Für den Bahnhofumbau Davos Laret und den Umbau vom Bahnhofplatz Chur werden die Strecken Klosters Platz – Davos Platz und die Arosalinie der Rhätischen Bahn (RhB) für den Bahnverkehr gesperrt. Es verkehren Bahnersatzbusse.
Die Jugendkriminalität und die Jugendgewalt sind im Jahr 2025 im Kanton Zürich erneut zurückgegangen. Das zeigen neue Zahlen, welche die Oberjugendanwaltschaft heute an einem Medienanlass im Massnahmenzentrum Uitikon präsentiert hat.
Mit steigenden Temperaturen beginnt in der Schweiz die Zeckenzeit. Die Daten der Schweizer Unfallversicherer zeigen einen klaren Trend: In den letzten Jahren wurden deutlich mehr Zeckenstiche gemeldet.
Anfangs Februar wurden verschiedene Schmuckgegenstände in Weinfelden aufgefunden, die bislang nicht zugeordnet werden konnten. Die Kantonspolizei Thurgau sucht die Besitzerinnen und Besitzer.
Beim Kreisverkehr ausserhalb von Kaisten stiessen am Dienstagabend drei Autos heftig zusammen. Fünf Beteiligte wurden verletzt ins Spital gebracht. Ein Kind befindet sich noch auf der Intensivstation.
Ein Automobilist hat am Dienstagabend, 14. April 2026, auf der Solothurnerstrasse in Balsthal die Kontrolle über sein Auto verloren und ist in ein Schutzgeländer geprallt. Verletzt wurde niemand. Gemäss derzeitigen Erkenntnissen dürfte der Mann das Auto in alkoholisiertem Zustand und ohne gültigen Führerausweis gelenkt haben. Zudem war er zur Verhaftung ausgeschrieben.
Im Nachgang zum Cup-Spiel zwischen dem FC Aarau und dem BSC Young Boys vom 20. September 2025 kam es in Aarau zu massiven Ausschreitungen. Dabei entstand ein Sachschaden von rund CHF 200'000.
Das Amt für Betrieb Nationalstrassen (AfBN) führt von Montag, 20. April, bis Freitag, 24. April 2026, jeweils von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr, an der Axenstrasse Unterhaltsarbeiten durch. In den genannten Nachtstunden ist die wichtige Nord-Süd-Verbindung für den Verkehr gesperrt.
Am Sonntag (12.04.2026) haben Jugendliche auf einem Firmengelände einen Dumper entwendet und damit Sachschaden angerichtet. Sie konnten am Montag angehalten und zur Anzeige gebracht werden.
Anfangs April konnten bei der Polizei Oberes Fricktal mit Pol Florian Schöni und Pol Florian Meier zwei Polizisten neu respektive definitiv ins Korps aufgenommen werden.
Das Tief mit Zentrum über dem Tyrrhenischen Meer füllt sich langsam auf, damit lässt der Zustrom von feuchter Mittelmeerluft aus Südosten allmählich nach. Gleichzeitig dehnt sich ein Hochdruckgebiet von Spanien bis nach Norddeutschland aus. Der Hochdruckeinfluss sorgt zunächst im Westen für eine Stabilisierung und Abtrocknung der Luft, am Mittwoch auch in der übrigen Schweiz. Nördlich der Alpen bleiben aber die unteren Luftschichten noch angefeuchtet.
Der 14. April steht in der ganzen Schweiz im Zeichen der Notrufnummer 144. Mit dem Nationalen Aktionstag wird daran erinnert, wie entscheidend schnelles Handeln in medizinischen Notfällen ist – und wie wichtig es ist, die richtige Nummer zu kennen. Die leicht merkbare Zahlenkombination 144 soll sich einprägen. Denn im Ernstf...
Räuber und Poli mit zehn echten Polizistinnen und Polizisten? Gestern Morgen duellierten wir uns in der grossen Pause mit rund 60 Schülerinnen und Schülern.
Zivilcourage beginnt nicht erst beim Eingreifen. Schauen Sie nicht weg. Wenn Sie eine gefährliche Situation beobachten, bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr – aber handeln Sie: Rufen Sie die Polizei, merken Sie sich Personen und Abläufe oder halten Sie wichtige Details fest.
Ähnlich wie beim Laufen ist eine gute Vorbereitung das A & O. Ob dann wirklich alles funktioniert, sieht man aber erst am Tag X – auch wenn alles noch so sorgfältig und gewissenhaft geplant und kontrolliert wurde durch das Team Planung Grossanlässe.
Die Kantonspolizei Genf hat eindrücklich gezeigt, dass sich die Zeiten zwar ändern, ihre Aufträge aber die gleichen bleiben. Mit historischen und aktuellen Aufnahmen von Motorradpatrouillen – vom Seitenwagen der 1960er-Jahre über die legendären blauen BMW-Maschinen bis zu den heutigen, hochmodernen Einsatzmotorrädern auf dem Flughafengelände und in der Stadt – erinnert das Korps an die lange Tradition der Verkehrssicherheit und des Personenschutzes.
Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat einen Kredit von 15,68 Millionen Franken für die umfassende Sanierung und Aufwertung der Rothenburgstrasse in Emmenbrücke. Das Projekt ist auf die geplante Wiedereröffnung des Autobahnanschlusses Emmen-Nord abgestimmt. Neben der baulichen Erneuerung sind insbesondere Verbesserungen für den öffentlichen Verkehr sowie den Fuss- und Veloverkehr geplant.
Die Gerliswilstrasse in Emmenbrücke zwischen Central und dem Sonnenplatz ist eine stark befahrene Strasse: Busse können ihren Fahrplan regelmässig nicht einhalten, Autos stehen zu Spitzenstunden im Stau und Velos haben kaum Platz. Die Sanierung der Gerliswilstrasse soll die Verkehrssicherheit und -qualität für alle Verkehrsteilnehmenden erhöhen. Dafür beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat einen Sonderkredit von 9,6 Millionen Franken.
Die Stadt Bern plant einen Ersatzneubau der über 100-jährigen Lehnenkonstruktion an der Neubrückstrasse im Abschnitt zwischen Henkerbrünnli und Bierhübeli. Das Bauwerk weist erhebliche Schäden auf und musste mehrmals gesichert werden.
Im März 2026 sind 2’470’257 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 4.9% gegenüber derselben Periode des Vorjahres.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass heute kurz vor 14:00 Uhr ein Arbeitsunfall in Cugnasco im Dittogebirge gemeldet wurde. Laut ersten Ermittlungen führte ein 50-jähriger bulgarischer Arbeiter, der in der Region wohnte, Forstarbeiten durch.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass heute kurz nach 13:30 Uhr in einem Seniorenheim in der Via Vallemaggia in Gordevio ein Feuer ausgebrochen ist. Nach ersten Erkenntnissen und aus noch ungeklärten Gründen entstand das Feuer auf dem Balkon eines Zimmers im zweiten Stock. Vorsorglich wurde ein Teil des Gebäudes evakuiert.
Bei einer Auffahrkollision zwischen einem Lastwagen und drei Personenwagen sind am Dienstagmorgen (14.04.2026) auf der A3 in Fahrtrichtung Flughafen/Basel auf Gemeindegebiet Urdorf vier Personen verletzt worden.
In der Nähe des Bahnhofs Grenchen Süd ist am Montagabend, 13. April 2026, ein Mann von einem durchfahrenden Zug erfasst und schwer verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Kanton Solothurn haben Ermittlungen zum genauen Hergang aufgenommen. Zum jetzigen Zeitpunkt bestehen keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Dienstagmorgen in Bonau ein E-Bike-Fahrer schwer verletzt. Er musste in lebensbedrohlichem Zustand durch einen Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Am Dienstag, 14. April 2026, ist es in Trogen zu einer Kollision zwischen einem Mofa und einem Lieferwagen gekommen. Der Mofafahrer wurde mittelschwer verletzt. Er wurde ins Spital überführt.
Am Montagvormittag ist es in Biel zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen. Zwei Männer wurden dabei verletzt. Weitere Ermittlungen sind im Gang, es werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Nach einer Bürgermeldung hat die Zuger Polizei vier Jugendliche festgenommen, die zuvor eine Strolchenfahrt unternommen und das Auto beschädigt haben. Die Beschuldigten müssen sich bei der zuständigen Jugendanwaltschaft verantworten.
Am Montag, 20. April 2026, findet in der Zürcher Innenstadt das Sechseläuten statt. Vor, während und nach dem Volksfest kommt es zu diversen Verkehrseinschränkungen.
Im Seelisbergtunnel entsteht bei einer Panne schnell eine anspruchsvolle Situation. Der Raum ist begrenzt, der Verkehr fliesst weiter und Ausweichmöglichkeiten fehlen. Im schlimmsten Fall wird es für den Lenker, Insassen und andere Verkehrsteilnehmende gefährlich. Entscheidend ist ein ruhiges, strukturiertes Vorgehen. Der folgende Beitrag zeigt, wie Sie bei einer Panne im Seelisbergtunnel richtig reagieren und welche Fehler Sie vermeiden sollten.
Die Tunnels entlang der Nationalstrassen werden periodisch gereinigt. Dabei werden auch Unterhaltsarbeiten durchgeführt. In den nächsten Wochen werden der Längholz- und der Büttenbergtunnel auf dem Ostast der A5 bei Biel diesen Arbeiten unterzogen. Dafür kommt es zu Nachtsperrungen.
Nach einem Einbruch in eine Autogarage wurde am Montag in Frauenfeld ein Tatverdächtiger festgenommen und inhaftiert. Kurz nach 1 Uhr ging die Meldung bei der Kantonalen Notrufzentrale ein, dass soeben in ein Garagenbetrieb an der Sägereistrasse eingebrochen worden sei.
Das Risiko, mit dem Töff schwer zu verunfallen, ist deutlich höher als mit anderen Verkehrsmitteln. Obwohl Motorradfahrende nur 3 % der Fahrdistanz im motorisierten Strassenverkehr zurücklegen, entfallen auf sie mehr als ein Viertel der schweren Verkehrsunfälle.
Am Montagvormittag (13.04.2026) ist es auf er Hauptstrasse nach einem Ausweichmanöver zu einem Selbstunfall eines Traktors und seinem landwirtschaftlichen Anhänger gekommen. Dabei kippte die komplette Fahrzeugkombination. Der genaue Unfallhergang ist derzeit unklar. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Wenn ein Schlüssel verloren geht, ein Haustier verschwindet oder ein wertvoller Gegenstand gestohlen wird, beginnt für Betroffene oft eine nervenaufreibende Suche. Trotz moderner Technologien bleiben viele Fälle ungelöst – nicht zuletzt, weil entscheidende Hinweise aus der unmittelbaren Umgebung fehlen. Eine Schweizer Lösung setzt genau hier an: Die App ivault verbindet moderne Technologie mit einem einfachen Prinzip – der Hilfe aus der Nachbarschaft.
Der Schulanfang bringt für Kinder einen grossen Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Wege werden allein zurückgelegt, Entscheidungen ohne direkte Begleitung getroffen. Neben dem richtigen Verhalten im Strassenverkehr ist auch der Umgang mit fremden Menschen ein wichtiger Aspekt der Sicherheit. Kinder begegnen täglich fremden Personen. Entscheidend ist, dass sie Situationen richtig einordnen und wissen, wie sie reagieren können. Der folgende Beitrag zeigt, wie Sie Ihrem Kind einfache, alltagstaugliche Regeln vermitteln, ohne Angst zu erzeugen.
Am Montagnachmittag (13. April 2026, nach 13:30 Uhr) ereignete sich auf der Bernstrasse im Ortsteil Hüswil ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos und einem Lieferwagen. Eine Person wurde verletzt und vom Rettungsdienst 144 ins Spital gebracht.
Am Montagabend (13. April 2026, nach 18:30 Uhr) kam es auf der Autobahnausfahrt Emmen-Süd (Fahrtrichtung Norden) zu einem Selbstunfall. Ein 29-jähriger Lenker prallte mit seinem Fahrzeug gegen die Leitplanke.
Am frühen Dienstagmorgen (14. April 2026, kurz vor 03:00 Uhr) fuhr ein 47-jähriger Mann mit einem Mietauto durch die Luzerner Altstadt. Gemäss eigenen Angaben wurde er vom Navigationssystem über die Rathaustreppe geführt, wo das Fahrzeug stecken blieb.
Das Tief mit Zentrum über dem Tyrrhenischen Meer füllt sich langsam auf, damit lässt der Zustrom von feuchter Mittelmeerluft aus Südosten allmählich nach. Gleichzeitig dehnt sich ein Hochdruckgebiet von Spanien bis nach Norddeutschland aus. Der Hochdruckeinfluss sorgt zunächst im Westen für eine Stabilisierung und Abtrocknung der Luft, am Mittwoch auch in der übrigen Schweiz. Nördlich der Alpen bleiben aber die unteren Luftschichten noch angefeuchtet.
Aufgrund einer möglichen Verletzungsgefahr durch metallische Fremdkörper ruft die französische Marke Auzou das Produkt "P'tit Loup: ma peluche à habiller" zurück. Der Rückruf erfolgt auf Empfehlung des Lieferanten.
Am Montagnachmittag 13. April 2026, kurz vor 15.00 Uhr, kam es im ersten UG der Rennbahnklinik an der Kriegackerstrasse in Muttenz zu einem sehr kleinen Brandausbruch. Verletzt wurde niemand.
Ein 37-jähriger Arbeiter wurde am Montag in Diessenhofen durch einen Stromschlag unbestimmt verletzt. Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Sonntag, 13. April 2026, traf der FC Sion am letzten Spieltag der Gruppenphase auf den FC Lausanne-Sport. Im Anschluss an die Begegnung kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Fans, bei denen mehrere Personen leicht verletzt wurden und vereinzelt Brände ausbrachen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.