Auf der Kantonsstrasse zwischen Schärischachen und Trubschachen Dorf erfolgen vom 4. bis 29. August 2025 Belagsarbeiten.
Zudem wird die Strassenentwässerung erneuert. Während der Bauzeit wird der Verkehr einspurig geführt und von Hand geregelt.
Am Sonntagnachmittag ist es in Fuhren zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Der Alpenraum liegt aktuell im Bereich einer umfangreichen Tiefdruckzone, die sich vom Nordmeer über Mitteleuropa bis nach Südosteuropa erstreckt. Im Laufe des Sonntagabends und in der Nacht auf Montag erreicht uns mit Winddrehung auf Nordwest weiterhin feuchte, aber allmählich auch kühlere Luft.
Am Alpennordhang stellt sich dabei eine Nordstaulage mit ergiebigen Niederschlägen ein, die bis am Dienstagvormittag andauert. Die Alpensüdseite ist mit Nordwind wetterbegünstigt.
Die Bundespolizei in Stuttgart wurde am 27.07.2025 gegen 18:10 Uhr informiert, dass es zwischen Riedlingen und Munderkingen zu einer Zugentgleisung gekommen sei.
Betroffen sind zwei Waggons eines Regionalexpress auf dem Weg nach Ulm, in welchem sich zum Unfallzeitpunkt ca. 100 Reisende befunden haben sollen.
Infolge der Regenfälle wurde der Entlastungsstollen Thunersee geöffnet. Dadurch wird der Pegel der Aare ansteigen.
Die Feuerwehr von Schutz und Rettung Bern hat in der Stadt Bern vorsorglich Hochwasserschutzmassnahmen getroffen.
Ein Autofahrer entzog sich am Sonntagnachmittag in Amlikon-Bissegg einer Kontrolle und verursachte dabei einen Selbstunfall.
Er wurde schwer verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Im Pardorea-Tunnel auf der A2 Richtung Gotthard ist aktuell der rechte Fahrstreifen gesperrt.
Grund dafür ist ein Pannenfahrzeug auf der Strecke Chiasso → Gotthard.
In der Nacht auf Sonntag gelang der Air Zermatt eine herausfordernde Nachtrettung am Lagginhorn.
Vier Alpinisten waren blockiert – acht Retter kämpften sich bei Sturm, Schneefall und Dunkelheit zum Gipfel. Alle Beteiligten blieben unverletzt.
Bei einem Selbstunfall auf der Autobahn A1 bei Neuendorf durchbrach ein Automobilist am Samstagabend, 26. Juli 2025, den Wildschutzzaun.
Schliesslich kam das total beschädigte Fahrzeug im angrenzenden Wiesland zum Stillstand. Der Lenker blieb unverletzt.
Zwischen Wassen und Göschenen auf der A2 Richtung Gotthard staut sich der Verkehr derzeit auf rund 3 Kilometer.
Laut dem Verkehrsdienst TCS beträgt der aktuelle Zeitverlust bis zu 30 Minuten.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht auf Sonntag in Kreuzlingen zwei Fälleler festgenommen und inhaftiert.
Bei den Tatverdächtigen wurde Deliktsgut sichergestellt.
Weisst du, wie du dich richtig verhältst, wenn die Sturmwarnleuchte am Seeufer blinkt?
Die Kantonspolizei Schwyz erklärt die Unterschiede zwischen Starkwind- und Sturmwarnung und gibt wichtige Verhaltenstipps für Wassersportler.
Teamwork beim Einsatz in Sevelen: Die Alpine Air Ambulance wurde gemeinsam mit der Polizei und der Rettung St. Gallen aufgeboten.
Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte funktionierte reibungslos und unterstreicht die Bedeutung koordinierter Notfallarbeit in der Region.
Aufgrund eines starken Gewitters ist die Bözbergstrasse zwischen Effingen und Umiken derzeit gesperrt.
Feuerwehren sowie der Strassenunterhalt des Kantons Aargau sind im Einsatz. Eine Umleitung wurde eingerichtet.
Basel steht Kopf – heute ist Finaltag!
Der St. Jakob-Park wird zur Bühne für das grosse Duell: Spanien (Weltmeisterinnen) trifft auf England (Titelverteidigerinnen) im Finale der UEFA Women’s Euro 2025.
In der Nacht auf Sonntag verlor ein Junglenker die Kontrolle über seine Limousine und kollidierte mit einer Bushaltestelle.
Verletzt wurde niemand. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der Führerausweis auf Probe wurde dem Junglenker entzogen.
Am Samstag brannte in Safenwil ein Auto. Die Brandursache ist noch unklar.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Personen, die Angaben zum Vorfall machen können.
Am Samstagnachmittag ist es in Einigen zu einem Selbstunfall mit einem Velo gekommen.
Der Fahrer verstarb noch auf der Unfallstelle. Eine medizinische Ursache steht im Vordergrund. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Auf der Autostrasse N13 in Mesocco ist am Samstagnachmittag ein Wohnmobil mit einem leichten Motorfahrzeug kollidiert.
Drei Personen wurden dabei verletzt.
Am Samstagabend brach in einem Mehrfamilienhaus ein Brand aus.
Zwei Personen wurden durch den Rettungsdienst betreut. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Auf der Wangenstrasse in Deitingen kam es am Samstagabend, 26. Juli 2025, zu einem Selbstunfall mit einem Auto.
Die Fahrzeuglenkerin wurde dabei mittelschwer verletzt. Gemäss ersten Erkenntnissen dürften eine Ablenkung durch das Mobiltelefon und ihr fahrunfähiger Zustand unfallursächlich sein.
Am Samstagabend, 26. Juli 2025, kam es kurz nach 20.45 Uhr, an der Verzweigung Witterswilerstrasse / Hauptstrasse in Ettingen BL zu einem schweren Verkehrsunfall.
Dabei verstarb eine Person noch am Unfallort. Die Polizei sucht Zeugen.
Dank einer Meldung aus der Bevölkerung über ein verdächtiges Verhalten ist es der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Sonntag gelungen, eine tatverdächtige Person nach einem Diebstahl aus einem Fahrzeug anzuhalten.
Ein 46-jähriger Algerier wurde festgenommen.
Am Samstag, 26. Juli 2025, fanden im Glarnerland starke Regenfälle statt.
Bereits am Morgen des Samstags gingen bei der Kantonspolizei aus dem Unterland Meldungen von überschwemmten Tiefgaragen oder Wassereinbrüchen in Keller ein.
Zwischen Pardorea‑Tunnel und Piottino‑Tunnel auf der A2 in Richtung Gotthard ist der rechte Fahrstreifen wegen eines Pannenfahrzeugs gesperrt.
Es kommt zu Verkehrsbehinderungen.
Oblt Anton Landolt, Chef Spezialdienste der Kantonspolizei Glarus, geht Ende Juli 2025 nach 34 Jahren im Dienste der Sicherheit in den wohlverdienten Ruhestand.
Seinen Dienst trat Anton Landolt am 01. August 1991 als Chef der Verkehrspolizei an.
Am Samstagabend zog ein heftiges Gewitter über den Kanton Aargau.
Die Kantonale Notrufzentrale verzeichnete über 160 Meldungen. Verletzt wurde niemand.
Auf der Frybachstrasse in Schönenwerd hat sich am Samstagnachmittag, 26. Juli 2025, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der Lenker zog sich dabei schwere Verletzungen zu, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten. Gemäss ersten Erkenntnissen steht ein medizinisches Problem im Vordergrund.
Am Samstag (26.07.2025), kurz nach 18:15 Uhr, ist ein 33-jähriger Mann auf der Flawilerstrasse mit seinem Motorrad verunfallt.
Er wurde durch den Unfall unbestimmt verletzt. Der Mann war zum Unfallzeitpunkt nicht im Besitz des erforderlichen Führerausweises.
Am Sonntagmorgen (27.07.2025) hat ein 49-jähriger Mann fahrunfähig mit seinem Fahrrad einen Selbstunfall verursacht.
Er wurde dabei mittelschwer verletzt.
Ab Januar 2026 bis Sommer 2027 finden Arbeiten zur Sanierung der Siedlungsentwässerung im Bereich des Guisanplatzes in Bern statt.
Die Verlegung der Tramhaltestelle Guisanplatz Expo in die Papiermühlestrasse erfolgt direkt im Anschluss im Sommer 2027.
Im Glarnerland sorgt anhaltender Starkregen für Überschwemmungen. Besonders betroffen: Netstal.
Ein aktuelles Video zeigt, wie Wassermassen sich ihren Weg bahnen und Strassen zu überfluten drohen.
Gute Nachrichten für die Ohren der Bevölkerung rund um Emmen: Der Militärflugplatz bleibt vom 23. Juli bis 17. August 2025 für den Flugbetrieb geschlossen.
Grund für die knapp einmonatige Sperrung sind die jährlichen Projekt- und Unterhaltsarbeiten auf dem Flugfeld. Ausgenommen von der Sperrung sind vereinzelte Starts und Landungen von Helikoptern sowie Leichtflugzeugen.
Ein Höhentief verlagert sich von Norditalien zur Adria und sorgt für eine schwache nordöstliche Höhenströmung über der Schweiz. Der Alpenraum bleibt nach wie vor im Einfluss feuchtlabil geschichteter Luft.
Am Sonntagabend erreicht von Nordwesten her weiterhin feuchte aber kühlere Luft die Schweiz. Am Alpennordhang stellt sich dabei eine Nordstaulage mit ergiebigen Niederschlägen ein.
Es ist Ferienzeit!
Egal, ob ihr die Tage am Meer, in den Bergen oder einfach zu Hause geniesst, wir wünschen euch entspannte Ferientage und einen tollen Start ins Wochenende.
Unsere Mitarbeitenden vom Kontrollposten Basel/St. Louis-Autobahn führten eine besondere Kontrolle durch:
Ein Kunstwerk, das für die renommierte Kunstmesse Art Basel bestimmt war, wurde auf Ladungssicherung und Gewichtsverteilung überprüft.
In einem Firmengebäude in Breitenbach kam es am Samstagmorgen, 26. Juli 2025, aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand mit Explosionsfolge.
Dabei wurde niemand verletzt. Ermittlungen zur Brand- bzw. Explosionsursache sind im Gang.
In der Nacht auf Samstag, 26. Juli 2025, kam es im Kreis 4 zu zwei Polizeieinsätzen im Zusammenhang mit der Fussballfanszene.
Bei einer Verkehrskontrolle an der Baslerstrasse musste Gummischrot eingesetzt werden. Bei einem Brand am Albisriederplatz entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Samstagmorgen (26.07.2025) ist in Horgen ein Personenwagen nach dem Auffahren auf eine Fähre zu weit gefahren und in den Zürichsee gestürzt.
Der Lenker wurde dabei leicht verletzt.
Heute Samstag, 26. Juli 2025, gegen 12.30 Uhr, ereignete sich im Gebiet "Gumpisch" ein Murgang.
Teile des Murgangs beschädigten Einrichtungen an der Axenstrasse.
Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Samstagmorgen (26.07.2025) in Pfungen zwei Einbrecher auf frischer Tat ertappt und verhaftet.
Die Aussage eines der Täter, sie hätten einen gefährlichen Gegenstand am Tatort deponiert, führte zu einem Grossaufgebot von Rettungskräften.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.