In Gondiswil ist es in der Nacht von Montag auf Dienstag in einem Bauernhaus und einem angrenzenden Schopf zu einem Vollbrand gekommen.
Die beiden Gebäude brannten komplett nieder. Fünf Kälber sind beim Brand gestorben. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Montag, 20. April 2026, wurde festgestellt, dass am Wochenende in Gais ein Einbruchdiebstahl in eine Bibliothek verübt worden ist.
Die unbekannte Täterschaft erbeutete Bargeld und verursachte Sachschaden.
Cologny im Jahr 1941: Bei einer Luftschutzübung der Stadt Zürich wird nichts dem Zufall überlassen.
Und das Eidgenössische Militärdepartement hält das mit der Kamera fest.
In Spiez wird bei der Verzweigung Spiezwiler, auf der Simmentalstrasse bis nach dem Gygerweg und auf der Frutigenstrasse bis Ahorniweg ein neuer Deckbelag eingebaut.
Die Arbeiten erfolgen in der Nacht vom 24. auf den 25. April 2026, von 19.30 Uhr bis 5.30 Uhr.
Gemeinsam im Einsatz im Seedamm-Center.
Noch bis am 25. April erwarten dich spannende Einblicke in die Welt der Polizei, REGA, Rettungsdienste und vielem mehr.
Auf der Trasadingerstrasse in Beringen bei der Abzweigung Wiesengasse ist es am Montag (20.4.2026) um die Mittagszeit zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen.
Eine Person wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Montagabend (20.04.2026) ist es in der Stadt Schaffhausen zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen.
Eine Person wurde dabei verletzt und es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Montag baut sich über dem Nordatlantik ein umfangreiches Hochdruckgebiet auf. Ein Ausläufer davon erstreckt sich bis zum Alpenraum und sorgt für eine allmähliche Abtrocknung der Luftmasse.
Auf der Alpennordseite stellt sich eine Bisenströmung ein. Das Hoch bleibt voraussichtlich bis Ende der Woche in der Schweiz wetterbestimmend.
Die Verteidigungsfähigkeit dient bekanntlich der Friedenserhaltung.
Umgekehrt schafft der Friedensförderungsdienst wertvolle Einsatzerfahrungen zugunsten des Verteidigungsauftrages.
Heute Morgen gegen 9:50 Uhr fuhr ein Autofahrer vom ehemaligen Parkplatz der Schuhhalle in Richtung Bahnhof.
Beim Abbiegen auf den Quai de la Sorne übersah er einen Fussgänger, der die Strasse an einem Zebrastreifen von rechts nach links überquerte.
Die Luzerner Polizei führte am Wochenende zusammen mit dem Strassenverkehrsamt Luzern koordinierte Verkehrskontrollen in der Stadt Luzern sowie den Agglomerationsgemeiden durch.
Dabei wurden zehn Autos aufgrund gravierender Mängel sichergestellt. Zwei Personen waren zudem ohne gültigen Führerausweis unterwegs.
Am Samstag wurde bei der Bushaltestelle Feldmühle an der Obernauerstrasse in Kriens ein Mann durch einen Hundebiss verletzt.
Die Polizei sucht die beteiligten Personen oder Zeugen, die Angaben zum Vorfall machen können.
Am Freitag (17. April 2026, gegen 15:45 Uhr) fuhr ein Autofahrer vom Götzental her in Richtung Udligenswil.
Bei der Einmündung in die Luzernerstrasse kam es zu einer Kollision mit einem Motorradfahrer, der auf der Luzernerstrasse in Richtung Adligenswil unterwegs war.
Am Freitag (17. April 2026, ca. 17:15 Uhr) war eine Radfahrerin auf der Ohmstalerstrasse in Schötz in Richtung Dorf unterwegs.
Aus noch ungeklärten Gründen kam sie zu Fall und verletzte sich.
Am Freitag (17. April 2026, kurz nach 18:00 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf dem Hallwilerweg in Richtung Obergrundstrasse.
Beim Einmünden in die Obergrundstrasse kam es zu einer Kollision mit einem Fussgänger, der den dortigen Fussgängerstreifen überquerte.
Am Samstagmorgen (18. April 2026, kurz vor 10:15 Uhr) war ein E-Bike-Fahrer auf der Umfahrungsstrasse in Sursee in Richtung Oberkirch unterwegs.
Dabei dürfte er aufgrund eines gesundheitlichen Problems zu Fall gekommen sein und verletzte sich dabei.
Am Samstagnachmittag (18. April 2026, ca. 15:45 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Wolhuserstrasse in Richtung Willisau.
Beim Verlassen des Kreisverkehrsplatzes "Ricken" musste er wegen querenden Fussgängern anhalten.
Am Samstag (18. April 2026, kurz vor 12:30 Uhr) fuhr eine Autofahrerin auf der Kantonsstrasse von Mauensee her in Richtung Sursee.
Im Gebiet Schlosshof geriet sie aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden Auto.
Am Samstag (18. April 2026, kurz nach 07:45 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Surseestrasse von Rickenbach her in Richtung Chommle-Kreuzung und weiter in Richtung Gründistrasse.
Dabei kam es zu einer seitlich-frontalen Kollision mit einem Auto, das von Sursee in Richtung Beromünster unterwegs war.
Am Freitag (17.04.2026), kurz nach 9 Uhr, ist es auf der Wildhauserstrasse zu einem Selbstunfall eines 62-jährigen Motorradfahrers gekommen.
Dabei hat er sich schwere Verletzungen zugezogen.
In der Nacht auf Samstag haben zwei Männer in Steinhausen mehrere Einbrüche in Garagenbetriebe verübt.
Im Rahmen einer umgehend eingeleiteten Fahndung konnten zwei tatverdächtige Personen festgenommen werden. Die Ermittlungen sind im Gang.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei gaben bekannt, dass am 17. April 2026 ein 47-jähriger tschechischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Tschechien festgenommen wurde.
Der Mann steht im Verdacht, an einem Betrug mit sogenannten „Schockanrufen“ beteiligt gewesen zu sein, der sich gegen Senioren richtete und in Biasca verübt wurde.
Von Ende März bis Anfang April sind in einem Wald in Versam auf Gemeindegebiet von Safiental illegal Bäume gefällt worden.
Die Kantonspolizei Graubünden ermittelte drei Personen, die für die Tat verantwortlich sind. Sie sind geständig.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag sowie am Sonntagmittag (19.04.2026) hat die Stadtpolizei St.Gallen Verkehrskontrollen im Zusammenhang mit sogenannten Auto-Posern durchgeführt.
Fünf Autofahrer wurden angezeigt.
Eine 41-jährige Autofahrerin ist am Sonntagabend (19.04.2026) auf der Rorschacher Strasse aufgrund medizinischer Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Hausfassade geprallt.
Sie wurde erheblich verletzt.
Nach einem Einbruch in eine Autogarage in Wallisellen in der Nacht auf Montag (20.4.2026) ist der Täter mit einem entwendeten Sportwagen geflüchtet.
Die Kantonspolizei Zürich hat das Fahrzeug später im Kanton Aargau angehalten und den mutmasslichen Täter verhaftet.
Ende April 2026 werden bei der Verzweigung Augst Markierungsarbeiten ausgeführt.
Betroffen sind die Verzweigungsrampen von Zürich in Richtung Luzern sowie von Luzern in Richtung Zürich. Dafür sind nächtliche Sperrungen erforderlich.
Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm hat im Zusammenhang mit den Angriffen auf mehrere Personen in Zofingen vom 15. Mai 2024 beim örtlichen Bezirksgericht einen Antrag auf eine stationäre Massnahme gestellt.
Dem heute 43-jährigen spanischen Staatsangehörigen werden unter anderem mehrfache versuchte Tötung, mehrfache Nötigung, geringfügiger Diebstahl und mehrfacher Hausfriedensbruch vorgeworfen.
Ein alkoholisierter Autofahrer ist von der Strasse abgekommen und mit einem Geländer kollidiert.
Der Lenker wurde dabei erheblich verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Unsere jüngste Umbeschriftung für die Feuerwehr Arbon.
Klare Linienführung und hochsichtbare Markierungen für die Einsatzhygiene, Absturzsicherung und den Rüstwagen.
Am 20. April 2026 starten an der Steinerbergstrasse in Goldau die Bauarbeiten zur Sanierung der Strasse sowie zum Ersatz zweier Bachdurchlässe.
Das Projekt erstreckt sich über rund einen Kilometer von der Abzweigung Steinen bis zur Hähni-Kurve und dauert voraussichtlich bis Ende Herbst 2027.
Unsere Teams waren an der Berufsschau Fiutscher Südbünden in Samedan (09. - 11.04.2026)!
Im Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern zeigten unsere Mitarbeitenden auf, was den Job als Fachspezialist/-in Zoll und Grenzsicherheit so spannend macht.
BLAULICHT-TAG OBWALDEN 2026
Gemeinsam für die Sicherheit: Mitmachen, Mitgestalten, Mitwirken. Beruflich oder freiwillig: Dein Einsatz macht den Unterschied.
Bei geeignetem Wetter wird am 25./26. April 2026 an der Bottmingerstrasse in Binningen der Deckbelag auf den Fahrbahnen und Trottoirs eingebaut.
Zwischen den Kreuzungen Binningen Schloss und Gorenmatt bleiben die Strasse und das Trottoir für diese Arbeiten von Freitagabend bis Montagmorgen gesperrt. Eine Umleitung ist signalisiert.
Der neue Anhänger der Feuerwehr Eschlikon wurde mit hochreflektierenden Elementen mit unserer Level 2 Technik beschriftet.
Das Wappenlogo wurde ebenfalls eingebaut in die Beschriftung.
Am Sonntagabend (19.04.2026) führte die Schaffhauser Polizei eine Geschwindigkeitskontrolle in Thayngen an der Zollstrasse durch.
Dabei wurden drei Autofahrer wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen angehalten und verzeigt.
Hinter der Kaltfront von Sonntagnachmittag gelangt mit einer nordwestlichen Strömung allmählich weniger feuchte und stabilere Luft zur Schweiz. Am Montag baut sich über dem Nordatlantik ein umfangreiches Hochdruckgebiet auf.
Ein Ausläufer davon erstreckt sich bis zum Alpenraum und sorgt für eine allmähliche Abtrocknung der Luftmasse. Auf der Alpennordseite stellt sich eine mässige Bisenströmung ein. Das Hoch bleibt voraussichtlich bis Ende der nächsten Woche in der Schweiz wetterbestimmend.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.