Am Dienstagabend ist es in Gwatt zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein Autofahrer und eine Beifahrerin wurden verletzt und mit je einer Ambulanz ins Spital gefahren. Der Unfall wird untersucht.
Oberhalb der Kantonsstrasse 221 zwischen Wilderswil und Zweilütschinen hat sich um 13 Uhr ein mittlerer bis grosser Felssturz ereignet.
Die Kantonsstrasse ist derzeit nach wie vor beidseitig befahrbar, es ist jedoch Steinschlaggefahr signalisiert.
Am Dienstagabend, 29. Juli 2025, verlor ein Automobilist in Oberbuchsiten auf der Industriestrasse die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte über eine Böschung, wobei das Fahrzeug schlussendlich zum Stillstand kam.
Verletzt wurde dabei niemand. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei hat am frühen Dienstagmorgen (29.7.2025) in Höri einen Mann verhaftet.
Er steht im Verdacht, zuvor versucht zu haben, in ein Waffengeschäft einzubrechen.
#A2 – Luzern Richtung Gotthard: Zwischen Amsteg und Göschenen steht der Verkehr auf 5 Kilometern Länge.
Die aktuelle Überlastung verursacht einen Zeitverlust von bis zu 50 Minuten.
A2 – Chiasso Richtung Gotthard: Aktuell 7 Kilometer Stau zwischen Quinto und der Dosierstelle Airolo.
Wegen Überlastung beträgt der Zeitverlust bis zu 1 Stunde und 5 Minuten.
Am Montag, 28. Juli 2025, gegen 09:45 Uhr, erreichte uns die Meldung über ein im Vierwaldstättersee notgelandetes Flugzeug, das zu sinken begann.
Nach der Notwasserung trat Kerosin aus, was zu einer Gewässerverschmutzung führte.
Am Montag, 28. Juli 2025, wurde im Schwerverkehrszentrum Uri in Erstfeld ein Sattelmotorfahrzeug mit italienischen Kontrollschildern kontrolliert.
Dabei stellten die Kontrollorgane fest, dass der Fahrzeuglenker massiv gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung (ARV) verstossen hatte.
Die Stadtpolizei Zürich bittet die Besucher*innen der beiden Open-Air-Konzerte vom Samstag und Sonntag, 2. und 3. August 2025, für die Anreise zum Stadion Letzigrund die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen.
Es muss mit Verkehrseinschränkungen rund um das Stadion gerechnet werden.
Am Wochenende sind in Sursee drei mutmassliche Einbrecher festgenommen worden.
Zwei Männer waren zuvor bei einem Einbruch gestört worden und flüchteten in einem von einem dritten Mann gelenkten Fahrzeug. Im Rahmen der anschliessenden Fahndung konnten die drei Rumänen gestoppt und festgenommen werden.
Auf der Gächliwilstrasse in Gossliwil hat sich am Dienstagnachmittag, 29. Juli 2025, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei blieb der Fahrzeuglenker unverletzt.
Ein Lieferwagenfahrer kollidierte am Dienstag nach einem Ausweichmanöver in Lipperswil mit einem Baum.
Eine Person wurde verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Zwischen Ende April und Ende Juli ist es in Kaltbrunn zu mehreren Sachbeschädigungen entlang des Waldlehrpfades gekommen.
Dabei wurde ein Unterstand und zwei Bäume mutwillig beschädigt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Dienstag (29.07.2025), kurz nach 14:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Brand eines Autos gekommen.
Das Feuer konnte durch Drittpersonen bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Am Auto entstand Totalschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Dienstag (29.07.2025), kurz nach 15 Uhr, ist es auf der Heidenerstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen einem E-Bike und einem Auto gekommen.
Dabei wurde der 27-jährige E-Bike-Fahrer eher leicht verletzt. Er wurde zur Kontrolle vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Dienstag (29.07.2025), kurz nach 13 Uhr, ist es auf der Bronschhoferstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Die 49-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei eher leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
(Nachtrag zur Medienmitteilung vom 19. Juli 2025, >>Polizei.news berichtete<<)
In Oensingen ist am Freitag, 18. Juli 2025, im Bereich des Bahnhofs eine Frau durch einen unbekannten Mann bestohlen und tätlich angegangen worden.
Am Dienstagabend kam es zu einem Streit zwischen zwei Männern. Aus noch nicht geklärten Gründen fiel dabei ein Schuss.
Verletzt wurde niemand. Der Tatverdächtige wurde verhaftet.
Am Dienstag, 29.07.2025, ca. 16:30 Uhr, ereignete sich in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 59-jähriger Lenker war mit einem Personenwagen auf der Netstalerstrasse in Richtung Mollis unterwegs.
Im Rahmen einer Ausbildung fand gemeinsam mit anderen Korps aus der Ostschweiz eine Grosskontrolle statt.
Dabei wurde auf abgeänderte Teile an Fahrzeugen geachtet.
[video width="720" height="1278" mp4="https://polizei.news/wp-content/uploads/2025/07/FDownloader.Net_AQOVcybDjz3s-GqpCmKCaaek02uik6tjY8N3hsMQTINFy5PV_y...
Das letzte Juliwochenende hat sich von seiner extrem nassen Seite gezeigt. Bereits am Freitag kündigten sich erste gewittrige Schauer an, besonders in den Bergen und im Mittelland.
Die Temperaturen lagen im Flachland meist um 22 Grad – ein trügerisch ruhiger Auftakt für das, was folgen sollte.
Der Alpenraum befindet sich in einer nordwestlichen Höhenströmung am Rande einer umfangreichen Tiefdruckzone, die sich vom Nordmeer bis nach Südosteuropa erstreckt.
Sie führt am Dienstagabend und in den kommenden Tagen eher kühle und abwechselnd feuchte und trockene Luft heran, so dass besonders der Alpennordhang und der Osten der Schweiz häufiger belastet und der Westen und Süden der Schweiz wetterbegünstigt sind.
Am kommenden Samstag findet in Bern die BernPride statt. In der Berner Innenstadt wird es zu Strassensperrungen und Verkehrseinschränkungen kommen.
Es wird empfohlen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Heute sind Feuerwehr, Ambulanzen und Polizeipatrouillen wegen eines Brandes in einem Gebäude in Châtel-St-Denis interveniert.
Zwanzig Personen wurden evakuiert. Eine Person wurde vom Rauch beeinträchtigt. Eine Ermittlung ist im Gange.
Zwei Unbekannte haben am Montagabend in Frauenfeld einen Mann tätlich angegriffen und ausgeraubt.
Das Opfer wurde leicht verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am vergangenen Sonntag (27.07.2025) ist in Ramsen eine Katze durch eine unbekannte Person mit einer Druckluftwaffe beschossen worden.
Die Schaffhauser Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Heute Vormittag (29.07.2025) ist im Flugbetrieb der Bundeswehr ein EC-135 Hubschrauber bei Grimma, östlich von Leipzig, abgestürzt.
Zwei Besatzungsmitglieder wurden tot geborgen, ein weiteres Besatzungsmitglied wird aktuell noch vermisst.
Aus der katholischen Pfarrkirche in Wolhusen ist letzte Woche der Kirchenschatz entwendet worden.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen oder Hinweise zum Verbleib von Gegenständen wie Monstranz, Weihrauchfass oder Ostensorium.
In der Nacht auf Dienstag nahmen Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau zwei Tatverdächtige in Berlingen fest.
Sie führten Deliktsgut mit sich und wurden inhaftiert.
Am Dienstagmorgen wurde ein Auto im Walzmühlekanal aufgefunden, das zuvor in Frauenfeld durch eine unbekannte Täterschaft entwendet worden war.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) im zweiten Quartal am Flughafen Zürich über 750 Kilogramm Betäubungsmittel sichergestellt sowie mehrere Personen verhaftet.
Bei den Kontrollen von Reisenden wurden in 29 Fällen rund 3 Kilogramm Kokain, über 650 kg Marihuana, 6 kg Heroin und über 90 kg Khat sichergestellt.
Zu einem Selbstunfall kam es am 28.07.2025 kurz nach 22 Uhr auf der Autobahn A13.
Eine 39-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto von Sargans Richtung St. Margrethen und beabsichtigte, die Autobahn auf Höhe Sennwald zu verlassen.
Ebenfalls zu einem Selbstunfall kam es auf der Autobahn A1 kurz nach 19 Uhr auf Höhe Rheineck.
Eine 27-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto in Richtung St. Margrethen, als dieses auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern kam, auf den Pannenstreifen gelangte und dabei mehrfach gegen die Leitplanke prallte.
In Mühlrüti kam es am 28.07.2025 kurz vor 18 Uhr zu einem Selbstunfall eines Autos auf der Hulfteggstrasse.
Ein 31-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto von Mühlrüti in Richtung Wald.
Der Ibergereggpass verbindet auf 1‘406 Metern über Meer die Ortschaft Schwyz im Muotatal mit Oberiberg und Einsiedeln. Gelegen im Herzen der Zentralschweiz bildet der Pass eine bedeutende Verbindung zwischen den Tälern und Höhenlagen des Kantons Schwyz.
In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die Geschichte, die Freizeitmöglichkeiten und die Landschaft rund um den Ibergereggpass.
Am 28.07.2025 kollidierten nach 16:30 Uhr auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung St.Gallen ein Auto und ein Lieferwagen.
Ein 54-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf dem Überholstreifen.
In Benken kam am 28.07.2025 kurz nach 13:45 Uhr ein 23-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Benknerstrasse in Fahrtrichtung Kaltbrunn bei nasser Fahrbahn von der Strasse ab.
Dabei touchierte das Auto einen Leitpfosten und kam anschliessend im angrenzenden Wiesland zum Stillstand.
Vier Tage, 160 Kilometer, über 200 Marschierende – was nüchtern klingt, entfaltete in Nijmegen eine Kraft, die sich nicht in Zahlen messen lässt.
Wer dort mitging, nahm weit mehr mit nach Hause als Blasen und Erinnerungen.
Seit Samstag, 26. Juli 2025, war die Axenstrasse im Bereich Gumpisch aufgrund eines Blockschlags aus Sicherheitsgründen gesperrt.
Nach den starken Regenfällen der letzten Tage hat sich die Lage mittlerweile beruhigt. Da derzeit keine Hangbewegungen festgestellt werden, hat das Bundesamt für Strassen (ASTRA) entschieden, die Strasse heute Dienstag ab 13.00 Uhr wieder für den Verkehr freizugeben.
Zwischen Amsteg und der Rastplatz-Dosierstelle Göschenen staut sich der Verkehr.
Am Dienstagmittag, 29. Juli 2025, hat sich auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Gotthard zwischen Amsteg und der Dosierstelle bei Göschenen ein rund 4 Kilometer langer Stau gebildet.
Zwischen Quinto und Airolo kam es am Dienstagmittag auf der Autobahn A2 Richtung Gotthard zu einer massiven Überlastung.
Wie der Touring Club Schweiz (TCS) meldet, staut sich der Verkehr aktuell auf rund 4 Kilometern Länge. Autofahrende müssen mit einem Zeitverlust von bis zu 40 Minuten rechnen.
Am Montag (28.07.2025), in der Zeit zwischen 13:45 Uhr und 22 Uhr, ist es im Kanton St.Gallen infolge der starken Regenfälle zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen.
Die Autofahrerinnen und Autofahrer blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.