(Würenlingen AG). Eine Neulenkerin verlor auf einer Nebenstrecke im Wald die Kontrolle über ihren Wagen.
Dieser prallte abseits der Strasse gegen einen Baumstrunk. Die junge Frau wurde leicht verletzt.
(Amsteg/Bristen UR). Bis Ende November 2026 werden an der Bristenstrasse zwischen Amsteg und St. Antoni letzte Arbeiten ausgeführt.
Für die Montage der Schutznetze gilt ab dem 26. Oktober erneut das Verkehrsregime C mit längeren Sperrzeiten und Durchfahrtsfenstern, die auf den Busfahrplan abgestimmt sind.
(Brienzwiler BE). Im Soliwaldtunnel auf der Berner Seite des Brünigpasses wurden in den letzten Wochen die dynamische Signalisation sowie die Randbeleuchtung erneuert.
Nächste Woche stehen noch Fertigstellungsarbeiten und ein Gesamttest an. Dafür kommt es zu Nachtsperrungen.
(Neuenhof AG). Auf der A1 bei Neuenhof verlor ein 18-Jähriger die Kontrolle über seinen leistungsstarken Wagen.
Dieser geriet ins Schleudern und prallte gegen einen Anpralldämpfer. Verletzt wurde niemand.
(Uster ZH). Am Dienstag, 20.10.2026, ist es auf der Winterthurerstrasse in Uster zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 36-jähriger Mann kam mit seinem Personenwagen von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Im Verlauf der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Lenker unter Alkoholeinfluss stand.
(St.Gallen SG). Zwischen Ende Oktober und Anfang März steigt das Risiko von Dämmerungseinbrüchen.
Einbrecher nutzen den Schutz der langanhaltenden Dunkelheit, um in Wohnungen und Häuser einzubrechen. Auch die Bevölkerung kann einen wichtigen Beitrag zur Einbruchprävention leisten: Mit gezielten Schutzmassnahmen und erhöhter Aufmerksamkeit lässt sich das Risiko eines Einbruchs reduzieren.
(Zufikon AG). In einer Kurve auf der Sädelstrasse verlor ein Automobilist die Kontrolle.
Der Wagen kam von der Strasse ab, fuhr die Böschung hoch und überschlug sich. Verletzt wurde niemand.
(Moutier JU). Am Mittwoch, 21. Oktober 2026, gegen 16.20 Uhr, rückte die Kantonspolizei Jura an die Rue du Nord in Moutier aus, um eine Person unter Kontrolle zu bringen, deren Verhalten eine Gefahr für sie selbst und für andere darstellte.
Aufgrund der Situation wurden mehrere Polizeipatrouillen sowie eine Ambulanz dringend aufgeboten.
(Basel BS). Am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 12.45 Uhr kam es an der Verzweigung St. Johanns-Ring / Metzerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo.
Nach einem kurzen Gespräch entfernte sich die Autofahrerin von der Unfallstelle, ohne sich um die verletzte Velofahrerin zu kümmern. Die Verkehrspolizei Basel-Stadt sucht in diesem Zusammenhang die Autofahrerin oder Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben.
(Frenkendorf BL). Am Mittwochabend, 21. Oktober 2026, kurz vor 18.30 Uhr, geriet an der Schulstrasse in Frenkendorf BL ein parkiertes Fahrzeug in Brand.
Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Polizei sucht Zeugen.
Eine Tiefdruckrinne erstreckt sich von Island über die Britischen Inseln und den Alpenraum südostwärts bis zur Adria. In den höheren Luftschichten fliesst aus Süden feuchtlabile Luft zu den Alpen.
Gleichzeitig strömt aus Westen feuchte Polarluft zur Alpennordseite. Am Donnerstag bringt ein Zwischenhoch vorübergehend eine Wetterberuhigung, bevor wir am Freitag in den Einflussbereich des Sturmtiefs Austen gelangen, welches nördlich der Schweiz durchzieht.
(Kanton Zürich ZH). Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagnachmittag (20.10.2026) an verschiedenen Orten im Kanton Zürich Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt „Unaufmerksamkeit und Ablenkung“ durchgeführt.
Während rund drei Stunden führte die Kantonspolizei Zürich gemeinsam mit verschiedenen Kommunalpolizeien Kontrollen im gesamten Kantonsgebiet durch.
(Klingnau AG). Die Regionalpolizei Zurzibiet macht mit einer neuen Heckscheibenbeschriftung auf ihre offenen Stellen aufmerksam.
Gesucht werden bereits ausgebildete Polizistinnen und Polizisten sowie Interessierte für die Ausbildung zur Polizei-Aspirantin oder zum Polizei-Aspiranten. Ein QR-Code ermöglicht die direkte Kontaktaufnahme per WhatsApp.
(Klingnau AG). Am Donnerstag, 5. November bleibt unser Schalter wegen einer internen Weiterbildung geschlossen.
Telefonisch sind wir normal erreichbar.
(Basel BS). Am Dienstagnachmittag kam es im Bereich Klingentalgraben zu einem Polizeieinsatz aufgrund einer Drohung.
Im weiteren Verlauf konnte die Kantonspolizei Basel-Stadt einen 63-jährigen Mann anhalten. Verletzt wurde niemand.
(Zürich ZH). Eine angebliche E-Mail von HM Treasury verspricht die Rückerstattung verlorener Gelder.
Eine gefälschte Bestätigung im Anhang und der Verweis auf eine offizielle britische Webseite sollen Vertrauen schaffen.
(Schweiz CH). In der Schweiz gibt es keine generelle Winterreifenpflicht. Trotzdem müssen Autofahrer ihr Fahrzeug auch bei Schnee, Eis und winterlichen Strassenverhältnissen jederzeit sicher beherrschen können.
Wer jetzt die Winterpneus kontrolliert und sein Auto auf die kalte Jahreszeit vorbereitet, kann das Unfallrisiko deutlich senken.
(Sursee LU). Ein E-Bikefahrer fuhr am Dienstag (20. Oktober 2026, ca. 06.15 Uhr) auf der Allmendstrasse in Sursee.
Bei der Kreuzung Allmendstrasse / Chommlibachstrasse überquerte ein Auto von links die Allmendstrasse über die Kreuzung, wobei es zur Kollision mit dem E-Bike kam.
(Eich LU). Auf dem Rad- und Fussweg entlang der Seestrasse in Eich ist es am Dienstagmorgen (20. Oktober 2026, ca. 06.40 Uhr) zu einer Frontalkollision zwischen zwei E-Bikelenkenden gekommen.
Eine 48-jährige Frau und ein 16-jähriger Jugendlicher wurden dabei erheblich verletzt.
(Malters LU). Ein Autofahrer fuhr am Mittwoch (21. Oktober 2026, ca. 00.20 Uhr) auf der Strasse Stegmättli in Richtung Malters.
Dabei geriet er auf die Gegenfahrbahn und prallte in ein entgegenkommendes Auto.
(Zürich ZH). Beim Zoll Zürich gehören auch Fahrzeugimporte zum Arbeitsalltag der Mitarbeitenden des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG).
Die Verzollung von Autos erfordert hohe Genauigkeit. Dabei bekommen die Zollteams regelmässig aussergewöhnliche Fahrzeuge zu sehen.
(Genf GE). Die Einsatzteams des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) sind in Genf täglich auf den Strassen und an verschiedenen Grenzposten präsent.
Mit einem Einblick in diesen abwechslungsreichen Arbeitsalltag macht das BAZG auf die Ausbildung zur Fachspezialistin oder zum Fachspezialisten Zoll und Grenzsicherheit aufmerksam.
Eine 20-jährige Frau stirbt bei einer öffentlichen Treppe in St.Gallen, ein 77-jähriger Autofahrer kommt bei einem Selbstunfall in Nidau ums Leben und ein Fussgänger wird auf einem Fussgängerstreifen erfasst und lebensgefährlich verletzt: Der 21. Oktober 2026 brachte mehrere besonders schwere Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch ein lebensbedrohlich verletzter Arbeiter nach einem Sturz von einer Arbeitsplattform sowie eine Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen mit einem schwer am Kopf verletzten 24-Jährigen beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
(Zug ZG). An der diesjährigen Zuger Messe gewährt die Zuger Polizei unter dem Motto „117 Zahlen“ Einblicke in ihren Arbeitsalltag.
Spannende Kennzahlen, persönliche Begegnungen und interaktive Erlebnisse zeigen, wie vielfältig die Polizeiarbeit ist.
(St.Gallen SG). Die Identität der Frau, die am Mittwochmorgen (21.10.2026) bei der Pestalozzitreppe in St.Gallen verstorben ist, konnte inzwischen geklärt werden.
Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine erst 20-jährige Schweizerin mit Wohnsitz im Kanton Zürich. Die Todesumstände sind weiterhin unklar.
(Kreuzlingen TG). Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Mittwochmorgen einen Mann in Kreuzlingen festgenommen und inhaftiert, der Deliktsgut auf sich trug.
Ein Teil des Deliktsguts konnte dank Notfallpässen vermittelt werden.
(Diepoldsau SG). Am Mittwochmorgen (21.10.2026) ist ein 57-jähriger Mann bei einem Arbeitsunfall aus rund drei Metern Höhe gestürzt.
Er wurde dabei lebensbedrohlich verletzt und von der Rega ins Spital geflogen. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt.
(Balsthal SO). Auf der Baslerstrasse in Richtung Balsthal fahrend hat eine Automobilistin am Mittwochmorgen, 21. Oktober 2026, ein vor ihr fahrendes Auto überholt.
Aus noch zu klärenden Gründen hat sie dabei die Kontrolle über das Auto verloren, ist ins Schleudern geraten und schliesslich mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert. Die mutmassliche Unfallverursacherin wurde mittelschwer verletzt.
(Zürich ZH). Am Dienstagabend, 20. Oktober 2026, kam es im Kreis 11 zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen.
Dabei wurde einer der Beteiligten schwer am Kopf verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
(Olten SO). An der Industriestrasse in Olten ist am Mittwochmittag, 7. Oktober 2026, ein Wohnwagen in Brand geraten und vollständig ausgebrannt.
Dabei sind zwei Personen verletzt worden, eine davon schwer. Als Brand- und Explosionsursache steht ein technischer Defekt in der installierten Gasanlage im Vordergrund.
(St.Gallen SG). Am Mittwochmorgen (21.10.2026) ist bei der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung einer bewusstlosen Frau eingegangen, welche im Bereich einer öffentlichen Treppe liege.
Trotz Reanimation der ausgerückten Einsatzkräfte verstarb die Frau noch vor Ort. Die Umstände sind derzeit noch unklar. Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Ermittlungen aufgenommen.
(Amsterdam, Niederlande). Die 29-jährige Hajar wurde in einem Koffer tot aus der Amstel geborgen. Jetzt hat die Polizei einen 23-jährigen Mann festgenommen, der zunächst nur als Zeuge galt.
Der Verdächtige wurde nach einer weiteren Gewalttat in einem Wohnhaus festgenommen. Laut mehreren niederländischen Medien soll es sich bei dem dort verletzten Mann um seinen früheren Pflegevater handeln.
(Nidau BE). Am Dienstagabend ist es in Nidau zu einem tödlichen Selbstunfall eines Autofahrers gekommen.
Die betroffenen Strassenabschnitte wurden für mehrere Stunden vollständig gesperrt. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
(Luzern LU). In den vergangenen Wochen hat die Luzerner Polizei bei Personenkontrollen gezielt den Fokus auf Messer und gefährliche Gegenstände gelegt.
Insgesamt kam es zu nahezu drei Dutzend Sicherstellungen.
(Bern). Dem Schweizer Zivilschutz fehlen Tausende Einsatzkräfte. Statt der angestrebten 72'000 Angehörigen standen Anfang 2025 nur rund 57'000 Personen zur Verfügung.
Der Bundesrat hat deshalb neue Regeln beschlossen: Ab dem 1. Januar 2027 können Zivildienstpflichtige bei nicht ausgleichbaren Personalengpässen zu Einsätzen im Zivilschutz verpflichtet werden. Damit soll der Bevölkerungsschutz bei Katastrophen und Notlagen gestärkt werden.
(Niederuzwil SG). In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (21.10.2026) hat sich ein 37-jähriger Autofahrer einer Polizeikontrolle entzogen.
Kurze Zeit später verursachte er einen Selbstunfall. Der Mann wurde von der Polizei als fahrunfähig eingestuft. Er musste eine Blutprobe abgeben. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.
(Malix GR). Am Dienstagnachmittag ist in Malix ein Motorradfahrer gestürzt.
Das Motorrad rutschte auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Lieferwagen.
(Niederbipp BE). Am Mittwochmorgen ist es in Niederbipp zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein Fussgänger wurde dabei schwer verletzt und wurde im kritischen Zustand ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
(Rheinfelden AG). Hausbewohner überraschten am Dienstagmorgen in Rheinfelden einen Dieb, der eingeschlichen war.
Nach kurzer Flucht konnte die Polizei einen 16-jährigen Marokkaner festnehmen. Auf sein Konto geht auch der Einbruch in ein Nachbarhaus.
(Auw AG). Die Gemeinde Auw erinnert Fahrzeughalter daran, ihre Autos im Hinblick auf den bevorstehenden Winterdienst nicht auf öffentlichen Strassen, Trottoirs und Plätzen abzustellen.
Damit sollen Schneepflüge und andere Winterdienstfahrzeuge ihre Arbeiten ungehindert ausführen können. Die Gemeinde weist zudem auf mögliche Schäden an falsch parkierten Fahrzeugen hin.
(Auw AG). Bei der Feuerwehr Auw werden drei Angehörige befördert, während drei weitere Ende 2026 aus dem Feuerwehrdienst ausscheiden.
Der Gemeinderat gratuliert den Beförderten und dankt den austretenden Feuerwehrleuten für ihren langjährigen Einsatz.
(Kanton Luzern LU). Nach dem Ende der Herbstferien ist die Luzerner Polizei vergangene Woche verstärkt im Bereich von Schulhäusern und Schulwegen präsent gewesen.
Insgesamt zeigte sich dabei ein positives Bild. Dennoch wurden bei koordinierten Geschwindigkeitskontrollen in diesem Zusammenhang 480 Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert.
(Kanton Aargau AG). Die Kantonspolizei Aargau warnt vor Trickdieben, die mit einem vermeintlichen Geschenk wertvollen Schmuck stehlen.
Die Unbekannten fragen ihre Opfer freundlich nach dem Weg und legen ihnen zum Dank ein falsches Goldketteli um. Dabei entwenden sie unbemerkt den echten Schmuck.
(Kanton Zürich ZH). Die Kantonspolizei Zürich macht in einem aktuellen Präventionsbeitrag auf die Gefahr von Wildunfällen aufmerksam und erklärt, wie Autofahrerinnen und Autofahrer nach einer Kollision mit einem Wildtier richtig reagieren.
Ein Reh kann plötzlich auf die Fahrbahn springen. Wer in eine solche Situation gerät, sollte wissen, wie die Unfallstelle gesichert wird und weshalb die Polizei verständigt werden muss.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.