Am Samstag (12.07.2025), kurz vor 14 Uhr, ist es auf der Zürcherstrasse im Bereich des Kreisels zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 30-jährige Motorradfahrer wurde dabei verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Samstag (12.07.2025), kurz nach 12:30 Uhr, ist in Walenstadt eine 34-jährige Gleitschirmpilotin bei einem Sicherheitstraining beim Landeanflug gestürzt und verletzt worden.
Durch die Wucht des Aufpralls verletzte sich die 34-Jährige unbestimmt.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht auf Sonntag in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Kurz nach 2 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Regionalpolizei an der Murgstrasse einen Autofahrer, der zuvor durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen war.
Am Samstag (12.07.2025) hat ein 20-jähriger Autofahrer auf der Rosenbergstrasse einen Selbstunfall verursacht.
Grund dafür war ein Sekundenschlaf. Der Lenker blieb unverletzt, es entstand mittlerer Sachschaden.
Bei einem Brand im Flugplatz Speck ist am frühen Sonntagmorgen (13.07.2025) Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzte Personen gab es keine. Der Flugbetrieb am Flugplatz Speck ist vorläufig eingestellt und der Flugplatz geschlossen.
Am Samstag, 12.07.2025, kam es in Lithal innerhalb kürzerster Zeit, ca. 17.45 Uhr und ca. 17.47 Uhr, zu zwei Verkehrsunfällen.
Der erste Unfall ereignete sich auf der Hauptstrasse, Höhe Säätliboden.
In der Nacht auf den Sonntag ist im Kreis 11 in Zürich ein Geschäftslokal in Flammen geraten.
Die Feuerwehr konnte den Brand nach aufwändigen Löscharbeiten erfolgreich bekämpfen. Die Sanität musste eine Person mit leichten Verletzungen hospitalisieren.
Am Freitag, 11. Juli 2025, gegen 20:35 Uhr kam es in der Nähe des Altersheims Tertianum La Jardinerie in Delémont zu einer Messerattacke.
Der Vorfall ereignete sich zwischen vier Personen. Eine der beteiligten Personen wurde an den Beinen verletzt.
In der Nacht auf Samstag, 12. Juli 2025, hat die Kantonspolizei Wallis in Martinach zwei Männer festgenommen.
Sie hatten kurz zuvor einen Einbruchdiebstahl in einem öffentlichen Gebäude in der Region begangen.
Der morgige Tag startet gebietsweise noch freundlich, doch im Verlauf gewinnt die Unruhe am Himmel die Oberhand. Besonders in den Alpenregionen und später auch im Flachland muss mit teils kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden.
Für alle, die draussen im Einsatz sind – ob im Training, auf Anfahrt oder bei einem Einsatz – gilt: Wetter beobachten, Blitzgefahr beachten und flexibel bleiben. Die Temperaturen steigen auf sommerliche 27 bis 28 Grad, doch mit den Gewittern drohen starke Böen und lokal grössere Regenmengen.
Ein Fahndungsaufruf ist ein zentrales Instrument der Strafverfolgungsbehörden, um bei der Suche nach Personen oder Gegenständen die Unterstützung der Öffentlichkeit oder anderer Behörden zu gewinnen.
Im Folgenden erfährst du, was ein Fahndungsaufruf genau ist, wie er abläuft und welche rechtlichen Rahmenbedingungen dabei zu beachten sind.
Ein Zeugenaufruf ist ein öffentliches Ersuchen von Polizei oder anderen Ermittlungsbehörden an die Bevölkerung, Hinweise zu einem bestimmten Vorfall oder einer Straftat zu geben. Zeugenaufrufe sind ein wichtiges Instrument der Strafverfolgung und dienen dazu, Informationen zu sammeln, die zur Aufklärung von Verbrechen, Unfällen oder vermissten Personen beitragen können.
In diesem Artikel erfahren Sie, was ein Zeugenaufruf ist, wie er abläuft und was Sie als Zeuge beachten sollten.
Nach einem Selbstunfall auf der Autobahn ist ein Auto auf dem Dach liegend zum Stillstand gekommen.
Zwei Personen mussten aus dem Fahrzeug geborgen und mit erheblichen Verletzungen ins Spital eingeliefert werden. Der Autobahnabschnitt zwischen Küssnacht und Rotkreuz musste gesperrt werden.
Ein Unfall ereignete sich am Samstag, 12. Juli 2025, um 9:50 Uhr bei Côte Rosière, im Bereich Les Rafours.
Beteiligt waren ein schwarzes Fahrzeug der Marke Seat und ein Velofahrer, die beide in Richtung Travers unterwegs waren.
Am Samstagmittag ist es in Signau zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein Motorradlenker verletzte sich dabei schwer. Er musste mit einem Helikopter der Rega in ein Spital geflogen werden.
Am Samstagmorgen sind auf der Hauptstrasse in Trimmis ein Motorrad und ein Personenwagen miteinander kollidiert.
Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt.
Eine Velofahrerin wurde am Samstagmorgen in Sirnach bei einem Zusammenstoss mit einem Auto mittelschwer verletzt.
Sie wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Gestern Freitag, 11. Juli 2025, kurz nach 13.30 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Selbstunfall auf der Furkastrasse informiert.
Ein 56-jähriger Motorradfahrer mit Solothurner Kontrollschild war vom Furkapass in Richtung Realp unterwegs, als er im Bereich "Unter Boden" in einer engen Linkskurve aus bislang ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Motorrad verlor.
Oberägeri: Gleitschirmpilot verharrt stundenlang in Baumkrone
Ein Gleitschirmpilot ist im Gebiet Ramenegg abgestürzt und in rund 25 Metern Höhe in den Bäumen hängen geblieben. Nach mehreren Stunden konnte er unverletzt aus seiner misslichen Lage befreit werden.
Am Freitag, 11. Juli 2025, beobachtete eine Mitarbeiterin des Coop in Göschenen zwei Männer, die mehrere Flaschen Champagner im Wert von mehreren hundert Franken entwendeten.
Anschliessend flüchteten sie mit einem weissen Fahrzeug mit italienischen Kontrollschildern in Richtung Göscheneralp.
Am Freitagabend ist auf der Hauptstrasse in La Punt Chamues-ch eine Autolenkerin mit einer Hausmauer kollidiert.
Der Führerausweis der Frau wurde ihr auf der Stelle abgenommen.
So viel Tempo bringt Ärger, nicht Applaus
Am Donnerstagabend (10. Juli 2025), kurz vor 19:15 Uhr, hat eine semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage der Zuger Polizei auf der Chamerstrasse in Zug ein Auto registriert, das mit einer Netto-Geschwindigkeit von 105 km/h unterwegs war – erlaubt ist auf diesem Streckenabschnitt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.
Am Samstagnachmittag kam es auf der Bahnhofstrasse in Aarau zu einem schweren Verkehrsunfall.
Eine Fussgängerin wurde von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt. Die Kantonspolizei Aargau bittet um Zeugenhinweise.
Die Autobahn A1 ist die längste und wichtigste Autobahn der Schweiz. Sie verbindet die beiden grössten Städte des Landes, Genf im Westen und St. Margrethen im Osten, und durchquert dabei zahlreiche bedeutende Regionen und Städte wie Lausanne, Bern, Zürich und Winterthur.
Mit einer Gesamtlänge von rund 410 Kilometern bildet die A1 das Rückgrat des Schweizer Autobahnnetzes und ist eine zentrale Verkehrsachse für Personen- und Gütertransporte.
Am Freitagabend (11.07.2025) kam es in der Stadt Schaffhausen zu einem Heckenbrand, wobei keine Personen verletzt wurden.
Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Rapperswil-Jona: Mann nach Sturz mit Fahrrad verstorben
Am Donnerstag (10.07.2025), kurz vor 22 Uhr, ist es auf der Tägernaustrasse zu einem Selbstunfall eines Fahrrads gekommen. >>Polizei.news<< berichtete.
Hauptfeldweibel Manuel Zwicky arbeitet als Gruppenführer/Einsatzleiter für den Militärpolizei Sicherheitsdienst in Emmen.
Für was er in seinem Beruf brennt und warum er vom Koch zum Militärpolizisten mutierte, erzählt uns der 35-jährige Basler im Interview.
Marthalen: Feierliche Übergabe des neuen Grosslöschfahrzeuges von der GVZ an die grossartige Stützpunktfeuerwehr Weinland mit Kommandant Peter Stutz.
Danke an alle Feuerwehrleute für euren extrem wichtigen Beitrag zu unserer Sicherheit!
Der 12. Juli bringt vor allem eines mit sich: viel Sonnenschein und sommerliche Temperaturen, die die Schweiz von früh bis spät in warmes Licht tauchen.
In der Deutsch- und Westschweiz beginnt der Tag meist klar, nur vereinzelt hält sich anfangs noch etwas Restbewölkung – ideale Bedingungen für Aktivitäten im Freien.
Die Gemeinde Glarus Nord startet bereits vor dem Fest mit verstärkten Kontrollen und Massnahmen, um in Glarus Nord die Verkehrssicherheit frühzeitig zu gewährleisten.
Rund zwei Wochen vor dem ESAF 2025 beginnen in Glarus Nord die ersten Verkehrsmassnahmen.
Die Polizei ist ein zentraler Pfeiler der öffentlichen Sicherheit in der Schweiz. Damit Polizistinnen und Polizisten ihre anspruchsvollen Aufgaben kompetent und verantwortungsvoll erfüllen können, ist eine fundierte Ausbildung unerlässlich. Diese findet in den sogenannten Polizeischulen statt.
Im Folgenden erfahren Sie, wie die Polizeiausbildung in der Schweiz organisiert ist, welche Inhalte vermittelt werden und welche Bedeutung die Polizeischulen für die Gesellschaft haben.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht, besser bekannt als Rega, ist eine der bekanntesten und angesehensten Rettungsorganisationen der Schweiz. Seit ihrer Gründung im Jahr 1952 hat sie sich der Aufgabe verschrieben, Menschen in Not schnell, professionell und zuverlässig zu helfen – und das oft unter schwierigsten Bedingungen.
Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Geschichte, Aufgaben, Organisation und Bedeutung der Rega für die Schweiz.
Ein geplatzter Hydraulikschlauch eines Sattelmotorfahrzeugs hat zu einer Öllache auf der Strasse geführt.
In der Folge stürzte ein Zweiradlenker und musste ins Spital eingeliefert werden.
Im Rahmen des FerienSpass Region Frick und Region Laufenburg durften 49 Kinder einen spannenden halben Tag bei der Polizei Oberes Fricktal erleben.
Mit Blaulicht, Verkehrsunfall, Fahrzeugkontrolle und sogar einer simulierten Festnahme erhielten sie einen lebendigen Einblick in den Polizeialltag – ein Erlebnis, das bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Die Kantonspolizei Bern führte in den vergangenen sechs Wochen gezielte Velokontrollen in urbanen Gebieten durch.
Dabei wurde der Fokus bei den Kontrollen im ganzen Kanton insbesondere auf das Fahrverhalten der Velofahrerinnen und Velofahrer im begrenzt verfügbaren Verkehrsraum in Städten und Dörfern gelegt.
Am Donnerstagabend (10.07.2025) ist in Watt (Gemeindegebiet Regensdorf) durch eine unbekannte Person ein Schuss abgegeben worden.
Kurz nach 19 Uhr ist bei der Kantonspolizei Zürich die Meldung eingegangen, wonach eine unbekannte Person auf dem Gebiet der Gemeinde Watt in Richtung Rümlangerstrasse einen Schuss abgegeben haben soll.
Heute feiern wir einen ganz besonderen Tag: den Tag des Schweizerischen Polizeinotrufs. Am 11. Juli erinnern wir daran, wie wichtig die 117 für unsere Sicherheit ist und würdigen die Arbeit all jener, die rund um die Uhr für uns im Einsatz sind.
Der Polizeinotruf 117 ist mehr als nur eine Nummer – er ist eine lebensrettende Verbindung, die in Notfällen schnell Hilfe bringt. Ob bei Unfällen, Gefahrensituationen oder akuten Bedrohungen: Die Einsatzkräfte der Polizei sind stets bereit, um Menschen in der Schweiz zu schützen und zu unterstützen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Freitagmorgen in Frauenfeld zwei Männer festgenommen, die Deliktsgut mit sich führten.
Die beiden Tatverdächtigen wurden inhaftiert.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag flüchtete in Biel ein Lieferwagen vor einer Polizeipatrouille.
Das Fahrzeug kollidierte anschliessend mit einem Bus und einem Auto. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden vorläufig festgenommen.
Am Freitagmorgen kam es zu einem Autobrand in Kreuzlingen.
Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden, an einem Gebäude entstand Sachschaden.
Am Mittwoch kam es im Leimatwald in Hefenhofen zu einem Mottbrand.
Verletzt wurde niemand, die Kantonspolizei Thurgau konnte zwei Tatverdächtige ermitteln.
Auf der A9 Simplon werden auf der Nordseite kurz vor der Passhöhe diverse Verkehrskameras mit neuen Glasfaserkabeln erschlossen.
Dafür wird der Verkehr mit Verkehrsdiensten einspurig geführt.
Zwischen Donnerstagmorgen und Freitagmorgen (11.07.2025) ist es im Kanton St.Gallen zu verschiedenen Unfällen mit Alkohol oder Fahrunfähigkeit gekommen.
Auch bei Verkehrskontrollen wurden Personen angehalten und kontrolliert, die in nicht fahrfähigem Zustand oder alkoholisiert unterwegs waren. Die Fehlbaren werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.