Zwei mutmassliche Täter sind von der Kantonspolizei Freiburg festgenommen worden, nachdem sie mehrere Traktoren und landwirtschaftliche Maschinen in verschiedenen Westschweizer Kantonen gestohlen hatten.
Ein Teil der Fahrzeuge war bereits nach Frankreich gebracht worden; insgesamt beläuft sich ihr Wert auf rund CHF 400’000.00.
Ein Mann wurde in der Nacht auf Freitag am Stadtbahnhof Kreuzlingen mit einem Messer bedroht und ausgeraubt.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben drei Tatverdächtige festgenommen und inhaftiert.
Zwischen Holderbank und Balsthal ist am frühen Freitagmorgen ein Auto von der Baslerstrasse abgekommen und im Bachbett zum Stillstand gekommen.
Der Lenker wurde dabei mittelschwer verletzt.
Am Freitagmorgen ist es in Bern zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Fussgängerin und einem Auto gekommen.
Die Fussgängerin wurde schwer verletzt und musste mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden. Der Unfall wird untersucht.
Am Donnerstag (28.08.2025), kurz vor 16 Uhr, ist ein Lastwagen an der Bahnstrasse auf die Gleise gekippt.
Die Bahnlinie musste für mehrere Stunden unterbrochen werden. Es entstand Sachschaden.
Der Grimselpass verbindet das Berner Oberland mit dem Oberwallis und liegt auf einer Höhe von 2‘164 Metern über Meer. Seit Jahrhunderten spielt der Grimsel als Handelsroute, als strategischer Übergang und heute als beliebtes Ziel für Reisende und Naturfreunde eine wichtige Rolle.
In diesem Beitrag erfahren Sie unter anderem, welche Naturschätze die Region birgt und welche Aktivitäten und Erlebnisse Sie dort erwarten.
Am Donnerstag (28.08.2025), kurz nach 9 Uhr, erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung, dass im Bereich Im Zagg Hydrauliköl in einen Meteorschacht gelangt sei.
Ein Tanklastwagen pumpte Öl in den Öltank eines Hauses, wobei ein Schlauch platzte.
Am Donnerstag (28.08.2025), kurz vor 07:30 Uhr, ist es auf der A13 zu einem Selbstunfall eines Lieferwagens gekommen.
Es entstand Sachschaden und grosser Rückstau.
Am Donnerstag (28.08.2025), kurz vor 20 Uhr, ist es auf der Gupfenstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 38-jährige Frau wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (28.08.2025), kurz vor 22 Uhr, ist es auf der Vättnerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 17-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt.
Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (28.08.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baustellencontainer an der Leestrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt ins Innere.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Donnerstagmorgen (28.08.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Kellerabteil in einem Mehrfamilienhaus an der Rheinstrasse eingebrochen.
Auf unbekannte Art und Weise verschaffte sie sich mutmasslich über die Tiefgarage Zugang zum Mehrfamilienhaus, begab sich in den Keller und brach dort gewaltsam ein Kellerabteil auf.
Auf der Oberalpstrasse in Sumvitg hat sich am Donnerstagmittag ein Selbstunfall mit einem Personenwagen ereignet.
Der Personenwagen erlitt Totalschaden.
Zum Start des neuen Schuljahres im Kanton Uri sind seit dem 18. August 2025 wieder viele Kinder auf den Strassen unterwegs.
Sei es auf dem Weg zur Schule, zum Kindergarten oder zur Bushaltestelle. Um die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen, läuft aktuell die Sensibilisierungskampagne "Luege / Brämse / Halte". Sie wird vom TCS im Auftrag des Fonds für Verkehrssicherheit durchgeführt und von den Schweizer Polizeikorps unterstützt.
Wir suchen Verstärkung für unser Team.
"Mehr als nur ein Job" bei der Stadtpolizei Chur. Für unser Team der Stadtpolizei Chur suchen wir eine/n Polizistin/Polizist mit eidgenössischem Fähigkeitsausweis.
Für Reparaturarbeiten bei der Umfahrung Därligen wird der Verkehr in Fahrtrichtung Spiez während zwei Tagen über Därligen umgeleitet.
Auf der A8 bei der Umfahrung Därligen sind verschiedene Reparaturarbeiten geplant.
Am Mittwochabend geriet ein Motorradfahrer neben die Fahrbahn, kollidierte mit einem Randleitpfosten und stürzte ins Wiesland.
Dabei verletzte er sich mittelschwer. Der Sturz dürfte im Zusammenhang mit einem Ausweichmanöver stehen. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Mit Einreiseverbot und 213 Uhren im Gepäck über die Grenze.
Eine mobile Patrouille des BAZG stoppte kürzlich in Kreuzlingen einen Mann, der zuvor per E-Scooter aus Deutschland eingereist war.
Die Feuerwehren in der Region Aarau können auf die Hilfe der Feuerwehr Aarau zählen:
Als Stützpunktfeuerwehr bietet sie im Ernstfall zusätzliche Mittel an, wie zum Beispiel die Autodrehleiter oder auch eine Drohne.
Vor knapp 40 Minuten wurden wir durch eine Anwohnerin in Sulzbach auf ein blökendes Lämmchen aufmerksam gemacht, welches sich in einem Zaun verfangen hat.
Nach einer kurzen Intervention konnten wir das Jungtier befreien und wieder in seine Herde springen lassen.
Die Schweiz liegt bis am Freitag auf der Vorderseite eines grossräumigen Tiefs mit Zentrum bei Schottland in einer feuchtwarmen und instabilen Südwestströmung. Ausserdem sorgt das kleinräumige Tief "Augustin" über dem Ligurischen Meer für eine Intensivierung der Zufuhr von feuchter und instabiler Luft, die bis am Freitagmorgen anhält.
In der Nacht auf Freitag überquert schliesslich eine Kaltfront die Schweiz, jedoch bleibt die Luftmasse feucht und instabil, vor allem auf der Alpensüdseite. Am Samstag wird mit einer zunehmend nordwestlichen Höhenströmung etwas trockenere Luft zum Alpenraum transportiert und es kommt zu einer vorübergehenden Wetterberuhigung.
Die Leichen eines Mannes und seines Sohnes wurden am Mittwoch, 27. August 2025, in Saint-Légier-La Chiésaz gefunden.
Gegen 11:50 Uhr meldeten Zeugen der Waadtländer Polizeizentrale (CVP) Hilferufe aus einem Haus.
A9 Sion und Riddes: Nachtsperrungen für verschiedene Unterhaltsarbeiten
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) führt Anfang September auf der A9 im Wallis Unterhaltsarbeiten durch. Betroffen sind der Abschnitt zwischen Sion-Ouest und Sion-Est sowie die Ausfahrt Riddes. Grund sind Kontrollen an Videokameras sowie die Instandsetzung von Signaltafeln am Viadukt von Riddes, die durch starken Wind beschädigt wurden.
Ein Fahrzeug hat am Donnerstagnachmittag im 2. Untergeschoss des Parkings Place Pury in Neuenburg Feuer gefangen.
Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden und es gab keine Verletzten.
A21 Grosser St. Bernhard: Nachtsperrung nächste Woche für Instandsetzung der Galerie Les Toules
Das beschädigte Teilstück der Galerie Les Toules, die sich auf der A21 Grosser St. Bernhard kurz vor dem Tunnel Grosser St. Bernhard befindet, wird zurzeit instandgesetzt.
Das Kompetenzzentrum Drohnen und Robotik Verteidigung hat diesen Sommer in Bure einen weiteren Feldversuch im Bereich der Abwehr von Minidrohnen durchgeführt.
Dieser fand mit Angehörigen des Panzersappeurbataillons 11 statt. Das Ziel war, ein Abwehrsystem mit der Truppe in der Praxis zu testen. Dies ermöglicht die Wahl der besten Lösung und die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit.
Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad wurde am Donnerstag in Steinebrunn ein Motorradfahrer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau nahmen am Dienstagmorgen bei einer Baustellenkontrolle drei illegale Arbeiter in Eschenz fest.
Am Dienstagmorgen führten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit und dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit an der Hauptstrasse eine Baustellenkontrolle durch.
Am Mittwochabend, 27. August 2025, ist es in Herisau zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Ein Lenker hat sich dabei leicht verletzt.
Die SBB investieren weiterhin in den Unterhalt und die Modernisierung ihrer Infrastruktur, um Sicherheit, Pünktlichkeit und Qualität des Angebots zu gewährleisten.
Wie in den Vorjahren werden auch im Herbst 2025 mehrere wichtige Arbeiten durchgeführt, die Unterbrüche im Bahnverkehr auf gewissen Strecken erfordern. Reisende werden gebeten, den Online-Fahrplan vor ihrer Reise zu konsultieren.
Zwischen den Anschlüssen Hagnau und Liestal werden Anfang September Arbeiten ausgeführt, die eine nächtliche Sperrung der Fahrbahn in Fahrtrichtung Luzern nötig machen.
Im Bereich der Verzweigung Hagnau erfolgt in der gleichen Nacht die Sperrung der Verbindungsrampe der A18 auf die A2 Richtung Luzern.
Am Donnerstagmorgen (28. August 2025, nach 10:30 Uhr) ereignete sich auf der Tribschenstrasse in der Stadt Luzern ein tödlicher Verkehrsunfall.
Bei einer Kollision mit einem Lastwagen wurde ein 81-jähriger Fahrradfahrer tödlich verletzt.
Zur Entlastung des Luzern–Engelberg Express führt die Zentralbahn aktuell einen Testbetrieb durch.
Dabei erhält die S4 in Wolfenschiessen Anschluss an den Direktbus nach Engelberg. Aufgrund der grossen Nachfrage wird dieser Testbetrieb bis zum 12. Oktober 2025 verlängert.
In den frühen Morgenstunden wurde in Oftringen ein Bankomat gesprengt.
Eine sofort eingeleitete Grossfahndung blieb erfolglos. Zur Höhe des Deliktsgutes können keine Angaben gemacht werden.
Auf der A2 vor dem Gotthard-Südportal kommt es am Freitagmorgen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Zwischen Quinto und der Dosierstelle Airolo staut sich der Verkehr auf einer Länge von rund sechs Kilometern.
Am 22. August 2025 unternahmen zwei Alpinisten eine Besteigung des Weissmies. Infolge eines Sturzes wurde einer der beiden schwer verletzt. Sein Begleiter alarmierte umgehend die Rettungskräfte, welche sich unverzüglich mit einem Helikopter ins Gebiet begaben.
Sie konnten jedoch die Bergsteiger nicht sofort finden. Am 26. August 2025 wurden die beiden Männer, nach mehreren Suchflügen tot aufgefunden.
Am Donnerstagmorgen (28.08.2025) ist es bei der Verzweigung Dürrenmatt-/Salisstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein Fahrer erlitt dabei leichte Verletzungen.
Am Mittwochabend (27.08.2025) ist es an der Langgasse, Höhe Sonnrainweg, zu einer Kollision zwischen einer Fussgängerin und einer Mofafahrerin gekommen.
Beide Beteiligten wurden leicht verletzt.
A8 Interlaken: Bau einer Photovoltaikanlage zur Versorgung des Rugentunnels
Auf der A8 bei Interlaken installiert das ASTRA auf einer Lärmschutzwand eine Photovoltaikanlage zur Energieversorgung des naheliegenden Rugentunnels.
Am Mittwoch, 27. August 2025, ist es in Gais zu einem Selbstunfall gekommen.
Um 18.25 Uhr fuhr ein 36-jähriger Automobilist auf der Stossstrasse von Gais in Richtung Altstätten.
Am Mittwoch, 27. August 2025, ist es in Trogen zu einem Selbstunfall gekommen.
Kurz vor 13.15 Uhr fuhr ein 38-jähriger Mann mit einem Personenwagen mit Anhänger von Wald in Richtung Trogen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.