Hinter der Kaltfront von Sonntagnachmittag gelangt mit einer nordwestlichen Strömung allmählich weniger feuchte und stabilere Luft zur Schweiz. Am Montag baut sich über dem Nordatlantik ein umfangreiches Hochdruckgebiet auf.
Ein Ausläufer davon erstreckt sich bis zum Alpenraum und sorgt für eine allmähliche Abtrocknung der Luftmasse. Auf der Alpennordseite stellt sich eine mässige Bisenströmung ein. Das Hoch bleibt voraussichtlich bis Ende der nächsten Woche in der Schweiz wetterbestimmend.
Nach Spielschluss des Cup-Halbfinals vom 18. April zwischen Stade Lausanne-Ouchy und dem Grasshopper Club Zürich wurde der GCZ-Mannschaftsbus von rund 30 Personen attackiert.
Sie bewarfen den Bus mit Petarden und Absperrgittern, wodurch es zu sichtbaren Schäden in Form von Brennspuren und Lackbeschädigungen kam.
Die am 15. April 2026 durch die Kantonspolizei alsvermisst gemeldete Person wurde am Samstagabend, 18. April 2026, tot aufgefunden.
Am 12. April 2026 wurde bei der Kantonspolizei Solothurn eine 39-jährige Frau aus Dornach als vermisst gemeldet.
Am Freitagabend (17. April 2016) ist in Neftenbach ein verletzter Mann auf der Umfahrungsstrasse, auf Höhe Zürcherstrasse, aufgefunden worden.
Die Umstände sind unklar; die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntag, 19. April 2026, kurz vor 15:00 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz mehrere Meldungen, dass Rauch aus einem Dachstock eines Mehrfamilienhauses an der Hauptstrasse in Muotathal steigt.
Die aufgebotene Feuerwehr Muotathal konnte mit den sofortigen Löscharbeiten des Brandes ein Übergreifen auf weitere Häuser verhindern.
Am Sonntagmorgen ist es in Hinterkappelen zu einem Einbruch in eine Autogarage gekommen.
Im Zuge der eingeleiteten Fahndung konnte ein mutmasslicher Täter wenig später in einem Wald angehalten werden.
Am Sonntagmittag (19.04.2026) ist es durch einen Blitzeinschlag zu einem Brand auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses gekommen.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos entstand am Samstagnachmittag in Amriswil Sachschaden.
Eine verletzte Person mussten den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag ist in Ilanz ein Auto in einer Böschung zum Stillstand gekommen.
Die Kantonspolizei Graubünden aberkannte den Führerausweis des alkoholisierten Lenkers.
Kurz vor 23.30 Uhr fuhr ein 73-jähriger Mann mit einem E-Bike auf einem Verbindungsweg von der Boppelserstrasse in Richtung Bodenackerstrasse.
Aus bislang ungeklärten Gründen stürzte er über eine kleine Mauer auf die Zufahrt zu einer Tiefgarage.
Der Frühlingsjahrmarkt und die OFFA enden am Sonntag, 19. April 2026.
Die beiden Veranstaltungen verliefen aus polizeilicher Sicht ruhig und ohne grössere Zwischenfälle. Die Stadtpolizei St.Gallen zieht eine insgesamt positive Bilanz.
In der Nacht von Samstag (18.04.2026) auf Sonntag (19.04.2026) ist es in der Stadt Schaffhausen auf der Breite zu einem Einbruchdiebstahl in einem Altersheim und einem Einbruchdiebstahlsversuch im KSS Freizeitpark gekommen.
Die Schaffhauser Polizei schliesst nicht aus, dass es sich bei den Delikten um dieselbe Täterschaft handelt.
Ein 81-jähriger Automobilist fuhr in Untersiggenthal mit seinem Auto in die Fassade eines Mehrfamilienhauses.
Verletzt wurde niemand. Am Fahrzeug und am Gebäude entstand Sachschaden.
Am Freitagabend, 17. April 2026, rückte die Kantonspolizei zweimal wegen häuslicher Gewalt aus.
Die beiden Vorfälle ereigneten sich unabhängig voneinander. In beiden Fällen kam es zu psychischer und physischer Gewalt. Eine Person musste sich in Spitalpflege begeben.
In einem Schopf der Männerbadi Zug ist in der Nacht auf Sonntag ein Feuer ausgebrochen.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand weiterer Untersuchungen.
Beim Startmanöver ist ein Fluglehrling mit seinem Deltasegler aus etwa vier Metern Höhe zu Boden gestürzt.
Der 22-jährige Mann wurde dabei erheblich verletzt.
Am Samstag, 18. April 2026, führte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Stein eine Geschwindigkeitskontrolle durch..
Eine Motorradlenkerin passierte die Messstelle mit massiv übersetzter Geschwindigkeit.
Am Samstagabend, 18. April 2026, ist es in Speicher zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Das Auto kam auf dem Bahntrassee zum Stillstand, Personen wurden nicht verletzt. Dem Autofahrer wurde der Führerausweis abgenommen.
Zeitgleich kam es im Bözbergtunnel auf der A3 zu einer Rauchentwicklung.
Mehrere Einsatzkräfte der Polizei sowie der Stützpunktfeuerwehr Baden standen im Einsatz und evakuierten den Tunnel.
Auf der A3 bei Zeiningen kollidierten am Samstagabend zwei Autos.
Eines der beteiligten Fahrzeuge überschlug sich. Zeitgleich kam es im Bözbergtunnel zu einer Rauchentwicklung. Eine Automobilistin verletzte sich leicht. Beide Ereignisse führten zu grossen Verkehrsbehinderungen und Umleitungen.
Am Samstagmorgen (18.04.2026) ist auf der Hauptstrasse ein Auto frontal mit einem Traktor kollidiert.
Der Autofahrer war übermüdet und geriet auf die Gegenfahrbahn. Der Traktorfahrer wurde unbestimmt verletzt ins Spital gebracht. Die betroffene Strasse musste teilweise gesperrt werden.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus ist am Samstagabend (18. April 2026) in der Fahrweid (Gemeinde Weiningen) grosser Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Ein Tief über dem Nordmeer lenkt heute eine Kaltfront zum Alpenraum. Mit einer nordwestlichen Höhenströmung wird dadurch feuchtere, instabilere und weniger milde Luft zu uns geführt. Am Montag baut sich über dem Nordatlantik ein umfangreiches Hochdruckgebiet auf.
Ein Ausläufer davon erstreckt sich bis zum Alpenraum und sorgt für eine allmähliche Abtrocknung und Stabilisierung der Luftmasse. Auf der Alpennordseite stellt sich eine mässige Bisenströmung ein. Das Hoch bleibt voraussichtlich bis Ende der nächsten Woche in der Schweiz wetterbestimmend.
Am späten Samstagnachmittag (18.04.2026) hielt ein Wohnmobil im A4-Fäsenstaubtunnel in der Stadt Schaffhausen an, weil der Treibstoff ausgegangen war.
Der Tunnel musste in beiden Richtungen gesperrt werden.
Am Samstagnachmittag, 18. April 2026, ereignete sich kurz vor 12.30 Uhr auf der Baselstrasse in Zwingen BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrradlenker.
Der Fahrradlenker wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Aspirantinnen und Aspiranten der Luzerner Polizei im zweiten Ausbildungsjahr sammeln derzeit wertvolle Praxiserfahrung im Korps.
An mehreren Standorten wurden dafür Verkehrskontrollen durchgeführt – inklusive Überprüfung der Fahrzeuge und der Fahrfähigkeit der Lenkenden.
Am Samstag, dem 18. April 2026, gegen 4:00 Uhr morgens, wurde die Kantonspolizei darüber informiert, dass ein teilweise maskierter Mann in Delémont Menschen mit einem Messer bedroht habe und beim Anblick von Zeugen geflohen war.
Eine daraufhin eingeleitete Suchaktion führte zur Festnahme eines jungen Mannes, der sich in der Nähe eines Geschäfts unweit des Tatorts versteckt hatte.
Am Samstagmorgen hat die Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Autodiebstahl in Celerina erhalten.
Wenige Stunden später wurde das Auto gesichtet und gestoppt.
Am Samstag, 18. April 2026, 09:30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri eine Meldung über einen Arbeitsunfall in Wassen ein.
Eine 59-jährige Frau führte bei einer im Umbau befindlichen Liegenschaft Reinigungsarbeiten durch.
Josef Ochsner kennt Druck und Verantwortung aus seiner Zeit als Berufsoffizier.
Heute arbeitet er in ziviler Funktion beim Kommando Führung und Kommunikation.
Am Freitagabend (17.04.2026) ist es im Schorentunnel zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Autos gekommen.
Ein Anhänger löste sich in der Folge von der Anhängerkupplung. Es kam zu Verkehrseinschränkungen.
Zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (18.04.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen fünf Männer aus dem Verkehr gezogen.
Diese waren fahrunfähig oder alkoholisiert mit ihren Autos unterwegs.
Kurz nach 17 Uhr fuhr eine Polizeipatrouille auf der Autobahn A1 von St. Margrethen Richtung St.Gallen.
Auf Höhe St. Margrethen fiel den Polizisten ein Auto auf dem Pannenstreifen auf.
Am Freitagabend, 17. April 2026, und in der Nacht auf Samstag, 18. April 2026, sind in Bühler und in Herisau je ein Fahrzeuglenker ohne erforderlichen Führerausweis zur Kontrolle angehalten worden.
Sie werden angezeigt.
Am Freitag, 17. April 2026, haben in Herisau vier Fahrzeugbesitzer festgestellt, dass aus ihrem Fahrzeug ein Diebstahl verübt wurde.
Die unbekannte Täterschaft entwendete Wertsachen.
Im Bareggtunnel auf der A1 bei Neuenhof kam es am Freitagabend in Fahrtrichtung Bern zu mehreren Auffahrkollisionen.
Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
700 Blutspenden werden in der Schweiz jeden Tag benötigt, um die Patientenversorgung mit Blut und Blutprodukten sicherzustellen.
Diese Zahl zeigt, wie wichtig freiwillige Blutspenden sind.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.