Der Ukrainekrieg markiert einen Paradigmenwechsel für die Rolle unbemannter Luftfahrzeuge in der Kriegsführung.
Dieser Artikel analysiert unter Berücksichtigung von Äusserungen ukrainischer Drohnenoperateure den gegenwärtigen Stand der Drohnenkriegsführung an der Front in der Ukraine und versucht, daraus Erkenntnisse für westliche Streitkräfte abzuleiten.
Am kommenden Mittwoch wird anlässlich der UEFA Women’s EURO das erste von drei Spielen in der Stockhorn Arena in Thun stattfinden.
Aufgrund des voraussichtlich grossen Besucheraufkommens sowie Fanmärschen vor den Partien kommt es zu Strassensperrungen und Verkehrseinschränkungen. Es wird empfohlen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Montagmorgen hat die Feuerwehr von Schutz & Rettung Zürich Schlagkraft aufgrund mehrerer Paralleleinsätze bewiesen:
Zeitgleich waren ein Chemieereignis sowie ein Brand im Mehrfamilienhaus, eine Brandmeldeanlage und eine eingeklemmte Person gemeldet. Die Milizfeuerwehr rückte zur Wachverstärkung ein.
Die Air Zermatt wurde am Montagabend innert kürzester Zeit zu gleich drei Waldbränden im Oberwallis aufgeboten.
Dank dem raschen Einsatz der Feuerwehren und der Helikopter konnte Schlimmeres verhindert werden.
Der Juli beginnt mit viel Sonnenschein und hoher Luftfeuchtigkeit – ideale Bedingungen für Quellwolken und teils kräftige Gewitter im Tagesverlauf. Bereits am Vormittag sind erste Schauer möglich, vor allem auf der Alpennordseite.
Wer draussen unterwegs ist, sollte den Himmel im Blick behalten: Ab dem Nachmittag steigt in weiten Teilen des Landes die Wahrscheinlichkeit für lokale Gewitter mit starken Böen. In den Niederungen bewegen sich die Temperaturen im Bereich der 30-Grad-Marke – auch das ein deutlicher Hinweis auf einen intensiven Sommertag.
Nach Behebung der Störung der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Würenlingen befindet sich die Badewasserqualität am rechtsseitigen Aare-Ufer zwischen Würenlingen und Klingnau wieder im Normalbereich.
Das Amt für Verbraucherschutz (AVS) hebt die Empfehlung zum Badeverzicht deshalb auf.
Ein Motorradfahrer ist Mitte Juni in Guttannen mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden.
Der Fahrer konnte ermittelt werden und wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Ein Motorradfahrer hat sich am Sonntagabend in Broc einer Polizeikontrolle entzogen.
Auf seiner Flucht gefährdete er mehrere Personen, bevor er in einem Feld stürzte und von der Polizei angehalten werden konnte.
Am Montag, 30. Juni 2025, um 01:22 Uhr wurde die Kantonale Notrufzentrale Neuenburg über den Brand eines Nebengebäudes in Frochaux, Gemeinde Saint-Blaise, informiert.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen, jedoch wurde das Gebäude vollständig zerstört. Verletzt wurde niemand.
Gestern Abend kollidierte ein Autofahrer auf der Ausserortsstrecke zwischen Wohlenschwil und Mellingen mit einem Fussgänger.
Der Fussgänger wurde dadurch mittelschwer verletzt. Wie es genau zur Kollision kam, ist momentan noch unklar. Die Polizei sucht Zeugen.
Eine Polizeipatrouille hat ein Auto mit zwei minderjährigen Insassen gestoppt.
Für ihre Spritztour benutzten die beiden das Fahrzeug, das dem Vater eines der Jugendlichen gehört. Zudem waren sie mit Kontrollschildern unterwegs, die sie zuvor an einem anderen Auto abmontiert hatten.
Am Montag (30.06.2025), kurz vor 10 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 in Richtung Rheineck zu einem Brand eines Autos und einem Wohnwagen gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Trotzdem brannte die Fahrzeugkombination komplett aus. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 150'000 Franken.
Am 30. Juni 2025 stattet Generalleutnant Alfons Mais, Inspekteur des Deutschen Heeres, dem Chef Kommando Ausbildung der Schweizer Armee, Korpskommandant Hans-Peter Walser, einen Arbeitsbesuch ab.
Der Inspekteur ist der ranghöchste Offizier des Deutschen Heeres. Er trägt die Verantwortung für die personelle und materielle Einsatzbereitschaft, die Ausbildung der Truppe sowie die Weiterentwicklung der Fähigkeiten des Heeres.
Die zweite Rekrutenschule 2025 beginnt heute Montag, 30. Juni.
Rund 8’500 Rekrutinnen und Rekruten sowie rund 2’400 Kader starten ihre Grundausbildung. Diese ist konsequent auf die Verteidigungsfähigkeit ausgerichtet. Der Anteil der Frauen liegt bei 3,4 Prozent.
Am Samstagabend ist in Büren an der Aare das Bürogebäude der Katholischen Kirche St. Katharina durch ein unbekanntes Auto beschädigt worden.
Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Die Kantonspolizei Bern hat in der Nacht vom Samstag auf Sonntag in der Region Bern gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Insgesamt wurden 22 Fahrzeuglenkende angezeigt. Drei Fahrzeuge wurden sichergestellt. Bei zwei Fahrzeugen wurde die Weiterfahrt bis zur Instandstellung der Mängel verhindert.
Am Samstagabend stellte eine Drittperson in Veltheim eine Schlange im Garten fest.
Nach näherer Betrachtung wurde festgestellt, dass es sich um eine Königsnatter handelt. Diese Schlangenart ist in der Schweiz nicht heimisch.
In der Nacht auf Montag (30.06.2025) wurde im Industriegebiet von Thayngen in mehrere Geschäftsliegenschaften eingebrochen.
Die Täterschaft entwendete unter anderem Bargeld in noch unbekannter Höhe. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise.
Am Sonntagnachmittag kam es zwischen einem Motorrad und einem Auto zu einem Unfall.
Der Motorradfahrer wurde verletzt. Der beteiligte Autolenker entfernte sich von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei Aargau sucht Zeugen.
Am Sonntag hat die Kantonspolizei Graubünden in Pontresina eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Dabei wurde ein Raser geblitzt. Der Motorradfahrer war mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Berninapass gefahren.
Am Sonntagnachmittag ist es in Biel zu einem Badeunfall gekommen.
Drittpersonen konnten einen bewusstlosen Mann aus dem Wasser bergen. Trotz sofort eingeleiteten Rettungsmassnahmen verstarb der Mann noch vor Ort. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Eine Autofahrerin ist am Montagvormittag (30.6.2025) nach einer Kollision mit einem Auto und einem Lastwagen von der Autobahn A3 (Gemeindegebiet Wädenswil) abgekommen und in einem Maisfeld gelandet.
Sie musste mit leichten Verletzungen in ein Spital transportiert werden.
Am Montag (30.06.2025), kurz vor 9:15 Uhr, ist es an der Mühlaustrasse zu einem Selbstunfall mit einem Traktor gekommen.
Ein 16-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Der genaue Unfallhergang ist unklar. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag ist ein E-Biker auf der Talfahrt über einen Singletrail gestürzt und ist einen steilen Abhang hinunter geschleudert worden.
Er konnte nur noch tot geborgen werden.
In den frühen Stunden des Montagmorgens (30.06.2025) ist es in Neuhausen am Rheinfall zu einem Einbruchversuch gekommen.
Dank der guten Reaktion eines Bürgers und der sofortigen Fahndung der Schaffhauser Polizei konnten kurze Zeit später zwei Jugendliche in Schaffhausen festgenommen werden.
Ende August 2025 findet im Glarnerland das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) statt.
Um die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss im Kanton Glarus sicherzustellen, muss die Zufahrt zum Glarnerland vom Klausen her eingeschränkt werden.
Am frühen Montagmorgen, 30. Juni 2025, kurz nach 04.00 Uhr, kam es in der Autobahnausfahrt Eptingen BL in Fahrtrichtung Basel zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Drei mutmassliche Täter konnten nach intensiver Fahndung verhaftet werden. Verletzt wurde niemand.
Eine Autofahrerin fuhr am Freitag (27. Juni 2025, ca. 13:30 Uhr) von der Gerliswilstrasse herkommend auf dem mittleren Fahrstreifen auf den Seetalplatz.
Anschliessend beabsichtigte sie auf den linken Fahrstreifen zu wechseln, wobei es zur Kollision mit einem Motorrad kam, welches aus Richtung Reusseggstrasse auf den linken Fahrstreifen fuhr.
Ein Lieferwagen und eine E-Bike-Fahrerin fuhren am Freitag (27. Juni 2025, ca. 16:30 Uhr) auf der Luzernerstrasse in Root in Richtung Längenbold-Kreisel.
Bei der Einfahrt in den Kreisel kam es aus noch ungeklärten Gründen zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen.
Eine Autofahrerin fuhr am Samstag (28. Juni 2025, ca. 10:20 Uhr) auf der Hellbühlstrasse in Richtung Lorenkreuzung und beabsichtigte anschliessend geradeaus weiter in Richtung Rothenburg zu fahren.
Dabei prallte sie gegen einen Motorradfahrer, welcher aus Richtung Neuenkirch kam.
Am Samstag (28. Juni 2025, ca. 12:15) kam es auf der Baselstrasse in Fahrtrichtung Luzern, im Bereich der Gütschbahn, zu einem Verkehrsunfall.
Aus noch ungeklärten Gründen kollidierte ein Auto mit einem Motorrad.
Ein E-Bike-Fahrer fuhr am Sonntag (29. Juni 2024, ca. 02:10 Uhr) von Menznau in Richtung Willisau.
Auf der Menznauerstrasse kollidierte er mit zwei Fussgängern und stürzte.
Ein Fahrradfahrer fuhr am Samstag (28. Juni 2025, ca. 16:40 Uhr) auf der Münsterstrasse in Richtung Sursee.
Auf der Höhe Kreuzung Münsterstrasse / Sonnhaldenstrasse fuhr er aus ungeklärten Gründen von der Fahrbahn aufs Trottoir und stürzte.
Am Sonntag (29. Juni 2025, ca. 06:50 Uhr) ging die Meldung ein, dass im Bereich Neumatt in Menzberg ein Auto neben der Strasse liege.
Vor Ort konnte festgestellt werden, dass das Fahrzeug zuvor in einer Rechtskurve linksseitig von der Strasse abgekommen war und in der Folge kippte.
Todesfalle Auto – Lebensgefahr für Tiere!
Lassen Sie bei Wärme niemals Tiere im Auto zurück – auch nicht kurz! Bereits ab 20 °C Aussentemperatur kann sich der Fahrzeuginnenraum rasch auf gefährliche Werte aufheizen. Leicht geöffnete Fenster reichen nicht aus, und Schatten wandert mit der Sonne.
Unsere Crew in Genf verfügt nun auch über einen Helikopter in roter Rega-Farbe.
Am 26. Juni 2025 fand auf dem Genfersee ein Wasserrettungstraining statt.
In Herisau und in Rehetobel haben sich über das vergangene Wochenende, 28./29. Juni 2025 zwei Unfälle mit Motorrädern ereignet.
In beiden Fällen mussten die Motorradfahrer durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren werden.
Am Montag, 30.06.2025, ca. 07:15 Uhr, ereignete sich auf der Schäniserstrasse in Bilten ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 35-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen auf der Schäniserstrasse in Fahrtrichtung Bilten unterwegs.
Am Samstagmorgen, 28. Juni 2025, kurz vor 05.30 Uhr, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Zunzgen BL drei mutmassliche Diebe anhalten und festnehmen.
Sie werden verdächtigt, in Itingen BL an der Lindenstrasse in einen unverschlossenen Personenwagen eingestiegen und daraus Deliktsgut gestohlen zu haben.
Am Samstagabend ist es auf der Berninastrasse zu einer Kollision zwischen einem abbiegenden Auto und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt.
Am Sonntag, 29.06.2025, kurz vor 15 Uhr, ereignete sich auf der Flechsenstrasse in Oberurnen ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad, wobei der Motorradlenker tödlich verletzt wurde.
Ein 34-jähriger Personenwagenlenker fuhr auf der Ausfahrt Oberurnen ab dem Autobahnzubringer und beabsichtigte, in Richtung Weesen abzubiegen.
Heute Morgen ist eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Leibstadt in Brand geraten.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Die Wohnung, in welcher es brannte, ist nicht mehr bewohnbar. Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Am 28. Juni 2025 fand der exklusive RegaCLUB-Erlebnistag im Verkehrshaus Luzern statt.
66 Kinder durften die Rega hautnah erleben. Das Highlight war die Helikopter-Landung mit anschliessender Rettungsdemonstration.
In Spiez erneuert das Tiefbauamt den Belag auf der Kantonsstrasse zwischen dem Schulhaus Hondrich und Bühlen.
Vom 7. Juli bis am 17. Oktober 2025 erfolgen die entsprechenden Vorbereitungsarbeiten.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.