Am Sonntag, 22. Juni 2025, kam ein 22-jähriger Mann bei einem Badeunfall in Les Iles in Sitten ums Leben.
Umfangreiche Rettungsmittel wurden mobilisiert. Der leblose Körper wurde am frühen Abend von Tauchern geborgen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Gestern Abend geriet ein PW-Lenker neben die Fahrbahn und prallte mit seinem Fahrzeug heftig gegen einen Baum.
Dadurch wurde er aus dem Fahrzeug geschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Die beiden weiteren Fahrzeuginsassen verletzten sich leicht.
Am Sonntag, 22. Juni 2025, ca. 16.30 Uhr, kollidierte ein 61-jähriger Personenwagenlenker in Filzbach nach dem Seminarhotel Römerturm mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Der verantwortliche Lenker geriet von Mollis herkommend mit seinem Fahrzeug infolge Ablenkung in der leichten Rechtskurve zu weit nach links auf die Gegenfahrbahn und prallte dadurch mit seiner Front ins Heck des entgegenkommenden Fahrzeuges.
Am Sonntag, 22. Juni 2025, ca. 19.30 Uhr, fuhr eine 19-jährige Personenwagenlenkerin auf der Flechsenstrasse in Mollis Richtung Weesen.
Beim Abbiegen auf die Autobahn A3 Fahrrichtung Zürich übersah sie das entgegenkommende Fahrzeug, worauf es zur Kollision mit erheblichem Sachschaden an beiden Fahrzeugen kam.
Schönes Wetter, hohe Temperaturen und gute Bedingungen in den Bergen: Die Bergsteigersaison hat begonnen und das macht sich bei der Air Zermatt deutlich bemerkbar.
In den vergangenen Tagen kam es zu einer Häufung von Einsätzen in hochalpinem Gelände. Praktisch täglich mussten erschöpfte oder in Not geratene Alpinisten durch die Rettungshelikopter der Air Zermatt evakuiert werden; auch nachts.
In der Nacht auf den Montag ist in einer Wohnung im Kreis 3 ein Feuer ausgebrochen.
Die Berufsfeuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Beide Bewohnenden und ihre Katzen mussten durch den Rettungsdienst hospitalisiert werden.
Mit dem Beginn der Sommerferien in der Schweiz, in Deutschland und in der Niederlande stauen sich die Blechkolonnen am Gotthard-Nordportal.
Besonders am Wochenende ist mit langen Wartezeiten zu rechnen. Mögliche Alternativen sind die San Bernardino-Route sowie die Alpenpässe.
Kanton Schaffhausen: Polizei warnt vor Telefonbetrugsversuchen
Letzte Woche sind bei der Schaffhauser Polizei zahlreiche Meldungen über sogenannte betrügerische Telefonanrufe "Falscher Polizist" eingegangen. Die Polizei bittet die Bevölkerung, insbesondere Seniorinnen und Senioren im eigenen Umfeld auf diese perfide Betrugsmasche aufmerksam zu machen und entsprechend zu sensibilisieren.
Heute Sonntagabend, 22. Juni 2025 entdeckte ein Schwimmer kurz vor 20 Uhr im Uferbereich des Rheins auf der Grossbasler Seite unterhalb des Rheinbads Breite einen Gegenstand, den er als vermeintlichen Sprengkörper identifizierte.
Er deponierte das Objekt auf dem unteren Fussweg und informierte die Polizei.
Mehrere Zweiradfahrer verunfallt.
Am Samstag, 21.06.2025, kurz nach dem Mittag, beabsichtigte in Sachseln, auf der Flüelistrasse, eine 25-jährige Autofahrerin in eine Einfahrt abzubiegen.
An der Muttenstrasse in Solothurn hat am Sonntagabend, 22. Juni 2025, ein Industriegebäude (Abbruchobjekt) gebrannt.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung, welche mit dem Wind in Richtung Altstadt zog, wurde die Solothurner Stadtbevölkerung vorsorglich gebeten, Fenster und Türen zu schliessen.
Die Sondagen in der Oberen Vorstadt in Aarau zeigen, dass der Fels näher an der Oberfläche liegt als angenommen.
Das hat grossen Einfluss auf die geplanten Bauarbeiten. Ihn abzutragen würde mehr Zeit in Anspruch nehmen als die geplanten sieben Wochen Bauzeit. Deshalb werden die Bauarbeiten diesen Sommer nur teilweise ausgeführt: Von der Adolf-Jenny-Strasse bis zum Kreisel Rosengarten werden die Arbeiten wie geplant realisiert. Die Obere Vorstadt wird auch – wie angekündigt – für den Verkehr gesperrt. Die Zeit der Sperrung wird genutzt, um weitere Sondagen in der Oberen Vorstadt durchzuführen, um so den Untergrund und das Ausmass des Felsens zu untersuchen.
Ein Fahrzeug geriet am Sonntagnachmittag während der Fahrt in Estavayer-le-Lac in Brand.
Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.
Nach der Meldung, dass Remi T.M. verschwunden ist, gibt die Kantonspolizei eine Vermisstenanzeige auf.
Alle Informationen sind unverzüglich dem nächstgelegenen Polizeiposten mitzuteilen oder telefonisch unter der Nummer 026 347 01 17.
Am Sonntagnachmittag, 22. Juni 2025, ist ein Berggänger um 15.15 Uhr am Grossen Mythen tödlich verunglückt.
Der Mann stürzte vermutlich vom offiziellen Mythenweg aus in die Tiefe. Drittpersonen alarmierten umgehend die Rega und die Kantonspolizei Schwyz.
Hitze im parkierten Auto ist für Tiere lebensgefährlich!
Bereits bei 15 Grad Aussentemperatur kann der Innenraum sich bei Sonnenbestrahlung bis über 50 Grad aufheizen.
Im Limmattal entsteht derzeit eines der ambitioniertesten Verkehrsplanungsprojekte der Schweiz. Die Kantone Zürich und Aargau entwickeln gemeinsam mit regionalen Partnern ein neues Gesamtverkehrskonzept, das die Mobilität bis 2050 zukunftsfähig machen soll.
Im Fokus stehen dabei eine enge regionale Vernetzung, eine umweltverträgliche Abstimmung aller Verkehrsträger und die langfristige Sicherung der Erreichbarkeit für Bevölkerung und Wirtschaft.
Der Start in die neue Woche bringt vielerorts freundliches Wetter, vor allem am Vormittag zeigt sich häufig die Sonne. Im Tagesverlauf nimmt jedoch die Quellbewölkung zu, und es bilden sich teils kräftige Schauer und Gewitter – besonders entlang der Alpen und Voralpen.
Trotz der wechselhaften Bedingungen bleibt es sommerlich warm mit Höchstwerten um 28 bis 30 Grad. Der Wind frischt am Nachmittag spürbar auf, in den Bergen ist mit starken Böen zu rechnen.
Um die Strassenzufahrten zum Haut Val de Bagnes rasch wiederherzustellen, hat der Staatsrat beschlossen, die am 4. September 2024 aktivierte allgemeine Polizeiklausel zu ändern und zu ergänzen.
Die Klausel gilt ab sofort für die Errichtung einer Behelfsbrücke der Armee auf der Kantonsstrasse zwischen Le Fregnolay und Lourtier und für den Bau einer kommunalen Notfallstrasse am linken Ufer der Dranse sowie der für deren Sicherheit erforderlichen Schutzbauten. Die Frist für den Wiederaufbau der Brücke auf der Kantonsstrasse zwischen Lourtier und Sarreyer und für den Bau der Galerie wird bis Ende 2027 verlängert.
Der Staatsrat hat René Duc zum Chef der Dienststelle für Straf- und Massnahmenvollzug (DSMV) beim Departement für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS) ernannt.
René Duc ist derzeit Chef des Amtes für Sanktionen und Begleitmassnahmen (ASB). Er tritt die Nachfolge von Georges Seewer an, der in den Ruhestand tritt. René Duc wird sein Amt am 1. September 2025 antreten.
Der Mann, der Mitte Juni am Flachserenweg in Nidau von einem heruntergestürzten Ast getroffen und dabei schwer verletzt wurde, ist im Spital verstorben.
Am Sonntag, 15. Juni 2025, wurde ein Mann am Flachserenweg in Nidau von einem heruntergestürzten Ast getroffen und dabei schwer verletzt. >>Polizei.news berichtete<<
In einer gemeinsamen Aktion kontrollierten die Stadtpolizei Aarau, die Regionalpolizei Lenzburg und die Kantonspolizei Aargau rund 60 Trendfahrzeuge in den Bezirken Aarau, Lenzburg und Zofingen.
Am Samstagnachmittag, dem 21. Juni, zwischen 13:30 Uhr und 16:00 Uhr, führten die Stadtpolizei Aarau, die Regionalpolizei Lenzburg und die Kantonspolizei Aargau in einer gemeinsamen Aktion Kontrollen bei sogenannten Trendfahrzeugen durch. Die Kontrollen fanden an neuralgischen Punkten in den Bezirken Aarau, Lenzburg und Zofingen statt.
In Zernez ist es am späten Sonntagvormittag während eines Überholmanövers zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen.
Der Motorradlenker wurde dabei verletzt.
Am Sonntag, 22. Juni 2025, hatte eine vierköpfige Gruppe gegen 08.15 Uhr eine Tour via Südostsporn in Richtung Galenstock unternommen, als ein 58-jähriger Mann aus dem Kanton Zürich zu Beginn der Kletterei am Südostsporn stürzte.
Im unteren, technisch wenig anspruchsvollen Abschnitt der Route verlor er das Gleichgewicht und stürzte ungesichert zunächst rund fünf Meter über einen Felsvorsprung und anschliessend weitere rund zehn Meter über ein steiles Firnfeld ab.
Bei einem Selbstunfall in Dürnten hat sich am Samstagabend (21.06.2025) ein Mann leicht verletzt.
Der Lenker war gemäss ersten Erkenntnissen mit übersetzter Geschwindigkeit unterwegs.
Am Samstag und Sonntag (22.06.2025) haben mehrere Drittpersonen Dieselöl auf der Wasseroberfläche des Zürichsees festgestellt und der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen gemeldet.
Die Herkunft des Dieselöls ist derzeit unbekannt und wird abgeklärt.
Am Samstag (21.06.2025), kurz nach 22 Uhr, ist es an der Austrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 66-jähriger Mann wartete auf seinem Motorrad vor einer Baustellenampel.
Am Samstag (21.06.2025), kurz vor 19:30 Uhr, ist ein Bagger auf einem Firmengelände am Werdenweg in Brand geraten.
Eine Drittperson bemerkte den Brand und meldete diesen der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen.
In der Zeit zwischen Freitagmittag und Samstagmorgen (21.06.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in die Büroräumlichkeiten eines Landwirtschaftsbetriebs an der Steinacherstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten, wo sie sämtliche Behältnisse durchsuchte.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (21.06.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Praxis an der Vonwilstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster auf dem Balkon Zutritt zu den Räumlichkeiten und durchsuchte diese.
Zwischen Freitagmorgen und Samstagmorgen (21.06.2025), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Juchwisstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Terrassentür gewaltsam Zugang zum Innern des Hauses.
Am Samstag (21.06.2025), kurz vor 16 Uhr, hat ein Mann auf einer Wiesenfläche an der Blumenfeldstrasse ein Papierbündel angezündet.
In der Folge geriet das Wiesland in Brand.
Am Samstag (21.06.2025), kurz nach 15:30 Uhr, ist es in einer Schule an der Karl-Völker-Strasse zu einer Rauchentwicklung gekommen.
Ursache dafür waren Batterien der Notstrombeleuchtung. Die Rauchentwicklung führte zur automatischen Auslösung der Brandmeldeanlage.
In der Nacht von Freitag auf Samstag schlugen Diebe bei mehreren Fahrzeugen die Scheiben ein und entwendeten Münzgeld, Zigaretten und Sonnenbrillen aus den Fahrzeugen.
Die Kantonspolizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Bei einem Brand am frühen Sonntagmorgen (22.06.2025) sind im Zentrum von Weiningen eine Scheune sowie ein Wohnhaus zerstört worden.
Zwei Personen wurden leicht verletzt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 21./22. Juni 2025, kurz vor 02.30 Uhr, kam es an der Oberwilerstrasse in Therwil BL zu einem Fahrzeugbrand.
Verletzt wurde niemand. Der Personenwagen wurde beim Brand komplett zerstört.
Auf der Derendingenstrasse in Deitingen hat sich am Samstagabend, 21. Juni 2025, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der Fahrzeuglenker, welcher das Auto in alkoholisiertem Zustand gelenkt haben dürfte, blieb unverletzt.
Am Samstag, 21. Juni 2025, kam es auf der Kantonsstrasse in Bäch um 17.30 Uhr zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Ein 48-jähriger PW-Lenker und ein 31-jähriger Motorradfahrer waren in Richtung Freienbach unterwegs.
Am Samstag, 21. Juni 2025, ca. 18.00 Uhr, ereignete sich in Linthal auf der Klausenpassstrasse Richtung Urnerboden, oberhalb des Restaurants Bergli ein Selbstunfall mit Personenwagen.
Der 29-jährige Lenker geriet auf der Strasse zuweit nach rechts, kollidierte dadurch mit dem angrenzenden Röhrenzaun und kam mit zwei Rädern leicht überhängend auf der Stützmauer zum Stillstand.
Am Samstag, 21. Juni 2025, ca. 21.30 Uhr, stellte die Besitzerin fest, dass in ihr Fahrzeug eingebrochen und das Fahrzeuginnere durchsucht wurde.
Das Fahrzeug befand sich in einer nicht verschlossenen Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses an der Bahnhofstrasse in Niederurnen.
Bei einem technischen Zwischenfall in einem Technikraum hat sich infolge einer chemischen Reaktion Chlorgas gebildet.
Durch die Feuerwehr konnte der betroffene Bereich entlüftet werden. Verletzt wurde niemand. Der Badebetrieb musste aus Sicherheitsgründen frühzeitig beendet werden.
Auf der Benkenstrasse in Witterswil ist es in der Nacht auf Sonntag, 22. Juni 2025, zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Im Zusammenhang mit Alkoholkonsum ereigneten sich drei Selbstunfälle.
Dabei erlitt eine Person leichte Verletzungen. In den beiden anderen Fällen wurde niemand verletzt. Es entstand jedoch Sachschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.