Mit dem Fortschritt der künstlichen Intelligenz (KI) verändern sich auch die Methoden der Cyberkriminellen.
Anstelle der herkömmlichen Methode mit blossen E-Mails kommen nun auch realistisch klingende Sprachnachrichten zum Einsatz, um sich als Mitglied der Geschäftsleitung auszugeben und Geld zu ergaunern.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht auf Donnerstag in Weinfelden einen alkoholisierten Lieferwagenfahrer aus dem Verkehr gezogen.
Kurz nach 1.15 Uhr wurde durch eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau ein Lieferwagenfahrer in Weinfelden kontrolliert, der zuvor wegen seiner Fahrweise aufgefallen war.
In Subingen ist am Mittwochabend, 30. April 2025, eine Autoscooter-Anlage durch einen Brand komplett zerstört worden.
Gemäss einer ersten Schätzung dürfte die Gesamtschadensumme mehrere 100'000 Franken betragen. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn abgeklärt.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde eine Velofahrerin am Mittwoch in Kreuzlingen verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 30. April 2025 die strategischen Ziele für die RUAG MRO Holding AG (RUAG MRO) für die Jahre 2024 – 2027 angepasst.
Er schafft damit die Voraussetzungen, dass sich RUAG MRO an der Kapazitätserweiterung der Nitrochemie-Gruppe (Nitrochemie) beteiligen und ihren Anteil halten kann.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard kommt es aktuell zu Verkehrsbehinderungen.
Zwischen Wassen und Göschenen staut sich der Verkehr auf rund zwei Kilometern Länge.
Ablenkung kostet Leben: Jedes Jahr gibt es in der Schweiz rund 1’200 Schwerverletzte und 50 Tote im Strassenverkehr – wegen Smartphone, Navi, Radio, Essen & Co.
Bleib fokussiert.
Der Regierungsrat hat für die Neugestaltung der Tramhaltestelle Guisanplatz 8 Millionen Franken bewilligt.
In den nächsten Jahren soll die Haltestelle in die Papiermühlestrasse verlegt werden.
Ein Brand machte am Mittwochabend (30.4.2025) in Bassersdorf mehrere Wohnungen eines Mehrfamilienhauses unbewohnbar und richtete grossen Schaden an.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagmorgen (29. April 2025) ist es in Widnau, kurz nach 11 Uhr, auf der Autobahn A13 zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 47-jähriger Mann kollidierte bei einem Fahrstreifenwechsel mit dem Heck des Autos eines vor ihm fahrenden 50-Jährigen.
Am Dienstag, den 29. April 2025, um 18:30 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale ein Lastwagen in einer Notnische der Autobahn A1, Höhe Goldach, gemeldet.
Diesem war der Treibstoff ausgegangen.
Für den Deckbelagsersatz auf der Nationalstrasse A1 zwischen der Verzwei- gung Birrfeld und dem Rastplatz Lenzburg muss der Anschluss Mägenwil, Fahrrichtung Zürich, während zwei Nächten gesperrt werden.
Der bestehende Deckbelag zwischen der Verzweigung Birrfeld und dem Rastplatz Lenzburg wird auf einer Länge von rund 10 Kilometern ersetzt....
Am Dienstagabend, kurz vor 18 Uhr, ist es in Wittenbach zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 65-jähriger Autofahrer prallte beim Manövrieren mit seinem Auto in die Terrassentüre eines Restaurants.
Am Dienstagmorgen (29.04.2025), kurz vor 9:30 Uhr, ist es in Bütschwil zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Dabei prallte das Auto eines 69-Jährigen in einen am rechten Fahrbahnrand befindlichen Inselpfosten mit Baum.
Im Rahmen der Erhaltungsmassnahmen auf der A2 werden der Tunnel Schwarzwald und die Brücke Bäumlihof in Fahrtrichtung Schweiz im Mai für insgesamt 12 Nächte gesperrt.
Der Grund sind Montage- und Betoninstandsetzungsarbeiten. Speziell die Betonarbeiten verursachen Lärm und Vibrationen.
Am Mittwochabend, 30. April 2025, kam es in La Chaux-de-Fonds zu einem Verkehrsunfall.
Zwischen 20:30 und 21:00 Uhr fuhr ein unbekannter Lenker mit einem dunklen Audi Q2 oder Q3 auf der Rue du Casino in Richtung Norden.
Sie kontrollieren die Identität und Dokumente der Flugreisenden auf ihre Echtheit und Gültigkeit.
Sie stellen sicher, dass die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden und tragen zur Sicherheit innerhalb der Schweiz bei.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 30. April 2025 den jährlichen Bericht zur Beurteilung der Bedrohungslage gemäss Artikel 70 des Nachrichtendienstgesetzes (NDG) gutgeheissen.
Der Bericht stellt eine Verschlechterung des sicherheitspolitischen Umfelds der Schweiz fest.
Am Mittwoch, 30.04.2025, ereignete sich an der Thonerstrasse in Schwanden ein Brandfall mit Sachschadenfolge.
Um 10.45 Uhr meldete eine Anwohnerin der Kantonalen Notrufzentrale einen Dachbrand bei einem Einfamilienhaus.
Am Mittwoch (30.04.2025), kurz nach 7 Uhr, ist es auf einer Baustelle an der Staatsstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 44-jähriger Mann stürzte beim Arbeiten an einer Schalung rund zwei Meter von einer Leiter und wurde dabei unbestimmt verletzt.
Zwischen Dienstagmorgen und Mittwochmorgen (30.04.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen diverse Verkehrsteilnehmende angehalten.
Diese waren entweder alkoholisiert oder fahrunfähig im Strassenverkehr unterwegs.
Am Mittwochmorgen (30.04.2025) hat sich in Ramsen eine Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet. Personen wurden dabei keine verletzt.
Unfallursache ist ein Nichtgewähren des Vortrittes bei einem Abbiegemanöver.
In Hägendorf wurden während dem vergangenen Wochenende, 26./27. April 2025, durch eine vorerst unbekannte Täterschaft mehrere Gegenstände auf ein Bahngleis der SBB gelegt.
In der Zwischenzeit konnte die Polizei die mutmasslichen Verursacher ermitteln.
Am Mittwochmorgen wurde eine Frau in Amriswil von einem rückwärtsfahrenden Auto angefahren.
Sie musste mit leichten bis mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Am Mittwoch ist es auf der Ofenbergstrasse beinahe zu einer Kollision gekommen.
Eine vortrittsberechtigte Automobilistin wich einem nichtvortrittsberechtigten Fahrzeug aus.
Im Rahmen des Truppenversuches im Ausland "TRIAS 25" ist es in der Nacht zum 30. April 2025 zu einem Unfall gekommen.
Dabei wurde ein Soldat an den Beinen verletzt. Die Militärjustiz untersucht den Vorfall.
Ein 26-jähriger Schweizer Soldat lenkte am 29. April 2025, gegen 23.20 Uhr, einen Panzerwagen auf dem Truppenübungsplatz Allentsteig im Bereich der sogenannten Öhlbreiten.
Zur gleichen Zeit nächtige ein 19-jähriger Schweizer Armeeangehöriger in diesem Bereich in einem Schlafsack am Boden.
Ein Autofahrer entzog sich am Mittwochmorgen in Erlen einer Polizeikontrolle und beging dabei mehrere Verkehrsverstösse. Drei Personen wurden festgenommen.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Immer häufiger kommt es zu Betrugsfällen am Telefon und im Internet. Dabei werden die Maschen der Betrügenden immer dreister und die präventive Polizeiarbeit immer wichtiger.
Die Kantonspolizei Zürich setzt unter anderem auf Referate in Zielgruppen, in denen sie das Vorgehen der Kriminellen beleuchtet und mit einfachen Verhaltenstipps aufzeigt, wie man sich schützen kann.
Wenn jemand nicht aufhört, Ihnen nachzustellen – sei es durch ständige Nachrichten, unangekündigtes Auftauchen oder subtile Drohungen –, dann ist das mehr als unangenehm. Es kann belastend sein, Angst machen und den Alltag völlig aus dem Gleichgewicht bringen. Genau hier beginnt Stalking.
Viele Betroffene sind sich anfangs nicht sicher, ob das, was sie erleben, schon strafrechtlich relevant ist. Sie zweifeln, schweigen – und hoffen, dass es einfach wieder aufhört. Doch je früher man erkennt, was vor sich geht, desto besser lässt sich gegensteuern.
Die Finanzkommission lässt die Idee der Sterilisation von Problemwölfen fallen.
Dies, nachdem Sie die Ergebnisse der Vernehmlassung zum Gegenvorschlag zur Volksinitiative „Für einen Kanton Bern mit regulierbarem Grossraubtierbestand!“ geprüft hat.
Unter dem Motto „Creating Public Value – Daten für das Gemeinwohl nutzen“ finden am 16. und 17. Mai 2025 die dritten Data Hackdays im Berner Rathaus statt.
Die Hackdays werden gemeinsam vom Amt für Informatik und Organisation des Kantons Bern und dem Verein Opendata.ch organisiert. Partnerorganisationen sind die Stadt Bern, die Bedag Informatik AG, die Berner Fachhochschule und die Universität Bern.
Die Fachstelle Radikalisierung und Gewaltprävention der Stadt Bern hat im vergangenen Jahr 30 vertiefte Beratungsgespräche geführt. Die Zahlen bewegen sich damit auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr.
Die systematische Erhebung der Beratungstätigkeit hilft der Fachstelle, Tendenzen und Veränderungen im Bedürfnis der Ratsuchenden noch besser zu erkennen und diesen Rechnung zu tragen.
Simon Zumstein, Abteilungsleiter Schutz und Rettung Bern, hat den Gemeinderat der Stadt Bern über seinen Rücktritt per Ende 2025 informiert.
Die Stelle wird im Mai ausgeschrieben.
Aktuell kommt es auf der A2 in Fahrtrichtung Norden zwischen Quinto und Airolo (TI) zu Verkehrsüberlastung.
Vor dem Südportal des Gotthard-Strassentunnels bildete sich ein rund 1 Kilometer langer Stau.
Zwischen Wassen und Göschenen staut sich der Verkehr auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard.
Laut aktuellen Informationen des TCS beträgt der Rückstau rund 2 Kilometer, was zu einer Zeitverzögerung von bis zu 20 Minuten führt.
Am Dienstagabend, 29. April 2025, kurz nach 19:00 Uhr, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Arlesheim BL zwei mutmassliche Diebe anhalten und festnehmen.
Sie werden verdächtigt, Fahrzeuge durchsucht und daraus Wertgegenstände entwendet zu haben.
Am Dienstag (29.04.2024), kurz vor 19 Uhr, ist es in einem Bauernbetrieb am Egelsee zu einem tödlichen Arbeitsunfall gekommen.
Ein 73-jähriger Mann stürzte mehrere Meter von einem Kran in die Tiefe und verstarb noch auf der Unfallstelle.
Am Dienstag (29.04.2025), kurz vor 17 Uhr, ist es auf der Diepoldsauerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Eine 50-jährige Frau wurde leicht verletzt.
Am Montag (28.04.2025), kurz nach 21:30 Uhr, ist es in der Neugasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Ein 20-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Auf der Baslerstrasse in Trimbach ist am Dienstag, 29. April 2025, ein Kind beim Überqueren der Strasse von einem Auto erfasst worden.
Dabei wurde der Junge erheblich verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat im September 2024 im Zuge umfangreicher Ermittlungen im Zusammenhang mit Betäubungsmittelhandel einen Mann identifiziert und angehalten.
Er hat als Mitglied einer professionell agierenden Tätergruppierung mutmasslich eine hohe Anzahl an Geldtransfers durchgeführt und Geldwäscherei in Millionenhöhe betrieben.
Der Kanton Bern will verhindern, dass sich invasive gebietsfremde Tiere und Pflanzen wie beispielsweise die Quaggamuschel in den Berner Gewässern weiter ausbreiten.
Die Quaggamuscheln vermehren sich rasant und können enorme ökologische und ökonomische Schäden verursachen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.