Am späten Samstagabend (14.6.2025) hat die Kantonspolizei Zürich in einer Wohnung in Oberglatt einen toten Mann aufgefunden – sie geht von einem Tötungsdelikt aus.
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich gelangt die Kantonspolizei Zürich an die Öffentlichkeit und bittet die Bevölkerung nach Hinweisen zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen Temesgen Abrha TEDLA.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (07.07.2025), zwischen 2:10 und 3:15 Uhr sind durch die Kantonspolizei St.Gallen zwei junge Männer im Alter von 17 und 14 Jahren festgenommen worden.
Sie hatten vorgängig versucht, in ein parkiertes Auto einzuschleichen.
Ein 53-jähriger Mann geriet am späten Freitagabend auf dem Nachhauseweg in einen Streit und wurde dabei mittelschwer verletzt.
Trotz rascher Fahndung konnten die drei beschriebenen Männer flüchten. Die Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht auf Montag hat eine Patrouille der Kantonspolizei Bern einen mutmasslichen Täter angehalten, der am Sonntagabend in Bern einen Entreissdiebstahl sowie einen Raub begangen haben soll.
Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen aufgenommen und gibt Verhaltenstipps.
Gestern ereigneten sich in Marly und in Düdingen zwei verschiedene Verkehrsunfälle.
In Marly wurde eine Fussgängerin von einem Auto angefahren; in Düdingen waren drei Autos involviert.
Am Samstagvormittag ist ein Speedflyer in der Nähe des Gwächtenhorns verunfallt und verstorben.
Eine Untersuchung unter der Leitung der Bundesanwaltschaft wurde eingeleitet.
Am Sonntagabend sind drei Personen bei einer Auseinandersetzung in Interlaken verletzt worden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Die Kantonspolizei hat am Sonntagabend einen verdächtigen Mann festgenommen, der auf einem Gewerbeareal mutmasslich Kupferkabel stehlen wollte.
Ein Hinweis einer Drittperson führte zum raschen Zugriff.
In der Zeit zwischen Sonntagnachmittag und Montagmorgen (07.07.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastrobetrieb an der Herbergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Schiebetür gewaltsam Zutritt ins Innere des Gebäudes.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen (07.07.2025), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Bürogebäude an der Allmeindstrasse eingebrochen.
Sie gelangte zunächst auf das Vordach und drang danach gewaltsam durch ein Fenster ins Innere des Gebäudes.
Am Sonntag (06.07.2025), kurz vor 11:45 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Die 56-jährige Autofahrerin und der 27-jährige Motorradfahrer wurden leicht verletzt.
Am 22. und 24. September 2025 finden weitere Blick-in-die-Werkstatt-Veranstaltungen zu den Teilüberdeckungen der Autobahn A2 statt.
Zu diesem Zeitpunkt werden die städtebaulichen Vertiefungsstudien zu den Räumen Luzernerstrasse/Grosshof, Arsenal/Südpol, Schlund/Horwerstrasse sowie die Machbarkeitsstudie zur Autobahn A2 im Abschnitt Anschluss Luzern-Kriens bis Tunnel Schlund abgeschlossen sein. Die Projektpartner arbeiten auf der Grundlage dieser Ergebnisse an einem gemeinsamen Zielbild und bereiten die nächsten Schritte ab 2026 vor.
Die vermisste Dame konnte heute Morgen (07.07.2025) kurz nach 5 Uhr wohlauf in der Stadt St.Gallen aufgefunden werden.
Die Polizei dankt der Bevölkerung für Ihre Mithilfe.
Am frühen Sonntagabend ist im Kreis 11 ein Dachstock in Brand geraten.
Die Feuerwehr rückte mit einem Grossaufgebot aus. Um das Feuer bekämpfen zu können und Zugang zu allen Brandnestern zu erlangen, musste ein Teil des Dachs abgedeckt werden. Dank einer guten Nachbarschaft wurden keine Personen verletzt.
Am Sonntag, 6. Juli 2025, gegen 20:50 Uhr, fuhr ein 12-jähriger Junge aus dem Littoral mit seinem Velo auf der Rue de l'Hôtel-de-Ville in Richtung Süden.
Auf der Höhe der Rue Saint-Honoré kam es zu einer Kollision mit einem TransN-Bus, der von einer 45-jährigen Frau aus dem Littoral gelenkt wurde und in östlicher Richtung unterwegs war.
Am Sonntagmorgen ereignete sich im Ortsteil St. Jakob in Ennetmoos ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Der Fahrzeuglenker verstarb noch an der Unfallstelle.
Gestern am späten Nachmittag wurden in einer Wohnung in Givisiez die Leichen einer Frau und ihres Babys entdeckt.
Der mutmassliche Täter, der Ehemann des Opfers, wurde am Tatort festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung, eventuell Mord, eingeleitet.
Am Sonntag, 6. Juli 2025, circa 03.20 Uhr, haben zwei Unbekannte am Unteren Rheinweg einen 42-jährigen Mann beraubt.
Dabei ist der Geschädigte leicht verletzt worden. Die Täter flüchteten.
Am Sonntag, 6. Juli 2025, kurz vor 17.00 Uhr, hat ein Unbekannter einen 47-jährigen Mann am St. Johanns-Ring durch eine Schussabgabe verletzt.
Der Täter flüchtete. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den noch ansprechbaren Geschädigten ins Spital.
Der Sommer legt eine Pause ein: Am Sonntag zeigt sich das Wetter in vielen Teilen der Schweiz von seiner wechselhaften Seite. Dichte Wolken, kräftige Schauer und teils gewittrige Entwicklungen prägen den Tag.
Besonders entlang des Alpennordhangs ist auch mit länger anhaltendem Regen zu rechnen. In höheren Lagen sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend spürbar.
Am Freitag, dem 4. Juli, fand die jährliche Sommerschlussübung der Feuerwehr statt.
Dieses Mal stand die Teambildung im Fokus. Aus diesem Grund wurde die Übung in der Badi Rüti durchgeführt.
Wie alarmiere ich in einem Notfall richtig?
Wenn es brennt, ihr einen medizinischen Notfall habt oder ein Gewaltdelikt feststellt, dann zählt jede Sekunde. Umso wichtiger ist es, im Ernstfall richtig zu reagieren!
In der Nacht auf Sonntag hat eine unbekannte Täterschaft beim Gebäude des Migrationsdienstes in Bern mehrere Sachbeschädigungen verübt.
Die Kantonspolizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Polizei.news hat sich als das meistgelesene und grösste unabhängige Onlineportal für Polizeimeldungen in der Schweiz etabliert.
Die Plattform bietet tagesaktuelle Informationen rund um das Thema Sicherheit, Kriminalität und Polizeieinsätze und richtet sich sowohl an die breite Öffentlichkeit als auch an Fachkreise.
Am Sonntag auf der Fahrt über den Albulapass in Richtung Zernez haben sich mehrere Unfälle und Stürze von Radfahrern ereignet.
Dabei wurden mehrere Personen verletzt.
Am Samstag (05.07.2025), kurz nach 19 Uhr, ist es auf der Oberaustrasse zu einem Selbstunfall mit einem E-Bike gekommen.
Ein 58-jähriger Mann fuhr mit seinem E-Bike auf der Oberaustrasse von Eggersriet Richtung Wienacht-Tobel.
Einen aussergewöhnlichen Einsatz erlebte die Crew der Air Zermatt am Freitagnachmittag auf dem Feegletscher oberhalb von Saas-Fee.
Ein Mann ist in eine rund acht Meter tiefe Gletscherspalte gestürzt. Es war ausgerechnet sein kleiner Chihuahua, der ihm wohl das Leben rettete.
Update zu dieser Vermisstmeldung (07.07.2025)
Die vermisste Dame konnte heute Morgen (07.07.2025) kurz nach 5 Uhr wohlauf in der Stadt St.Gallen aufgefunden werden.
Am Sonntagmorgen, 6. Juli 2025, kurz nach Mitternacht, kletterte am Bahnhof Goldau ein 17-jähriger Schweizer auf einen Zug.
Als sich der Zug in Bewegung setzte, wurde der Jugendliche von einem Funkenschlag getroffen. Dabei stürzte er vom Zug direkt auf die Gleise.
Am Samstag (05.07.2025), kurz nach 15:30 Uhr, ist es auf der Schwägalpstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorrads gekommen.
Ein 21-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt und von der Rega ins Spital geflogen.
Am Samstag (05.07.2025), kurz vor 18 Uhr, ist auf der Stossstrasse ein Auto in Brand geraten.
Ein 59-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Stossstrasse von Altstätten Richtung Gais.
Das Amt für Justizvollzug eröffnet im Regionalgefängnis Thun eine zweite Jugendabteilung.
Die Jugendlichen werden durch Sozialpädagoginnen und speziell ausgebildetem Betreuungspersonal betreut.
Am Samstag (05.07.2025), kurz vor 20 Uhr, ist es auf der Rietstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 41-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Die Artherstrasse im Abschnitt Spilhof bis Trubikon in Oberwil bei Zug ist sanierungsbedürftig.
Ab Montag, 7. Juli 2025, wird bis voraussichtlich Mitte August 2025 ein neuer Belag eingebaut.
Auf der Oltenstrasse in Oensingen ist es am Samstag, 5. Juli 2025, zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, fuhr der Unfallverursacher weiter. Es entstand hoher Sachschaden.
Es entstand lediglich Sachschaden. Personen wurden keine verletzt.
Am frühen Sonntagmorgen, 06. Juli 2025, kam es an der Poststrasse 5 in Appenzell, in der Liegenschaft "Schloss" zu einer Rauchentwicklung.
Am Samstagabend, 05.07.2025 um 20.10 Uhr erreichte die Kantonale Notrufzentrale die Meldung eines Verkehrsunfalles auf einer Baustelle vor dem Kerenzerbergtunnel am Seeweg in Filzbach.
Vor Ort konnten die Funktionäre einen Traktor mit Anhänger feststellen welcher mehrere Bauabschrankungen durchbrochen und über eine Stützmauer gefahren war.
Am Samstagnachmittag (5.7.2025) hat die Kantonspolizei Zürich Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer in Freienstein (Gemeinde Freienstein-Teufen) kontrolliert.
Sie stellte diverse Mängel fest und verzeigte drei Lenker. Mit den regelmässig durchgeführten Motorradkontrollen trägt die Polizei zur Steigerung der allgemeinen Verkehrssicherheit bei und leistet damit einen präventiven Beitrag.
Um Wanderinnen und Wanderer besser vor alpinen Gefahren zu schützen, wurden am Säntis vier neue Warntafeln aufgestellt.
Sie informieren in Deutsch und Englisch über Risiken, körperliche Anforderungen, notwendige Ausrüstung und richtiges Verhalten im Gelände.
Seit Freitag, 4. Juli 2025, saniert das Departement Bau, Verkehr und Umwelt den Kreisel Langelen halbseitig in Richtung Lenzburg / Dottikon.
Die Belagssanierung ist eine Werterhaltungsmassnahme.
In der Neugasse im Abschnitt Postplatz bis Kolinplatz in der Stadt Zug wurde in den vergangenen vier Monaten das städtische Entwässerungssystem den gesetzlichen Vorgaben angepasst.
Für Belagsarbeiten muss die Neugasse nun an zwei Sonntagen im Juli vollständig gesperrt werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.