Ein Brand in einem Gewerbebetrieb in Adliswil verursachte am Sonntagvormittag (20.7.2025) einen beträchtlichen Sachschaden.
Die Feuerwehr löscht mehrere Fahrzeuge zwischen zwei Hallenwänden.
Am Samstagmorgen ist ein Motorrad in Rüti bei Riggisberg mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden.
Der Lenker konnte angehalten werden und muss sich vor der Justiz verantworten.
Bei einem Brand in Steinebrunn wurde am Samstag ein Holzunterstand zerstört. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 17 Uhr meldete ein Anwohner der Kantonalen Notrufzentrale, dass im Unterdorf ein Holzunterstand brenne.
Am Samstagabend (19.07.2025), kurz vor 21:10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Buhofstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft gelangte durch eine unverschlossene Eingangstüre ins Treppenhaus und öffnete dort gewaltsam die Wohnung.
In der Sonntagnacht (20.07.2025), kurz vor 0:10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Schiessanlage an der Industriestrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich durch eine Türe gewaltsam Zutritt ins Gebäude und durchsuchte dieses.
Am Samstag (19.07.2025), kurz vor 11:35 Uhr, hat sich auf der Uznacherstrasse ein Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet.
Der 37-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Nacht auf Sonntag wurde in Frauenfeld eine Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen, die fahrunfähig unterwegs war.
Die Frau musste ihren Führerausweis abgeben.
Am Sonntagmorgen, 20. Juli 2025, kam es im Zürcher Seebecken zu einem Unfall.
Ein Mann fiel aus unbekannten Gründen aus einem vor Anker liegenden Boot und verstarb trotz Reanimationsversuchen noch vor Ort.
Am Samstagnachmittag, 19. Juli 2025, kurz vor 15.00 Uhr, ereignete sich auf dem Grüssenweg in Pratteln BL ein Selbstunfall mit einem Elektro-Trottinett, wobei sich der Lenker schwer verletzte.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 60-Jährige mit seinem Elektro-Trottinett auf dem Grüssenweg.
Auf der A2 zwischen Erstfeld und Göschenen staut sich der Verkehr in Richtung Süden auf rund 7 Kilometern.
Grund ist eine massive Überlastung auf der Gotthard-Route – mit bis zu 1 Stunde und 10 Minuten Zeitverlust ist zu rechnen.
Baar: Zwei Personen bei Selbstunfall erheblich verletzt.
Ein Autolenker hat die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist frontal gegen eine Mauer geprallt. Er und sein Beifahrer wurden dabei erheblich verletzt und mussten ins Spital eingeliefert werden. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Auf der A2 zwischen Quinto und Airolo staut sich der Verkehr in Fahrtrichtung Norden auf rund 4 Kilometern.
Grund ist eine Überlastung des Gotthard-Strassentunnels – es ist mit einem Zeitverlust von bis zu 40 Minuten zu rechnen.
Am Samstag, 19. Juli 2025, 21:30 Uhr, fuhr eine 59-jährige Fahrzeuglenkerin auf der Weissenbergstrasse in Matt bergwärts und geriet im Bereich Mülimaad mit ihrem Fahrzeug über den Strassenrand hinaus.
In der Folge rutschte der Personenwagen seitlich die Böschung hinunter, überschlug sich mehrmals und kam im Bachbett zum Stillstand.
Zwei Männer erlitten am Samstag bei einem Arbeitsunfall in Bischofszell mittelschwere bis schwere Verletzungen.
Sie wurden mit der Rega und dem Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Muttenz BL. Am Samstagmittag, 19. Juli 2025, kurz vor 13.00 Uhr, kam es am Klosterweg in Muttenz BL zu einem Brand einer Ballenpresse.
Personen wurden nicht verletzt.
In der Nacht von Samstag, 19., auf Sonntag, 20. Juli 2025, kurz nach 01.15 Uhr, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Aesch BL einen mutmasslichen Dieb anhalten und festnehmen.
Er wird verdächtigt, mindestens einen Personenwagen aufgebrochen und daraus Deliktsgut gestohlen zu haben.
In Churwalden ist am Samstagmittag ein Auto mit einem Motorrad kollidiert.
Der Motorradfahrer wurde dabei verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werden.
Unsere Crews fliegen über 400 Flugplätze an: Jetpilotin Daniela Bergamin ist bereit für jede Mission – ihr Koffer steht immer gepackt.
Für sie ist klar: "Es gibt wohl keinen abwechslungsreicheren Job in der Fliegerei."
Eine E-Bike-Fahrerin ist am Samstagmorgen (19.07.2025) auf dem Trottoir der Geissbergstrasse unterwegs gewesen.
Dabei übersah sie ein Verkehrsschild und kollidierte mit diesem. Sie stürzte und wurde dadurch verletzt.
Am Samstagnachmittag (19.07.2025) hat eine Autofahrerin bei der Verzweigung Buchentalstrasse/Lindenstrasse einen E-Bike-Fahrer übersehen.
Durch die Kollision stürzte der Zweiradfahrer und wurde mittelschwer verletzt.
Am Mittwoch, 16. Juli 2025, fuhr ein Lastwagenfahrer mit seinem Sattelschlepper auf die Hochbergerstrasse.
Beim Einbiegen rutschte der Auflieger vom Lastwagen und blieb auf der Strasse liegen. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Für die Bergung musste der Busverkehr der Linien 36, 46 und 55 kurzfristig umgeleitet werden.
Bisher war es wetterbedingt nicht möglich, den Einbau des Deckbelags auf der Buchser-, Suhrer- und Tramstrasse wie geplant abzuschliessen.
Noch ausstehend ist der Belag im Kreisel Bavaria.
Der Alpenraum liegt auf der Vorderseite einer Tiefdruckzone bei den Britischen Inseln in einer südwestlichen Höhenströmung. Hinter einer Kaltfront, welche uns heute Samstag überquert hat, findet am Abend eine vorübergehende Wetterberuhigung statt.
Am Sonntagabend erfasst eine markante Kaltfront zunächst die Alpennordseite und die Alpen, am Montag dann auch die Alpensüdseite. Am Montag zieht die Störung langsam ostwärts in Richtung Tschechien, wodurch die Feuchtezufuhr aus Westen in der zweiten Tageshälfte allmählich nachlässt.
Am Samstagnachmittag, 19. Juli 2025, kam es in Rothenthurm auf der Hauptstrasse H8 zu einer Frontalkollision zwischen zwei Motorrädern.
Dabei wurden beide Motorradfahrer erheblich verletzt und in Spitalpflege gebracht.
Am Samstag (19.07.2025), kurz vor 15:45 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Unfall zwischen einem E-Bike und einem Lastwagen auf der Balgacherstrasse, Höhe Einmündung Binnenkanalstrasse, erhalten.
Ein 82-jähriger E-Bike-Fahrer kam beim Unfall ums Leben.
Was sind Polizei News?
Polizei News sind aktuelle Nachrichten, Berichte und Meldungen rund um das Geschehen im Bereich der Polizei. Sie informieren die Öffentlichkeit über Unfälle, Verbrechen, Fahndungen, Präventionskampagnen und vieles mehr.
In einer Zeit, in der Sicherheit und Transparenz immer wichtiger werden, sind verlässliche Polizei News für viele Menschen unverzichtbar.
Ein mutmasslicher Blitzschlag löste einen Vollbrand aus. Personen und Tiere blieben unverletzt.
Am Samstagnachmittag, 19. Juli 2025, kurz vor 15.30 Uhr, wurde der Einsatzzentrale ein Brand eines Stallgebäudes in Gonten gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das landwirtschaftlich genutzte Gebäude bereits in Vollbrand.
Am Samstag, 19. Juli, um 10:55 Uhr fuhr eine 81-jährige Bewohnerin des Neuenburger Seelands mit einem Auto auf der Rue Guillaume-Ritter in nördlicher Richtung.
Kurz nach der Kreuzung mit der Avenue des Alpes kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einer 49-jährigen Frau aus dem Wallis gelenkt wurde und in östlicher Richtung unterwegs war.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass am 17.07.2025 kurz nach 5 Uhr im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle ein schwerer Verstoss gegen die Strassenverkehrsvorschriften festgestellt wurde.
In Bedretto fuhr ein Auto auf der Kantonsstrasse mit 110 km/h, obwohl dort eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gilt.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien teilen mit, dass in der Woche 30 vom 21.07.2025 bis 27.07.2025 mobile und semi-stationäre Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.
Ziel der Massnahme ist die Prävention im Strassenverkehr. Die Kontrollen finden in zahlreichen Ortschaften statt.
Die Kantonspolizei Waadt warnt vor einer Serie von Diebstählen von Luxusfahrzeugen, die in der Schweiz gestohlen und über den Kanton Waadt nach Frankreich gebracht werden sollen.
Seit mehreren Wochen registriert die Polizei vermehrt Diebstähle von Luxusfahrzeugen bei Händlern in der ganzen Schweiz – mehrheitlich in der Deutschschweiz, aber auch in der Romandie und im Kanton Waadt. Mehrere Festnahmen wurden in den letzten Tagen verzeichnet. Am Dienstag, 15. Juli 2025, gegen 2 Uhr morgens, wurden die Täter eines Autodiebstahls in Romanel-sur-Morges nach einer schnellen Fahndungsaktion festgenommen.
Heute Morgen ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Villars-sous-Mont ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen.
Eine Fahrerin wurde schwer verletzt und von der Rega ins Spital geflogen. Der Strassen- und Bahnverkehr wurde für die Rettungsarbeiten gesperrt.
Am Samstagmittag, 19. Juli 2025, ist es in Teufen zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein Velofahrer verletzte sich dabei mittelschwer. Es entstand geringer Sachschaden.
Am Freitagabend (18.7.2025) stürzte in Ebmatingen (Gemeindegebiet Maur) ein Beifahrer beim Einbiegen auf einen Parkplatz aus dem Fahrzeug und verletzte sich schwer.
Etwa um 18.15 fuhren ein 45-jähriger Mann mit dem Auto auf der Lohwisstrasse bergwärts und bog links auf einen Parkplatz ab.
Am Samstag, 19. Juli 2025, führte die Kantonspolizei Glarus auf der Klausenpassstrasse eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Dabei wurde ein Personenwagen mit britischen Kontrollschildern mit einer Nettogeschwindigkeit von 146 km/h gemessen.
Am Freitag, 18. Juli 2025, wurde in Matt GL ein Mann als vermisst gemeldet.
Im Rahmen einer gross angelegten Suchaktion konnte die vermisste Person am Samstag, 19. Juli 2025, im Gebiet Geisstal nur noch tot aufgefunden werden.
Am Samstagmittag ist es in Gadmen zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Velo gekommen.
Beide Personen wurden dabei schwer verletzt und mit je einem Helikopter ins Spital geflogen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Gang.
Am Donnerstagabend hat die Kantonspolizei Graubünden in Roveredo eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Dabei wurde ein Raser vom Messgerät erfasst.
Als der Auslandschweizer Walter Salchli zum ersten Mal in die Kaserne in Thun einrückte, war der Kontrast gewaltig. "Ich kam mit langen Haaren, Sonnenbrille, braun von der Sonne – und dann sehe ich die Truppe: frisch geschoren, ordentlich, bereit."
Was ihn da erwartete, war nicht einfach nur ein Tapetenwechsel – es war ein Kulturschock. "Nicht negativ", sagt er. "Eher ein positiver Schock."
Am Freitagnachmittag, 18. Juli 2025, ist eine Frau im Bereich des Bahnhofs Oensingen durch einen unbekannten Mann bestohlen und tätlich angegangen worden. Die Polizei hat umgehend Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
In der Nacht auf Samstag wurde eine Personengruppe in Frauenfeld von einem Mann mit einem Messer bedroht.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau nahmen einen Tatverdächtigen fest.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.