Am Montagmorgen, 7. September 2026, kurz vor 8.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass eine Fassade an einem Gebäude an der Ilgenstrasse in Lachen Rauch verursache.
Vor Ort anwesende Arbeiter konnten den Brand selbstständig löschen.
Am Wochenende vom 12. und 13. September 2026 findet am Berninapass die elfte Austragung des Bernina Gran Turismo statt.
Dieser Anlass führt zu Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten.
Am Samstag, dem 05.09.2026, ereignete sich gegen 18.20 Uhr an der Verzweigung Maulbeerstrasse/Schwarzwaldallee eine Kollision zwischen einem E-Trotti und einem Auto.
Dabei stürzte die E-Trotti-Fahrerin und verletzte sich.
Am Samstagnachmittag (05.09.2026) ist Gülle in das Gonzenbächli gelangt und hat zu einer lokalen Gewässerverschmutzung geführt.
Im Bereich der Einleitstelle kam es zu einem Fischsterben. Die aufgebotene Feuerwehr konnte die Ausbreitung der Gülle im Bach eindämmen.
In der Nacht von Sonntag auf Montag, 6. / 7. September 2026, kurz nach 02.00 Uhr, verursachte eine Personenwagenlenkerin auf der Hauptstrasse in Bubendorf einen Verkehrsunfall.
Die Lenkerin wurde beim Unfall leicht verletzt.
Die seit Freitag vermisste 78-jährige Frau aus Villmergen ist wohlauf.
Die 78-jährige Frau aus Villmergen, welche seit Freitag, 4. September 2026, vermisst wurde, konnte lebend und wohlbehalten angetroffen werden.
Das wetterbestimmende Hochdruckgebiet hat seinen Kern von Deutschland nach Osteuropa verlagert. Mit einer südwestlichen Höhenströmung fliesst dabei sehr warme, aber auch labilere Luft zum Alpenraum.
Die Schauer- und Gewitterneigung ist bereits am Montagmorgen erhöht. Auf Dienstag erfolgt zunächst noch einmal eine Wetterberuhigung, bevor am Abend sich von Frankreich her eine Kaltfront der Schweiz nähert. Diese sorgt am Mittwoch verbreitet für Niederschläge und einen markanten Temperaturrückgang.
Ab Montag, 14. September 2026, bis Mittwoch, 23. September 2026, wird in Kreuzlingen auf der Konstanzerstrasse, nördlich der Bahn, die Deckschicht ersetzt.
Der Projektabschnitt bewegt sich ab dem Kreisel Döbeli bis zum Einlenker der Freihofstrasse.
Morgen Freitag sind die Arbeiten zur Erhöhung der Sicherheit im Tunnel Eggflue abgeschlossen.
Danach finden übers Wochenende die abschliessenden Tests und Prüfungen statt. Verlaufen diese erfolgreich, wird die seit Mitte April verfügte Geschwindigkeitsreduktion auf 60km/h wieder aufgehoben.
Alle Anwohnerinnen und Anwohner an Strassen und Gehwegen werden aufgefordert, überhängende Äste von Bäumen und Sträuchern auf die Höhe von mindestens 4,5 m über Strassen und 2,8 m über Gehwegen zu schneiden.
Aus Gründen der Verkehrssicherheit muss auch bei Pflanzungen, Hecken und so weiter an Einmündungen und Strassenabzweigungen die freie Sicht in der Höhe zwischen 0,8 bis 3 m gewahrt bleiben.
Stadt Arbon: Ab 7. September 2026 saniert die Arbon Energie AG in der Brauerstrasse zwischen der Romanshorner- und der Berglistrasse die Wasser- und Stromleitungen.
Anschliessend folgen Strassenbauarbeiten der Stadt Arbon. Die Arbeiten dauern insgesamt rund 12 Wochen.
Auf der Schwarzenburgstrasse in Niederscherli wird im Bereich ab der Schwarzenburgstrasse 780 bis zum Sportplatz zu Versuchszwecken ein lärmmindernder Deckbelag aus Biobitumen eingebaut.
Die lärmmindernden Eigenschaften ergeben sich aus einer feinkörnigen und offenporigen Struktur des Asphalts.
Das Tiefbauamt Graubünden untersucht derzeit mit umfangreichen geologischen Abklärungen den Untergrund entlang des geplanten Tunnelverlaufs am Silsersee.
Im Zentrum stehen 25 Sondierbohrungen mit Tiefen von bis zu 140 Metern. Die Ergebnisse schaffen wichtige Grundlagen für die technische Machbarkeit und die weitere Projektierung des Tunnels Silsersee.
In Langenthal gestaltet das Tiefbauamt des Kantons Bern den Knoten Dreilinden um und saniert die Kantonsstrasse.
Mit dem neuen Verkehrsmanagement Dreilinden werden grössere Staus innerhalb des Siedlungsgebiets vermieden und die Situation für Fussgängerinnen und Fussgänger und den Veloverkehr verbessert.
Eine neue Busspur erhöht die Fahrplanstabilität des regionalen Busverkehrs.
Dürfen wir vorstellen: Vidar, unseren jüngsten Mitarbeiter!
Noch ist er mit seinen 12 Wochen ein verspielter Welpe, doch schon bald beginnt für ihn die spannende Ausbildung zum Schutzhund.
Am Sonntag (06.09.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen zum Tag der offenen Tür beim Polizeistützpunkt Schmerikon eingeladen.
Rund 4’500 Besuchende liessen sich an diesem Tag die Vielfältigkeit des Polizeiberufs zeigen.
Ein Schnappschuss des Towers, aufgenommen durch einen unserer Mitarbeiter am Flughafen Zürich während der partiellen Sonnenfinsternis vom 12. August 2026.
Noch bis 18 Uhr stehen unsere Mitarbeitenden auf der Zuschauerterrasse für Fragen zur Verfügung und zeigen Ihnen Einsatzmittel der Kantonspolizei Zürich.
Gute Neuigkeiten!
Wir teilen Ihnen mit, dass Thomas F., der seit dem 4. September 2026 als vermisst gemeldet war, bei guter Gesundheit aufgefunden wurde.
Die Publikumsveranstaltung „alibi’26“ der Kantonspolizei Solothurn wurde gestern am Samstag, 5. September 2026, in Olten durchgeführt.
Sie begeisterte zahlreiche Besucherinnen und Besucher mit einem vielseitigen Angebot aus Darbietungen, Attraktionen und Einblicken in die Polizeiarbeit.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagnachmittag (05.09.2026) in Freienstein (Gemeinde Freienstein-Teufen) eine Verkehrskontrolle durchgeführt und dabei den Fokus auf Motorradlenkende und Motorräder gelegt.
Sie stellte diverse Mängel fest und verzeigte mehrere Lenker. Mit den regelmässig durchgeführten Motorradkontrollen trägt die Polizei zur Erhöhung der allgemeinen Verkehrssicherheit bei und leistet aktive Präventionsarbeit. Die Mehrheit der Lenkenden war vorbildlich und mit einwandfreien Fahrzeugen unterwegs.
Am Samstag, 05. September 2026, ist in Speicher ein Autolenker mit einem Zaun, einer Barriere und einer Wechselblinkanlage kollidiert.
Dabei wurden vier Personen leicht verletzt. Es entstand zudem ein hoher Sachschaden.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen (06.09.2026) ist es im Kanton St. Gallen zu vier Verkehrsunfällen gekommen, bei denen Verkehrsteilnehmer angetrunken, alkoholisiert oder fahrunfähig unterwegs waren.
Anlässlich Verkehrskontrollen wurden weitere zwei Autofahrer angehalten. In Ricken wurden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dabei mussten zwei Personen ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben und ein Führerausweis wurde aberkannt.
In der Samstagnacht, 05. September 2026, um ca. 20.30 Uhr, ist es an der Hauptstrasse in Oberwil zu einem Beziehungsdelikt gekommen.
Ein 40-jähriger Mann wurde dabei mit einer Stichwaffe verletzt.
Am Samstagabend wurde am Bahnhof Europaplatz in Bern ein Jugendlicher von einem Zug überrollt und tödlich verletzt.
Zur Klärung der Hintergründe und des genauen Unfallhergangs wurden Ermittlungen aufgenommen.
In der vergangenen Nacht haben die SBB, die Kantonspolizei und die Tessiner Einsatzkräfte im Monte-Ceneri-Basistunnel eine Rettungsübung durchgeführt.
An der Übung nahmen rund fünfzig Statisten und hundert Rettungskräfte teil, mit dem Ziel, Alarmierung, Evakuierung, Rettung und Zusammenarbeit zu testen. Die erste Bilanz fällt für alle Partner positiv aus.
Am frühen Sonntagmorgen (06.09.2026) hat die Stadtpolizei St.Gallen in einer Bar in der Innenstadt einen aggressiven Mann angehalten.
Aufgrund seiner Gegenwehr musste ein Destabilisierungsgerät (Taser) eingesetzt werden. Der 30-Jährige wurde anschliessend in Gewahrsam genommen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass gestern, 05.09.2026, kurz nach 16.30 Uhr der Gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) das Verschwinden eines 54-jährigen Schweizer Bürgers mit Wohnsitz im Locarnese gemeldet wurde.
Es wurde umgehend eine Suchaktion eingeleitet, an der die Kantonspolizei, die Schweizerische Alpine Rettung (SAS) und die REGA beteiligt waren.
Am Freitag (04.09.2026) ist an der St.Josefen-Strasse ein verletzter E-Bike-Fahrer aufgefunden worden.
Er trug einen Verband um den Kopf, konnte sich jedoch an nichts mehr erinnern. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach Abzug einer Kaltfront, welche die Schweiz am Samstag gestreift hat, baut sich am Sonntag ein Hochdruckgebiet über Mitteleuropa auf und bestimmt mit trockener und stabil geschichteter Luft das Wetter im Alpenraum.
Am Montag dreht die Strömung auf Südwest und führt sehr warme, aber auch labilere Luft zur Schweiz, wobei die Schauer- und Gewitterneigung bereits in der ersten Tageshälfte zunimmt. Auf Dienstag erfolgt zunächst noch einmal eine Wetterberuhigung, gegen Abend nähert sich von Frankreich her eine Kaltfront der Schweiz.
Am Dorffest in Lampenberg ist auch die Polizei Basel-Landschaft präsent.
Die Einsatzfahrzeuge der Polizei können vor Ort aus der Nähe betrachtet werden.
Am letzten Sonntag hat die Luzerner Polizei in Weggis eine Schwerpunktkontrolle durchgeführt. Im Fokus standen Geschwindigkeit, Betriebssicherheit und Lärm.
Dabei stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Übertretungen fest.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass sich heute kurz nach 13 Uhr auf dem Gebiet von Biasca ein tödlicher Bergunfall ereignet hat.
Nach einer ersten Rekonstruktion war ein 69-jähriger Schweizer mit Wohnsitz in der Riviera auf der Jagd.
Am 31. August 2026 hat Blu dell’Elba von RocconWillar ihren ersten Arbeitstag bei der Kantonspolizei Solothurn absolviert.
Die neun Wochen alte Belgische Schäferhündin der Rasse Malinois steht noch ganz am Anfang ihrer Ausbildung.
Am Samstag, 05.09.2026, kam es gegen 10:30 Uhr in Kerns beim Sportweg zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person.
Eine 32-jährige Fussgängerin wurde beim Sportweg, Parkplatz, durch eine unbekannte Person in einem weissen Auto angefahren.
Am Freitagnachmittag, 4. September 2026, meldeten mehrere Personen der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei, dass sich im Rhein unterhalb der Flurlinger Badi eine Person in Not befinde.
Im Rahmen einer anschliessenden Suchaktion, bei der auch ein Rettungshubschrauber der Rega im Einsatz stand, konnten Polizeitaucher beim Flurlingersteg in Neuhausen am Rheinfall am späteren Nachmittag einen 24-jährigen Mann aus dem Rhein bergen.
Am Vom Staal-Weg in Solothurn ist am Samstagmorgen, 5. September 2026, der Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten. Alle Bewohnerinnen und Bewohner der Liegenschaft konnten das Brandobjekt rechtzeitig verlassen, verletzt wurde niemand.
Für die Löscharbeiten standen Angehörige der Feuerwehren Solothurn und Biberist im Einsatz. Die Brandursache ist Gegenstand eingeleiteter Ermittlungen durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn.
An diesem Wochenende begrüsst die Kantonspolizei Zürich Besucherinnen und Besucher jeweils von 10 bis 18 Uhr auf der Zuschauerterrasse B des Flughafens Zürich.
Im Rahmen der Thementage erhalten Interessierte Einblicke in die vielseitige Polizeiarbeit.
Der Zivilschutz Wettingen-Limmattal hat ein Einsatzfahrzeug neu beschriften lassen.
Das Fahrzeug wird künftig nicht nur vom Zivilschutz, sondern auch von der Feuerwehr genutzt.
Andere in seinem Alter reisen, beginnen ein Studium oder geniessen nach der Matura erst mal ihre Freiheit.
Nirvaan Obrecht wählte einen anderen Weg: Fast zwei Jahre verbrachte der 20-jährige Zürcher am Stück in der Schweizer Armee. Aus einem jungen Mann, der ursprünglich einfach seinen Militärdienst leisten wollte, wurde ein Oberleutnant, der mehr als 70 Menschen führte. Und der heute sagt: „Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.“
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien weisen im Rahmen der Verkehrssicherheitsprävention darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Unfälle ist, die teilweise schwere oder sogar tödliche Folgen haben.
Die Fahrzeuglenkenden werden deshalb erneut dazu aufgerufen, die Geschwindigkeitsbegrenzungen zum Schutz der eigenen Sicherheit und jener der anderen Verkehrsteilnehmenden einzuhalten.
In der Nacht auf Samstag, 05. September 2026, hat sich in Urnäsch ein Selbstunfall mit einer 18-jährigen Rollerfahrerin ereignet.
Die junge Frau wurde dabei schwer verletzt und in kritischem Zustand ins Spital geflogen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.