Heute Samstag, 05. April 2025, 09:45 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Zürcher Kontrollschildern auf der Treibstrasse von Seelisberg in Richtung Volligen.
Kurz nach Seelisberg verlor er in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Strasse ab.
In einer gut koordinierten Zusammenarbeit zwischen Militär, Blaulichtorganisationen und den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Flughafens Bern-Belp wurde die Übung BERDEZA durchgeführt.
Dank der eingespielten Prozesse konnte sichergestellt werden, dass die Luftwaffe auf jegliche Herausforderungen bestens vorbereitet ist.
Am Freitag (04.04.2025), kurz vor 8 Uhr, ist bei der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen die Meldung über eine mögliche Gewässerverschmutzung im Mühlrütibach eingegangen.
Gemäss aktuellem Kenntnisstand gelangten über hundert Liter Milch von einem Landwirtschaftsbetrieb in das Gewässer.
In der Nacht von Freitag (04.04.2025) auf Samstag (05.04.2025) führte die Schaffhauser Polizei eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Schaffhauserstrasse in Neuhausen am Rheinfall durch.
Dabei erwischte sie drei Personenwagenlenker, die zu schnell waren.
Am heutigen Samstag, 05.04.2025, 01:18 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Obstalden ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 20-jähriger Motorradlenker war im Kerenzerbergtunnel in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am 3. April 2025 wurden frühmorgens an mehreren Stadthäusern und Wahlplakaten in Zofingen mutwillige Schmierereien festgestellt. Die Regionalpolizei Zofingen konnte inzwischen den mutmasslichen Täter identifizieren.
Dieser wird wegen Sachbeschädigung angezeigt.
Am Samstag, 4. April 2025, gegen 23:00 Uhr, befuhr der Lenker eines Personenwagens mit Tessiner Kontrollschildern den Flüelertunnel in Richtung Süden.
Nach dem Tunnel, eingangs des Kreisels, kollidierte er mit dem Pfosten der Verkehrsinsel sowie dem Randstein der Verkehrskreisfläche.
Am Samstag, gegen 11:30 Uhr, blieb ein Autofahrer auf der Fahrspur in Richtung Frankreich im Mont-Terri-Tunnel mit einer Panne liegen.
Die Signalisierung wurde angepasst, und unsere Einsatzkräfte griffen ein, um den Verkehrsfluss sowie die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes zu gewährleisten.
Am Freitagabend wurde die Feuerwehr Rüti alarmiert, da sich eine Oelspur auf der Walderstrasse, ab Höhe Neuhofstrasse in Richtig Grundtal-Kreisel und dann weiter in Richtung Oberdürnten bis zum Bahnübergang erstreckte.
Die Feuerwehren Rüti und Dürnten säuberten mit Oelbinder die Fahrbahn auf ihrem jeweiligen Gemeindegebiet.
Am Freitagabend, 4. April 2025, kurz vor 17.30 Uhr, kam es auf der Eitalstrasse in Kilchberg BL zu einer seitlichen Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Der Motorradlenker wurde dabei tödlich verletzt.
Aufgrund einer nicht berücksichtigten Fahrzeughöhenbegrenzung ist am Freitagnachmittag (04.04.2025) in Neuhausen am Rheinfall ein Lieferwagen mit Anhänger unter einer Eisenbahnbrücke stecken geblieben.
Personen sind bei diesem Vorfall keine verletzt worden. Am Fahrzeug ist erheblicher Sachschaden entstanden.
Am Freitag (04.04.2025), kurz vor 8 Uhr, ist es auf der Hinterdorfstrasse zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem Velo gekommen.
Ein 11-jähriger Velofahrer wurde dabei eher leicht verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (04.04.2025), kurz vor 15:30 Uhr, ist es auf der Unterdorfstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 71-jähriger Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken.
Am Freitag (04.04.2025), kurz nach 15 Uhr, ist es im Bereich Schwendi-Hüsliberg zu einem Bodenbrand gekommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen verbrannte ein 39-jähriger Mann Farn.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (04.04.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Zahnarztpraxis an der Bahnhofstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt zu den Räumlichkeiten und durchsuchte diese.
Am Freitagnachmittag ist in Gümmenen ein Motorradlenker schwer verunfallt. Er verstarb noch auf der Unfallstelle.
Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Freitagnachmittag ereignete sich in Wynigen ein Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Sattelschlepper.
Dabei wurde der jugendliche Velolenker schwer verletzt. Zur Klärung des Unfallhergangs werden Zeugen gesucht.
Am Freitagabend geriet ein Automobilist mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Verletzt wurde niemand. Es entstand grosser Sachschaden.
Eine Fahrradfahrerin wurde am frühen Freitagabend von einer Automobilistin angefahren. Die Automobilistin hielt kurz an, entfernte sich dann aber von der Unfallstelle.
Die Fahrradfahrerin wurde durch die Kollision leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Eine Frau wurde am Donnerstag in einem Einfamilienhaus in Münchwilen tot aufgefunden.
Die Kantonspolizei Thurgau geht von einem Tötungsdelikt aus. Ein Tatverdächtiger befindet sich in Haft.
Am Freitagabend, 4. April 2025, kurz vor 21.30 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker in Aesch BL auf der Hauptstrasse einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand.
Am heutigen Freitag, 04.04.2025, kurz vor 06:00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Benken SG im Zuständigkeitsbereich der Kantonspolizei Glarus ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 39-jähriger Lenker war mit seinem Lieferwagen auf der Überholspur der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Am Samstag zeigt sich der Frühling nochmals von seiner freundlichen Seite: Viel Sonnenschein, milde Temperaturen bis 22 Grad und stabile Wetterbedingungen dominieren.
Doch bereits am Sonntag sorgt eine kräftige Bise in der Deutschschweiz für deutlich kühlere Temperaturen, besonders in der Ostschweiz. Auch in den Bergen nimmt der Nordostwind zu. Auf der Alpensüdseite bleibt es zunächst freundlich, ehe im Verlauf des Nachmittags Wolken und stärkere Südostwinde aufziehen.
Am Dienstagabend wurde in Bern ein Mann während einer Auseinandersetzung von einer unbekannten Person mit einem Messer angegriffen und dabei lebensbedrohlich verletzt.
Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen konnte ein mutmasslicher Täter identifiziert sowie in der Folge angehalten und festgenommen werden.
Am Donnerstagnachmittag (3.4.2025) wurde ein Mann im Kreis 12 schwer verletzt.
Die polizeilichen Ermittlungen und Hinweise aus der Bevölkerung führten inzwischen zur Verhaftung des mutmasslichen Täters, einem 29-jährigen Schweizer.
Am Donnerstag (03.04.2025), in der Zeit zwischen 10 Uhr und 14 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus am Kapellenweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Terrassentüre gewaltsam Zutritt in das Haus.
Nach Abschluss ihrer zweijährigen Ausbildung wurden am Freitag, 4. April 2025, im Kloster Einsiedeln drei Polizistinnen und sechs Polizisten nach dem Abschluss des zweiten Ausbildungsjahres feierlich vereidigt und ins Schwyzer Polizeikorps aufgenommen.
Der Kommandant der Kantonspolizei Schwyz, Bruno Suter, wendete sich mit einer Ansprache an die Anwesenden.
Am Freitag (04.04.2025) ereignete sich auf der Zürcher Strasse ein Selbstunfall mit einem E-Scooter.
Der junge Lenker zog sich schwere Kopfverletzungen zu und musste ins Spital. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitagnachmittag (4.4.2025) ist auf der Pfäffikerstrasse in Kemptthal (Gemeinde Lindau) aus einem Traktor eine kleinere Menge Pflanzenschutzmittel ausgelaufen.
Eine Gefahr für die Umwelt hat zu keinem Zeitpunkt bestanden.
Am Freitag, 4. April, gegen 14:30 Uhr fuhr ein 37-jähriger Mann aus Hauterive mit seinem Auto auf der Rue du Grenier in La Chaux-de-Fonds in südlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue du Manège kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einer 59-jährigen Frau aus Le Locle gelenkt wurde.
Am Donnerstag (03.04.2025), kurz vor 13:30 Uhr, ist es auf der Rütistrasse zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem Velo gekommen.
Der 46-jähriger Velofahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag (03.04.2025), kurz nach 13:15 Uhr, ist ein 82-jähriger Mann an der Rapperswilerstrasse Höhe Steinhauerweg mit seinem Velo gestürzt.
Dabei verletzte sich der Velofahrer eher schwer und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Donnerstag (03.04.2025), kurz vor 13:30 Uhr, ist es auf der Schwägalpstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 64-jähriger Mann wurde durch die Kollision unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Franken.
Auf einem Balkon eines Reiheneinfamilienhauses ist ein Brand ausgebrochen. Dank der raschen Reaktion von Nachbarn und der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.
Verletzt wurde niemand.
Mitte März 2025 brannte in Richenthal (Gemeinde Reiden) eine Scheune komplett nieder.
Auch mehrere Dutzend Tiere verendeten (>>Polizei.news berichtete<<). Die Brandursache konnte ermittelt werden.
Am Mittwochabend, 2. April 2025, verhaftete die Stadtpolizei Zürich im Kreis 12 vier Männer nach einer Drogenübergabe und stellte knapp 1 Kilogramm Kokain sicher.
Kurz nach 20 Uhr beobachteten Fahnder der Stadtpolizei Zürich wie an der Hagenholzstrasse vier Männer Betäubungsmittel verkauften.
Am Donnerstag, 3. April, und Freitag, 4. April 2025, ist es auf dem Stadtgebiet von Winterthur zu sechs Verkehrsunfällen mit Velobeteiligung gekommen. Dabei wurden insgesamt sechs Velofahrer sowie ein Fussgänger verletzt – teils schwer.
Die Stadtpolizei Winterthur hat in allen Fällen die Ermittlungen aufgenommen.
Die Schweiz geniesst ein ausgesprochen sonniges und mildes Frühlingswetter. Mit Temperaturen über 20 Grad, ruhigen Verhältnissen in den Bergen und guter Fernsicht zeigt sich der April bislang von seiner schönsten Seite.
Am Samstag könnten aus Nordosten erste Wolkenfelder auftauchen – über den Bergen ist zudem mit einigen Quellwolken zu rechnen. Im Jura sind einzelne Schauer oder Gewitter nicht ausgeschlossen.
Kurz vor 19.30 Uhr ging bei der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass von einem parkierten Fahrzeug die Kontrollschilder entwendet und an ein anderes Fahrzeug montiert worden seien.
Das Fahrzeug mit den falschen Kontrollschildern, konnte rasch gesichtet werden.
Beim Versuch, den Fahrer anzuhalten, gab dieser jedoch Gas...
Am Freitagmorgen (04.04.205) hat sich in Hallau eine Kollision zwischen einem Mofa und einem Auto ereignet. Dabei wurde der 15-jährige Mofalenker leicht verletzt.
Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Donnerstagabend kollidierte eine junge Automobilistin mit einer Mauer.
Sie verletzte sich beim Aufprall schwer und ist in der Folge ihren schweren Verletzungen erlegen.
In der Nacht auf Freitag kollidierten zwei Autos im Bözbergtunnel frontal. Beim Unfall verletzte sich eine Person leicht und begab sich mit einer Ambulanz in Spitalpflege.
An beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden.
Am Donnerstag ereigneten sich gleich zwei Verkehrsunfälle bei denen Personenwagen mit Linienbussen kollidierten.
Bei beiden Unfällen verletzte sich je eine Person leicht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.