Datensicherheitsvorfall in der JI abgeschlossen.
Die untersuchten Vorwürfe liessen sich keiner Person zurechnen oder waren bereits verjährt, weshalb das Verfahren eingestellt wird.
Die kantonalen Amtschefinnen und Amtschefs für Bevölkerungs- und Zivilschutz und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) haben sich am 10. und 11. September in Schwarzenburg (BE) zur zweiten Konferenz des Jahres 2025 getroffen.
Das Dispositiv für den Fall eines bewaffneten Konflikts stand erneut im Fokus, dieses Mal unter dem Gesichtspunkt der zivilen und militärischen Zusammenarbeit. Die Teilnehmenden stellten zudem die Weichen für eine neue Strategie Bevölkerungsschutz und tauschten sich über den Stand der laufenden Arbeiten aus.
Zwischen Mittwochabend (10.09.2025) und Donnerstagmittag (11.09.2025) hat eine unbekannte Täterschaft mutwillig ein parkiertes Auto in der Stadt Schaffhausen beschädigt.
Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Am Sonntag, 7. September 2025 hat sich im Gebiet des St. Annafirns im Grenzgebiet der Gemeinden Hospental und Andermatt ein Felssturz ereignet.
Dabei sind rund 20'000 Kubikmeter Felsmaterial abgestürzt. Die Felssturzmasse hat sich mehrheitlich am Fusse des St. Annafirns abgelagert.
General Steve Thull, Generalstabschef der luxemburgischen Armee, empfängt den Chef der Schweizer Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, zu einem zweitägigen offiziellen Besuch in Luxemburg.
Der Fokus liegt auf der Ausbildungszusammenarbeit und der Streitkräfteentwicklung.
In Feldbrunnen ist am Sonntagmorgen, 7. September 2025, eine schwer verletzte Frau aufgefunden worden.
Nach der Einweisung in ein Spital ist die Frau ihren Verletzungen erlegen. Die umgehend eingeleiteten Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass nicht von einer strafbaren Dritteinwirkung auszugehen ist.
Infos rund um den Gotthard: Auf der A2 von Luzern Richtung Gotthard staut es sich zwischen Erstfeld und dem Teiftal-Tunnel.
Grund dafür sind Bauarbeiten und eine damit verbundene Fahrbahnverengung.
Am Freitagmorgen kam es in einem Wintergarten in Rudolfstetten zu einem Brand.
Sechs Personen mussten wegen Atembeschwerden ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag hat in Küblis eine Fahrzeugkombination eine Mauer gestreift und ist danach mit einer Hauswand kollidiert.
Der Fahrzeuglenker wurde in ein Spital transportiert.
Am Donnerstagabend ist in Aeschi bei Spiez eine Alphütte komplett niedergebrannt.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Samstagabend sind zwei Insassen eines Autos von vier Personen in Bern tätlich angegriffen worden.
Einer der beiden Fahrzeuginsassen wurde dabei verletzt. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeugen.
Die Schweizer Armee rüstet ihre Truppen schrittweise mit dem MBAS aus.
In diesem Video präsentiert Oberst i Gst Marco Anrig, Kommandant Ausbildungszentrum Armee, die neue Ausrüstung.
Der Rüstungschef Urs Loher nahm vom 9. bis am 10. September 2025 an der Rüstungsmesse "Defence & Security Equipment International" (DSEI) in London teil.
Nebst Treffen mit Industrievertretenden fanden bilaterale Gespräche mit den teilnehmenden Rüstungsdirektoren von Norwegen, Italien, Dänemark und den Niederlanden statt.
Am Donnerstag (11.09.2025), kurz vor 19:30 Uhr, ist es an der Rütistrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 24-jähriger Mann wurde eher leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstagmorgen (11.09.2025), zwischen 7 und 11:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Buckstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich gewaltsam über die Balkontür Zutritt zum Haus und durchsuchte sämtliche Räumlichkeiten.
Am Donnerstag (11.09.2025), kurz nach 10:30 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einer Restaurantküche am Hafenplatz erhalten.
Der Brand einer Fritteuse konnte durch Drittpersonen mittels Feuerdecke gelöscht werden.
Am Montagmorgen (08.09.2025) ist beim Umpumpen von einem Tankwagen auf ein Zugfahrzeug eine geringe Menge Heizöl ausgeflossen.
Einsatzkräfte der Feuerwehr Buchberg Rüdlingen (WUK) konnten den kontaminierten Kies abtransportieren und einer fachgerechten Entsorgung zuführen. Personen sind bei diesem Vorfall keine zu Schaden gekommen.
Gestern Donnerstag, 11. September 2025, gegen 14.45 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrads mit Zürcher Kontrollschild von Andermatt herkommend in Richtung Göschenen.
Im Bereich der "Häderlisbrücke" stürzte er in einer Linkskurve aus noch ungeklärten Gründen und zog sich dabei mittelschwere Verletzungen zu.
Mitte Woche, 9. September – 11. September 2025, sind bei der Kantonspolizei Ausserrhoden Anzeigen eingegangen, wonach im Appenzeller Hinter- und Vorderland Weidezaunapparate entwendet wurden.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden bittet um erhöhte Wachsamkeit.
Am Donnerstag, 11. September, kurz nach 20.00 Uhr fuhr der Lenker eines grauen Fiat Punto rückwärts aus einem Parkplatz am Chemin des Perrolets-Saint-Jean in Neuchâtel, auf dem Parkplatz beim Helsana Trail.
Bei diesem Manöver kollidierte er mit einem schwarzen VW Polo, der auf dem Parkplatz abgestellt war.
Die Schweiz liegt im Einflussbereich eines ausgedehnten Tiefdruckgebiets mit Zentrum bei den Britischen Inseln. Am Donnerstag sorgte ein schwacher Zwischenhocheinfluss für eine gewisse Stabilisierung und Abtrocknung der Luftmasse.
In der Nacht auf Freitag erreicht aus Westen eine schwache Störung die Alpennordseite, danach folgt im Tagesverlauf eine erneute Stabilisierung. Am Samstag dreht die Höhenströmung auf Südwest, in den Alpen wird es vorübergehend leicht föhnig, bevor eine Kaltfront am Samstagabend verbreitet Schauer und einzelne Gewitter bringt.
Während der Übung «Combined Arms 25» Ende letzter Woche auf dem Waffenplatz Bière wurde das Artilleriefeuer erstmals mittels des Aufklärungsdrohnensystems 15 (ADS 15) geführt.
Der Feuerleitoffizier befand sich dabei auf dem Militärflugplatz Emmen.
Das ABC-Bereitschaftsdetachement der Armee leistet in enger Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Thurgau aktuell einen vorsorglichen Sicherheitseinsatz im Reitpark Egnach (TG).
Ziel ist die Sicherstellung von biologischen Proben, welche die Armee dort im Rahmen einer Übung verwendet hat. Sie enthalten Stoffe, welche bei näherem Kontakt Durchfall und Lungenentzündungen auslösen können.
Coop ruft mehrere Rosmarin-Gewürzprodukte zurück, da diese Salmonellen enthalten könnten.
Vom Rückruf betroffen sind vier Gewürzartikel mit Mindesthaltbarkeitsdaten im Juni und Juli 2027. Kundinnen und Kunden wird geraten, diese Produkte nicht zu konsumieren.
Coop ruft Rahmglace Schokolade Coop 900 Milliliter zurück.
Grund dafür ist ein nicht deklariertes Allergen. Für Personen mit Allergien auf Haselnuss besteht eine potenzielle Gesundheitsgefährdung. Ihnen wird empfohlen, das Produkt nicht zu konsumieren. Alle anderen Personen können dieses Produkt bedenkenlos verzehren.
Der Stadtrat Zofingen hat sich mit Luigi Mangieri für einen Feuerwehrkommandanten aus den eigenen Reihen entschieden.
Der Gewählte ist seit mehr als 25 Jahren aktiv in der Feuerwehr tätig, sei dies als ehemaliger Vizekommandant der Chemiewehr Siegfried oder im Kommandostab der Stützpunktfeuerwehr Zofingen.
Für Unterhalts- und Reinigungsarbeiten ist der Taubachtunnel jeweils in einer Richtung gesperrt.
Fahrtrichtung Süd: Montag, 15. auf Dienstag, 16. September 2025, sowie Donnerstag, 18. auf Freitag, 19. September. Fahrtrichtung Nord: Dienstag, 16. auf Mittwoch, 17. September 2025, sowie Mittwoch, 17. auf Donnerstag, 18. September.
In Hüttwilen brannte am Donnerstagmorgen ein parkiertes Auto, verletzt wurde niemand.
Um 6.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass vor einem Haus im Wuli ein parkiertes Auto brenne.
Am Donnerstagnachmittag, 11. September 2025, kurz vor 14.00 Uhr, kollidierte auf der Autobahn A2 bei Muttenz BL, ein Personenwagen mit einem Lastwagen.
Die Personenwagenlenkerin wurde dabei leicht verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.