Am Montag (9. Juni 2025, ca. 22:30 Uhr) ging die Meldung ein, dass auf der Zentralstrasse in Ebikon ein Rollerfahrer samt Mitfahrerin mehrfach gestürzt sei.
Durch die Luzerner Polizei konnte der Rollerfahrer kontrolliert werden.
In der Nacht auf Sonntag, 1. Juni 2025, kam es um 00.45 Uhr an der Kollegiumstrasse in Schwyz zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Ein 17-jähriger Schweizer wurde dabei verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werden.
Am Pfingstmontag führte die Kantonspolizei Aargau an der Staffeleggstrasse in Küttigen eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Zehn Fahrzeuglenkende waren deutlich zu schnell und wurden gestoppt.
Am Pfingstmontag ist ein Motocross-Motorradlenker auf der Beckenriedstrasse, auf Höhe der Bushaltestelle Unterfeld, beim Versuch, auf dem Hinterrad zu fahren, gestürzt.
Nachdem sein Motorrad mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert war, ergriff der Lenker auf seinem Motorrad die Flucht.
Mehrere Grabtafeln eines Gemeinschaftsgrabs auf dem Friedhof der Evangelischen Kirche in Romanshorn wurden vergangene Woche beschädigt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Donnerstagabend (05.06.2025) nahm die Schaffhauser Polizei in der Stadt Schaffhausen zwei Männer fest.
Im Zuge der Festnahme wurden mehrere hundert Gramm Kokain sichergestellt.
Am Pfingstmontag, 9. Juni 2025, ist es auf dem Kantonsgebiet von Appenzell Ausserrhoden zu drei Verkehrsunfällen mit Motorrädern gekommen.
Drei Töfffahrer haben sich dabei verletzt und mussten in Spitalpflege gebracht werden.
Der Längholz- und Büttenbergtunnel auf dem A5-Ostast werden der periodischen Reinigung unterzogen. Dafür werden die entsprechenden Tunnelröhren jeweils gesperrt.
Die Arbeiten werden nachts durchgeführt und der Verkehr via Stadt Biel umgeleitet.
50 Thurgauer Schülerinnen und Schüler werden für ihre Teilnahme an der Leuchtwesten-Aktion von Verkehrssicherheit Thurgau mit einem Tablet belohnt.
In den vergangenen Monaten gaben 2'871 Schülerinnen und Schüler bei Verkehrskontrollen der Kantonspolizei Thurgau ihre Wettbewerbstalons einer Polizistin oder einem Polizisten ab. Diese Kinder nahmen an der letzten Verlosung von 50 Tablets teil. Nun stehen die Gewinnerinnen und Gewinner fest.
Ein alkoholisierter E-Roller-Fahrer blieb am Montag bei einem Selbstunfall in Ermatingen unverletzt.
Ein E-Roller-Fahrer war gegen 15.20 Uhr auf der Schönhaldenstrasse in Richtung Hauptstrasse unterwegs und kam ohne Dritteinwirkung zu Fall. Er blieb unverletzt.
Am Montag (09.06.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen an verschiedenen Orten in Altstätten und Rheineck Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.
Dabei wurden fünf Verkehrsteilnehmende angehalten und angezeigt.
In der Nacht auf Dienstag, kurz vor 1 Uhr, brach in einem Hotel an der Vicolo Geretta in Paradiso ein Brand aus.
Ersten Erkenntnissen zufolge entstand das Feuer auf dem Balkon eines Zimmers im zweiten Stock. Die genaue Ursache wird noch untersucht.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagabend (09.06.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Eventlokal an der Dorfstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zugang zur Liegenschaft.
Am Dienstag (10.06.2025), kurz nach 05:30 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen.
Eine 62-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt. Sie musste von der Feuerwehr aus dem Auto geborgen werden.
Am frühen Sonntagabend (08.06.2025) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruch in ein Rebhäuschen in Oberhallau begangen und dabei massive Sachbeschädigungen verursacht. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Im Zeitraum zwischen 17.00 Uhr und 20:00 Uhr am frühen Sonntagabend (08.06.2025) wurde in ein Rebhäuschen am Hallauerberg in Oberhallau eingebrochen. Dabei kam es zu erheblichen Sachbeschädigungen. Mehrere Fenster wurden eingeschlagen, das gesamte Inventar wurde durchwühlt und teilweise beschädigt sowie verunstaltet.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz nach 15:30 Uhr in Coglio zu einem Verkehrsunfall kam.
Ein 45-jähriger italienischer Motorradfahrer aus dem Locarnese war mit einer 36-jährigen Schweizer Mitfahrerin aus dem Bellinzonese auf der Via Cantonale in Richtung Cevio unterwegs.
Der Trend zu Elektrofahrzeugen wie Trottinetts, Roller und Scooter ist auch in der Region Zofingen spürbar. Die Regionalpolizei Zofingen stellt fest, dass zahlreiche Lenkerinnen und Lenker die Verkehrsvorschriften entweder nicht kennen oder missachten. Um das Bewusstsein für die Regeln im Strassenverkehr zu schärfen und deren Einhaltung zu fördern, führte die Polizei in den vergangenen Wochen gezielte Spezialkontrollen durch.
Mit der Prüfrolle wird die Höchstgeschwindigkeit von Trendfahrzeugen kontrolliert.
Monatsrückblick Mai: Vielfältige Einsätze der Stadtpolizei Zürich
Im Mai war die Stadtpolizei Zürich bei ganz unterschiedlichen Ereignissen im Einsatz – zu Wasser, zu Land und im Dienst der Tiere.
Ein Autofahrer blieb am Montag in Frauenfeld bei einem Selbstunfall auf einem Bahnübergang unverletzt. Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Ein 71-jähriger Autofahrer war kurz nach 12.30 Uhr auf der Reutenenstrasse unterwegs und wollte die Geleise der Frauenfeld-Wil-Bahn in Richtung St. Gallerstrasse überqueren.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz vor 15:00 Uhr in Sant'Antonino an der Via Cima Paese zu einem Unfall gekommen ist.
Ein 76-jähriger Schweizer, wohnhaft in der Region Bellinzona, war mit dem Zurückschneiden eines Baumes beschäftigt.
Neue Einsatzkleidung für Feuerwehr Thalwil/Oberrieden ausgeliefert
Pünktlich zum Feiertagswochenende wurde der Feuerwehr Thalwil/Oberrieden das neue "Tenue Blau – Einsatzkleider leicht" ausgeliefert. Die neue Ausrüstung wurde von der Firma Hautleag bereitgestellt. Sie ersetzt die bisherige Einsatzkleidund und ist nun einsatzbereit deponiert.
Auf der Moosgasse in Ins wird ein lärmmindernder Belag eingebaut.
Während der Vorbereitungsarbeiten vom 16. bis 27. Juni 2025 ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Unser neuer Imagefilm ist da.
Passend zum 20-Jahr-Jubiläum zeigen wir euch gerne unseren Film, in welchem die Rettung als Überbau und alle Abteilungen vorgestellt werden.
Ob Winter oder Sommer – Versorgungsflüge zu Berghütten sind Teil unseres Alltags.
Air Glaciers transportiert regelmässig Material, Lebensmittel oder Ausrüstung in abgelegene Berghütten – präzise, zuverlässig und wetterfest.
Ob auf zwei Beinen oder vier Pfoten – wir sind für euch da!
Bei der Stadtpolizei Chur gehört der Kontakt zur Bevölkerung zur täglichen Patrouille und ist wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit.
Am Montagmittag (09.06.2025), kurz vor 12 Uhr, wurde die Feuerwehr Arbon zu einem Einsatz in einer Tiefgarage gerufen.
Eine automatische Brandmeldeanlage hatte Alarm ausgelöst, nachdem ein Sprinklerkopf beschädigt wurde.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo ist am Montagabend (9.6.2025) in Richterswil der Velofahrer schwer verletzt worden.
Gegen 17.45 Uhr fuhr ein 51-jähriger Velofahrer auf der Seestrasse in Richtung Horgen.
Am Montagabend (09.06.2025), kurz nach 18:15 Uhr, ist auf der Autobahn A15, im Balmraintunnel zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen.
Eine 59-jährige, im Kanton Glarus wohnhafte Schweizerin, verstarb auf der Unfallstelle. Zwei weitere Personen wurden unbestimmt verletzt. Die nicht richtungsgetrennte Autobahn musste mehrere Stunden gesperrt werden. Ein Grossaufgebot an Rettungskräften rückte an die Unfallstelle aus.
Die Hilfe der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega war über das Pfingstwochenende mehr als 100-mal gefragt – unter anderem bei akuten Erkrankungen, nach Verkehrs-, Sport- und Bergunfällen oder bei blockierten Personen im unwegsamen Gelände.
Auch im Ausland war die Rega im Einsatz: An Bord der drei Ambulanzjets wurden Patientinnen und Patienten zurück in die Schweiz geflogen.
Das bewölkte und nasse Wetter ist nun endlich vorbei und es stehen uns meist sonnige Tage bevor. Aber vom stahlblauen Himmel fehlt jede Spur!
Wieso ist es so dunstig und wieso versteckt sich die Sonne hinter einem weissen Schleier? Für einmal ist nicht der Saharastaub der Übeltäter.
Update zu dieser Vermisstmeldung (27.06.2025)
Der seit Samstag, 7. Juni 2025, in Anwil, vermisst gewesene und öffentlich gesuchte Mann ist tot aufgefunden worden.
Am Sonntagabend hat die Polizei in Lohn-Ammannsegg einen Mann festgenommen.
Er steht in Verdacht, zuvor in der Region mehrere Diebstähle, vor allem von Zweirädern, begangenen zu haben.
Über das vergangene Pfingstwochenende ist die Stadtpolizei Chur zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt.
Bei Verkehrskontrollen wurden mehrere Fahrzeuglenker kontrolliert und wegen Verstössen gegen das Strassenverkehrsgesetz angezeigt.
Am frühen Pfingstmontag ist in Vulpera ein Holzschuppen abgebrannt. Es entstand Sachschaden
Um 05:50 erhielt die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden durch eine Anwohnerin die Meldung, wonach in Vulpera auf einem Hotelareal ein Schuppen brenne.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Pfingstmontagmorgen (09.06.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen neun Personen wegen Fahrunfähigkeit zur Anzeige gebracht.
Sechs Personen wurde der Führerausweis abgenommen. Einem Mann wurde der Führerausweis aberkannt, zudem konnte bei ihm eine kleine Menge Kokain sichergestellt werden. Ein Autofahrer war nicht im Besitze eines Führerausweises. Zwei Männer fuhren mit Autos ohne Versicherungsschutz.
Am Sonntag (08.06.2025), kurz vor 15 Uhr, ist es auf der Glärnischstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Sowohl die Autofahrerin wie auch der E-Bikefahrer wurden unbestimmt verletzt. Der genaue Unfallhergang wird abgeklärt.
Ein Mofafahrer entzog sich in der Nacht auf Montag in Arbon einer Polizeikontrolle.
Er konnte wenig später angehalten werden. Dem 42-Jährigen werden zahlreiche Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetzt zur Last gelegt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.