Schweiz

Bern BE: YB-Heimspiel gegen Sion sorgt für Sperrungen und Verkehrsbehinderungen

Am Sonntagnachmittag findet im Stadion Wankdorf das Super-League-Spiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Sion statt. Aufgrund des zu erwartenden Besucheraufkommens ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.

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Schweizer Armee: Militärpolizei schützt Armee, Bevölkerung und kritische Infrastruktur

Wenn die Öffentlichkeit an die Schweizer Armee denkt, denkt sie oft an Panzer, Kampfjets oder Infanterie. Weniger sichtbar sind jene Frauen und Männer, die Personen schützen, kritische Infrastrukturen sichern, Straftaten aufklären oder die Armee vor Spionage und Sabotage bewahren. Genau das ist die Aufgabe der Militärpolizei.

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Genf GE: Polizei warnt vor Ferienbeginn vor ungültigen Reisedokumenten

Zum Ferienbeginn erinnert die Genfer Polizei an die Voraussetzungen für die Ausstellung eines Notpasses am Flughafen Genf sowie an die wichtigsten Kontrollen vor einer Reise. Die beste Lösung bleibt eine frühzeitige Planung: Ein gültiges Reisedokument allein garantiert noch keine Einreise in das Zielland.

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Schwellbrunn AR: 73-Jähriger stirbt bei Traktorunfall an steiler Böschung

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden wurde am Donnerstag, 23. Juli 2026, informiert, dass in Schwellbrunn im unwegsamen Gelände eine leblose Person und ein landwirtschaftliches Gefährt gefunden wurden. Die polizeilichen Abklärungen haben ergeben, dass sich ein landwirtschaftlicher Arbeitsunfall ereignet hat. Für den Traktorfahrer kam jegliche Hilfe zu spät.

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Kanton St.Gallen: Polizei stoppt fünf fahrunfähige Autofahrer in einer Nacht

Zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (24.07.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt fünf Männer angehalten, die in fahrunfähigem oder alkoholisiertem Zustand am Strassenverkehr teilgenommen hatten. Einer der Männer war zuvor in einen Verkehrsunfall involviert gewesen. Die zuständigen Administrativbehörden prüfen Massnahmen.

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Kapo St.Gallen: Ein Hinweis aus der Bevölkerung klärt gleich drei Straffälle

Auch wenn wir 24 Stunden, sieben Tage die Woche, im ganzen Kanton unterwegs sind, helfen uns Hinweise aus der Bevölkerung wesentlich bei der Arbeit. Die Kantonspolizei St.Gallen zeigt in ihrem aktuellen Fokusbericht, wie ein einziger Hinweis zur Klärung von gleich drei Fällen führte.

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Wigoltingen TG: Algerier nach Fällelen aus unverschlossenen Autos festgenommen

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht auf Freitag in Wigoltingen einen Fälleler festgenommen und inhaftiert. Kurz nach 2.15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass soeben eine unbekannte Täterschaft an der Bernrainstrasse ein unverschlossenes Auto durchsucht habe.

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Zurzibiet AG: Waldbrandgefahr auf Stufe 5 – Feuer und Feuerwerk ab sofort verboten

Im ganzen Zurzibiet gilt ab sofort die höchstmögliche Waldbrand-Gefahrenstufe 5 von 5 ("sehr grosse Gefahr"). Jegliches Feuern im Freien und das Zünden von Feuerwerk sind überall verboten – ausdrücklich auch im Siedlungsgebiet, also beispielsweise im eigenen Garten.

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Kleindöttingen/Wohlenschwil AG: Betrunkene rammen Zaun und Polizeiauto

Stark betrunken prallte ein Automobilist in Kleindöttingen gegen einen Gartenzaun. Im gleichen Zustand fuhr später bei Wohlenschwil eine Autofahrerin gegen ein Polizeiauto und beschädigte dieses stark. Immerhin wurde niemand verletzt.

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Wila ZH: Töfffahrer prallt mit Postauto zusammen und wird schwer verletzt

Bei einer Kollision mit einem Postauto hat sich am Donnerstagabend (23.7.2026) in Wila ein Motorradfahrer schwere Verletzungen zugezogen. Kurz vor 21 Uhr fuhr ein 19-jähriger Motorradfahrer auf der Schalchenstrasse von Wila in Richtung Schalchen.

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Chur GR: Blick aus der Lastwagenkabine schärft das Verständnis im Strassenverkehr

Hoch oben in der Fahrerkabine sieht die Strasse plötzlich ganz anders aus. Die Kantonspolizei Graubünden setzt in ihrer Ausbildung auf einen Perspektivenwechsel und vermittelt wichtige Kenntnisse rund um den Schwerverkehr.

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Schafisheim AG: Grossanlass "Inflagranti" mit Diensthunden und Spezialeinheiten (Video)

Diensthunde, Sondereinheit, Verhandlungsgruppe, Platzkonzert der Polizeimusik und vieles mehr erwartet die Besucherinnen und Besucher am Tag der offenen Tür "Inflagranti" vom 20. September 2026 in Schafisheim. Die Kantonspolizei Aargau lädt die Bevölkerung zu einem abwechslungsreichen Blick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit ein.

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Kapo Zürich: Polizei erinnert an mobile Kommandozentrale "Movak" von 1981

Im Februar 1981 stellte die Kantonspolizei Zürich die neue mobile Kommandozentrale "Movak" in Dienst. Das Fahrzeug basierte auf einem leichten Nutzfahrzeug der Marke Hanomag-Henschel und diente als rollende Führungsstelle für Polizeieinsätze.

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Kapo St.Gallen: Aufmerksame Anwohnerin hilft Polizei bei Aufklärung von gleich drei Delikten

Auch wenn wir 24 Stunden, sieben Tage die Woche, im ganzen Kanton unterwegs sind, helfen uns Hinweise aus der Bevölkerung wesentlich bei der Arbeit. Die nachfolgende Geschichte hat sich so zugetragen und zeigt: Was als verdächtige Feststellung beginnt, kann zu einer Kette von Ereignissen führen – und gleich drei Fälle auf einmal lösen.

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Stadt Basel BS: Polizei begeistert rund 65 Interessierte beim Bootcamp und Infoabend

Die Kantonspolizei Basel-Stadt blickt auf einen erfolgreichen Bootcamp- und Infoabend zurück. Insgesamt rund 65 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich über die Ausbildung und den Polizeiberuf zu informieren.

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Winterthur ZH: Auto flüchtet vor Polizeikontrolle – zwei Jugendliche festgenommen

Am Donnerstag, 23. Juli 2026, führte die Stadtpolizei Winterthur an der Zürcherstrasse eine Verkehrskontrolle durch. Ein Fahrzeug entzog sich der Kontrolle und flüchtete. Anlässlich der Nahbereichsfahndung konnte das Fahrzeug aufgefunden werden. Zwei Jugendliche wurden festgenommen.

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Wetter am Freitag, 24.07.2026: Sonnig und trocken, bis 29 Grad in der Schweiz

Die Schweiz liegt heute Freitag im Einflussbereich eines umfangreichen Hochs mit Kern westlich der Britischen Inseln. Mit einer nordwestlichen Strömung wird trockene und warme Luft zu den Alpen geführt. Am Samstag lässt der Hochdruckeinfluss nach und mit südwestlichen Winden gelangt schwülwarme und gewitteranfällige Luft zu uns. Am Sonntag liegt der Alpenraum in feuchter und instabiler Luft mit vor allem am Alpennordhang weiteren Schauern und Gewittern.

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Kanton Zug: Polizei warnt vor Badidieben – so schützen Sie Ihre Wertsachen

Sommerzeit ist Badezeit. Leider nutzen aber auch Diebinnen und Diebe die gut besuchten Badis aus. Mit etwas Aufmerksamkeit und einfachen Vorsichtsmassnahmen lassen sich viele Diebstähle verhindern.

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Arbedo-Castione TI: Neues SBB-Werk wächst – 360 Arbeitsplätze ab 2028

Das neue SBB-Industriewerk (NSIF) in Arbedo-Castione nimmt planmässig Gestalt an. Mit einer Investition von rund 755 Millionen Franken realisieren die SBB eines ihrer bedeutendsten Projekte südlich der Alpen. Das Werk soll zu einem schweizweit einzigartigen Kompetenzzentrum für modernen und digitalisierten Bahnunterhalt werden. Die Eröffnung ist für Mitte 2028 vorgesehen.

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Basel BS: Absolutes Feuerverbot und Feuerwerksverbot wegen Waldbrandgefahr

Die Kantonspolizei Basel-Stadt erlässt in Absprache mit den Fachspezialisten und den umliegenden Kantonen ab 24. Juli 2026 ein absolutes Feuerentfachungs- und Feuerwerksverbot im gesamten Kantonsgebiet Basel-Stadt. Dies gilt auch für mitgebrachte Grills im Wald und in Waldrandnähe (Abstand 200 m), sowie in öffentlichen Grün- und Parkanlagen. Die Waldbrandgefahrenstufe wird auf Stufe 5 (sehr gross) angehoben.

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Zürich ZH: Raser (Rumäne) flüchtet vor Polizei und gefährdet Passanten – Zeugen gesucht

Am Mittwochabend, 22. Juli 2026, nahm die Stadtpolizei Zürich einen Autolenker im Kreis 11 fest, nachdem dieser vor einer Polizeikontrolle geflüchtet war. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen

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Baden AG: Diensthund unterstützt Fahndung nach Apothekeneinbruch – Schweizer gefasst

In der Nacht auf Donnerstag brach ein Unbekannter in eine Apotheke ein. Die umgehend eingeleitete Fahndung führte kurze Zeit später zum Erfolg. Die Kantonspolizei Aargau nahm einen mutmasslichen Täter fest.

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Schaffhausen SH: Falscher Polizist erbeutet 50'000 Franken – Geldabholer verhaftet

Die Schaffhauser Polizei hat am vergangenen Mittwoch (15.07.2026) einen 23-jährigen Mann festgenommen, nachdem dieser bei der Abholung von mehreren tausend Franken beobachtet worden war. Das Geld hätte ein 84-jähriger Mann im Rahmen einer Betrugsmasche übergeben sollen. Der Festgenommene befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

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Stadt St.Gallen SG: Aggressiver Mann greift Polizisten an – Taser am Bahnhof eingesetzt

Am Mittwochmittag (22.07.2026) wurde die Stadtpolizei St.Gallen wegen eines Mannes zum Hauptbahnhof St.Gallen gerufen. Der 28-Jährige soll zuvor einer Frau die Kleider zerrissen haben. Bei der Kontrolle leistete der Mann Widerstand und griff die Einsatzkräfte an. Die Polizei musste ein Destabilisierungsgerät (Taser) einsetzen.

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Schwarzenbach SG: Fahrunfähiger Autofahrer kracht in Hausfassade und verliert Ausweis

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (23.07.2026) hat sich bei der Verzweigung Jonschwilerstrasse/Wilerstrasse ein Selbstunfall ereignet. Ein 28-jähriger Autofahrer kam von der Strasse ab und prallte gegen eine Liegenschaft. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.

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Haag SG: Betrunkener Autofahrer kracht in Brückengeländer und bleibt stecken

In den frühen Stunden vom Donnerstag (23.07.2026) prallte ein 54-jähriger Mann mit seinem Auto in das Brückengeländer der Rheinbrücke. Der Mann blieb unverletzt. Bei ihm wurde ein zu hoher Atemalkoholwert festgestellt.

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Schweiz: Fake-Umfrage verspricht MediaMarkt-Rabatt und lockt in Betrugsfalle

Eine E-Mail im Namen von MediaMarkt verspricht nach der Teilnahme an einer Umfrage einen angeblichen Rabatt von 50 Prozent auf eine tragbare Klimaanlage. Tatsächlich führt die Aktion zu einem gefälschten Onlineshop.

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Liestal BL: Polizei zieht nach OBI Beach Tour positive Bilanz – über 1'300 Hüte verteilt

Die OBI Beach Tour ist vorbei – und für uns war es das erste Mal. Was sollen wir sagen? Es hat richtig Spass gemacht!

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Aquila TI: 67-Jähriger nach Suchaktion tot aufgefunden – tödlicher Absturz bei Arbeiten

Die Kantonspolizei teilt mit, dass gestern kurz nach 15.30 Uhr bei der gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) die Meldung über das Ausbleiben der Rückkehr eines 67-jährigen Schweizers aus dem Bleniotal einging. Daraufhin wurde umgehend eine Suchaktion eingeleitet, an der sich die Kantonspolizei und die Rega beteiligten.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.