Ein vor allem in der Höhe ausgeprägtes Hochdruckgebiet bestimmt in den nächsten Tagen weitgehend das Wetter im Alpenraum.
Am Freitag dreht die Höhenströmung allmählich auf Nord bis Nordwest und führt weiterhin warme, aber auch zunehmend feuchte und instabil geschichtete Luft zur Schweiz.
Nach Hinweisen auf Schmuggel unerlaubter Waren in die JVA Pöschwies hat die Kantonspolizei Zürich am 11. August 2025 einen Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt festgenommen.
Das Zwangsmassnahmengericht ordnete Untersuchungshaft an.
Am Donnerstagnachmittag, 14. August 2025, ist es auf dem Plessurquai in Chur zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Beteiligt waren die Arosabahn, ein Personenwagen und ein Roller.
Am Donnerstagmorgen, 14. August 2025, hat die Schaffhauser Polizei in Neuhausen am Rheinfall einen Reisecar mit gravierenden technischen Mängeln aus dem Verkehr gezogen.
Der Chauffeur beging zudem zahlreiche Verstösse gegen Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten.
Der Kanton Freiburg sucht eine/n stellvertretende/n Generalsekretär/in, zuständig für die Koordination der Polizeiausbildung (50 %).
Es handelt sich um eine unbefristete Anstellung mit Stellenantritt am 1. Januar 2026.
Im Rahmen der Ermittlungen zum Unfall vom Dienstag, 12. August 2025, im Schwimmbad Les Mélèzes in La Chaux-de-Fonds (>>Polizei.news berichtete<<) wurde das beteiligte Kind identifiziert.
Die Ermittlungen bestätigen, dass es sich um ein tragisches Unglück handelt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochnachmittag, 13. August 2025, gemeinsam mit der Gemeindepolizei Volketswil und dem Amt für Wirtschaft und Arbeit Zürich einen Restaurationsbetrieb kontrolliert.
Es wurden drei Personen festgenommen und Kokain sowie Bargeld sichergestellt.
Am Dienstag, 12. August 2025, stellte die Stadtpolizei Winterthur bei einer Hausdurchsuchung grosse Mengen Drogen, Bargeld und Waffen sicher.
Zwei Personen wurden verhaftet.
Am Donnerstagvormittag, 14. August 2025, kam es in einem Produktionsbetrieb an der Bahnhofstrasse in Küssnacht zu einer Rauchentwicklung.
Ein Glimmbrand bei einer Mühle konnte von der Feuerwehr rasch gelöscht werden.
Am Samstagmittag, 9. August 2025, ist in Niederried bei Interlaken eine Frau bei einer Bergwanderung verunglückt.
Sie stürzte rund siebzig Meter in die Tiefe und verstarb wenige Tage später im Spital.
Der Sustenpass gehört zu den neueren Alpenübergängen der Schweiz. Er verbindet das Haslital im Kanton Bern mit dem Reusstal im Kanton Uri und bietet vielschichtige landschaftliche und kulturelle Eindrücke. Die Strasse führt durch eine abwechslungsreiche Bergwelt, vorbei an mächtigen Gletschern, schroffen Felswänden und sanften Alpweiden. Gleichzeitig ist der Pass Zeuge einer bewegten Geschichte, die von Handel, militärischer Nutzung und ingenieurtechnischen Meisterleistungen geprägt ist.
In diesem Beitrag erfahren Sie Wissenswertes über Natur und Landschaft, die kulturelle Bedeutung, mögliche Aktivitäten sowie wichtige Aspekte der Verkehrssicherheit am Sustenpass.
Simon Spörri ist zum neuen stellvertretenden Direktor des Bundesamts für Polizei fedpol ernannt worden.
Er tritt sein Amt am 1. September 2025 an und folgt auf Eva Wildi-Cortés.
David Berset und Pierre Demaurex, zwei talentierte Jurastudenten und Offiziere der Schweizer Armee, berichten im offiziellen Podcast, wie ihre militärische Ausbildung ihre Leistungen geprägt hat.
Sie zeigen, wie Fähigkeiten aus dem Militärdienst im Studium und Berufsleben von Vorteil sind.
Am Mittwoch, 13. August 2025, hat sich in Niederteufen ein schwerer Arbeitsunfall ereignet.
Ein 58-jähriger Mitarbeiter der Strafanstalt Gmünden erlitt lebensbedrohliche Verletzungen.
Nach vier Jahren Bauzeit werden Ende August 2025 die Instandsetzungsarbeiten auf der A2 zwischen Sissach und Eptingen abgeschlossen.
Dazu sind nächtliche Sperrungen in beide Fahrtrichtungen nötig.
In Leimbach stürzte ein E-Scooter-Fahrer auf einer Wiese und verletzte sich schwer am Kopf.
Zuvor wollte ihn eine Polizeipatrouille wegen massiv überhöhter Geschwindigkeit kontrollieren.
Im Rahmen des 6-Streifen-Ausbaus der A1 werden am Dienstag, 19. August 2025, umfangreiche Betonierarbeiten an der Brückenplatte der neuen Wildtierunterführung im Hohfurenwald durchgeführt.
Die Arbeiten beginnen bereits um 4 Uhr morgens und dauern bis in die Nachmittagsstunden.
Am frühen Mittwochabend, 13. August 2025, hat sich in Thayngen eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Eine Autofahrerin wurde für einen Kontrolluntersuch ins Spital gebracht.
Auf der A1 bei Bern werden Mitte August der Brünnen- und der Neufeldtunnel für Reparatur- und Wartungsarbeiten gesperrt.
Der Verkehr wird jeweils nachts über die Kantonsstrasse umgeleitet.
Am 8. August 2025 ereignete sich in Bourg-St-Pierre ein Verkehrsunfall.
Ein Motorradfahrer kam ums Leben, ein weiterer wurde schwer verletzt (>>Polizei.news<< berichtete).
Am Mittwochabend, 13. August 2025, kurz vor 20:30 Uhr, fuhr ein Motorradfahrer auf der Bertiswilstrasse Richtung Rothenburg.
In einer Linkskurve geriet er von der Strasse ab und stürzte.
Am Mittwochnachmittag, 13. August 2025, kurz nach 14:15 Uhr, fuhr ein Motorradfahrer auf der Seeburgstrasse stadtauswärts.
Auf der Höhe der Lidostrasse prallte er gegen eine Verkehrsinsel und stürzte.
Am Mittwoch, 13. August 2025, kurz vor Mitternacht, fuhr eine Autofahrerin auf der Luzernstrasse von Wolhusen Richtung Luzern.
In Malters prallte sie betrunken gegen eine Steinblockmauer. Ein Mitfahrer wurde schwer verletzt.
Mehrere Kameras zur Verkehrsüberwachung auf der A6 zwischen Gampel und Goppenstein werden an neue Glasfaserkabel angeschlossen.
Dafür wird der Verkehr nachts einspurig geführt.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) bemerkten bei der Zufahrt eines Sattelzugs, dass dieser im hinteren Teil stark abgesenkt war.
Grund war jedoch nicht eine verrutschte Ladung, sondern ein gebrochenes Fahrgestell. Der Sattelauflieger musste abgeschleppt werden.
Die SBB starten mit dem Bau eines provisorischen Perrons im Bahnhof Estavayer-le-Lac.
Damit wird der Bahnhof ab April 2026 barrierefrei zugänglich sein.
Ein silberfarbener SUV erfasste am Mittwochnachmittag in Frick einen Schüler auf dem Fussgängerstreifen.
Der Lenker stieg kurz aus und fuhr anschliessend weiter. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Am Mittwochabend, 13. August 2025, fand auf dem Neumarktplatz in Winterthur eine bewilligte Veranstaltung der SVP mit rund 200 Teilnehmenden statt.
Aufgrund von Hinweisen musste mit Störaktionen aus dem linksextremen Umfeld gerechnet werden. Darum setzte die Stadtpolizei ein Sicherheitsdispositiv ein.
Bei einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos entstand am Mittwochabend auf der A1 bei Sirnach Sachschaden.
Der Unfallverursacher war alkoholisiert unterwegs.
Gewisse Abschnitte der Autobahn A9 bei Sierre benötigen Belagsarbeiten.
Diese dienen als Vorbereitung für die kommende Sanierung zwischen Sion-Ost und Sierre-Ost.
Am 21. August 2025 läutet die Schulglocke für tausende Walliser Kinder.
Um ihre Sicherheit auf dem Schulweg zu gewährleisten, wird die Kantonspolizei Wallis gemeinsam mit den Gemeindepolizeien stark präsent sein.
Im Rahmen der Flottenerneuerung wurden vier Rega-Helikopter des Typs H145 nach Neuseeland verkauft.
Heute wurde der HB-ZQL sorgfältig auseinander gebaut und sicher für den Transport verpackt.
Am Mittwochabend, 13. August 2025, kurz vor 21.30 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker in Arboldswil BL auf der Bubendörferstrasse einen Selbstunfall.
Der Lenker wurde dabei verletzt.
13.08.2025 – 04:42 Uhr: Heute früh wurden wir zu einem Wasserrohrbruch alarmiert, nachdem Wasser in eine Tiefgarage gelaufen war.
Wir pumpten das Wasser ab und konnten danach mit voller Energie in den Arbeitstag starten.
Von Donnerstag, 14. August 2025, bis Donnerstag, 30. Oktober 2025, ist ein Strassenabschnitt auf der Kurfirstenstrasse gesperrt.
Der nicht durchgehend befahrbare Bereich verschiebt sich mit zunehmendem Baufortschritt von der Kurfirstenstrasse 3 in Richtung Scheideggstrasse.
Die USA sind nicht bereit, von ihrer Haltung abzuweichen, weshalb die Schweiz den Festpreis für das Kampfflugzeug F-35A nicht durchsetzen kann.
Dies haben die Gespräche ergeben, die im Sommer geführt wurden. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 13. August 2025 die weiteren Schritte bestimmt und das VBS beauftragt, bis Ende November verschiedene Optionen vertieft zu prüfen.
Wir sind diszipliniert – das ist die Grundhaltung der Schweizer Armee.
Die Sicherheit der Schweiz zu verteidigen heisst, der Gesellschaft, der Politik und der Wirtschaft stete Bereitschaft zu garantieren: ausdauernd, beharrlich, unbeirrbar und verlässlich.
Im Juli 2025 sind 3’256’328 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen.
Das entspricht einem Plus von 4.8% gegenüber derselben Periode des Vorjahres – ein neuer Monatsrekord.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard kommt es aktuell zwischen dem Stalvedro-Tunnel und Airolo zu Verkehrsbehinderungen.
Grund ist ein liegengebliebenes Fahrzeug.
Ein vor allem in der Höhe ausgeprägtes Hochdruckgebiet bestimmt in den nächsten Tagen weitgehend das Wetter in der Schweiz.
Dazu kommt wärmere, zunehmend aber auch instabilere und vor allem über den Bergen etwas feuchtere Luft.
In der Zeit zwischen Dienstagabend, 12.08.2025, und Mittwochmorgen, 13.08.2025, hat eine unbekannte Täterschaft in Ennenda und Schwanden umfangreiche Sachbeschädigungen durch Sprayereien angerichtet.
Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Am Mittwoch, 13.08.2025, ca. 11:00 Uhr, ereignete sich in Schwanden ein Verkehrsunfall mit Todesfolge.
Eine 93-jährige Autofahrerin prallte frontal in einen korrekt entgegenfahrenden Schulbus.
Am Mittwochmorgen sind an der Bernstrasse in Huttwil mehrere Schüsse auf Geschäftsräumlichkeiten abgegeben worden.
Es wurde niemand verletzt. Vier Personen konnten am Nachmittag angehalten werden.
Am Mittwochmorgen hat sich ein Lenker eines Lieferwagens einer Polizeikontrolle im Kanton Freiburg entzogen und ist über die Autobahn A1 in Richtung Bern geflohen.
Der Lieferwagen verunfallte im Zuge der Fluchtfahrt in Niederwangen. Zwei Jugendliche konnten angehalten werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.