Ein kurzer Scan mit dem Smartphone – und schon öffnet sich die gewünschte Seite. QR-Codes gehören längst zum Alltag. Doch genau diese Bequemlichkeit nutzen auch Betrüger aus. Manipulierte Codes können auf gefälschte Webseiten führen und sensible Daten in falsche Hände bringen.
Ob an Parkautomaten, auf Rechnungen, in Briefen oder auf anderen Dokumenten: QR-Codes wirken auf viele Menschen zunächst vertrauenswürdig. Doch hinter dem schwarz-weissen Quadrat kann sich grundsätzlich auch eine manipulierte Internetadresse verbergen.
Ein gekipptes Fenster, ein überfüllter Briefkasten oder eine dunkle Wohnung am Abend: Oft sind es unscheinbare Details, die Einbrechern verraten, dass niemand zu Hause ist. Mit einigen einfachen Massnahmen lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.
Ein Einbruch beginnt nicht erst an der Haustür. Täter achten häufig bereits vorher darauf, welche Häuser und Wohnungen leicht zugänglich wirken und wo möglicherweise längere Zeit niemand zu Hause ist.
Bei einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen ist am Sonntagnachmittag (16. August 2026) in Teufen ZH, Gemeinde Freienstein-Teufen, ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt worden.
Um 15.45 Uhr fuhr ein 18-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Irchelstrasse in Richtung Teufen ZH. In einer Rechtskurve geriet er aus bislang ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Personenwagen.
Die Stadtpolizei Chur blickt auf ein friedliches und stimmungsvolles Churer Fest 2026 zurück.
Bei Sonnenschein und sommerlich heissen Temperaturen feierten rund 90'000 bis 95'000 Besucher/-innen das grösste Volksfest in Graubünden.
Am Sonntagnachmittag ist es in Gelterfingen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Lieferwagen gekommen.
Der Velofahrer wurde dabei schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Samstagnachmittag ist es in Burgistein zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am frühen Sonntagmorgen, 16. August 2026, wurde im Kreis 6 ein verletzter Mann aufgefunden.
Wie es zu den Verletzungen gekommen war, ist noch unklar. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (16.08.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen drei Verkehrsteilnehmer angehalten, die angetrunken oder alkoholisiert unterwegs waren.
Zwei weitere Personen, die an Verkehrsunfällen beteiligt waren, wurden ebenfalls als alkoholisiert oder fahrunfähig eingestuft. Drei Verkehrsteilnehmern wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
Am Sonntag, 16. August 2026, circa 02.45 Uhr haben die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt und die Milizfeuerwehr Basel-Stadt (Kompanie Grossbasel) zu einem Brand an die Lehenmattstrasse ausrücken müssen.
Sie hatte das Feuer rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntag, 16. August 2026, circa 01.45 Uhr hat die Sanität der Rettung Basel-Stadt zwei Personen an der Uferstrafe wegen Stichverletzungen erstversorgen und ins Spital fahren müssen.
Nach den ersten Abklärungen durch die Kantonspolizei Basel-Stadt ermittelt die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt nun den genauen Tathergang.
Am Samstag, 15. August 2026, kurz vor 20.30 Uhr hat ein Mann bei einer Auseinandersetzung im Bahnhof SBB Verletzungen erlitten.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Geschädigten ins Spital. Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte den mutmasslichen Tatverdächtigen aufgrund von Aussagen unbeteiligter Dritten kontrollieren und der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt melden.
Am Samstag, 16. August 2026, circa 00.50 Uhr, hat ein Unbekannter einen 41-jährigen Mann an der Uferstrasse verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Verletzten ins Spital. Der Täter flüchtete. Eine umgehend eingeleitete Fahndung durch die Kantonspolizei Basel-Stadt verlief bislang erfolglos.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (16.08.2026) ist ein 25-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Autobahn A13, Höhe Verzweigung Sarganserland, verunfallt.
Der Autofahrer blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden von rund 130'000 Franken.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (16.08.2026) hat sich eine 43-jährige Frau bei einem Sturz mit ihrem Velo lebensbedrohliche Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 2:45 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen von einer Drittperson die Meldung, dass bei der Bahnunterführung an der Schönbodenstrasse eine verletzte Frau am Boden liege.
Am Samstagnachmittag (15.08.2026) ist es in einer Einliegerwohnung eines Einfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es entstand Sachschaden von rund zehntausend Franken.
In der Unterführung des Bahnhofs Olten ist es am Samstagabend, 15. August, zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen.
Dabei wurde ein Mann von zwei Männern angegriffen und verletzt. Die Polizei konnte die beiden mutmasslichen Täter anhalten und vorläufig festnehmen.
Am Freitagabend brach in Romont erneut ein Brand aus.
Eine Böschung und ein Baumstumpf am Strassenrand wurden vollständig zerstört. Die Ermittlungen führten zur Festnahme von drei Minderjährigen. Alle drei haben in unterschiedlichem Masse ihre Beteiligung an mehreren Bränden zugegeben, die sich seit dem 21. Juni 2026 im Hauptort des Glanebezirks ereignet haben. Sie wurden im Rahmen der Ermittlungen in vorläufig festgenommen und werden beim Jugendgericht angezeigt.
An der Luzernstrasse in Subingen hat sich in der Nacht auf Sonntag, 16. August 2026, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der unbekannte Fahrzeuglenker hat die Unfallstelle verlassen, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
In der Nacht von Samstag/Sonntag, 15./16. August 2026, kurz nach 01.00 Uhr, ereignete sich auf der Bruggstrasse in Reinach eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Ein Kind wurde dabei verletzt.
Am Samstagnachmittag (15.08.2026) ist es bei der Shopping Arena zu einer Kollision zwischen einem 16-jährigen E-Scooterfahrer und einem 6-jährigen Mädchen gekommen.
Beide wurden leicht verletzt.
Bei koordinierten Verkehrskontrollen am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag wurden in Frauenfeld drei alkoholisierte Autofahrer und ein alkoholisierter Motorradfahrer aus dem Verkehr gezogen.
Gegen 21 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau an der St. Gallerstrasse einen 51-jährigen Autofahrer.
Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte am späten Samstagabend in Warth einen Selbstunfall und entfernte sich von der Unfallstelle.
Er wurde leicht verletzt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (09.08.2026) hat die Berner Wildhut den zum Abschuss bewilligten Wolf im Gebiet Bussalp bei Grindelwald erlegt.
Der Abschuss erfolgte in den frühen Morgenstunden, nachdem am Samstagabend ein frischer Riss eines Schafs gemeldet worden war.
Das Projekt zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Matten wird vom 17. August bis am 16. September 2026 öffentlich aufgelegt.
Danach wird es der Bau- und Verkehrsdirektion zur Genehmigung eingereicht.
Das St.Galler Fest 2026 mit rund 116’000 Besucherinnen und Besuchern verlief grösstenteils friedlich und ohne grössere Zwischenfälle.
Die Stadtpolizei St.Gallen zieht eine positive Bilanz.
Im Wald am Chestenberg bei Möriken brach am Samstagabend ein Brand aus.
Die Feuerwehr brachte diesen frühzeitig unter Kontrolle. Die Ursache ist noch unklar.
Eine 94-jährige Frau wurde am Samstagmorgen auf einer Quartierstrasse in Leuggern tot aufgefunden.
Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass sie Opfer eines Verkehrsunfalls wurde. Die Umstände sind allerdings unklar, weshalb die Polizei Augenzeugen sucht.
Am Samstagabend, 15. August 2026, um 22.15 Uhr, kam es auf dem Parkplatz der Autobahnraststätte A2 in Pratteln BL, in Fahrtrichtung Basel, zu einem Personenwagenbrand.
Verletzt wurde niemand.
Der Alpenraum liegt am Südrand eines Tiefs mit Kern über Finnland. Mit westlicher Strömung gelangt schubweise feuchtere und allmählich weniger heisse Luft zur Schweiz. Die zum Tief gehörende Kaltfront streift die Alpennordseite am Montag.
Dahinter dreht die Strömung im Laufe des Tages auf Nordwest und die mässig feuchte Atlantikluft wird zunehmend am Alpennordhang gestaut. Am Dienstag weitet sich von Westen her ein Zwischenhoch zum Alpenraum aus, das für eine Abtrocknung der Luftmasse sorgt.
Am Samstagnachmittag ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Kehrsatz zu einem Küchenbrand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es wurde niemand verletzt. Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Ermittlungen sind im Gange.
Am Freitag, 14. August 2026, um 09.30 Uhr, erhielt die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega die Meldung einer Drittperson, wonach diese in Hergiswil, unterhalb des Tomlishorns, in einem Couloir einen Rucksack festgestellt hatte.
Bei einem anschliessenden Suchflug konnte die Rega im angegebenen Gebiet eine leblose Person feststellen.
Der Schulweg ist mehr als eine zurückzulegende Strecke
Er ist ein wichtiger Ort für das Erlernen von Selbständigkeit, Bewegung, Verkehrskompetenzen und sozialen Kontakten.
54 Einsatzkräfte. 5 Polizeikorps.
Und das schönste Ergebnis wäre gewesen: nichts. Keine Person unter Drogen am Steuer. Niemand mit zu viel Alkohol im Blut. Niemand, den wir aus dem Verkehr ziehen müssen.
Am Samstag, 15. August 2026, ist es in Trogen zu einer Kollision zwischen einem Rennradfahrer und einem Auto gekommen.
Der Zweiradlenker wurde schwer verletzt.
Am Freitagabend (14.08.2026) ist ein 20-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Autobahn A13, Höhe Weite, verunfallt.
Der Autofahrer blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden von rund 30'000 Franken.
In Bättwil konnte die Kantonspolizei Solothurn am Samstagmorgen, 15. August 2026, zwei mutmassliche Einbrecher anhalten.
Die Männer stehen im Verdacht, einen Einbruchdiebstahl in ein Gartenhaus begangen zu haben, und wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Bei der Kollision mit einem Lieferwagen wurde am Samstag in Amlikon-Bissegg eine Motorradfahrerin schwer verletzt.
Sie musste von der Rega ins Spital geflogen werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Samstagmorgen ist es in Unterbach zu einem Selbstunfall eines Velofahrers gekommen.
Er wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Roller ist am Samstagmorgen (15.8.2026) in Rümlang der Rollerfahrer mittelschwer verletzt worden.
Kurz nach 5 Uhr fuhr ein 58-jähriger Autolenker auf der Glattalstrasse von Seebach in Richtung Rümlang.
Am Freitagabend (14.08.2026) ist ein Gasgrill auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Feldeggstrasse in Brand geraten.
Ein Anwesender konnte den Brand löschen. Es wurde niemand verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.