Polizei.news hat sich in den vergangenen Jahren als das führende Nachrichtenportal für Polizeimeldungen und sicherheitsrelevante Informationen in der Schweiz etabliert.
Mit über 2,4 Millionen Followern auf verschiedenen Social-Media-Kanälen ist Polizei.news nicht nur das grösste Polizeinews-Netzwerk der Schweiz, sondern auch eines der meistgelesenen in ganz Europa.
Sonniger Start, stabile Mitte – der 9. Juli bringt vielerorts ruhiges Sommerwetter. Nach einem stellenweise noch wolkenverhangenen Morgen zeigt sich die Sonne in der gesamten Schweiz im Verlauf des Tages immer häufiger.
In der Deutschschweiz und im Engadin lichten sich die Wolken langsam, während die West- und Südschweiz bereits ab dem Vormittag mit weitgehend klarem Himmel aufwarten.
Fast 90 % aller tödlichen Ertrinkungsunfälle passieren in Seen und Flüssen.
Die meisten gehen plötzlich unter und ertrinken, obschon sie schwimmen können. In solchen Momenten gibt eine Auftriebshilfe Halt – und rettet Leben. Die BFU empfiehlt, in offenen Gewässern beim Schwimmen und Baden immer eine Auftriebshilfe zu benützen, auf Wassersportgeräten eine Schwimm- oder Rettungsweste. Die Baderegeln der SLRG helfen zusätzlich, das Unfallrisiko zu minimieren.
Am Dienstag (08.07.2025), kurz vor 7 Uhr, ist es auf der Zürcherstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 27-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Es entstand lediglich Sachschaden. Personen wurden keine verletzt.
Am Dienstagmorgen, 8. Juli 2025, rollte in Weissbad ein nicht korrekt gesichertes Auto von einem Parkplatz in den Brüelbach und kam dort auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Der Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Bundesrat Martin Pfister, besucht am 7. und 8. Juli 2025 Kosovo und Bosnien und Herzegowina.
Er wird dabei von Mitgliedern der sicherheitspolitischen Kommission des Parlamentes sowie von Regierungsrat Philippe Müller, Vorsteher der Sicherheitsdirektion des Kantons Bern, begleitet.
Am Dienstagvormittag ist es auf der Ringstrasse zu einem Selbstunfall eines Anhängerzuges gekommen.
Verletzt wurde niemand. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei einen hellen Personenwagen, welcher vom Kreisel Schlund her Richtung Kriens gefahren sein soll.
(SHPol) Am Mittwochabend (02.07.2025) hat ein alkoholisierter Autofahrer in der Stadt Schaffhausen einen Verkehrsunfall verursacht.
Personen wurden dabei keine verletzt. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Am Dienstagvormittag ist eine Personenwagenlenkerin auf der Nordspur der Autostrasse A13 in Zillis in Richtung Süden gefahren.
Die Kantonspolizei Graubünden stoppte die Frau.
Reinach BL. Am Dienstag, 8. Juli 2025, kurz vor 14.30 Uhr, stürzte ein Fahrradlenker auf der Hauptstrasse in Reinach BL.
Der Fahrradlenker wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Im Herbst 2024 setzte die Kantonspolizei Zürich zur Bekämpfung und Aufklärung von Kriminalität im Umfeld von Sportgruppierungen die Taskforce "Sport" ein.
Mit einer gezielten Lageanalyse, erhöhter Präsenz an neuralgischen Punkten im ganzen Kanton, koordinierten Ermittlungsmassnahmen und konsequenter Anwendung von Konkordatsmassnahmen ging die Kantonspolizei Zürich gegen die Kriminalität vor.
Von Sonntag, 13. Juli 2025, 22 Uhr, bis Montag, 18. August 2025, 5 Uhr, ist die Sihlquai-Nordrampe vom Sihlquai auf die Hardbrücke gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Wipkingerbrücke, Röschibachstrasse und Rosengartenstrasse.
Auf der Autobahn A1 bei Deitingen, Fahrtrichtung Zürich, kam es am Montagmittag, 7. Juli 2025, zu einer Kollision zwischen einem LKW und vier Autos.
Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.
In der Nacht von Montag, 7., auf Dienstag, 8. Juli 2025, kurz nach drei Uhr, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Aesch BL drei mutmassliche Sprayer anhalten.
Sie werden verdächtigt, mehrere Gebäude besprayt zu haben.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz vor 22.30 Uhr in Claro zu einem Verkehrsunfall kam.
Ein 42-jähriger Schweizer Töfflifahrer mit Wohnsitz in der Region war auf der Via Ai Brascéi unterwegs.
Im ersten Halbjahr 2025 haben über 200 Angehörige der Feuerwehren im Kanton Uri an diversen Kursen teilgenommen, die vom Feuerwehrinspektorat Uri angeboten wurden.
Die Kurse reichten von der Grundausbildung bis zu Spezialthemen wie Waldbrandbekämpfung, alternative Treibstoffe und Absturzsicherung. Das Feuerwehrinspektorat zieht eine durchwegs positive Bilanz im fachlichen und organisatorischen Bereich.
Zur Verbesserung der Information der Verkehrsteilnehmenden wird auf der Nationalstrasse A4, vor dem Anschluss Brunnen in Fahrtrichtung Süd, eine neue Wechseltextanzeige montiert.
Für diese Arbeiten muss die Fahrbahn Süd während einer Nacht komplett gesperrt werden.
Am Montag (07.07.2025), in der Zeit vor 15:15 Uhr, ist in einer Tiefgarage am Oberen Graben in zwei Autos eingebrochen worden.
Im Rahmen der anschliessenden Fahndung konnten zwei mutmasslich dafür verantwortliche Personen beim Bahnhofplatz festgenommen werden. Einer der Männer hatte dort in einem Verkaufsgeschäft zudem einen Ladendiebstahl begangen.
Am Dienstagabend, 17. Juni 2025, kam es in Zürich-Altstetten zu einem Vorfall mit einem parkierten Auto und einem Motorrad mit zwei zu diesem Zeitpunkt unbekannten Personen.
Das Auto brannte vollständig aus (siehe Medienmitteilung der Stadtpolizei Zürich vom 17.6.2025). Die Kantonspolizei Zürich ermittelte zwei tatverdächtige Männer und nahm sie fest.
Am Dienstag, 08. Juli 2025, ca. 07.30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3, Gemeinde Bilten, ein Selbstunfall infolge Aquaplaning.
Die 24-jährige Lenkerin verlor auf der Autobahn A3, Fahrtrichtung Zürich, nach der Autobahnraststätte Glarnerland, infolge Aquaplaning die Beherrschung über ihr Fahrzeug.
Im Rahmen der vor einer Woche angekündigten Öffentlichkeitsfahndung, die von der zuständigen Staatsanwaltschaft verfügt wurde, werden verdeckte Bilder publiziert.
Die gezeigte Person wird dringend verdächtigt, einen Raubüberfall auf eine Tankstelle verübt zu haben. Hinweise zur Identität des Gesuchten nimmt die Kantonspolizei Bern entgegen.
Ein Autofahrer wurde am Montagabend in Sulgen bei einer Verkehrskontrolle als fahrunfähig beurteilt.
Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Grillieren ohne Risiko – so geht's!
Schutz und Rettung Bern hat die wichtigsten Sicherheitstipps zusammengestellt, damit der Grillplausch nicht im Spital endet.
In Sirnach hatten die Such- und Rettungshunde von REDOG die Möglichkeit, das Ein- und Aussteigen bei laufendem Helikopter zu üben.
Ziel des Trainings war es, die Tiere für den Ernstfall optimal vorzubereiten und die Zusammenarbeit mit der Crew der Alpine Air Ambulance zu stärken.
Fällt ein Auto ins Wasser oder wird fortgeschwemmt, ist rasches Handeln nötig. Innerhalb einer Minute sollte das Auto durch die Seitenscheibe verlassen werden, weil es innerhalb von drei bis vier Minuten vollständig versinken kann.
Der TCS hat ausführlich getestet, wie schnell sich E-Autos und Verbrenner mit Wasser füllen und Unfälle tödlich enden können.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute kurz nach 8 Uhr in Lugano im Bereich der Via Ciani ein Rucksack am Ufer des Flusses Cassarate gemeldet wurde.
In der Folge wurde in unmittelbarer Nähe ein männlicher Körper im Wasser entdeckt und später geborgen.
Im Bereich Lochi wird von der Abfahrt Schlosswil bis zum Kühmooswald der Belag erneuert.
Während der Vorbereitungsarbeiten am 15. Juli 2025 und während der Fertigstellungsarbeiten wird der Verkehr einspurig wechselseitig geführt und durch einen Verkehrsdienst oder mit einer Lichtsignalanlage geregelt.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass im Rahmen von Geschwindigkeitskontrollen drei schwere Verkehrsdelikte festgestellt wurden.
Alle drei Fälle wurden als «Raserdelikte» eingestuft – die Lenker wurden beim zuständigen Staatsanwalt angezeigt.
Ein Motorroller ist praktisch, aber nicht ungefährlich.
Die Kantonspolizei Wallis erinnert alle Fahrerinnen und Fahrer an ein verantwortungsbewusstes Verhalten im Strassenverkehr.
Fussballfest in St.Gallen!
Beim ersten Spiel der Women’s Euro in unserer Stadt – Deutschland gegen Polen – sorgte die Stadtpolizei St.Gallen für Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz nach 16.30 Uhr im Mappo-Morettina-Tunnel zu einem Fahrzeugbrand gekommen ist.
Ein Auto war von Locarno in Richtung Bellinzona unterwegs, als es aus noch zu klärenden Gründen Feuer fing.
Herzliche Gratulation zum bestandenen Lehrabschluss!
Alle unsere Lernenden haben ihre intensive Ausbildung erfolgreich abgeschlossen – ein wichtiger Meilenstein, der Einsatz, Durchhaltevermögen, Lernbereitschaft und Engagement verlangt hat.
Das Zusammenspiel zwischen Seepolizei und Helikoptercrew will geübt sein.
Denn bei Personensuchen in Gewässern arbeiten sie Seite an Seite – und jede Minute zählt.
Am Dienstag, dem 8. Juli 2025, präsentiert sich das Wetter in der Schweiz von seiner wechselhaften Seite.
Während im Norden und Westen des Landes mit unbeständigem Wetter, Schauern und teils kräftigem Wind zu rechnen ist, zeigt sich der Süden freundlicher mit mehr Sonnenschein und höheren Temperaturen.
Nachdem am Sonntag ein Mann in Frauenfeld durch Schläge verletzt wurde, hat die Kantonspolizei Thurgau zwei Tatverdächtige festgenommen und inhaftiert.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen pöbelten kurz nach 20 Uhr zwei junge Männer am Bahnhof einen 63-Jährigen an. Anschliessend schlug einer der beiden mehrmals gegen den Kopf des Opfers.
Der Polizeiposten am Hirschengraben 17a in der Stadt Luzern wird modernisiert.
Um den Umbau möglichst effizient durchführen zu können, wird der Polizeiposten Hirschengraben vom Freitag, 4. Juli 2025, bis Donnerstag, 7. August 2025, geschlossen und in einem Provisorium betrieben.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitag und Samstag (4./5.07.2025) rund um die Stadt Zürich Verkehrskontrollen durchgeführt, wobei die Polizistinnen und Polizisten das Augenmerk auf die Fahrfähigkeit der Lenkenden legten.
Der Mitfahrer eines angehaltenen Autos flüchtete während der Kontrolle und sprang in den Zürichsee. Er sowie zwei weitere Insassen des Fahrzeugs wurden festgenommen.
Der Deckbelag auf der Nationalstrasse A1 im Abschnitt zwischen der Wildtierüberquerung Rynetel und dem Anschluss Aarau Ost auf der Fahrbahn Zürich muss altersbedingt ersetzt werden.
Die Vorarbeiten starten bereits am 9. Juli. Die Hauptarbeiten beginnen am 18. Juli 2025 und dauern voraussichtlich bis Anfang September 2025.
Am Montag, ca. 14.10 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3, Fahrtrichtung Zürich, auf der Höhe Ausfahrt Bilten, ein Auffahrunfall.
Infolge Unterhaltsarbeiten wurde der Verkehr auf diesem Abschnitt von zwei auf eine Fahrspur reduziert.
Am Samstag (5. Juli 2025, ca. 03:30 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Rathausenstrasse in Emmen Richtung Sedel.
Aus noch ungeklärten Gründen geriet der Autofahrer mit den rechten Rädern auf die Wiese und prallte in der Linkskurve gegen ein parkiertes Fahrzeug.
Am Sonntagnachmittag, 6. Juli 2025, kurz nach 14:45 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Motorradunfall bei Unterschächen informiert.
Ein 18-jähriger Fahrer eines Motorrads mit Urner Kontrollschild war von Urigen in Richtung Unterschächen unterwegs, als im Bereich Rüteli das Hinterrad seines Motorrads wegrutschte.
Am Samstag (05.07.2025), um 17:30 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Die Fahrerin oder der Fahrer eines der beiden Autos fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Beim geflüchteten Fahrzeug handelte es sich mutmasslich um einen roten Ford Focus. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.