Vermisstmeldung
Am Freitag, 13. Juni 2025, gegen 17:00 Uhr, hat Herr Yann M., 57 Jahre alt, das Spital St-Loup in Pompaples zu Fuss verlassen. Seither fehlt von ihm jede Spur.
Am Sonntagabend (15.06.2025), zwischen 17 Uhr und 22 Uhr, ist eine starke Gewitterfront über den Kanton St.Gallen gezogen.
Die Einsatzkräfte waren im Dauereinsatz und bewältigten rund 40 Einsätze. Personen kamen keine zu Schaden.
Der Sommer ist da und die Stand-Up-Paddle-Saison hat wieder gestartet!
Um ein SUP mit möglichst viel Sicherheit zu nutzen, gilt es folgende Punkte zu beachten:
Beim Hauptbahnhof Solothurn ist es am Sonntagnachmittag, 15. Juni 2025, zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen.
Eine Person ist dabei verletzt worden. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben Ermittlungen aufgenommen und suchen in diesem Zusammenhang Zeugen.
Sowas kann tödlich enden
Der lang ersehnte Sommer ist nun endlich da und damit verbunden auch die Hitze. Deshalb denkt daran! Auch bei leicht geöffnetem Fenster wird ein geparktes Auto zur Hitzefalle.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Sonntag (15.6.2025) in Regensdorf einen vietnamesischen sowie einen türkischen Kulturverein kontrolliert.
Dabei verhaftete die Polizei drei Personen und stellte in beiden Lokalen diverse Verstösse fest.
Der neue Wochenstart bringt der Schweiz typisches Frühsommerwetter: Nach einem durchzogenen Morgen mit lokalen Schauern und Restwolken setzt sich in vielen Regionen zunehmend die Sonne durch.
Während es im Süden sommerlich warm wird, bleibt es im Norden etwas wechselhafter – begleitet von einer auffrischenden Bise. Im Folgenden die detaillierte Prognose für die einzelnen Landesteile.
Am Sonntagmorgen ist es an der Wehntalerstrasse – an derselben Stelle wie bereits eine Woche zuvor – zu einem Wasserrohrbruch gekommen.
Das Wasser und der Schutt verteilten sich über die umliegenden Strassen und fluteten die Keller mehrerer Gebäude. Der Bahnverkehr war diesmal nicht betroffen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (14.6.2025) hat die Kantonspolizei Zürich in einer Wohnung in Oberglatt einen toten Mann aufgefunden.
Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus und fahndet nach dem mutmasslichen Täter.
In der Nacht auf Sonntag sind Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern bei einer Anhaltung einer vom Strafvollzug abgängigen und ausgeschriebenen Person von Drittpersonen auf dem Reitschulareal bedrängt und angegriffen worden.
Zwei Polizisten wurden leicht verletzt. Drei Personen konnten angehalten werden. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Seit Dienstag, 10. Juni 2025, wurde in Emmen ein 90-jähriger Mann vermisst.
Die vermisste Person wurde in einem anderen Kanton tot aufgefunden. Derzeit bestehen keine Hinweise auf eine Dritteinwirkung.
Am Sonntag (15.06.2025), kurz nach 9 Uhr, ist es in einer Autowerkstatt an der Rorschacherstrasse zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte ihn rasch unter Kontrolle bringen. Eine Person wurde ins Spital gebracht. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Sonntag (15.06.2025), kurz vor 10:30 Uhr, ist es auf der Escherstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Eine 57-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt.
Am Samstag (14.06.2025), kurz vor 16:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Reisecar und einem Auto gekommen.
Ein 31-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Die Autobahn musste kurzzeitig gesperrt werden.
Zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen (15.06.2025) ist es im Kanton St.Gallen zu verschiedenen Unfällen mit Alkohol oder Fahrunfähigkeit gekommen.
Auch bei Verkehrskontrollen wurden Personen angehalten, die in nicht fahrfähigem Zustand oder alkoholisiert unterwegs waren. Die Fehlbaren werden bei der Staatsanwaltschaft St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Samstag, 14.06.2025, ca. 14.45 Uhr, ereignete sich auf der A3 in Bilten eine Auffahrkollision mit 2 Personenwagen.
Der Unfallverursacher, welcher auf der A3 Richtung Zürich unterwegs war, bemerkte, dass das Auto vor ihm abbremste.
Am späten Samstagabend kam es zwischen Kölliken und Entfelden zu einer schweren Kollision zwischen zwei Autos.
Drei Personen im Alter von 19 bis 23 Jahren verletzten sich dabei schwer. Die Strasse blieb mehrere Stunden gesperrt.
In der Nacht vom 13. auf den 14. Juni 2025 wurden die Rettungskräfte von einer Person alarmiert, die sich um eine in Martigny-Croix lebende nahestehende Person sorgte.
Bei ihrer Ankunft entdeckten sie eine tote Frau und einen schwer verletzten Mann. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein.
Am Donnerstag kam es in Gebenstorf an der Landstrasse auf Höhe einer Bushaltestelle zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Dabei zog sich der Motorradlenker erhebliche Verletzungen zu. Die Kantonspolizei Aargau sucht Zeugen.
Während der Nacht auf Freitag (13.06.2025) wurde in den Kassenbereich bei der Talstation der Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg eingebrochen.
Im Objekt wurde ein Tresor gewaltsam geöffnet und Deliktsgut von noch unbekannter Höhe gestohlen.
Am Samstagvormittag um 10:25 Uhr ist es auf der A13 bei Roveredo im Tunnel San Fedele zu einem Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen gekommen.
Drei Personen wurden hospitalisiert.
Zwei neue Ampeln in Schafisheim für bessere Busverbindungen und weniger Stau im Zentrum
Der Kanton Aargau baut in Schafisheim entlang der Seetalstrasse zwei neue Lichtsignalanlagen.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht auf Sonntag in Frauenfeld einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand. Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Im Zusammenhang mit einem tödlichen Bergunfall vom 10.06.2025 im Val d'Agro gibt die Kantonspolizei bekannt, dass das Opfer offiziell identifiziert wurde.
Es handelt sich um einen 18-jährigen deutschen Staatsbürger mit Wohnsitz in Deutschland.
Am Samstagabend (14.06.2025) hat sich ein Alleinunfall mit einer Doppelbesatzung von zwei Teenager auf einem E-Trottinett in der Stadt Schaffhausen ereignet.
Der Lenker wurde schwer verletzt und der Mitfahrer kam glimpflicherweise mit Schürfungen davon. Das Gefährt wurde beschädigt.
Am Samstagabend (14.06.2025) wurden zwei Kinder, die mit Elektro-Stehrollern in Thayngen unterwegs waren, durch die Schaffhauser Polizei kontrolliert.
Da Beide das erforderliche Mindestalter nicht erreicht hatten, wurde die Weiterfahrt untersagt.
Bei einem Alleinunfall am Samstagabend (14.06.2025) auf der Schaffhauserstrasse in 8212 Neuhausen am Rheinfall verletzte sich der Lenker eines Elektro-Scooters schwer.
Um 22:30 Uhr am Samstag (14.06.2025), fuhr ein 47-jähriger Schweizer mit seinem Elektro-Scooter in 8212 Neuhausen am Rheinfall, auf dem Radweg beim Katzensteig die Schaffhauserstrasse aufwärts.
Sowohl der Mai als auch der Frühling 2025 gehörten zu den wärmsten im Copernicus-Datensatz ab 1979.
Von den letzten 23 Monaten war der Mai erst der zweite Monat, in welchem eine globale Temperaturabweichung von weniger als +1,5 °C im Vergleich zur vorindustriellen Zeit gemessen wurde.
Am Samstagnachmittag, 14. Juni 2025, nahmen weit über zehntausend Personen am bewilligten Demonstrationsumzug durch die Stadtkreise 1 und 4 teil.
Es kam auch zu Sachbeschädigungen, insbesondere in Form von Sprayereien.
In Schönenwerd wurden in der Nacht auf Samstag, 14. Juni 2025, aus mehreren Autos durch vorerst unbekannte Täterschaft Diebstähle begangen.
Im Verlauf der eingeleiteten Fahndung konnte ein 25-jähriger Algerier als dringend tatverdächtige Person angehalten werden. Dieser wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Dank eines Hinweises aus der Bevölkerung ist es der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Samstag, 14. Juni 2025, gelungen, in Derendingen einen mutmasslichen Einbrecher anzuhalten.
Dieser wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In Chur ist es auf der Masanserstrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Velofahrerin gekommen, bei dem sich die Velofahrerin verletzte.
Am Samstagnachmittag (14.06.2025), um 17:30 Uhr, fuhr ein Personenwagen auf der Masanserstrasse in Richtung Stadtzentrum.
Samstag, 14.06.2025, gegen 08:40 Uhr fuhr ein Fahrzeug, gelenkt von einem 23-jährigen Bewohner des Neuenburger Seelandes, durch den Tunnel der Vue-des-Alpes in Richtung La Chaux-de-Fonds.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt streifte er den rechten Rand des Dienstgehwegs und prallte anschliessend gegen den linken Rand des Dienstgehwegs.
Am Freitagabend ist es in Sundlauenen zu einem Motorradunfall gekommen.
Ein Motorradlenker verletzte sich dabei schwer. Er musste mit einem Helikopter der Rega in ein Spital geflogen werden. Der betroffene Strassenabschnitt musste für zirka eine Stunde gesperrt werden. Der Unfall wird untersucht.
Am Freitagabend sowie in der Nacht auf Samstag (13./14.6.2025) hat die Kantonspolizei Zürich zwei mutmassliche Raser sowie weitere Schnellfahrer auf der Autobahn A1 sowie in Neftenbach, Elsau und Turbenthal gestoppt.
In sieben Fällen musste die Polizei die Führerausweise vor Ort abnehmen.
Am Samstag (14.06.2025), kurz nach 12:30 Uhr, ist es in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Küchenbrand gekommen.
Eine 39-jährige Frau erhitzte Öl in einer Pfanne, das sich entzündete und folglich zu brennen begann.
Am Samstag (14.06.2025), kurz vor 07:30 Uhr, ist es auf der Sarganserstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Eine 65-jährige Frau fuhr auf der Sarganserstrasse Richtung Zentrum.
Am Freitagnachmittag (13.06.2025) kam es am Marktplatz zu einer Kollision zwischen einem Gelenktrolleybus und einem Schienenfahrzeug.
Personen wurden keine verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Samstag (14.06.2025), kurz nach 3 Uhr, ist es auf der Hulfteggstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 26-jähriger Mann war fahrunfähig mit seinem Auto unterwegs gewesen.
Am Freitagnachmittag um 17:00 Uhr ist es bei Sedrun zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorradfahrer und einem Personenwagenlenker gekommen.
Der Töff-Lenker wurde verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.