Die Schweiz befindet sich bis Samstag unter einer Hochdruckbrücke, die sich vom Atlantik über Mittel- bis nach Osteuropa erstreckt. Auch in den Folgetagen verbleibt der Alpenraum im Einflussbereich eines Hochs, das sich vom Atlantik allmählich nach Mitteleuropa verlagert.
Mit westlichen bis südwestlichen Höhenwinden gelangt zunehmend warme Luft zur Schweiz.
Anlässlich des Sommerplauschs durften wir heute 60 Kinder bei der Stadtpolizei St.Gallen begrüssen.
Unsere Mitarbeitenden gaben ihnen einen spannenden Einblick in die Welt der Polizei.
Die gesetzliche Frist zur Einhaltung der Lärmgrenzwerte auf militärischen Schiessplätzen ist per Ende Juli 2025 abgelaufen.
Von den 46 Schiessplätzen mit ausgewiesenem Sanierungsbedarf sind jedoch nicht alle vollständig saniert. Gründe dafür sind der grosse planerische Aufwand, veränderte Nutzungen der Anlagen, begrenzte Fachressourcen und notwendige Priorisierungen.
Die Resultate des Fitnesstests der Armee (FTA) 2024 zeigen nur geringe Abweichungen gegenüber dem Vorjahr.
Mit durchschnittlich 67.8 von maximal 125 Punkten liegt der Mittelwert leicht über dem Wert von 2023 (+0.2 Punkte). Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden gelten als gut trainiert und rund 80 % erfüllen die Bewegungsempfehlungen des Bundes.
Am Montag, 11. August 2025, werden im Kanton Basel-Landschaft wieder viele Kindergartenschüler/-innen und Erstklässler/-innen zum ersten Mal ihren zukünftigen Schulweg unter die Füsse nehmen.
Diese jüngsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sind bei Schulanfang besonders grossen Gefahren ausgesetzt und haben daher noch mehr Anspruch auf Sicherheit und Schutz.
Auf der A2 zwischen Biasca und der Verzweigung Bellinzona-Nord befinden sich Tiere auf der Fahrbahn.
Es besteht in beiden Fahrtrichtungen akute Gefahr. Verkehrsteilnehmende werden zur Vorsicht aufgerufen.
Die formelle Identifikation der am 6. August 2025 in Saas-Grund gefundenen leblosen Person ist erfolgt.
Es handelt sich um einen 44-jährigen deutschen Staatsangehörigen, der am 30. Juli 2025 allein von der Almagellerhütte aufgebrochen war.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 31. Juli 2025 eine 32-jährige serbische Staatsbürgerin mit Wohnsitz in Frankreich und eine 36-jährige italienische Staatsbürgerin mit Wohnsitz in Italien festgenommen wurden.
Die beiden Frauen, die von Beamten der Kantonspolizei mit Unterstützung der Stadtpolizei Lugano festgenommen wurden, stehen im Verdacht, an mehreren Einbrüchen beteiligt gewesen zu sein, die sich im Laufe des Jahres 2025 an verschiedenen Orten im Tessin ereigneten.
Von einem mitfahrenden Kind abgelenkt, kam eine Automobilistin beim A1-Anschluss Baden-West von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen ein anderes Auto.
Auch ein drittes wurde beschädigt. Immerhin wurde niemand verletzt.
Der San-Bernardino-Pass verbindet als eindrucksvolle Alpenquerung den Kanton Graubünden mit dem Tessin. Auf 2'066 Metern über Meer gelegen, gilt er als eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen durch die Schweizer Alpen. Der Pass fasziniert durch seine beeindruckende Hochgebirgslandschaft, seine kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung, seine gut ausgebaute Infrastruktur und die Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten.
In diesem Beitrag erhalten Sie einen Einblick in die Natur und Landschaft des Passgebiets, seine historische Relevanz, die Aktivitäten für Besucher sowie wichtige Aspekte zur Verkehrssicherheit und Prävention.
Am Donnerstag, 07.08.2025, kurz nach 6 Uhr, ereignete sich in Netstal ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 60-jähriger Lenker war mit einem Sattelschlepper auf der Landstrasse in Richtung Glarus unterwegs. Bei der Kreuzung Bruggli wollte er sein Fahrzeug wenden.
Am Donnerstagmorgen, 7. August 2025, kam es zu einem Brand in einer Wohnung im Kreis 3.
Drei Personen wurden dabei verletzt. Die Brandursache ist zurzeit unklar.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (07.08.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Gastrobetriebe in Marbach an der Staatsstrasse und Altstätten an der Kriessernstrasse eingebrochen.
Sie gelangte durch gewaltsames Eindringen in das Innere der Gebäude.
Bei einem Verkehrsunfall in Meilen ist am Donnerstagmorgen (7.8.2025) der Lenker eines Motorrades ums Leben gekommen.
Kurz nach 6 Uhr fuhr ein 46-Jähriger mit seinem Motorrad auf der Seestrasse von Zürich Richtung Rapperswil.
Auf der Autobahn A1 bei Wiedlisbach hat sich in der Nacht auf Donnerstag, 7. August 2025, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der Fahrzeuglenker, der das Auto in alkoholisiertem Zustand gelenkt haben dürfte, wurde leicht verletzt.
Gegen Mittwochmittag ist am Pizzo Badile ein Bergsteiger abgestürzt. Der Mann war auf der Stelle tot.
Der 49-jährige Tscheche bestieg am Dienstag zusammen mit einem Kollegen den Pizzo Badile, wo sie biwakierten.
Am Donnerstag, 7. August 2025, gegen 7:00 Uhr, ereignete sich in Porrentruy im Kreisverkehr Voyeboeuf ein Verkehrsunfall.
Dort wurde ein Velofahrer von einem Autofahrer erfasst.
Am Mittwochabend, 6. August 2025, ist es in Speicher zu einer Kollision zwischen einem Motorradfahrer und einem Personenwagen gekommen.
Der Motorradlenker wurde schwer verletzt.
Am Mittwochnachmittag, 6. August 2025, ist es in Herisau zu einer Kollision ohne Verletzte zwischen einem Personenwagen und einem Roller gekommen.
Ein 86-jähriger Mann fuhr kurz vor 17.00 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Saumstrasse an die Kasernenstrasse.
Dort hielt er an und beabsichtigte nach links in Richtung Herisau...
Auf der A8 zwischen Spiez und Interlaken-West finden in den kommenden Wochen verschiedene Arbeiten statt.
Einerseits werden im Leissigentunnel Vorbereitungsarbeiten durchgeführt für überbrückende Massnahmen im nächsten Jahr, andererseits wird bei der Krattighalde ein Hohlraum gefüllt, der sich aufgrund des Gipsvorkommens gebildet hatte und dank des vorhandenen Messsystems frühzeitig erkannt werden konnte. Dafür kommt es zu Einschränkungen.
Am Brünigpass OW wird bis Dezember 2025 die instabile Felswand bei der Ochsenwaldkurve abgetragen.
Die A8 muss dafür zwischen Oktober und Dezember jeweils nachts gesperrt werden.
"Luege, Brämse, Halte" zum Schulbeginn in Appenzell Ausserrhoden
Am kommenden Montag, 11. August 2025, beginnt im Kanton Appenzell Ausserrhoden das neue Schuljahr. Viele Kinder machen sich dann zum ersten Mal auf ihren Weg zum Kindergarten oder zur Schule. Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden bittet Verkehrsteilnehmende und Eltern um ihre Mithilfe.
Am Montag (11.08.2025), beginnt für viele Kinder der erste Kindergarten- oder Schultag.
Damit startet auch ihr täglicher Weg durch den Strassenverkehr. Die Kantonspolizei St.Gallen bittet alle Verkehrsteilnehmenden um besondere Vorsicht und wünscht allen Kindern einen sicheren und erfolgreichen Schulstart.
Am Mittwoch (06.08.2025), kurz vor 18:45, ist es auf einem Bergweg auf der Nordseite des ‘Nädligers’ zu einem tödlichen Bergunfall gekommen.
Eine 66-jährige Schweizerin stürzte mehrere Meter in die Tiefe und kam dabei ums Leben.
Am frühen Donnerstagmorgen (07.08.2025) ist in Ramsen ein Hühnerstall abgebrannt.
Dabei verendeten rund 17'000 Masthühner. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am Montag, 18. August 2025, startet im Kanton Zürich das neue Schuljahr.
Rund 31’000 Kinder begeben sich das erste Mal auf den Weg in den Kindergarten oder in die Schule. Für die Verkehrsteilnehmenden bedeutet dies "Luege – Bremse – Halte". Die Zürcher Polizeikorps unterstützen auch dieses Jahr die nationale Kampagne.
Gestern Abend Mittwoch, 6. August 2025, kurz vor 19.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrads mit Luzerner Kontrollschild auf der Sustenpassstrasse von Wassen Richtung Passhöhe.
Kurz nach dem Restaurant Sustenbrüggli, kam der Motorradfahrer aus derzeit unbekannten Gründen ins Schlingern und stürzte.
Wie viele Berufe gibt es bei der Polizei? Welche Aufgaben übernimmt sie? Wozu dient ein Drohne?
Diese und viele weitere Fragen beantworten Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Jura derzeit Kindern im Rahmen des Ferienpass-Angebots.
Gefälschte Online-Shops sehen auf den ersten Blick täuschend echt aus.
Bekannte Logos, vertrautes Design und ein ansprechender Produktkatalog – oft mit auffällig tiefen Preisen.
Schon ein kurzer Blick aufs Handy kann Leben gefährden.
Die Regionalpolizei Zurzibiet ruft zum bevorstehenden Schulbeginn am 11. August zur besonderen Vorsicht auf.
Am kommenden Montag beginnt das neue Schuljahr.
Die Kantonspolizei Bern ist zum Schulstart im ganzen Kanton präventiv auf den Strassen präsent und führt gezielte Kontrollen durch. Auch Verkehrsteilnehmende und Eltern tragen mit dem richtigen Verhalten für mehr Sicherheit auf dem Schulweg bei.
In Zusammenhang mit der Auseinandersetzung vom 01.08.2025 kurz vor Mitternacht bei der Bushaltestelle in Lugano teilen die Staatsanwaltschaft, die Jugendanwaltschaft und die Kantonspolizei mit, dass ein vierter Jugendlicher aus dem Mendrisiotto verhaftet wurde.
Von den fünf Personen, die unmittelbar nach dem Vorfall festgenommen wurden (>>Polizei.news berichtete<<), befinden sich derzeit ein 18-jähriger Schweizer aus dem Mendrisiotto sowie drei Minderjährige aus dem Mendrisiotto und dem Luganese in Haft. Die Untersuchungshaft des 18-Jährigen wurde vom Zwangsmassnahmengericht bestätigt.
Vom 13. bis 17. August 2025 findet der Mountainbike-Event Swiss Epic statt.
In den Regionen Oberengadin, Albulatal sowie in der Landschaft Davos ist in dieser Zeit mit Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten zu rechnen.
Die Kantonspolizei Schwyz war letzte Woche beim Donnschtig-Jass in Einsiedeln im Einsatz.
Der beliebte Anlass begeisterte Jung und Alt und lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher ins Klosterdorf.
Hier durften Jugendliche für einen Tag mitten ins Geschehen eintauchen – dank dem Ferienpass-Angebot der Kantonspolizei Freiburg.
Zwischen spannenden Einblicken, Demonstrationen und persönlichen Gesprächen konnten sie die vielseitige Polizeiarbeit hautnah erleben.
Ein Motorradfahrer hat sich am Mittwochabend (6.8.2025) in Wallisellen bei einem Selbstunfall schwere Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 20 Uhr ist ein 26-Jähriger mit seinem Motorrad auf der Neuen Winterthurerstrasse von Dietlikon in Richtung Wallisellen gefahren. Trotz durchgezogener Mittellinie setzte er zum Überholen eines vor ihm fahrenden Autos an.
Die Schweiz kommt zunehmend in den Einflussbereich eines Hochs, welches sich vom nahen Atlantik nach Mitteleuropa ausdehnt.
Dieses ist am Donnerstag und in den Folgetagen über Mitteleuropa wetterbestimmend.
Am Mittwochnachmittag (06.08.2025) kam es in Neuhausen am Rheinfall zu einer Kollision zwischen einem Fussgänger und Linienbus, wobei der Fussgänger leicht verletzt wurde.
Kurz vor 15:00 Uhr am Mittwoch (06.08.2025) hat sich ein Verkehrsunfall auf einem Fussgängerstreifen im Bereich Wildenstrasse – Zentralstrasse in Neuhausen am Rheinfall zwischen einem Linienbus und einem 32-jährigen Fussgänger ereignet.
Unsere Armee ist das Abbild der Schweiz.
Mit dem Zusammenfinden unterschiedlichster Menschen bilden wir ein einzigartiges Team in enger Kameradschaft. Über alle Unterschiede in Kultur, Lebenssituation, Religion, Sprache und Alter hinweg: Wir stehen füreinander ein und leisten so aktiv einen Beitrag für den Zusammenhalt der Schweiz.
Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich hat Ende Juli 2025 beim Bezirksgericht Zürich Anklage gegen einen Mann wegen gewerbsmässiger Erpressung, diversen Cyberdelikten aus dem Themenkreis "Ransomware", schwerer Geldwäscherei, Pornografie und weiterer Delikte erhoben.
Ihm wird eine massgebliche Beteiligung an Ransomware-Angriffen auf Unternehmen im In- und Ausland zwischen Dezember 2018 und Mai 2020 vorgeworfen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.