Schweiz

Wädenswil ZH: Nach Kollision mit Lastwagen – verunfallter Velofahrer stirbt im Spital

Der am Dienstagmorgen in Wädenswil verunfallte Velofahrer (siehe Medienmitteilung vom 23.6.2026) ist am Donnerstagabend (25.6.2026) im Spital verstorben. Der 60-jährige Mann erlag zwei Tage nach dem Verkehrsunfall seinen schweren Verletzungen.

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Wetter am Freitag, 26.05.2026: Viel Sonne, bis 38 Grad und einzelne Gewitter

Die Schweiz befindet sich weiterhin im Einflussbereich einer umfangreichen Hochdruckzone, welche sich vom Mittelmeer über den Alpenraum bis zur Nord- und Ostsee erstreckt. Die Luftmasse ist trocken und aussergewöhnlich heiss. Das Hoch bleibt voraussichtlich noch bis am Wochenende wetterbestimmend. Allerdings wird besonders ab Sonntag feuchtere Luft zur Schweiz geführt. Eine Kaltfront führt auf Montag weniger warme Luft zu uns. In der kommenden Woche gibt es nur noch lokale Hitzetage und wieder häufiger Niederschlag.

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Kanton Genf: Sicher baden im Sommer – Polizei mahnt zu Vorsicht in Flüssen und Seen

Die Kantonspolizei Genf erinnert mit Beginn der Badesaison an die wichtigsten Regeln für ein sicheres Badevergnügen. Mit einfachen Vorsichtsmassnahmen lassen sich viele Badeunfälle vermeiden.

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Kanton Luzern: 4'000 Kinder bestehen Veloprüfung – mehr als jedes vierte fehlerfrei

In den vergangenen sechs Wochen fanden im Kanton Luzern die praktischen Veloprüfungen statt. Rund 4’000 Schülerinnen und Schüler stellten dabei ihr Können unter Beweis. Am letzten Prüfungstag besuchte Regierungsrätin Ylfete Fanaj die Prüfung in Nottwil.

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Walchwil ZG: Mann (69) stürzt in Güllegrube und stirbt – vier Helfer schwer verletzt

Auf einem Landwirtschaftsbetrieb ist ein Mann in eine Güllegrube gestürzt und verstorben. Vier weitere Personen wurden bei dem Rettungsversuch durch Gase erheblich verletzt und mussten in Spitäler eingeliefert werden.

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Gossau SG: Velofahrer nach nächtlichem Unfall schwer verletzt – Polizei sucht Autofahrer

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (21.06.2026) ist es auf der Andwilerstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Dabei wurde ein 22-jähriger Mann mit eher schweren Verletzungen von der Rettung ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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St. Silvester FR: Töfffahrer stürzt Dutzende Meter Abhang hinunter und stirbt noch vor Ort

Heute Nachmittag ereignete sich auf der Hangeriedstrasse zwischen Giffers und Le Mouret ein tödlicher Verkehrsunfall mit einem Motorradfahrer. Die betroffene Strasse musste für 3,5 Stunden gesperrt werden. Eine Umleitung wurde signalisiert. Die Kantonspolizei ermittelt zum Unfallhergang.

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Gossau SG: Drei Unfälle auf der A1 sorgen für Chaos – Motorradfahrer ringt mit dem Leben

Am Donnerstagnachmittag (25.06.2026) haben sich auf der Autobahn A1, auf dem Abschnitt zwischen St.Gallen-Winkeln und St. Fiden, drei Verkehrsunfälle ereignet. Zunächst kam es zu zwei Unfällen mit je zwei beteiligten Fahrzeugen. Im darauf entstandenen Rückstau kam es zu einem Unfall, bei dem ein Motorrad und einem Auto beteiligt waren. Dabei wurde der Motorradfahrer lebensbedrohlich verletzt. Im Feierabendverkehr kam es zu Verkehrsbehinderungen.

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Autobahn A1 SG: Lebensbedrohlicher Motorradunfall führt zu massivem Stau

Kurz vor 17:20 Uhr kam es im Rückstau vorheriger Unfälle auf der Autobahn A1 zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad und einem Auto. Der 55-jährige Motorradfahrer wurde dabei lebensbedrohlich verletzt.

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Altstätten SG: Nach Messerattacke am Bahnhof – mutmasslicher Täter festgenommen

Am Mittwochnachmittag (24.06.2026) ist es in der Nähe des Bahnhofs zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Personen gekommen. Ein 26-jähriger Afghane wurde von der Rega ins Spital geflogen. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete. Ein Mann wurde im Laufe der Ermittlungen noch am gleichen Tag festgenommen. Zudem wurden weitere an der Auseinandersetzung beteiligte Männer identifiziert.

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Thun BE: Autodieb flüchtet mit gestohlenem Lieferwagen vor der Polizei

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat sich in Thun ein Autolenker mit einem gestohlenen Fahrzeug einer Polizeikontrolle entzogen. Der Lenker ist flüchtig, sein Beifahrer konnte angehalten werden. Weitere Ermittlungen sind im Gang.

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Henggart ZH: Velofahrerin gerät unter Lastwagen und wird schwer verletzt

Bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Velo ist am Donnerstagmorgen (25.6.2026) in Henggart eine Velofahrerin schwer verletzt worden. Die 20-Jährige musste nach dem Unfall unter dem Lastwagen befreit werden.

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Oensingen SO: Mit 148 km/h ausserorts geblitzt – Raser verliert Führerausweis

Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Solothurn am Mittwoch, 24. Juni 2026, auf der Oltenstrasse in Oensingen in Fahrtrichtung Oberbuchsiten ein Auto mit 148 km/h gemessen. Erlaubt sind ausserorts 80 km/h. Der verantwortliche Fahrzeuglenker konnte durch die Polizei angehalten werden. Er wird nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige gebracht und musste seinen Führerausweis zuhanden der Administrativbehörde abgeben.

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Schweiz: Bei Hitze besser kein Alkohol – Blaues Kreuz spricht klare Empfehlung aus

Bei hohen Temperaturen belastet Alkohol den Körper zusätzlich. Er kann die Flüssigkeitsregulation stören, die Wahrnehmung beeinträchtigen und das Risiko für hitzebedingte Gesundheitsprobleme erhöhen. Das Blaue Kreuz Schweiz empfiehlt deshalb während der aktuellen Hitzewelle, keinen Alkohol trinken.

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Oftringen AG: Abgefahrene Reifen und Alkohol – drei Lenker nach Crash angezeigt

Weil ein 34-jähriger Automobilist das Rotlicht missachtete, kam es in Oftringen zu einer Kollision zwischen drei Personenwagen. Alle drei Lenker blieben unverletzt. Es entstand geringer Sachschaden. Zwei der beteiligten Lenker standen unter Alkoholeinfluss, der dritte war mit einem nicht betriebssicheren Fahrzeug unterwegs. Die Kantonspolizei nahm den beiden alkoholisierten Lenkern die Führerausweise ab und verzeigte alle drei bei der Staatsanwaltschaft.

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Buttisholz LU: Auffahrkollision endet mit Spitaltransport und 25'000 Franken Schaden

Auf der Staltesagi in Buttisholz kam es am Mittwoch (24. Juni 2026, kurz vor 14:00 Uhr) aus noch ungeklärten Gründen zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos. In der Folge prallten beide Fahrzeuge gegen eine Leitplanke.

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Luzern LU: Zwei Verletzte nach Auffahrunfall – Töfffahrer und Autofahrerin ohne Ausweis

Am Mittwoch (24. Juni 2026, ca. 23:00 Uhr) bremste ein Motorradfahrer auf der Haldenstrasse stadteinwärts ab, um einen Fussgänger die Strasse überqueren zu lassen. Eine nachfolgende Autofahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig stoppen und prallte gegen das Heck des Motorrads.

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Kriens LU: Auto prallt beim Abbiegen gegen Zaun – Polizei untersucht Unfallursache

Ein Autofahrer fuhr am Mittwoch (24. Juni 2026, ca. 23:50 Uhr) auf der Horwerstrasse in Kriens in Richtung Kleinfeld. Beim anschliessend Linksabbiegen in die Brunnmattstrasse geriet das Auto rechtsseitig über den Fahrbahnrand und prallte gegen einen Zaun.

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Bern BE: Nach Sexualdelikt vier mutmassliche Täter (16-21) identifiziert und festgenommen

Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen zu einem Sexualdelikt vom vergangenen Juni in Bern abgeschlossen. Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen konnten vier mutmassliche Täter identifiziert und festgenommen werden. Sie werden sich vor der Justiz zu verantworten haben. Drei der vier mutmasslichen Täter befinden sich in Haft.

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Laax GR: Dach eines Mehrfamilienhauses in Flammen – 80 Feuerwehrleute im Grosseinsatz

In Laax ist am Mittwochabend auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses ein Brand ausgebrochen. Rund 80 Feuerwehrleute bekämpften das Feuer und verhinderten, dass es auf die angrenzenden Häuser und den Wald übergriff.

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Bern BE: Falscher Polizist wollte Bargeld abholen – mutmasslicher Betrüger verhaftet

Letzten Mittwoch konnte in Bern ein Mann angehalten werden, der mutmasslich in einen versuchten Telefonbetrug durch „Falsche Polizisten“ involviert war. Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft. Die Kantonspolizei Bern gibt Tipps zum Schutz vor Telefonbetrug.

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Rheineck SG: Schrebergartenhäuschen brennt vollständig nieder – Forensik ermittelt

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (25.06.2026) ist es zu einem Brand eines Schrebergartenhäuschens an der Feldlistrasse gekommen. Die örtliche Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen untersucht die Brandursache.

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Wil SG: 6-Jährige bei Unfall schwer am Arm verletzt – Autofahrerin fährt weiter

Am Mittwochnachmittag (24.06.2026) ist es auf der Bronschhoferstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer 6-jährigen Velofahrerin gekommen. Das Mädchen wurde am Arm verletzt, die Autofahrerin entfernte sich nach einem Gespräch von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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Altdorf UR: Vier Verletzte und Totalschaden nach heftiger Kollision auf Reussstrasse

Gestern Mittwoch, 24. Juni 2026, kurz nach 16.30 Uhr, ereignete sich auf der Reussstrasse in Altdorf ein Verkehrsunfall. Demnach fuhr der Lenker eines Fahrzeugs mit Urner Kontrollschildern auf der Reussstrasse von Flüelen herkommend in Richtung Seedorferbrücke. Zeitgleich fuhr die Lenkerin eines Fahrzeugs mit Nidwaldner Kontrollschildern von Attinghausen herkommend ebenfalls auf der Reussstrasse in Richtung Flüelen.

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Sirnach TG: Paketdiebe kehren zum Tatort zurück – Polizei nimmt Duo fest

Kurz nach einem Paketdiebstahl konnten am Mittwoch in Sirnach zwei Tatverdächtige festgenommen und inhaftiert werden. Kurz nach 16 Uhr meldete ein Bewohner telefonisch der Kantonalen Notrufzentrale, dass soeben zwei Personen ein Paket vor seiner Liegenschaft gestohlen haben und jetzt wieder zurückgekehrt seien.

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Giornico TI: Betrunkener Lastwagenfahrer vor Gotthard gestoppt – Weiterfahrt verboten

Die Kantonspolizei teilt mit, dass am 23. Juni 2026 im Schwerverkehrskontrollzentrum (CCVP) in Giornico ein 45-jähriger italienischer Lastwagenchauffeur kontrolliert wurde. Der Mann war mit einem in Italien immatrikulierten Autotransporter, der Wohnmobile transportierte, von Italien in Richtung Gotthard unterwegs. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,76 mg/l.

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Schweiz: TCS-Studie zeigt wachsende Unsicherheit bei medizinischen Notfällen

Der Notfallbarometer des TCS zeigt eine Verunsicherung der Bevölkerung, wenn es um Notsituationen geht. Davon zeugen Vertrauensverluste bei Notfallorganisationen und eine schlechtere Beurteilung der Notfallversorgung in Berggebieten. Die Befragten trauen sich ausserdem weniger zu, bei medizinischen Notfällen richtig zu reagieren. Der Wunsch nach entsprechenden Weiterbildungen ist dagegen weit verbreitet.

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Aargau AG: Ab sofort gilt Feuerverbot im Wald und bis 50 Meter zum Waldrand

Der Kanton Aargau erhöht die Gefahrenstufe auf Stufe 4 „grosse Waldbrandgefahr“. Per Mittwoch, 24. Juni 2026, 18.00 Uhr, gilt ein Feuerverbot im Wald und im Abstand von 50 Metern zum Waldrand. Grund dafür sind die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen.

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Schweiz: Fake-Sprachnachrichten locken Opfer auf Phishing-Seiten und stehlen Zugangsdaten

Betrüger versenden E-Mails, in denen sie behaupten, dass eine neue Sprachnachricht bereitstehe. Damit versuchen sie, an Zugangsdaten von persönlichen Benutzerkonten zu gelangen.

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Rickenbach LU: Lieferwagen kracht in Gebäudemauer – drei Verletzte

Ein Lieferwagen fuhr am Sonntag (21. Juni 2026, kurz vor 01:00 Uhr) auf der Strasse «Bohler» in Richtung Rickenbach. Direkt nach der Kantonsgrenze kam der Lieferwagen in einer Linkskurve aus noch ungeklärten Gründen von der Strasse ab und prallte gegen eine Gebäudemauer.

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Wetter am Donnerstag, 25.06.2026: Sonne, bis 36 Grad und lokale Gewitter

Die Schweiz befindet sich im Einflussbereich einer umfangreichen Hochdruckzone, welche sich vom Mittelmeer über den Alpenraum bis zur Nord- und Ostsee erstreckt. Die Luftmasse ist trocken und aussergewöhnlich heiss. Auf der Alpennordseite hat sich eine schwache Bisenströmung eingestellt. Der Hochdruckeinfluss bleibt voraussichtlich noch bis mindestens am Wochenende erhalten, allerdings wird ab Freitag sukzessive feuchtere Luft zur Schweiz geführt. Entsprechend nimmt auch die Gewitterneigung allmählich zu. In der neuen Woche verlagert sich das Hoch weiter ostwärts und mit auf West drehender Strömung erreicht uns allmählich kühlere Luft.

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Hägendorf SO: Zwei Männer bei Gewaltvorfall am Bahnhof verletzt – Festnahmen erfolgt

Beim Bahnhof in Hägendorf ist es am Dienstagabend, 23. Juni 2026, zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen. Dabei wurden beide Beteiligten verletzt. Die beiden Männer wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.

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Oberarth SZ: Gaffer filmen Autobrand mit Handy – drei Autofahrer angezeigt

Am Montagnachmittag, 22. Juni 2026, kam es an der Gotthardstrasse in Oberarth zu einem Autobrand. Während der Ereignisbewältigung registrierten die ausgerückten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Schwyz mehrere vorbeifahrende Autofahrer, die mit ihren Mobiltelefonen Video- und Fotoaufnahmen des Schadenplatzes erstellten.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.