Anlässlich eines Gefangenentransports flüchtete ein Häftling. Trotz Fahndung bleibt er verschwunden.
Am Donnerstag, 17. Juli 2025, kurz vor 09.00 Uhr, gelang einem Häftling in Baden, kurz vor dem Einstieg in ein Gefangenenfahrzeug, die Flucht. Beim Geflüchteten handelt es sich um einen 23-jährigen Albaner.
Ebenfalls am Mittwochvormittag (16. Juli 2025, 10:45 Uhr) wurde auf der Autobahn A2 in Rothenburg ein in Holland immatrikuliertes Sattelmotorfahrzeug kontrolliert.
Dabei wurde festgestellt, dass der 51-jährige Chauffeur die Lenkzeit innerhalb von zwei Wochen zwei Mal überschritten hatte.
Am Mittwochvormittag (16. Juli 2025, 11:15 Uhr) zog eine Patrouille der Luzerner Polizei auf der Autobahn A2 in Neuenkirch ein Sattelmotorfahrzeug zur Kontrolle.
Eine Atemalkoholprobe bei französischen Chauffeur ergab einen Wert von 0.54 mg/l.
In Maloja ist es am Mittwochnachmittag zur Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Radfahrerin gekommen.
Die Radfahrerin wurde dabei verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werden.
Am späten Samstagabend (14.6.2025) hat die Kantonspolizei Zürich in einer Wohnung in Oberglatt einen toten Mann aufgefunden – sie geht von einem Tötungsdelikt aus und suchte öffentlich nach dem Tatverdächtigen (Medienmitteilung vom 15.6.2025, sowie Öffentlichkeitsfahndung vom 7.7.2025).
Am Mittwochabend (16.7.2025) gelang es Fahndern der Kantonspolizei Zürich den 27-jährigen Eritreer zu verhaften.
Am Mittwoch (16.07.2025), kurz vor 17 Uhr, ist ein 34-jähriger Mann auf einem Pferdehof an der Nollenhofstrasse durch einen Huftritt eines Pferdes schwer verletzt worden.
Der 34-Jährige wollte ein Pferd von der Weide in den Stall bringen.
Am Donnerstag (17.07.2025), kurz vor 4:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Waffengeschäft an der Oberrieterstrasse eingebrochen.
Sie rammte den Eingang des Gebäudes mit einem zuvor gestohlenen Auto, um sich Zutritt in die Räumlichkeiten zu verschaffen. Die Täterschaft stahl über zehn Faustfeuerwaffen und flüchtete. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am kommenden Montag beginnen die Bauarbeiten an der Julierstrasse (H3a) im Abschnitt Rosenhügel – Hohenbühlweg in Chur.
Die Arbeiten erstrecken sich über knapp drei Jahre und erfolgen etappenweise. Die Gesamtkosten betragen rund sechs Millionen Franken.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht auf Donnerstag in Kradolf einen Fälleler festgenommen und inhaftiert.
Beim Tatverdächtigen konnte Deliktsgut sichergestellt werden.
Am Mittwoch, 16. Juli 2025, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Verkehrsunfall in Altdorf informiert.
Demnach fuhr eine Autofahrerin mit Urner Kontrollschildern um ca. 14.15 Uhr auf der Tellsgasse in nördlicher Richtung.
Am Mittwoch, 16. Juli 2025, kurz vor 13.45 Uhr, ereignete sich auf der Rheinstrasse in Liestal eine seitliche Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Vier Personen wurden verletzt.
Beim Bahnhof an der Bushaltestelle Kante A in Olten ist am Dienstagabend, 15. Juli 2025, ein Mann durch eine unbekannte männliche Person tätlich angegangen und dabei verletzt worden.
Die Polizei hat umgehend Ermittlungen zur Identität des Täters aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Montagvormittag ereignete sich an der Brünigpass-Strasse ein Steinschlag.
Ein etwa ein Kubikmeter grosser Block löste sich aus dem Felsen und stürzte auf die Fahrbahn.
In der Nacht auf den 16. Juli 2025 wurde in ein Juweliergeschäft an der Bahnhofstrasse in Zermatt eingebrochen.
Die Kantonspolizei Wallis bittet die Bevölkerung um weitere Hinweise und veröffentlicht Bilder der mutmasslichen Täter.
Der 17. Juli bringt einen ruhigen Wettertag mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen. Im Norden startet der Morgen teils noch mit Wolken und letzten Schauern, doch im Laufe des Tages zeigt sich verbreitet freundliches Sommerwetter. Auch in den Bergen nimmt die Bewölkung ab, begleitet von nachlassendem Wind und steigender Nullgradgrenze.
Im Süden bleibt es durchgehend sonnig und warm – ideal für Aktivitäten im Freien. Mit Höchstwerten bis zu 31 Grad und trockener Luft zeigt sich der Hochsommer von seiner besten Seite. Nur in höheren Lagen bleibt der Wind spürbar.
Cyberkriminelle versenden gefälschte E-Mails im Namen der Helsana AG.
Sie versuchen, mit einer angeblichen Rückerstattung an fremde Kreditkartendaten zu gelangen.
Beim Brand in einem Lagerraum des Golfclubs in Schönenberg (Gemeindegebiet Wädenswil) ist in der Nacht auf Mittwoch (16.07.2025) ein Schaden in Millionenhöhe entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitag kommt es wegen des WEURO-Viertelfinals in Bern zu Verkehrsbehinderungen. Die Polizei empfiehlt die Anreise mit ÖV.
Die Kantonspolizei Bern rechnet für den Viertelfinal der Fussball-Europameisterschaft der Frauen am Freitag, 19. Juli 2025, mit zahlreichen Anreisenden. In der Innenstadt sowie im Wankdorfquartier wird es zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Die Verhandlungen des Programms Air 2030 zu einem Vertragsnachtrag mit Thales zum Projekt RLE@NDP konnten erfolgreich abgeschlossen werden.
Erreicht wurde ein ausgewogenes und partnerschaftliches Resultat, welches die erfolgreiche Umsetzung der Anforderungen ermöglicht.
Die Patrouillen der Stadtpolizei Uster haben in den vergangenen drei Monaten vermehrt Kontrollen im Zusammenhang mit sogenannten Trendfahrzeugen wie E-Trottinetts und E-Rollern durchgeführt.
Dabei mussten 34 Personen verzeigt werden.
Am Dienstag (15.07.2025), kurz nach 11 Uhr, wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein Brand bei einem Reiheneinfamilienhaus gemeldet.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte die Flammen rasch löschen.
Am Mittwoch (16.07.2025), kurz nach 12:30 Uhr ist es im Rosenbergtunnel in Fahrtrichtung St. Margrethen zu einem Brand eines Autos gekommen.
Das Feuer konnte durch die ausgerückte Feuerwehr unter Kontrolle gebracht und schliesslich gelöscht werden. Durch den Brand wurde niemand verletzt. Es kam zu grösseren Verkehrsbehinderungen.
Am Mittwoch, 16. Juli 2025, gegen 11:30 Uhr, war ein Motorradfahrer aus dem Val-de-Ruz auf der Kantonsstrasse von La Sagne in Richtung La Corbatière unterwegs.
Bei einem Überholmanöver eines vorausfahrenden Fahrzeugs touchierte er mit seinem Motorrad den gegenüberliegenden Strassenrand.
Am Mittwoch, 16.07.2025, ca. 11 Uhr, ereignete sich in Ennenda ein Arbeitsunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 25-jähriger Lenker war mit seinem landwirtschaftlichen Fahrzeug in den Ennetbergen mit dem Austragen von Gülle beschäftigt.
Am 16. Juli 2025, gegen 08:45 Uhr, fuhr ein beige-farbener Personenwagen, vermutlich ein Lancia Ypsilon mit Neuenburger Kontrollschildern, auf der Rue du Sentier in Richtung Osten.
Unmittelbar nach der Kreuzung mit der Rue de l’Étang kam es auf Höhe einer Zone mit wechselnder Parkordnung zu einer Frontalkollision zwischen der linken Fahrzeugfront des Lancia und einem entgegenkommenden roten VW Passat.
Der Grosse Sankt Bernhard gehört zu den eindrucksvollsten Alpenpässen Europas. Mit 2'469 Metern über Meer ist er einer der höchsten befahrbaren Pässe der Schweiz, Die Verbindung zwischen dem schweizerischen Wallis und dem italienischen Aostatal ist landschaftlich sehenswert Der Passweg, der heute durch die gleichnamige Passstrasse und den Tunnel erschlossen ist, dient nicht nur dem Verkehr, sondern lädt auch zu Wanderungen und Entdeckungen ein.
In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die beeindruckende Natur und die Geschichte des Hochgebirgspasses.
Nach dem Tötungsdelikt am Bahnhof Heerbrugg vom 11.7.2025 (>>Polizei.news berichtete<<) ist ein 34-jähriger tatverdächtiger Kroate festgenommen worden.
Dringend gesucht wird seine gelbe Jacke, welche er zum Tatzeitpunkt trug. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Personen, welche eine helle Jacke mit Kapuze gesehen, aufgefunden oder entsorgt haben.
Am Mittwochmorgen, 16. Juli 2025, stürzte ein E-Bike-Fahrer aus noch ungeklärten Gründen im Kreis 11 und verletzte sich dabei schwer.
Kurz nach 11 Uhr wurde die Stadtpolizei Zürich zu einem Unfall an die Alte Mühlackerstrasse in Zürich-Affoltern gerufen, bei dem ein Velofahrer gestürzt war.
Am Mittwoch, 16. Juli 2025, kam es in Winterthur zu drei Verkehrsunfällen, bei denen mehrere Personen verletzt wurden.
Kurz vor 8.00 Uhr stürzte an der Zeughausstrasse eine 42-jährige Velofahrerin und verletzte sich. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte eine am Lenker mitgeführte Tasche zum Unfall geführt haben.
Am Dienstag (15. Juli 2025, ca. 23:30 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Kantonsstrasse von Pfaffnau Richtung Schötz.
In Nebikon stellte er Rauch fest, worauf er anhielt. Kurze Zeit später geriet das Fahrzeug in Brand und wurde total beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochmorgen (16. Juli 2025, kurz vor 08:00 Uhr) fuhr eine Autofahrerin auf der Bruchstrasse und bog im Bereich der Sälistrasse nach links, in Richtung Obergrundstrasse ab.
Dabei kam es zu einer Kollision mit einem Radfahrer, welcher von der Taubenhausstrasse her gefahren kam.
Das Militär ist seit langem ihr Alltag, die Uniform ihre vertraute Arbeitskleidung.
Ihr Fachgebiet kennen sie in- und auswendig. Doch in einer multinationalen Mission im Ausland ist vieles anders. Drei Berufsunteroffiziere übernehmen Führungsaufgaben sowohl in der Funktion als Kompaniekommandant als auch als Zugführer. Sie erzählen von den Herausforderungen im Auslandeinsatz und den Chancen, die die Erfahrung ihnen persönlich und der Schweizer Armee bringt.
Wir gratulieren unseren 108 Lernenden herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss 2025.
Vielen Dank für die geleistete Arbeit und euer Engagement während der Ausbildungszeit.
Auf der Engestrasse in Biberist ereignete sich am Dienstagnachmittag, 15. Juli 2025, eine Kollision zwischen zwei Autos.
Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt und in ein Spital gebracht.
In der Nacht auf Mittwoch (16.07.2025) hat eine unbekannte Täterschaft zwei Einbruchdiebstähle in Industriebetriebe in Beringen verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen Vorfällen.
In der Nacht auf Mittwoch nahmen Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau einen Tatverdächtigen in Kreuzlingen fest.
Er führte Deliktsgut mit sich und wurde inhaftiert.
Am Dienstagnachmittag (15.07.2025) hat in einem Garten in Thayngen ein Bambusstrauch gebrannt.
Personen sind dabei keine verletzt worden. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Dienstagabend, 15. Juli 2025, kollidierte an der Rudolf-Diesel-Strasse ein Personenwagen frontal mit einer Laterne.
Der Lenker musste anschliessend durch den Rettungsdienst Winterthur ins Spital gebracht werden, wo er in der Nacht verstarb.
Auf einer Baustelle in St. Moritz ist am Dienstagnachmittag ein Metallprofil auf einen Arbeiter gefallen.
Dieser wurde verletzt und ins Spital geflogen.
Am frühen Freitagnachmittag (11.07.2025) hat sich in Ramsen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. Am Unfallauto entstand ein Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
An verschiedenen Stellen des A1-Abschnitts zwischen Bern-Brünnen und Bern-Forsthaus wird der Deckbelag erneuert.
Um diese Arbeiten durchzuführen, wird die Autobahnausfahrt beim Anschluss Bern-Brünnen in Richtung Lausanne für zwei Nächte gesperrt.
Am Mittwoch, 16. Juli 2025, wurde in einem Juweliergeschäft in Zermatt ein Einbruchdiebstahl verübt.
Die Täterschaft ist auf der Flucht. Die Ermittlungen und Fahndungsmassnahmen sind im Gange.
Am Dienstag, 15.07.2025, 17:25 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 37-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur auf der Überholspur unterwegs.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.