Am Donnerstagnachmittag kam es auf der Schwarzwaldallee zu einem schweren Unfall, bei dem ein E-Gelenkbus eine Person erfasste, die noch an der Unfallstelle verstarb.
Vier weitere Personen wurden verletzt, die Ermittlungen laufen.
Die Velofahrerin, die am 4. April 2025, an der Rudolfstrasse mit einer anderen Velofahrerin kollidierte und sich dabei schwer verletzte, ist im Spital gestorben.
Am Freitagmorgen, kollidierten zwei Velofahrerinnen auf der Rudolfstrasse (>>Polizei.news berichtete<<) wobei sich eine Frau lebensgefährlich am Kopf verletzte.
Am Donnerstagabend (10.04.2025), kurz nach 18:20 Uhr, ist es im Estrich eines Mehrfamilienhauses an der Zwinglistrasse zu einem Brand gekommen. Ein 35-jähriger Mann musste mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Die Rettungskräfte standen vorsorglicherweise mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Donnerstag, 10. Oktober 2025, gegen 18:30 Uhr, wurde im Volg-Laden in Courrendlin ein Raubüberfall verübt.
Ein Unbekannter trat an eine Verkäuferin heran und liess sich unter Vorhalt einer Faustfeuerwaffe den Kasseninhalt aushändigen.
Nach den Ereignissen vom Donnerstagmorgen, 10. April 2025, in Epagny wurden zwei Personen tot in den Trümmern des betroffenen Wohnhauses aufgefunden.
Am Tatort wurde zudem eine Schusswaffe sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.
Gestern, am Donnerstag, 10. April 2025, gegen 14.20 Uhr, startete im Winkel in Altdorf ein Umzug in Richtung Rathausplatz, bei dem rund 80 Personen teilnahmen.
Auf dem Rathausplatz fand anschliessend eine unbewilligte Kundgebung statt, die rund 35 Minuten dauerte.
Sie tauchen ab und räumen auf: Die Abfalltaucher Schweiz waren am vergangenen Samstag im Luzerner Seebecken unterwegs.
Neben Dosen, Plastikflaschen, Bechern haben sie allerlei weitere Gegenstände an die Oberfläche geholt.
Ace – Auf dem Weg zur Polizeihündin: Erinnert ihr euch noch an unseren jüngsten Neuzugang?
Ace hat sich inzwischen super eingelebt und bereits einige spannende Abenteuer gemeistert, ob beim Zugfahren, als treue Begleiterin im Baumarkt oder bei ihren ersten Schritten im Wald.
Im März 2025 sind 2’353’808 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 1% gegenüber derselben Periode des Vorjahres.
Die Anzahl Lokalpassagiere lag im März 2025 bei 1’599’846. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 32% was 750’266 Passagieren entspricht.
Am frühen Dienstagnachmittag (08.04.2025) sind im Zürcher Stadtkreis 1 zwei Autoeinbrecher kurz nach der Tat von der Kantonspolizei Zürich verhaftet worden.
Kurz nach 14 Uhr beobachteten Fahnder der Kantonspolizei Zürich zwei sich auffällig verhaltende Männer.
Die Luzerner Polizei hat in Reiden drei mutmassliche Einbrecher festgenommen. Zwei Marokkaner (19 und 16 Jahre) konnten nach einer Einbruchmeldung festgenommen werden.
Ein weiterer 12-jähriger Marokkaner konnte im Rahmen einer Nahfahndung einige Zeit später angehalten und festgenommen werden. Die Untersuchungen führen die Staatsanwaltschaft Sursee und die Jugendanwaltschaft des Kantons Luzern.
Am Montagabend hat die Kantonspolizei Graubünden in San Vittore eine nicht alltägliche Verkehrswiderhandlung festgestellt.
Bei der Auswertung eines Fahrtenschreibers stiessen die Polizisten auf eine aufgezeichnete Geschwindigkeit von über 120 km/h.
Am Donnerstag, 10. April 2025, ca. 08.00 Uhr, ereignete sich in Glarus, Ygrubenstrasse, eine Selbstunfall.
Ein 33-jährige Fahrzeuglenkerin wollte mit ihrem Personenwagen rechts eines angehaltenen Lieferwagens vorbeifahren und prallte dabei in den linksseitigen metallenen Strassenbegrenzungszaun.
In der Nacht auf Donnerstag (10.04.2025) hat eine unbekannte Täterschaft fünf Autos, die in einer Tiefgarage in Stein am Rhein parkiert waren, durchsucht und eines davon hierfür aufgebrochen.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt der Bevölkerung keine Wertgegenstände in parkierten Fahrzeugen zu lagern, diese immer abzuschliessen und verweist auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Mittwochmorgen (9.4.2025) in Embrach zwei Einbrecher verhaftet.
Sie werden dringend verdächtigt, in der Nacht mehrere Einbrüche begangen zu haben.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (09.04.2025), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Wiesentalstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt zur Lokalität und durchsuchte diese.
Beim Hauptbahnhof Solothurn ist es am Mittwochabend, 9. April 2025, zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen. Dabei sind mindestens zwei Personen verletzt worden.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben Ermittlungen aufgenommen und suchen in diesem Zusammenhang Zeugen.
Update zu dieser Vermisstmeldung (12.04.2024)
Die seit Dienstag (8.4.2025) ab ihrem Wohnort in Pfungen vermisste Frau ist am Samstagmittag (12.4.2025) tot aufgefunden worden.
Auf der Dornachstrasse in Gempen hat sich am Mittwochnachmittag, 9. April 2025, eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Dabei sind die Motorradlenkerin und ihr Mitfahrer mittelschwer verletzt worden.
Gestern Nachmittag kam im Kreisverkehrsplatz "Rössli" in Root ein Motorradfahrer zu Fall und verletze sich dabei.
In diesem Zusammenhang sucht die Polizei den Lenker eines grauen Mercedes.
An der Friedhofstrasse in Gerlafingen ist in der Nacht auf Donnerstag, 10. April 2025, ein parkiertes Auto aus noch zu klärenden Gründen in Brand geraten und schliesslich vollständig ausgebrannt.
Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. In diesem Zusammenhang ist die Polizei an den Aussagen von allfälligen Zeugen interessiert.
Am Dienstagabend versuchten vier Personen in ein Blumengeschäft einzubrechen. Die Personen flüchteten in der Folge zu Fuss.
Bei der sofort eingeleiteten Fahndung konnten drei tatverdächtige Männer festgenommen werden.
Am Mittwochabend, ca. 21.00 Uhr, kam es auf der Autobahn A3, Gemeindegebiet Benken, im Zuständigkeitsbereich der Kantonspolizei Glarus, zu einem Auffahrunfall.
Der 75-jährige Lenker fuhr mit seinem Personenwagen auf der Autobahn A3 Richtung Chur.
In der Nacht auf Donnerstag, 10. April 2025, brach eine Täterschaft in Näfels, Bahnhofstrasse, in eine Bäckerei-Konditorei ein und durchsuchte dort die Räumlichkeiten nach Wertsachen.
Dabei brach sie bei der Kasse die verschlossene, aber leere Geldschublade ab und entwendete diese, nebst wenigen Lebensmitteln aus dem Verkaufsgeschäft.
In der Nacht auf Donnerstag, 10. April 2025, wurde in Glarus, Oswald-Heerstrasse, in eine Metzgerei eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich mit einem Flachwerkzeug durch Aufbrechen der Haupteingangstüre Zutritt ins Ladenlokal, durchsuchte die Räume nach Wertsachen und verliess die Örtlichkeit letztlich unerkannt und mit einem kleinen Geldbetrag aus einer Trinkgelddose.
Am Mittwoch, 9. April 2025, gegen 08:50 Uhr, fuhr ein französischer Staatsangehöriger mit seinem Auto auf der Nationalstrasse N20 in Richtung La Chaux-de-Fonds.
Nach einem Fahrstreifenwechsel prallte das Fahrzeug gegen die rechtsseitige Leitplanke.
Am Mittwoch, 9. April 2025, gegen 18:40 Uhr fuhr ein unbekannter Lenker eines schwarzen Kombis auf der Kantonsstrasse von Bôle in Richtung Rochefort.
In der ersten Haarnadelkurve geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn.
Mit einer perfiden Betrugsmasche werden Menschen in finanzieller Not durch vermeintliche Kreditangebote dazu gebracht, Bankkonten zu eröffnen und deren Zugangsdaten mit angeblichen Kreditgebern zu teilen.
Doch statt des versprochenen Kredits werden diese Konten zur Geldwäscherei missbraucht.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad ist am Mittwochabend (9.4.2025) in Oberhasli (Gemeinde Niederhasli) der Zweiradlenker schwer verletzt worden.
Gegen 17.50 Uhr bog ein 32-jähriger Autolenker mit seinem Fahrzeug von der Wattstrasse in Richtung Regensdorf in die Regensdorferstrasse ein.
Am 9. April 2025 gegen 14:00 Uhr wurde die Polizei über eine Ölverschmutzung in Delémont informiert.
Betroffen waren insbesondere der Kreisel beim Centre A16, der Kreisel bei der Garage Sporting, der Kreisel an der Rue du Stand auf Höhe der Coop-Pronto-Tankstelle sowie verschiedene weitere Orte in der Stadt.
Am späten Dienstagabend, 8. April 2025, ereignete sich im Kreis 6, ein Unfall zwischen einem Personenwagen und einem Patrouillenfahrzeug der Stadtpolizei Zürich.
Zwei Polizisten wurden dabei verletzt.
Von April bis Juni 2025 führt die Stadtpolizei einen Pilotversuch mit einem sogenannten Lärmradar durch. Dabei wird geprüft, wie und ob zu laute Fahrzeuge identifiziert werden können.
Der Lärmradar-Versuch wird wissenschaftlich begleitet. Ausserdem läuft eine Sensibilisierungskampagne mit Lärmdisplays.
Am Mittwochmorgen (09.04.2025) hat es auf einer Baustelle in Stein am Rhein gebrannt. Drei Männer mussten in der Folge mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.
Brandursache dürften – gemäss ersten Ermittlungen der Schaffhauser Polizei – Abdichtungsarbeiten mit einem Gasbrenner sein, die auf der Baustelle getätigt worden waren.
In der ersten Aprilwoche 2025 hat die Kantonspolizei Wallis vier Personen im Zusammenhang mit einer Serie von Einbruchsdiebstählen festgenommen, die seit Februar dieses Jahres im gesamten Kanton verübt worden waren.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Anfang März 2025 kam es an der Baselstrasse in der Stadt Luzern zu einem Wohnungsbrand.
20 Personen mussten evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandermittler konnten die Brandursache klären.
Am 2. April 2025 stürzte eine Skitourengängerin im Gebiet Mont-Fort (Val de Bagnes) ausserhalb des Skigebiets.
Am 4. April 2025 ist sie ihren Verletzungen erlegen.
Auf der Autobahn A1 zwischen Niederbipp und Oensingen ist am Montagnachmittag ein Lieferwagen nach einer Auffahrkollision in Brand geraten.
Die Autobahn in Richtung Zürich musste zeitweise gesperrt werden.
Die Staatsanwaltschaft Luzern hat die Untersuchung gegen den ehemaligen FCL-Präsidenten abgeschlossen.
Sie hat ihn wegen Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen zu einer Busse verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.
Ein verbaler Disput zwischen drei Männern ist zu einer tätlichen Auseinandersetzung eskaliert.
Durch einen der Beteiligten wurde ein Pfefferspray eingesetzt. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagabend, 8. April 2025, kurz vor 16.30 Uhr, kam es bei der Tramhaltestelle Landererstrasse in Reinach BL zu einem Unfall zwischen einem Tram und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde bei dem Unfall tödlich verletzt.
Ein grösserer und vier kleinere Einsätze hielten die Feuerwehren über die vergangenen Tage auf Trab.
Am Samstagabend (5.04.2025) geriet ein Fahrzeug in einer Tiefgarage an der Kreuzhofstrasse in Appenzell in Brand.
Am 7. April 2025 ereignete sich an der Kreuzung Torma in Monthey ein Verkehrsunfall.
Eine Automobilistin kam dabei ums Leben. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Gestern am späten Nachmittag geriet ein Mann in Tafers zwischen einen Lastwagen und einen Anhänger.
Er verletzte sich und wurde er in ein Krankenhaus geflogen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.