Am Sonntagabend ist es auf der Malojastrasse zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Bei einer Unfallbeteiligten fiel der Atemlufttest positiv aus.
Am Samstagmittag (03. Mai 2025, nach 11:30 Uhr) hat die Luzerner Polizei im Ortsteil Emmenbrücke zwei mutmassliche Ladendiebe festgenommen.
Die beiden Jugendlichen (15 und 16 Jahre) waren auf der Flucht, nachdem sie im Emmen Center Markenkleider im Wert von rund 1'100 Franken gestohlen hatten.
Am Samstagabend (03. Mai 2025, nach 20:30 Uhr) hat die Luzerner Polizei an einer Bushaltestelle an der Horwerstrasse in der Stadt Luzern eine Gruppe von Jugendlichen kontrolliert.
Zum Teil waren die Jugendlichen stark alkoholisiert und verhielten sich aggressiv.
Am frühen Sonntagmorgen ( 04. Mai 2025, nach 02:00 Uhr) hat an der Büelgasse in Sempach neben einem Wohnhaus ein Holzunterstand gebrannt.
Verletzt wurde niemand.
In Eschenbach ist am vergangenen Donnerstag eine Raserin gestoppt und festgenommen worden.
Sie war zuvor mit 126 km/h anstelle der erlaubten 60 km/h auf der Hauptstrasse von Rain in Richtung Eschenbach gefahren. Der Lernfahrausweis wurde der 19-Jährigen abgenommen.
Am Samstag, 3. Mai 2025, kurz nach 08.00 Uhr wurde die Kantonspolizei Uri über einen Verkehrsunfall auf der Isenthalerstrasse informiert.
Demnach fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern von Isenthal in Richtung Isleten.
Mit der Revision der Jagdverordnung hat der Landrat eine Leinenpflicht für Hunde beschlossen.
Somit sind Hundehalter verpflichtet, ihre Vierbeiner vom 1. April bis am 31. Juli im Wald und in Waldrandgebieten an der Leine zu führen. Eine Ausnahme von dieser Pflicht gilt für Arbeitshunde.
Am Montag (05.05.2025), kurz vor 12:15 Uhr, ist es an der Güterstrasse zu einem Brand eines Schaltschranks gekommen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am 1. Mai 2025 mussten rund um das Winterthurer Naherholungsgebiet "Reitplatz" 54 Parkbussen wegen falsch parkierten Personenwagen ausgestellt werden.
Die zahlreichen Falschparker hätten im Notfall die Zufahrt für Rettungskräfte erschwert.
Die SBB baut den Bahnhof Selzach so um, dass ein stufenfreies Einsteigen möglich ist und dass der Bahnhof den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) entspricht.
Vom Bahnhofumbau profitieren Reisende mit eingeschränkter Mobilität, wie auch Reisende mit Kinderwagen, Rollkoffern oder Fahrrädern Gleichzeitig werden die Perrondächer saniert.
Bei starkem Regen verlor eine Automobilistin gestern Nachmittag auf der A1 die Herrschaft über ihr Fahrzeug.
Dieses landete schlussendlich im Wiesland und wurde beschädigt.
Die Schweizer Armee engagiert sich seit 1990 mit Militärbeobachtern in der UNO-Mission UNTSO im Nahen Osten, deren Einsatzgebiet sich über die fünf Länder Israel, Libanon, Syrien, Jordanien und Ägypten erstreckt.
Major Nadja Schatzmann war bis März 2025 in der Mission und berichtet von ihren Erfahrungen vor und nach dem Machtwechsel in Syrien.
Am Samstag (03.05.2025), zwischen 10 Uhr und 17 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit dem Strassenverkehrsamt St.Gallen in Thal eine technische Verkehrskontrolle durchgeführt.
Acht Verkehrsteilnehmende wurden zur Anzeige gebracht. Ein Auto wurde stillgelegt.
Am Samstag, 3. Mai 2025 wurde die Kantonspolizei Uri kurz nach 11:00 Uhr von der Kantonspolizei Tessin orientiert, dass ein Lenker mit einem im Kanton Graubünden entwendeten Fahrzeug auf der Autobahn A2 durch den Gotthard Strassentunnel in Richtung Norden unterwegs sei.
Wenig später konnten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Uri das Fahrzeug auf Höhe Göschenen aufnehmen.
Ein Feuer auf einer Baustelle konnte dank dem schnellen Einsatz der Feuerwehr rasch gelöscht werden.
Bei drei Verkehrsunfällen wurde niemand verletzt, es entstand jedoch hoher Sachschaden. Weiter wurde ein übermüdeter Autofahrer gestoppt, der unsicher und in Schlangenlinie auf der Autobahn unterwegs war.
Am Montag, 5. Mai 2025, beginnen umfangreiche Bauarbeiten am Kreuzplatz. Die Stadt erneuert die Gleisanlagen, erstellt eine neue Dienstgleisverbindung, baut die Haltestelle Kreuzplatz hindernisfrei aus und saniert Werkleitungen und die Kanalisation. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2025.
Um bei Grossveranstaltungen oder Störungen rund um den Stadelhoferplatz einen stabilen Tramverkehr sicherzustellen, baut die Stadt am Kreuzplatz eine neue Dienstgleisverbindung als Umleitung über den Römerhof- und Heimplatz. Zusätzlich erhält die Forchbahn auf der Kreuzbühlstrasse einen neuen Gleiswechsel, um bei Streckenunterbrüchen wenden zu können. Im Zuge der Arbeiten wird auch die Haltestelle Kreuzplatz hindernisfrei ausgebaut. Zudem werden die Gleisanlagen, Fahr- und Werkleitungen sowie die Kanalisation erneuert. Zur Überwachung der Trinkwasserqualität wird ein Messschacht für die Wasserversorgung erstellt.
Damit die Züge auch künftig sicher und pünktlich ans Ziel kommen, führt die SBB regelmässig Unterhaltsarbeiten an den Schienen durch - so auch im Bahnhof Zürich Flughafen.
Um die Auswirkungen auf Reisende und Anwohnende zu reduzieren, führt die SBB die Arbeiten konzentriert von Montag, 12. Mai 2025 Betriebsbeginn bis Sonntag, 6. Juli 2025 Betriebsschluss durch.
In den kommenden Wochen setzt die Stadt weitere Massnahmen um, damit der Schulweg über den Escher-Wyss-Platz zum Schulbeginn 2025/26 sicherer wird.
Die Querung der Tramgleise wird neu mit Bodenlampen geregelt. Neben Begehungen und Informationsveranstaltungen sind nach den Sommerferien Schulwegbegleiter geplant.
Der Kanton und die Stadt Luzern haben sich gemeinsam auf eine neue Gesamtlösung für die Parkplatzsituation am Franziskanerplatz in der Stadt Luzern geeinigt. Während die Parkplätze im Innenhof des Regierungsgebäudes künftig nicht mehr öffentlich benutzt werden können, bleiben die Parkplätze auf dem Franziskanerplatz vorläufig zugänglich.
Die Parkplätze im Innenhof des Regierungsgebäudes befinden sich, wie auch jene am Franziskanerplatz, im Besitz des Kantons Luzern als Grundstückeigentümer. Bislang waren die 53 Parkplätze für die Öffentlichkeit werktags von 17.00 bis 06.00 Uhr sowie an den Wochenenden verfügbar. Gemäss einem Bundesgerichtsurteil gelten Parkplätze, die der Allgemeinheit zur Verfügung stehen, zum öffentlichen Strassennetz.
Am Freitag, 2. Mai 2025, führte die Regionalpolizei Zofingen eine Verkehrskontrolle durch.
Statt wie aufgefordert zu halten, durchbrach ein Fahrzeuglenker in Murgenthal die Kontrollstelle und floh.
Die Regionalpolizei Zofingen führt ein 24-Stunden-Schichtsystem ein. Neu sind Polizistinnen und Polizisten rund um die Uhr im Dienst.
Sie sind damit nachts noch rascher vor Ort als mit dem bisherigen Pikett-Dienst.
Der Kanton Zürich macht mit dem „Aufsuchenden Dienst Forensic Nurses“ einen bedeutenden Schritt in der forensischen Opferbetreuung.
Das innovative Zürcher Modell bietet Opfern sexueller und häuslicher Gewalt niederschwellige und professionelle Unterstützung.
Unsere Highlights vom IPH Besuchstag am 3. Mai 2025 zusammengefasst in einem packenden Video.
Wir hatten viel Spass und bedanken uns bei allen, die da waren – und für das grosse Interesse an unserem Beruf!
Ab Montag, 5. Mai 2025 werden in Allschwil am Grabenring die Strassenentwässerung, die Bushaltestellen und der Strassenbelag erneuert.
Bis Ende August 2025 kommt es zu Einschränkungen in der Verkehrsführung.
Am Dienstag, 22. April 2025 begannen in Sissach am Netzenkreisel am Verkehrsknoten Netzenstrasse / Gewerbestrasse umfangreiche Erneuerungsarbeiten.
Bis Ende November 2025 kommt es zu Einschränkungen in der Verkehrsführung.
Anfang Mai werden die Bauarbeiten an der Bölchenstrasse in Eptingen im Abschnitt Chilchzimmersattel weitergeführt.
Aufgrund der engen Platzverhältnisse muss die Strasse zwischen der Jägerhütte und dem Parkplatz Spitzenflüeli vom 12. Mai bis 28. Mai 2025 komplett gesperrt. Eine Umleitung ist signalisiert.
Am Freitag, 2. Mai 2025, ereignete sich auf dem Militärschiessplatz Simplon ein Unfall, bei welchem ein Armeeangehöriger schwer verletzt wurde.
Beim Rückwärtsfahren kollidierte eine Panzerhaubitze M109 mit einem dahinterstehenden Fahrzeug gleichen Typs.
Ab heute, Montag, 5. Mai 2025, wird auf der Kantonsstrasse zwischen Rickenbach und Wintersingen der beschädigte Deckbelag abgefräst.
Grund für die Sofortmassnahme ist der schlechte Zustand der obersten Asphaltschicht.
Die Kantonsstrasse (K107) zwischen Ueken und Frick wird von Montag, 12. Mai 2025, bis voraussichtlich Mitte 2026 saniert.
Dabei wird ein neuer Belag eingebaut, die Bushaltestellen "Unterdorf" werden behindertengerecht ausgebaut und ein Strassentunnel wird saniert.
Mit einem Augenzwinkern erinnert die Kantonspolizei Aargau an eine ernste Botschaft: Im Notfall 117 wählen.
Begleitet wird der Hinweis von einem kurzen Video, das derzeit in sozialen Medien für Aufmerksamkeit sorgt: Die Schwyzer Goofen, eine Kinderformation aus der Volksmusikszene, sitzen im Streifenwagen – und singen im Playback-Stil auf Schwyzerdütsch: „Das isch en Fall für d’Goofen-Polizei“.
Gemeinsam stark – beim Love Ride in Dübendorf
Heute ist mehr als nur ein Event für PS-Fans – der Love Ride in Dübendorf steht für gelebte Inklusion, Lebensfreude und Solidarität.
Am Sonntagmorgen, 4. Mai 2025, kurz nach 07.45 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf der Hauptstrasse in Thürnen BL einen Verkehrsunfall.
Der Lenker wurde beim Unfall nicht verletzt.
Am späteren Samstagnachmittag (03.05.2025) hat sich in Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Personenwagen ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. Der Unfallwagen musste mit erheblichen Schäden von der Unfallstelle abtransportiert werden.
In der Nacht auf Sonntag (4.5.2025) ist ein Autolenker in Gossau mit seinem Auto gegen ein Pumpenhaus geprallt.
Der Fahrer und seine drei Mitfahrer wurden verletzt.
Ein Autofahrer verursachte am späten Samstagabend beim Euregio-Kreisel in Kreuzlingen einen Selbstunfall.
Eine Beifahrerin wurde leicht verletzt, es entstand ein hoher Sachschaden.
Am Samstag (03.05.2025), kurz nach 21:30 Uhr, ist anlässlich der Daydance-Party im Eissportzentrum Lerchenfeld ein 38-jähriger Mann verletzt aufgefunden worden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Im Verlaufe des Samstags (03.05.2025) wurden der Kantonspolizei St.Gallen mehrere Fahrzeugeinbrüche im Raum Rorschach gemeldet. Diese wurden zwischen Freitagabend und Samstagmorgen verübt.
In insgesamt sieben Fällen wurden die Seitenscheiben der Autos eingeschlagen oder versucht einzuschlagen. Der Sachschaden beträgt rund 15'000 Franken.
Am Samstag (03.05.2025), kurz nach 13:15 Uhr, ist es auf der Wartensteinstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 76-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto und einer 81-jährigen Beifahrerin auf der Wartensteinstrasse von Bad Ragaz Richtung Pfäfers.
Am Samstag (03.05.2025), kurz vor Mitternacht, hat eine unbekannte Täterschaft bei der Staubsaugeranlage an der Staatsstrasse einen Abfalleimer in Brand gesetzt.
Die aufgebotene Feuerwehr konnte das Feuer nach kurzer Zeit löschen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (04.05.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen diverse Verkehrsteilnehmende angehalten.
Sie waren entweder fahrunfähig oder alkoholisiert unterwegs.
Anlässlich des nationalen Tages gegen den Lärm rufen das Departement für Raum und Umwelt (DT) sowie das Departement für Gesundheit und Soziales (DSS) gemeinsam das Thema Lärmbelastung in Erinnerung.
Im Jahr 2025 liegt der Fokus auf den gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Strassenlärm.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.