Am Mittwoch (20. August 2025) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Grünaustrasse eingebrochen.
Die Polizei ermittelt.
Am Mittwoch (20. August 2025), kurz nach 20 Uhr, ist ein 2-jähriger Knabe in einem Aufstellpool ertrunken.
In einem unbeaufsichtigten Moment geriet das Kleinkind aus unbekannten Gründen in den Pool vor dem Haus.
In den Kalenderwochen 35 und 36 werden die Tunnels auf der Nationalstrasse A2 zwischen Amsteg und Gurtnellen gereinigt und unterhalten.
Dafür kommt es zu mehrtägigen Sperrungen.
Nach dem Felssturz vom 30. Juli 2025 oberhalb der Kantonsstrasse zwischen Wilderswil und Zweilütschinen hat das Tiefbauamt zusammen mit Fachleuten weitere geologische Abklärungen durchgeführt.
Diese haben ergeben, dass in der Felswand derzeit keine Bewegungen stattfinden. Es muss nicht von weiteren Felsstürzen ausgegangen werden.
Am Mittwoch, 20. August 2025, gegen 17.25 Uhr verunfallte in La Corbatière eine 18-jährige Motorradlenkerin.
Sie war vom Creux-du-Van in Richtung Couvet unterwegs.
Am Mittwochmittag (13. August 2025) hat ein Mann in der S12 zwischen Dachsen und Marthalen wahllos Passagiere attackiert.
Eine Frau wurde verletzt, der Angreifer konnte von der Kantonspolizei Zürich verhaftet werden.
In der Nacht vom 11. auf den 12. August kam es im Freiamt zu mehreren Bränden.
Schon wenige Stunden nach den Ereignissen nahm die Kantonspolizei Aargau einen 30-jährigen Mann unter dringendem Tatverdacht fest.
Mit einem Messer bewaffnet überfiel ein Unbekannter am Mittwochnachmittag die Denner-Filiale in Rupperswil.
Trotz Fahndung gelang dem Täter die Flucht. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Starke Regenfälle haben am Mittwoch, 20. August 2025, im Kanton Schwyz zu zahlreichen Einsätzen von Polizei und Feuerwehr geführt.
Zwischen 19 und 22 Uhr gingen rund 50 Notrufe ein.
Interessierst du dich für eine Karriere bei der Stadtpolizei Winterthur?
Dann besuche unseren Infoabend zur Polizeischule am Montag, 1. September 2025, von 19:00 bis 21:00 Uhr.
Am Sonntag, 17. August 2025, kurz nach 20.00 Uhr, stellte die Kantonspolizei im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle eine massive Tempoüberschreitung fest.
Auf der A2 bei Muzzano in Fahrtrichtung Norden wurde ein 42-jähriger Autofahrer aus den Niederlanden mit 145 km/h in einem Baustellenbereich gemessen, wo die Höchstgeschwindigkeit 80 km/h beträgt.
Am 22. August von 20:00 bis 23:00 Uhr ist die Luzerner Polizei erneut mit einer Standaktion auf dem Bahnhofplatz präsent.
Damit wird die Kampagne "Gut ausgegangen" unterstützt.
Ein vor allem in höheren Luftschichten ausgeprägtes Tief zieht bis am Freitag von Frankreich knapp südlich der Schweiz vorbei nach Italien.
Am Mittwoch und Donnerstag steuert es feuchtlabile und gewitteranfällige Luft in den Alpenraum. Im Laufe des Donnerstags dreht der Wind auf Nord und die feuchte Luft wird an der Alpennordseite gestaut.
Am Abend der Street Parade, am 9. August 2025, wurde an der Quaibrücke beim Bürkliplatz eine korrigierte Sonnenbrille im See gefunden.
Die Stadtpolizei Zürich sucht die Besitzerin oder den Besitzer.
Vom 25. bis 30. August 2025 finden am Flughafen Zürich die regelmässig durchgeführten periodischen Messflüge für die Überprüfung der Navigationsanlagen statt.
Die Flüge erfolgen nachts bis spätestens um zwei Uhr morgens sowie am Nachmittag.
Heute Abend, 20. August 2025, findet am Brünig die letzte Nachtsperrung statt.
Die Strasse bleibt von 20:00 Uhr bis 05:00 Uhr für den Verkehr gesperrt.
Ein Brand hat am Mittwoch gegen 15.30 Uhr in den Räumen der Victorinox Swiss Army SA in Delémont begonnen.
Defekte Batterien in einer Kiste auf einem Regal sollen den Brand ausgelöst haben.
Am Mittwochnachmittag hat sich in Gals auf der A20 ein Verkehrsunfall ereignet.
Zwei Autos kollidierten frontal. Zwei Männer wurden dabei schwer verletzt. Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Gang.
Diese Woche führte der Verkehrszug der Feuerwehr Frauenfeld eine praxisnahe Übung durch.
Im Mittelpunkt stand die Verkehrsregelung und Umleitung im Bereich eines Kreisels – eine Aufgabe, die im Ernstfall höchste Aufmerksamkeit und klare Kommunikation erfordert.
Heute Morgen verunfallte ein Mann mit einem E-Scooter auf der Rothenbadstrasse in Luzern.
Der Fahrer eines dunklen Autos habe angehalten und sei nach einem kurzen Gespräch weitergefahren. Die Polizei sucht den unbekannten Autofahrer.
Am Mittwochmittag hat sich ein Mann beim Bahnhof in Brienz einer Kontrolle widersetzt und mehrere Polizisten tätlich angegriffen.
Im Zuge der Anhaltung musste Pfefferspray und das Destabilisierungsgerät eingesetzt werden.
Am Mittwochmittag (20.08.2025) ist in der Stadt Schaffhausen ein Arbeiter unbeabsichtigt eine Böschung hinuntergerutscht und hat sich beim Aufprall verletzt.
Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Mittwoch, 20. August 2025, ca. 14.15 Uhr, ereignete sich in Schwanden ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 65-jährige Lenkerin war mit ihrem Personenwagen auf der Hauptstrasse in Fahrtrichtung Linthal unterwegs und beabsichtigte in die Farbstrasse einzubiegen.
Am Mittwoch, 13. August 2025, um 17.45 Uhr, führte die Kantonspolizei Uri im Bereich Neuland eine allgemeine Verkehrskontrolle durch.
Dabei wurde ein Personenwagen mit Schwyzer Kontrollschildern angehalten.
Ursenbach BE: Haus im Umbau gerät in Vollbrand – hoher Sachschaden
Am Mittwochmorgen ist in Ursenbach ein Gebäude in Vollbrand geraten.
Am betroffenen Gebäude entstand erheblicher Sachschaden. Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenshöhe sind im Gang.
Am Montag (28. Juli 2025) sank ein Kleinflugzeug nach einer mutmasslich notfallmässigen Wasserlandung (>>Polizei.news berichtete<<).
Für die Vorbereitungsarbeiten zur Bergung hat die Polizei eine Sperrzone errichtet. Die Durchfahrt ist für alle Wasserfahrzeuge verboten. Die Sperrzone gilt auch unter Wasser.
Mitte August sind beim Schulhaus Breiteacker in Pfungen zwei E-Bikes von einer zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Täterschaft entwendet worden.
Die polizeilichen Ermittlungen haben zur Verhaftung von drei tatverdächtigen Personen und zur Sicherstellung von insgesamt 18 zuvor entwendeten E-Bikes geführt.
Am Dienstagabend, 19. August 2025, gegen 21.15 Uhr wurde die Neuenburger Polizei durch eine besorgte Kontaktperson über eine Familie an der Avenue de Soguel in Corcelles informiert.
Vor Ort traf die Patrouille auf eine verschlossene Tür ohne Anzeichen von Präsenz im Innern.
Am Dienstag (19.08.2025) ereignete sich in Speicher ein Selbstunfall mit einem Motorrad.
Ein 17-jähriger Töfffahrer stürzte in einer Kurve und verletzte sich.
Am Dienstag (19.08.2025, ca. 17:30 Uhr) kam es in Hochdorf zu einem spektakulären Unfall.
Ein Autofahrer prallte beim Parkieren in ein Baugerüst und danach in eine Hausfassade.
Am Dienstagnachmittag (19.08.2025, kurz vor 15:45 Uhr) kam es bei der Autobahneinfahrt Kriens in Fahrtrichtung Norden zu einer Auffahrkollision.
Eine Lenkerin wurde verletzt, der Unfallverursacher fuhr davon.
Am Dienstag (19.08.2025, ca. 14:00 Uhr) geriet eine Autofahrerin in Luzern auf die Gegenfahrbahn und prallte in ein entgegenkommendes Fahrzeug.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch ein Schaden von rund 14’000 Franken.
Am Dienstag (19.08.2025), kurz nach 02:15 Uhr, prallte in Schenkon ein Auto gegen einen Betonpoller.
Verletzt wurde niemand, es entstand aber ein Sachschaden von rund 7’000 Franken.
Am Montagnachmittag (18.08.2025) ist ein 57-jähriger Niederländer beim Wandern in Engelberg tödlich verunglückt.
Er stürzte in eine Gletscherspalte und konnte nur noch leblos geborgen werden.
Die BVB und das Bau- und Verkehrsdepartement erneuern ab Montag, 25. August Tramgleise am Claraplatz.
Die Tramhaltestelle «Messeplatz» unter der Messehalle wird gleichzeitig so umgestaltet, dass Fahrgäste stufenlos ein- und aussteigen können.
Am Dienstag (19.08.2025), gegen 13:55 Uhr, kam es in La Brévine zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten.
Zwei Autos kollidierten frontal. Vier Personen wurden verletzt.
Auf der Autobahn A2 zwischen Quinto und dem Rastplatz Dosierstelle Airolo kommt es aktuell zu Verkehrsbehinderungen.
Der Verkehr staut sich auf einer Länge von rund einem Kilometer.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus ist am Mittwochmorgen (20.08.2025) in Gossau ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag (19.08.2025), kurz vor 8:45 Uhr, ist es an der Toggenburgerstrasse zu einem Brand an einem Lagercontainer gekommen.
Eine Person wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Dienstag (19.08.2025), um 15 Uhr, ist es auf einem Bergwanderweg am Speer zu einem tödlichen Bergunfall gekommen.
Ein 64-jähriger Schweizer stürzte mehrere Meter in die Tiefe und kam dabei ums Leben.
Am 19. August 2025 kam es in der Region Fiescheralp zu einem tödlichen Gleitschirmunfall.
Eine 64-jährige deutsche Staatsangehörige verlor kurz nach dem Start die Kontrolle über ihren Gleitschirm und verstarb später im Spital.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.