Am Freitagvormittag ist in einem Schulhaus in Mastrils ein Kind verunfallt.
Der 7-jährige Knabe wurde nach einem Sturz durch die Rega ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen.
Am Freitag, 3. Oktober 2025, kam es um 7.30 Uhr auf der Meierseggstrasse in Flawil zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo.
Die 18-jährige Velofahrerin wurde dabei verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag, 3. Oktober 2025, kam es kurz nach 8.55 Uhr auf der Autobahn A1 bei der Einfahrt Wil zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen.
Die 33-jährige Autofahrerin wurde dabei verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Eine Spaziergängerin fand vor einigen Tagen in einem Wald bei Rheinfelden einen aufgebrochenen Tresor.
Da die Hintergründe unklar sind, bittet die Kantonspolizei um Hinweise.
Am Sonntagabend wurde ein Mann festgenommen, dem vorgeworfen wird, mit einer Minderjährigen über Social Media sexuelle Handlungen vereinbart zu haben.
Der 28-jährige Schweizer aus der Nordwestschweiz wurde inhaftiert, die Staatsanwaltschaft Bischofszell hat ein Strafverfahren eröffnet.
Die Signalisation auf der Nationalstrasse A1 zwischen der Verzweigung Birrfeld und dem Anschluss Aarau Ost muss altersbedingt ersetzt werden.
Die Hauptarbeiten starten am Mittwoch, 8. Oktober 2025, und dauern voraussichtlich bis Ende April 2026. Über die Festtage gibt es einen Unterbruch.
Am Sonntag, 19. Oktober 2025, findet im Landesmuseum Zürich der Familientag statt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit einem spannenden Gastauftritt dabei und gibt Einblicke in ihre Arbeit.
Ende März 2025 trat das Seniorenteam 30+ des SC Emmen in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Grosshof in Kriens gegen eine Mannschaft von Eingewiesenen an.
Was nach einer ungewöhnlichen Paarung klingt, war das Resultat eines Projekts, das zeigen wollte, dass Fussball mehr ist als ein Spiel – und für eineinhalb Stunden den Alltag vergessen lässt.
Eingebettet zwischen dem Gamser- und Chäserrugg im Gebiet Plisa fand Mitte September, auf Höhe des mysteriösen Luftbildlochs, die Einsatzübung SBELLO statt, deren Ziel es war, eine vermisste Person im Gebirge zu lokalisieren und zu retten.
Die Übung war mehr als eine Simulation; sie diente als praxisnaher Test für die Zusammenarbeit verschiedener Organisationen im anspruchsvollen alpinen Gelände. Solche Szenarien sind enorm wichtig, um in einem echten Fall schnell und effizient Hilfe leisten zu können.
Mitte September führte die Kantonspolizei St.Gallen die anspruchsvolle Einsatzübung SBELLO durch.
Szenario war die Suche und Bergung einer vermissten Person im mysteriösen "Luftbildloch".
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) verschiebt die geplanten Nachtsperrungen auf der A9-Brücke über die Rhone bei St-Maurice.
Die ursprünglich für die Nächte vom 6. bis 10. Oktober 2025 vorgesehenen Sperrungen finden nicht statt.
Im Rahmen eines laufenden Strafverfahrens wurden auf einem beschlagnahmten Mobiltelefon Filmaufnahmen von Raserfahrten festgestellt.
Die Fahrten fanden in Emmen und Luzern statt und lagen teilweise im Rasertatbestandsbereich.
Am Donnerstag, 17. Juli 2025, raste ein Autofahrer mit 141 km/h durch den Sonnenbergtunnel bei Luzern.
Er überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit massiv und wurde wenig später im Tessin festgenommen.
Am Freitag, 11. Juli 2025, wurde auf der A2 bei Luzern ein Autofahrer mehrfach mit massiv übersetzter Geschwindigkeit erfasst.
Der Mann raste mit 144 km/h durch den Sonnenbergtunnel, wo 80 km/h erlaubt sind.
Gestern war ein besonderer Tag: Zwei Aspirantinnen und fünf Aspiranten sind bei der Kantonspolizei Schwyz in ihre Ausbildung gestartet.
Nach einer spannenden Einführungswoche folgt nun das erste Ausbildungsjahr an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch (IPH).
Und genau jetzt braucht dich die Luzerner Polizei – bist du bereit, wenn’s drauf ankommt?
Interessierte können sich am Info-Event persönlich informieren.
Von Montag, 6. Oktober 2025, 5.30 Uhr, bis Freitag, 17. Oktober 2025, 21 Uhr, ist die Forchstrasse stadtauswärts ab dem Kreuzplatz bis zum Hegibachplatz gesperrt.
Die Sperrung erfolgt aufgrund von Strassen- und Werkleitungsbauarbeiten auf dem Kreuzplatz.
Am Freitagmorgen, 3. Oktober 2025, ist in Römerswil ein Autofahrer von der Strasse abgekommen und gegen mehrere Bäume geprallt.
Der Lenker blieb unverletzt, am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Von Training bis Ernstfall – die Polizeihunde der Kantonspolizei St.Gallen sind echte Profis auf vier Pfoten.
Mit diesem tollen Foto wünscht die Polizei ein entspanntes Wochenende.
Zwischen dem 1. und 2. Oktober 2025 ist im Linthgüetli in Netstal in ein Vereinsgebäude eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang und hinterliess grosse Unordnung.
Am Mittwoch (1. Oktober 2025) stoppte die Stadtpolizei St.Gallen auf der Moosstrasse einen 59-jährigen Mann mit einem unzulässigen E-Trottinett.
Das Fahrzeug wurde sichergestellt, da es deutlich schneller als erlaubt unterwegs war.
A2 Hagnau–Augst: Nachtsperrungen der Verzweigungsrampe A2/A3 von Luzern Richtung Zürich.
Im Oktober 2025 wird im Bereich der Verzweigung Augst ein neuer Deckbelag eingebaut. Diese Arbeiten finden in der Nacht statt und machen eine Sperrung der Verzweigungsrampe von Luzern in Fahrtrichtung Zürich notwendig.
Am Donnerstagnachmittag kam es auf der Via da Fex zu einer Kollision zwischen einem Fahrradfahrer und einem Shuttle Bus.
Der 67-jährige Velofahrer wurde dabei verletzt und ins Spital gebracht.
Gemäss dem kantonalen Planungs- und Baugesetz dürfen durch Bepflanzungen weder der Verkehr behindert oder gefährdet, noch der Bestand und die Sicherheit des Strassenkörpers beeinträchtigt werden (Art. 83 Planungs- und Baugesetz des Kantons Uri; RB 40.1111).
Zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden müssen Bäume, Sträucher und Hecken an Strassen und Trottoirs während des ganzen Jahres so geschnitten sein, dass die Übersicht auf Strassen und Trottoirs sowie die Einsicht von Bushaltestellen nicht beeinträchtigt wird.
Am Donnerstag, 2. Oktober 2025, ereignete sich in der Stadt Luzern eine Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Radfahrer.
Der 76-jährige Velofahrer erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.
Sexuelle Gewalt passiert nicht nur auf dunklen Strassen, sondern überall dort wo Grenzen überschritten werden – im intimen Austausch, durch Kommentare oder sogar im eigenen Zuhause.
Ein Nein ist und bleibt ein Nein. Wenn du betroffen bist oder jemanden kennst der Hilfe braucht, melde dich bei der Opferberatungsstelle oder bei uns.
Ein Autofahrer verursachte am Donnerstag in Kreuzlingen einen Selbstunfall.
Dabei wurde der Mann leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Freitagmorgen ist es auf der A8 in Interlaken zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Die Fahrzeuglenkenden wurden leicht verletzt. Die Kantonspolizei Bern hat am Freitag, 3. Oktober 2025, kurz nach 6.30 Uhr die Meldung über einen Verkehrsunfall auf der A8 erhalten.
Seit der Inbetriebnahme der West-Ost-Verbindungsstrasse (WOV) gelten in Altdorf und Schattdorf neue Verkehrsregime.
Wegen den neuen Verkehrsführungen herrscht bei einigen Verkehrsteilnehmenden Unsicherheit, wie mit Rechtsvortritt oder Fussgängerquerungen in der Begegnungszone umgegangen werden muss. Anhand von vier Beispielen werden die wichtigsten Verkehrsregeln in den 30er-Zonen und der Begegnungszone erklärt.
Zwei Männer wurden am späten Dienstagabend durch die Rega aus steilem Gelände geborgen.
Ermittlungen der Kantonspolizei Schwyz ergaben, dass es sich bei den Geretteten um mutmassliche Einbrecher handelt. Diese werden verdächtigt, in der Nacht zuvor einen Einbruchdiebstahl verübt zu haben.
A1 Luterbach–Härkingen: Bau von Lehrgerüsten für neue Überführungen.
Im Rahmen des 6-Streifen-Ausbaus wird die Autobahn A1 zwischen der Verzweigung Luterbach und Wangen an der Aare in mehreren Nächten in den Fahrtrichtungen Zürich und Bern einspurig geführt. Grund dafür ist der Bau zweier Lehrgerüste für die neuen Autobahnüberführungen zwischen Luterbach und Deitingen. Betroffen sind die Luterbach- und die Schachenstrasse.:contentReference[oaicite:0]{index=0}
Die Polizeiwache in Brienz wird ab Mitte Oktober umgebaut.
Ab Montag, 13. Oktober 2025, wird die Wache an der Hauptstrasse in Brienz daher vorübergehend geschlossen. Als Ausweichmöglichkeiten stehen die Polizeiwachen in Interlaken und Meiringen zur Verfügung.
#A2 – Luzern → Gotthard: Zwischen Wassen und Göschenen staut sich der Verkehr auf rund 1 Kilometer.
Der Grund ist eine Überlastung auf der A2 in Fahrtrichtung Süden.
#A2 – Gotthard → Chiasso: Gotthard-Tunnel gesperrt wegen defektem Lastwagen.
Aktuelle Meldung: In Fahrtrichtung Süden blockiert ein Pannen-LKW den Tunnel.
Am Donnerstagabend, 2. Oktober 2025, führten wenige tausend Personen eine unbewilligte Demonstration im Kreis 4 durch.
Um das Durchbrechen einer Sperre zu verhindern, setzte die Stadtpolizei Reizstoff ein. Entlang der Umzugsroute kam es zu einzelnen Sprayereien.
Am Donnerstag, 2. Oktober 2025 standen die Kantonspolizei Basel-Stadt und Partnerorganisationen anlässlich des Europa-League-Spiels FC Basel – VfB Stuttgart im Grosseinsatz.
Der Fanmarsch der Gästefans verlief friedlich. Eine gleichzeitig stattfindende unbewilligte Kundgebung wurde durch die Polizei aufgehalten; dank raschem Einschreiten konnte sie eine Blockade des Badischen Bahnhofs verhindern.
Am Donnerstagnachmittag (02.10.2025) haben 20 Aspirantinnen und Aspiranten der Kantonspolizei St.Gallen im Pfalzkeller St.Gallen in einer feierlichen Zeremonie ihre Dienstwaffe überreicht bekommen.
Dies war der Start für die zweijährige Ausbildung zur Polizistin und zum Polizisten an der Polizeischule Ostschweiz. Im Jahr 2027 sollen sie dann mit dem nötigen theoretischen und praktischen Rüstzeug ins Korps der Kantonspolizei St.Gallen eintreten.
Die Schweiz liegt am südwestlichen Rand eines Hochs mit Kern bei Finnland. Mit einer Bisenströmung fliesst am Donnerstag trockene und recht kühle Luft zur Alpennordseite.
Am Freitag dreht im Vorfeld von Sturmtief "Amy", welches vom nördlichen Atlantik ins Nordmeer zieht, die Strömung auf West bis Nordwest und es gelangt wieder feuchtere Luft zur Alpennordseite.
Wegen dem Winzerfest ist die Ortsdurchfahrt Döttingen ab Freitag, 3. Oktober 2025, 8 Uhr, bis Montag, 6. Oktober 2025, 16 Uhr, gesperrt.
Betroffen ist die Achse Gemeindehaus – Blechbrücke – Ochsenkreisel – Hauptstrasse – Montikreisel.
Am Donnerstagmorgen ist es in Interlaken zu mehreren Einbruchdiebstählen gekommen.
Drei mutmassliche Täter konnten angehalten und Deliktsgut sichergestellt werden.
Der Kanton Glarus hat am 15. September 2025 beim Bundesamt für Umwelt die Gesuche für die Teilregulation der beiden Wolfrudel Kärpf und Chöpfenberg gestellt.
Dieses hat den Gesuchen zugestimmt. Der Kanton hat die Abschussverfügungen erlassen und publiziert.
Die Hauptarbeiten im rund 2,3 Kilometer langen Abschnitt der A2 zwischen Büel und Seedorf sind abgeschlossen.
Die Bauarbeiten konnten rund einen Monat früher als geplant beendet werden. Ab Freitag, 3. Oktober 2025 stehen den Verkehrsteilnehmenden wieder alle Fahrspuren zur Verfügung.
In Absprache mit dem Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic ruft Théa Pharma S.A. die Chargen 9T48 und 2V33 von Spersallerg SDU, 20 Monodosen à 0.3 ml, vorsorglich bis auf Stufe Patient zurück.
Der Rückruf erfolgt, da während der Laufzeit der betroffenen Chargen eine abnormale Tendenz zum Anstieg des pH-Wertes sowie eine Verunreinigung festgestellt wurde.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.