Am Sonntag, 6. April 2025, ist es in Trogen zu einem Einschleichediebstahl gekommen.
Ein unbekannter Mann wurde durch einen Bewohner überrascht und ergriff die Flucht.
Am Montag (07.04.2025), kurz vor 6:30 Uhr, ist es auf der Seedammstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen drei Autos gekommen.
Drei Männer wurden durch den Unfall leicht verletzt. An den Autos entstand Totalschaden in einer Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Über das Wochenende haben sich im Kanton Luzern mehrere Verkehrsunfälle mit mehreren verletzen Personen ereignet.
Zudem brannte auf der Autobahnausfahrt Kasernenplatz in der Stadt Luzern ein Auto. Dies führte zu Verkehrsbehinderungen.
Mit der Neuen Digitalisierungsplattform (NDP) schafft das Kommando Cyber die Voraussetzung für die digitale Transformation der Armee im Einsatz.
Per Ende März konnten plangemäss erste einsatzkritische Anwendungen auf der NDP integriert werden.
Die neue Woche beginnt mit viel Sonne und trockener Luft – doch die Temperaturen bleiben trotz strahlendem Himmel zurückhaltend.
Während tagsüber milde Werte erreicht werden, bringt die Nacht deutliche Abkühlung mit verbreitetem Bodenfrost. Die Bise macht sich besonders im Mittelland bemerkbar, während der Süden durch Restwolken am Vormittag verzögert in den Sonnenschein startet.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Frauenfeld einen Mann festgenommen, der sich zuvor Zugang zu einer Wohnung verschafft hatte.
Um 10.40 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass ein Unbekannter in einer Wohnung am Abendweg überrascht worden sei und die Flucht ergriffen hätte.
Am Samstagabend (5. April 2025) um 18:45 Uhr geriet an der Altgasse in der Gemeinde Baar ein Gasgrill in Brand.
Durch die Feuerwehr Baar konnte das Feuer rasch gelöscht und somit ein Ausweiten der Flammen verhindert werden.
Verletzt wurde niemand.
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Am Samstagnachmittag (5. April 2025), kurz vor 16:00 Uhr, fuhr ein Ehepaar auf der Langrütistrasse in der Gemeinde Hünenberg nebeneinander in Richtung Hünenberg See.
Dabei kam es zu einer seitlichen Berührung zwischen dem E-Bike und dem Velo, worauf die beiden Fahrzeuglenkenden zu Boden stürzten und sich verletzten.
Durc...
Am Freitagabend (4. April 2025) war ein 56-jähriger Fahrzeuglenker auf der Autobahn A14 im Bereich der Blegikurve unterwegs, als er plötzlich ein Knallgeräusch im Motorenbereich wahrnahm.
Er verliess daraufhin die Autobahn bei der Ausfahrt Cham und stellte sein Fahrzeug ab.
Bei einem Selbstunfall stürzte am Sonntagnachmittag in Steckborn ein Motorradfahrer in ein Schaufenster.
Er wurde mittelschwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (06.04.2025), kurz nach 17 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 23-jähriger Mann fuhr mit seinem Motorrad von der Passhöhe Hulftegg in Richtung Steg.
Kaum mit der Polizeiausbildung gestartet, schnupperte unser Lehrgang 25-1 am zweiten und dritten Arbeitstag bereits das erste Mal richtige Polizeiluft.
Wir wünschen den Aspirantinnen und Aspiranten viel Erfolg und Freude bei der Polizeiausbildung!
Am letzten Donnerstag (3. April 2025) geriet ein Lieferwagen mit einem Anhänger auf der Winterthurerstrasse in Uster zwischen die sich senkenden Bahnschranken. Der ausfahrende Zug touchierte das Fahrzeug zum Glück nicht.
Am Donnerstagmittag kurz vor 12:30 Uhr ging die Meldung ein, dass ein Lieferwagen mit Anhänger im Gleisbereich auf der Winterthurerstrasse in Uster stehen geblieben sei.
Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus wird im Rahmen eines Offset-Projekts die Technologie von Lockheed Martin für die Entwicklung der Avionik und der Trainingsfunktionen eines fortschrittlichen Pilotenausbildungssystems der nächsten Generation erhalten.
Dank der Offset-Vereinbarung kann Pilatus zukünftig ihren Kunden, die das Kampfflugzeug F-35 der fünften Generation betreiben, massgeschneiderte Lösungen anbieten.
Am Sonntagnachmittag (06.04.2025) kam es in der Stadt Schaffhausen auf der Breite zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad, wobei die Motorradlenkerin leicht verletzt wurde.
An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Zwischen Samstagmorgen und Sonntagmorgen (06.04.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen an verschiedenen Orten im Kanton St.Gallen Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.
Dabei wurden 14 Fahrzeuge mit zu hohen Geschwindigkeiten gemessen. Drei Fahrzeuglenkenden wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Ein Autofahrer war zudem alkoholisiert unterwegs.
In der Nacht auf Sonntag (06.04.2025), kurz nach 2 Uhr, haben mehrere Täter ein am Mittleren Hofgässlein parkendes Auto durchsucht und verschiedene Wertgegenstände entwendet.
Als der Fahrzeughalter und eine weitere Person zum Auto zurückkehrten, entdeckten sie im Fahrzeug einen der mutmasslichen Täter, ein 23-jähriger marokkanischer Staatsbürger, und konnten diesen zurückhalten.
Am Sonntag (06.04.2025), kurz nach 0:30 Uhr, ist es an der Georg-Rennerstrasse in Wil zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus gekommen.
Dank einem Hinweis eines benachbarten Anwohners konnte die Kantonspolizei St.Gallen zwei mutmassliche Täter festnehmen.
Am Sonntag (06.04.2025), kurz vor 2:30 Uhr, ist es auf der Vorderen Schwendistrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 46-jähriger Mann fuhr mit seinem Motorrad vom Zentrum herkommend in Richtung Schwendi.
Am Samstag (05.04.2025) sind in Ebnat-Kappel und in Rüthi zwei Männer mit ihren E-Bikes verunfallt. Beide wurden durch den Unfall verletzt.
Die Kantonspolizei St.Gallen stufte den einen Fahrer als fahrunfähig ein. Der andere war alkoholisiert unterwegs.
Am Samstag (05.04.2025), kurz vor 18 Uhr, ist es auf der Lütisburgerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Velo und einem Postauto gekommen.
Der Velofahrer wurde durch den Unfall leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntagmorgen kam es in einem Mehrfamilienhaus in Arbon zu einer Rauchentwicklung im Keller. Dabei trat Elektroflüssigkeit aus, diese musste durch die Chemiewehr gebunden werden.
Verletzt wurde niemand.
Am Sonntagnachmittag kam es in Aadorf zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus. Verletzt wurde niemand, es entstand hoher Sachschaden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstag und Sonntagmorgen mehrere Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Die Männer waren alkoholisiert unterwegs und werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Zwei unserer Kollegen der 23. EHu hatten im Rahmen des ERASMUS+ Programms eine Woche lange die Möglichkeit einen Einblick in die Polizeiarbeit der Kantonspolizei in Graubünden zu bekommen.
Die beiden erzählen aber am Besten selbst von ihren Erfahrungen.
Am Samstagabend (05.04.2025) um ca. 20.20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer starken Rauchentwicklung aus einer Tiefgarage an der Kreuzhofstrasse in Appenzell erhalten.
Sofort rückten Feuerwehr, Rettungsdienst wie auch Patrouillen der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden an den Ereignisort aus.
Zwischen Samstag, 05.04.2025, 18:00 Uhr und Sonntag, 06.04.2025, 06:30 Uhr, verübte eine unbekannte Täterschaft an den vertäuten Booten beim Gäsi in Filzbach einen Diebstahl.
Die Täterschaft verschaffte sich Zugang zum Schiffsteg und baute bei zwei Booten die Aussenbordmotoren aus, von denen einer je rund 100 Kilogramm wiegt.
Am 5. April 2025 wurde ein Skitourengeher durch eine Lawine, die durch einen gebrochenen Eisblock oberhalb der Barrage de Mauvoisin in der Region Val de Bagnes ausgelöst worden war, tödlich verletzt.
Am Samstag, 5. April, kurz nach 9:00 Uhr, unternahmen ein Bergführer und sein Begleiter eine Skitour von Pigne d'Arolla in Richtung der Staumauer von Mauvoisin.
Beim RBS-Bahnhof in Biberist wurde am Sonntagmorgen ein Raubüberfall auf den dortigen Kiosk verübt. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Solothurn hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagnachmittag (4.4.2025) im Raum Winterthur mehrere Reisecars kontrolliert.
Bei der mehrstündigen Kontrolle von insgesamt zehn Reisecars lag der Fokus besonders auf den Arbeits- und Ruhezeiten der Fahrer.
Am Samstagvormittag ist es in Lengnau zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen. Der jugendliche Motorradlenker verletzte sich dabei schwer. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Die Kantonspolizei Bern hat am Samstag, 5. April 2025, kurz nach 10.50 Uhr die Meldung erhalten, dass es in Lengnau auf der Oelestrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen sei.
Ein Mann erlitt am Samstagnachmittag bei einem Arbeitsunfall in Affeltrangen schwere Beinverletzungen.
Er wurde von einem Rettungshelikopter ins Spital gebracht.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Samstag in Oberneunforn ein Motorradfahrer schwer verletzt.
Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Ein Autofahrer verursachte am Sonntagmorgen auf dem Autobahnzubringer T14 bei Müllheim infolge eines Sekundenschlafes einen Selbstunfall.
Der Mann blieb unverletzt.
Birsfelden BL: Am Samstagnachmittag, 5. April 2025, kurz nach 16.00 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Birsfelden BL, eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger.
Der Fussgänger wurde dabei schwer verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Ein Velofahrer wurde am Sonntagmorgen in Zezikon bei einem Selbstunfall schwer verletzt.
Er musste von einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Am frühen Sonntagmorgen (06.04.2025) flüchtete ein E-Scooter-Fahrer vor der Polizei und stürzte dabei. Der Mann zog sich einen Beinbruch zu und musste ins Spital.
Er wird angezeigt.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Samstagnachmittag in Kreuzlingen ein Motorradfahrer leicht und seine Mitfahrerin mittelschwer verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Gestern Nachmittag führte die Kantonspolizei auf der Hauptstrasse zwischen St. Urban und Vordemwald eine Verkehrskontrolle durch.
Während der Kontrollzeit wurden 18 Motorrad- und drei Personenwagenlenkende angehalten und verzeigt.
Ein Motorradfahrer wurde bei einer Kollision mit einem Auto am Samstagnachmittag in Hefenhofen leicht verletzt.
Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Bei der Auffahrkollision zwischen zwei Motorrädern wurde am Samstag in Scherzingen eine Fahrerin leicht verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Samstag in Affeltrangen ein Motorradfahrer mittelschwer bis schwer verletzt und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Seine Mitfahrerin wurde leicht verletzt.
Der Deckbelag auf der Nationalstrasse A1 zwischen der Verzweigung Birrfeld und dem Rastplatz Lenzburg muss altersbedingt ersetzt werden.
Erste Vorarbeiten dafür laufen bereits seit Februar 2025. Die Hauptarbeiten starten am 30. März 2025 und dauern voraussichtlich bis Ende August 2025.
Am 5. April 2025, gegen 15:20 Uhr, ereignete sich in Delémont ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Während der Lenker eines Fahrzeugs beabsichtigte, entlang der Rue Emile-Boéchat zu fahren, kam es – aus bislang ungeklärten Gründen – zu einer Kollision mit einem Auto, das von rechts auf der Hauptstrasse unterwegs war.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.