Auf der Gempenstrasse in Dornach kam es am Montagmorgen zu einem Selbstunfall.
Ein Auto kam in der Waldböschung auf dem Dach zum Stillstand. Dabei wurde die Fahrerin leicht bis mittelschwer verletzt.
Am Montagmorgen, 21. Juli 2025, kurz nach 05.30 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf Eitalstrasse in Kilchberg BL einen Selbstunfall.
Der Lenker wurde verletzt.
Am Montag, 21. Juli 2025, ist es in Teufen zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Beide Autolenker wurden schwer verletzt. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Am Montag, 21. Juli 2025, ca. 08.30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3, Mühlehorn, ein Selbstunfall eines Lieferwagens.
Der Lenker verlor aus unbekannten Gründen die Kontrolle über das Fahrzeug.
Ebenfalls am Sonntagabend (20. Juli 2025, nach 21:30 Uhr) kam es auf der Autobahn A2 bei Rothenburg in Fahrtrichtung Norden zu einem Selbstunfall.
Ein 47-jähriger Fahrzeuglenker verlor die Kontrolle über sein Auto und prallte damit gegen die Mittelleitplanke.
Am Sonntagabend (20. Juli 2025, ca. 21:50 Uhr) verursachte ein 20-jähriger Mann auf der Autobahn A2 (in Fahrtrichtung Süden) einen Selbstunfall.
Bei starkem Regen verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte mehrfach gegen die Betonelemente der Mittelleitplanke.
Bei der Autobahnausfahrt Buchrain kam es am Sonntagabend (20. Juli 2025, kurz nach 20:30 Uhr) zu einem Verkehrsunfall.
Ein 18-jähriger Autofahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und verursachte einen Selbstunfall.
Am Sonntagmorgen, 20. Juli 2025, ca. 00:45 Uhr, wurde auf der Lendiswilerstrasse in Meierskappel ein Fussgänger von einem Motorfahrrad angefahren.
Der Mann erlitt erhebliche Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital eingeliefert.
Am frühen Sonntagmorgen (20. Juli 2025, kurz vor 04:00 Uhr) kam es auf der Kantonsstrasse in Nottwil zu einem Selbstunfall.
Ein 33-jähriger Autofahrer, der unter Alkoholeinfluss stand (0,43 mg/l), verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Strasse ab. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntagabend (20. Juli 2025, ca. 20:00 Uhr) verlor ein 67-jähriger Lenker auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden aufgrund starken Regens die Kontrolle über seinen VW-Bus.
Das Fahrzeug prallte gegen die Mittelleitplanke.
Am Sonntagmittag stürzte ein Wanderer auf dem Pilatus ab und verletzte sich lebensbedrohlich.
Am Sonntagmittag, 20.07.2025, war ein Wanderer auf dem Pilatus, im Bereich Tomlishorn mit drei Begleitpersonen auf einer Wanderung.
Am Sonntagabend brach aufgrund eines Blitzeinschlags ein Brand in einem Zweifamilienhaus im Melchtal OW aus. Die Hausbewohner konnten die Einsatzkräfte alarmieren und sich selbst in Sicherheit bringen.
Die Feuerwehren konnten den Brand rasch löschen.
Am Sonntagabend (20. Juli 2025), um 21:30 Uhr, verlor ein 27-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A14 in der Blegikurve in Cham die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit geriet das Auto ins Schleudern, prallte zuerst gegen die linke, dann gegen die rechte Leiteinrichtung.
Am Samstagabend, um 20:00 Uhr, stürzte ein 46-jähriger Velofahrer auf der Baarerstrasse in Neuheim und zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu.
Er wurde durch den Rettungsdienst Zug in ein ausserkantonales Spital überführt.
Am Nachmittag, kurz vor 16:00 Uhr, kam es bei der Kreuzung Rigistrasse/Leihgasse in Baar zu einem Verkehrsunfall.
Ein 26-jähriger Autolenker übersah beim Abbiegen einen 57-jährigen Mofafahrer und kollidierte seitlich mit ihm.
Kurz vor 13:45 Uhr kam es auf der Ratenstrasse in Alosen (Gemeinde Oberägeri) zu einem weiteren Unfall.
Eine 52-jährige Autofahrerin wollte bei der Verzweigung Schwandstrasse links abbiegen und bremste dazu ab.
Am Samstagmittag (19. Juli 2025), kurz vor 12:00 Uhr, kam es auf der Südstrasse in Baar, bei der Einmündung der Baarerstrasse, zu einem Verkehrsunfall.
Ein 58 -jähriger Rollerfahrer verlor die Kontrolle über sein Zweirad, überquerte eine Sperrfläche und kollidierte seitlich mit dem Auto eines 85-jährigen Lenkers.
Am Sonntagabend, 20. Juli 2025, nahm die Stadtpolizei Zürich in Zürich-Wipkingen einen mutmasslichen Einbrecher fest.
Kurz nach 20.30 Uhr ging bei der Stadtpolizei Zürich die Meldung über einen möglichen Einbruch in ein Einfamilienhaus ein.
In der Nacht auf Montag, 21. Juli 2025, gegen 3 Uhr morgens, wurde der Bancomat der Post in Couvet an der Grand-Rue Ziel eines Sprengstoffanschlags durch eine Gruppe von mindestens fünf Personen.
Die Explosion verursachte keine Verletzten, richtete jedoch erheblichen Sachschaden an.
Verkehrsinfo Gotthard – Stau auf der A2 zwischen Erstfeld und Wassen nach vorausgegangenem Unfall.
Laut TCS Gotthard staut sich der Verkehr auf der A2 Richtung Gotthard zwischen Erstfeld und Wassen. Ein vorausgegangener Unfall ist die Ursache für die aktuelle Überlastung.
Aktuelle Verkehrsinfo Gotthard – Stau auf A2 Richtung Gotthard zwischen Quinto und Rastplatz Dosierstelle Airolo.
Derzeit kommt es auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Gotthard zwischen Quinto und dem Rastplatz Dosierstelle Airolo zu einer Überlastung. Der Stau erstreckt sich über rund 3 Kilometer, mit einem Zeitverlust von bis zu 30 Minuten.
Stau auf der A2 Richtung Gotthard: Zwischen Erstfeld und Göschenen besteht eine zehn Kilometer lange Überlastung.
Verkehrsinfos des TCS Gotthard zeigen eine Stauentwicklung auf rund 9 km mit einem möglichen Zeitverlust von bis zu 1 Stunde und 30 Minuten.
Am Freitag, 25. Juli 2025 nimmt das Tiefbauamt die neue Punt Val Tersnaus offiziell in Betrieb.
Die Brücke verbessert die Linienführung der Valserstrasse zwischen Uors und Sontga Catrina und verbindet moderne Ingenieurbaukunst mit Rücksicht auf die Landschaft.
Am Sonntagnachmittag ereignete sich in Rosenlaui ein Selbstunfall einer E-Bikefahrerin.
Die Lenkerin des E-Bikes verletzte sich dabei schwer und befindet sich in kritischem Zustand. Der Unfall wird untersucht.
In der Nacht von Sonntag, auf Montag, 20. / 21. Juli 2025, kurz nach 01.15 Uhr, wurde in ein Wohnhaus im Birsmatthof in Therwil BL eingebrochen.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge einen mutmasslichen Einbrecher festnehmen.
Am Sonntagabend, 20. Juli 2025, kam es um 21:20 Uhr auf der Schwyzerstrasse in Steinen zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Dabei erlitt der 30-jährige Lenker, welcher in Richtung Seewen unterwegs war, erhebliche Verletzungen.
Am Montag (21.07.2025), kurz nach 01:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Waffengeschäft an der Bischofszellerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Türe gewaltsam Zutritt zum Verkaufsbereich.
Am Montag (21.07.2025), kurz nach Mitternacht, ist es an der Linsebühlstrasse zu einem Brand in einem Gastrobetrieb gekommen.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Personen wurden keine verletzt.
A2 Erhaltungsmassnahmen Osttangente: Nachtsperrungen Tunnel Schwarzwald und Bauphasenumstellung
Ab dem 27. Juli werden sechs Wochen lang diverse Arbeiten ausgeführt, die Sperrungen zwischen der Verzweigung Wiese und Basel Breite erfordern. Aufgrund der Verkehrssicherheit wird in der Nacht bei geringerem Verkehrsaufkommen gearbeitet.
Auf der Julierstrasse in Silvaplana hat die Kantonspolizei Graubünden am Sonntag eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Unter anderem wurde dabei ein Personenwagen vom Messgerät erfasst, der 66 km/h zu schnell fuhr.
Am frühen Montagmorgen wurde in einem Waffengeschäft im Unterwallis ein Einbruchdiebstahl verübt.
Die Täterschaft floh mit dem Deliktsgut vom Tatort. Umgehend wurde in der Region ein umfangreiches Fahndungsdispositiv eingerichtet.
Zwischen Donnerstag, den 17. Juli und Samstag, den 19. Juli 2025, ereigneten sich in Buochs und Ennetbürgen drei Einbruchdiebstähle zum Nachteil von zwei Restaurationsbetrieben und einer Firma die Dienstleistungen anbietet.
Entwendet wurden dabei, neben mehreren tausend Schweizer Franken, unter anderem Getränke und Zigaretten.
Am Samstag, 26. Juli 2025 findet die Sportveranstaltung X-Trails
Davos statt. In der Landschaft Davos, in den Seitentälern Dischma und Sertig, sowie in Klosters/Monbiel sind Verkehrseinschränkungen notwendig.
Mitten im Geschehen – für eure Sicherheit!
An grösseren Veranstaltungen ist die Kantonspolizei Schwyz oft vor Ort und sorgt für Sicherheit und Ordnung. So auch an der Brunner Chilbi, welche dieses Wochenende stattgefunden hat.
Sonntag, 20. Juli 2025, gegen 08.00 Uhr, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten Personenwagen auf der Route de Châtel-St-Denis, auf Höhe der VMCV-Bushaltestelle Châtillon, in der Gemeinde Corsier-sur-Vevey.
Der Zentrale Polizeidienst Waadt (CVP) wurde über den Unfall informiert.
Der Alpenraum liegt auf der Vorderseite einer Tiefdruckzone bei den Britischen Inseln in einer südwestlichen Höhenströmung. Heute Abend erfasst eine markante Kaltfront zunächst die Alpennordseite und die Alpen, am Montag dann auch die Alpensüdseite.
Am Montag zieht die Störung langsam ostwärts in Richtung Tschechien, allerdings ist die Luftschichtung über der Schweiz auf Grund von Höhenkaltluft weiterhin instabil. Im Verlauf des Dienstags baut sich über dem Alpenraum ein Zwischenhoch auf.
Ein schwerer Verkehrsunfall am Samstagabend (19.07.2025) in Bohmte hat einen Großeinsatz zahlreicher Rettungskräfte ausgelöst.
Ein Auto schleuderte über mehrere Grundstücke und stürzte in das Dach eines Schuppens.
Wer sich für das Wetter in der Schweiz interessiert, ist in der Facebook-Gruppe „Das Wetter in der Schweiz“ genau richtig.
Mit aktuell über 48.000 Mitgliedern (Stand: Juni 2024) ist sie die grösste und aktivste Wetter-Community der Schweiz auf Facebook.
Wie schwer ist eigentlich die komplette Ausrüstung unserer Polizistinnen und Polizisten der Regionalpolizei?
Diese Frage hören wir oft – wir haben nachgewogen: 22,4 Kilogramm.
Nach dem Industrie-Gasofen von letzter Woche hat am19.07.2025 ein Gasgrill unkontrolliert gebrannt.
Die Bewohner konnten das Feuer mit einem Feuerlöscher ersticken und danach die Gasflasche schliessen.
Update zu dieser Vermisstmeldung (30.10.2025)
Der seit dem 20. Juli 2025 vermisste Mann ist am 29. Oktober 2025 tot aufgefunden worden. Es bestehen keine Anhaltspunkte für eine Dritteinwirkung. Nähere Angaben werden aus Gründen der Pietät sowie aus Rücksicht auf die Angehörigen nicht gemacht.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Rennvelofahrer ist am Sonntagnachmittag (20.7.2025) in Illnau (Gemeindegebiet Illnau-Effretikon) der Zweiradfahrer schwer verletzt worden.
Ein Rettungshelikopter transportierte ihn in ein Spital.
Die Kantonspolizei Zürich und die kommunalen Polizeikorps im Kanton Zürich setzten am Wochenende den Schwerpunkt ihrer Kontrolltätigkeit auf die Fahrfähigkeit von Verkehrsteilnehmenden.
Diverse Autofahrerinnen und Autofahrer mussten aus dem Verkehr gezogen werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.