Schweiz

Lachen SZ: Nach Schweissarbeiten gerät Fassade in Brand – Arbeiter löschen Feuer

Am Montagmorgen, 7. September 2026, kurz vor 8.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass eine Fassade an einem Gebäude an der Ilgenstrasse in Lachen Rauch verursache. Vor Ort anwesende Arbeiter konnten den Brand selbstständig löschen.

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Basel BS: E-Trotti-Fahrerin stürzt nach Kollision – Polizei sucht beteiligten Autofahrer

Am Samstag, dem 05.09.2026, ereignete sich gegen 18.20 Uhr an der Verzweigung Maulbeerstrasse/Schwarzwaldallee eine Kollision zwischen einem E-Trotti und einem Auto. Dabei stürzte die E-Trotti-Fahrerin und verletzte sich.

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Dreien SG: Gülle gelangt in Gonzenbächli und führt zu lokalem Fischsterben

Am Samstagnachmittag (05.09.2026) ist Gülle in das Gonzenbächli gelangt und hat zu einer lokalen Gewässerverschmutzung geführt. Im Bereich der Einleitstelle kam es zu einem Fischsterben. Die aufgebotene Feuerwehr konnte die Ausbreitung der Gülle im Bach eindämmen.

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Bubendorf BL: 48-Jährige kracht mit 0,9 mg/l Alkohol in Mauer und Lichtmast

In der Nacht von Sonntag auf Montag, 6. / 7. September 2026, kurz nach 02.00 Uhr, verursachte eine Personenwagenlenkerin auf der Hauptstrasse in Bubendorf einen Verkehrsunfall. Die Lenkerin wurde beim Unfall leicht verletzt.

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Wetter am Montag, 07.09.2026: Warm, sonnige Phasen und lokale Gewitter möglich

Das wetterbestimmende Hochdruckgebiet hat seinen Kern von Deutschland nach Osteuropa verlagert. Mit einer südwestlichen Höhenströmung fliesst dabei sehr warme, aber auch labilere Luft zum Alpenraum. Die Schauer- und Gewitterneigung ist bereits am Montagmorgen erhöht. Auf Dienstag erfolgt zunächst noch einmal eine Wetterberuhigung, bevor am Abend sich von Frankreich her eine Kaltfront der Schweiz nähert. Diese sorgt am Mittwoch verbreitet für Niederschläge und einen markanten Temperaturrückgang.

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A18 BL: Tempo 60 im Eggflue-Tunnel fällt – ab morgen gilt wieder Tempo 80

Morgen Freitag sind die Arbeiten zur Erhöhung der Sicherheit im Tunnel Eggflue abgeschlossen. Danach finden übers Wochenende die abschliessenden Tests und Prüfungen statt. Verlaufen diese erfolgreich, wird die seit Mitte April verfügte Geschwindigkeitsreduktion auf 60km/h wieder aufgehoben.

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Sarmenstorf AG: Rückschnitt für freie Sicht und sichere Gehwege bis Ende September

Alle Anwohnerinnen und Anwohner an Strassen und Gehwegen werden aufgefordert, überhängende Äste von Bäumen und Sträuchern auf die Höhe von mindestens 4,5 m über Strassen und 2,8 m über Gehwegen zu schneiden. Aus Gründen der Verkehrssicherheit muss auch bei Pflanzungen, Hecken und so weiter an Einmündungen und Strassenabzweigungen die freie Sicht in der Höhe zwischen 0,8 bis 3 m gewahrt bleiben.

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Arbon TG: Brauerstrasse ab 7. September für zwölf Wochen für Durchgangsverkehr gesperrt

Stadt Arbon: Ab 7. September 2026 saniert die Arbon Energie AG in der Brauerstrasse zwischen der Romanshorner- und der Berglistrasse die Wasser- und Stromleitungen. Anschliessend folgen Strassenbauarbeiten der Stadt Arbon. Die Arbeiten dauern insgesamt rund 12 Wochen.

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Niederscherli BE: Schwarzenburgstrasse wird für Einbau von Biobitumen-Belag gesperrt

Auf der Schwarzenburgstrasse in Niederscherli wird im Bereich ab der Schwarzenburgstrasse 780 bis zum Sportplatz zu Versuchszwecken ein lärmmindernder Deckbelag aus Biobitumen eingebaut. Die lärmmindernden Eigenschaften ergeben sich aus einer feinkörnigen und offenporigen Struktur des Asphalts.

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Sils GR: 25 Bohrungen bis 140 Meter Tiefe prüfen Untergrund für Silsersee-Tunnel

Das Tiefbauamt Graubünden untersucht derzeit mit umfangreichen geologischen Abklärungen den Untergrund entlang des geplanten Tunnelverlaufs am Silsersee. Im Zentrum stehen 25 Sondierbohrungen mit Tiefen von bis zu 140 Metern. Die Ergebnisse schaffen wichtige Grundlagen für die technische Machbarkeit und die weitere Projektierung des Tunnels Silsersee.

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Langenthal BE: Knoten Dreilinden wird bis 2028 umgebaut – Umleitungen und Engpässe

In Langenthal gestaltet das Tiefbauamt des Kantons Bern den Knoten Dreilinden um und saniert die Kantonsstrasse. Mit dem neuen Verkehrsmanagement Dreilinden werden grössere Staus innerhalb des Siedlungsgebiets vermieden und die Situation für Fussgängerinnen und Fussgänger und den Veloverkehr verbessert. Eine neue Busspur erhöht die Fahrplanstabilität des regionalen Busverkehrs.

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Kapo Schwyz: Zwölf Wochen alter Vidar startet bald seine Ausbildung zum Polizeischutzhund

Dürfen wir vorstellen: Vidar, unseren jüngsten Mitarbeiter! Noch ist er mit seinen 12 Wochen ein verspielter Welpe, doch schon bald beginnt für ihn die spannende Ausbildung zum Schutzhund.

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Schmerikon SG: Tausende strömen zum Polizeistützpunkt & entdecken den Polizeiberuf

Am Sonntag (06.09.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen zum Tag der offenen Tür beim Polizeistützpunkt Schmerikon eingeladen. Rund 4’500 Besuchende liessen sich an diesem Tag die Vielfältigkeit des Polizeiberufs zeigen.

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Flughafen Zürich ZH: Bis 18 Uhr – Kapo präsentiert Einsatzmittel auf Zuschauerterrasse

Ein Schnappschuss des Towers, aufgenommen durch einen unserer Mitarbeiter am Flughafen Zürich während der partiellen Sonnenfinsternis vom 12. August 2026. Noch bis 18 Uhr stehen unsere Mitarbeitenden auf der Zuschauerterrasse für Fragen zur Verfügung und zeigen Ihnen Einsatzmittel der Kantonspolizei Zürich.

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Olten SO: Über 2'000 Besucher erleben Polizei, Sondereinheit Falk und Diensthund hautnah

Die Publikumsveranstaltung „alibi’26“ der Kantonspolizei Solothurn wurde gestern am Samstag, 5. September 2026, in Olten durchgeführt. Sie begeisterte zahlreiche Besucherinnen und Besucher mit einem vielseitigen Angebot aus Darbietungen, Attraktionen und Einblicken in die Polizeiarbeit.

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Freienstein ZH: Polizei kontrolliert 58 Zweiräder – fünf Lenker werden verzeigt

Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagnachmittag (05.09.2026) in Freienstein (Gemeinde Freienstein-Teufen) eine Verkehrskontrolle durchgeführt und dabei den Fokus auf Motorradlenkende und Motorräder gelegt. Sie stellte diverse Mängel fest und verzeigte mehrere Lenker. Mit den regelmässig durchgeführten Motorradkontrollen trägt die Polizei zur Erhöhung der allgemeinen Verkehrssicherheit bei und leistet aktive Präventionsarbeit. Die Mehrheit der Lenkenden war vorbildlich und mit einwandfreien Fahrzeugen unterwegs.

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Speicher AR: Auto kracht in Zaun, Barriere und Blinkanlage – vier Personen verletzt

Am Samstag, 05. September 2026, ist in Speicher ein Autolenker mit einem Zaun, einer Barriere und einer Wechselblinkanlage kollidiert. Dabei wurden vier Personen leicht verletzt. Es entstand zudem ein hoher Sachschaden.

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Kanton St.Gallen SG: Alkohol, Fahrunfähigkeit und Tempoexzesse – mehrere Verletzte

In der Zeit zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen (06.09.2026) ist es im Kanton St. Gallen zu vier Verkehrsunfällen gekommen, bei denen Verkehrsteilnehmer angetrunken, alkoholisiert oder fahrunfähig unterwegs waren. Anlässlich Verkehrskontrollen wurden weitere zwei Autofahrer angehalten. In Ricken wurden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dabei mussten zwei Personen ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben und ein Führerausweis wurde aberkannt.

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Bern BE: Jugendlicher am Bahnhof Europaplatz von Zug überrollt und tödlich verletzt

Am Samstagabend wurde am Bahnhof Europaplatz in Bern ein Jugendlicher von einem Zug überrollt und tödlich verletzt. Zur Klärung der Hintergründe und des genauen Unfallhergangs wurden Ermittlungen aufgenommen.

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Monte Ceneri TI: SBB und Einsatzkräfte üben eines der schlimmsten Tunnelszenarien

In der vergangenen Nacht haben die SBB, die Kantonspolizei und die Tessiner Einsatzkräfte im Monte-Ceneri-Basistunnel eine Rettungsübung durchgeführt. An der Übung nahmen rund fünfzig Statisten und hundert Rettungskräfte teil, mit dem Ziel, Alarmierung, Evakuierung, Rettung und Zusammenarbeit zu testen. Die erste Bilanz fällt für alle Partner positiv aus.

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St.Gallen SG: Aggressiver Nordmazedonier wirft mit Gläsern – Taser-Einsatz in Innenstadt

Am frühen Sonntagmorgen (06.09.2026) hat die Stadtpolizei St.Gallen in einer Bar in der Innenstadt einen aggressiven Mann angehalten. Aufgrund seiner Gegenwehr musste ein Destabilisierungsgerät (Taser) eingesetzt werden. Der 30-Jährige wurde anschliessend in Gewahrsam genommen.

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Locarnese TI: 54-jähriger Jäger nach Sturz im Gebiet Pizzo Sassariente gestorben

Die Kantonspolizei teilt mit, dass gestern, 05.09.2026, kurz nach 16.30 Uhr der Gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) das Verschwinden eines 54-jährigen Schweizer Bürgers mit Wohnsitz im Locarnese gemeldet wurde. Es wurde umgehend eine Suchaktion eingeleitet, an der die Kantonspolizei, die Schweizerische Alpine Rettung (SAS) und die REGA beteiligt waren.

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Wetter am Sonntag, 06.09.2026: Sonnig, bis 30 Grad und meist trockenes Wetter

Nach Abzug einer Kaltfront, welche die Schweiz am Samstag gestreift hat, baut sich am Sonntag ein Hochdruckgebiet über Mitteleuropa auf und bestimmt mit trockener und stabil geschichteter Luft das Wetter im Alpenraum. Am Montag dreht die Strömung auf Südwest und führt sehr warme, aber auch labilere Luft zur Schweiz, wobei die Schauer- und Gewitterneigung bereits in der ersten Tageshälfte zunimmt. Auf Dienstag erfolgt zunächst noch einmal eine Wetterberuhigung, gegen Abend nähert sich von Frankreich her eine Kaltfront der Schweiz.

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Weggis LU: Zu laut und zu schnell – Polizei stoppt mehrere Lenker und stellt Autos sicher

Am letzten Sonntag hat die Luzerner Polizei in Weggis eine Schwerpunktkontrolle durchgeführt. Im Fokus standen Geschwindigkeit, Betriebssicherheit und Lärm. Dabei stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Übertretungen fest.

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Biasca TI: 69-jähriger Schweizer stürzt bei der Jagd am Crenone in den Tod – Rega im Einsatz

Die Kantonspolizei teilt mit, dass sich heute kurz nach 13 Uhr auf dem Gebiet von Biasca ein tödlicher Bergunfall ereignet hat. Nach einer ersten Rekonstruktion war ein 69-jähriger Schweizer mit Wohnsitz in der Riviera auf der Jagd.

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Solothurn SO: Malinois-Welpe Blu startet Ausbildung zur Schutzhündin bei der Kapo

Am 31. August 2026 hat Blu dell’Elba von RocconWillar ihren ersten Arbeitstag bei der Kantonspolizei Solothurn absolviert. Die neun Wochen alte Belgische Schäferhündin der Rasse Malinois steht noch ganz am Anfang ihrer Ausbildung.

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Kerns OW: 32-jährige Fussgängerin von weissem Auto angefahren – Lenker flüchtet

Am Samstag, 05.09.2026, kam es gegen 10:30 Uhr in Kerns beim Sportweg zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person. Eine 32-jährige Fussgängerin wurde beim Sportweg, Parkplatz, durch eine unbekannte Person in einem weissen Auto angefahren.

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Neuhausen am Rheinfall SH: 24-Jähriger nach Badeunfall tot aus dem Rhein geborgen

Am Freitagnachmittag, 4. September 2026, meldeten mehrere Personen der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei, dass sich im Rhein unterhalb der Flurlinger Badi eine Person in Not befinde. Im Rahmen einer anschliessenden Suchaktion, bei der auch ein Rettungshubschrauber der Rega im Einsatz stand, konnten Polizeitaucher beim Flurlingersteg in Neuhausen am Rheinfall am späteren Nachmittag einen 24-jährigen Mann aus dem Rhein bergen.

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Solothurn SO: Dachstock von Mehrfamilienhaus brennt – Gebäude nicht mehr bewohnbar

Am Vom Staal-Weg in Solothurn ist am Samstagmorgen, 5. September 2026, der Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten. Alle Bewohnerinnen und Bewohner der Liegenschaft konnten das Brandobjekt rechtzeitig verlassen, verletzt wurde niemand. Für die Löscharbeiten standen Angehörige der Feuerwehren Solothurn und Biberist im Einsatz. Die Brandursache ist Gegenstand eingeleiteter Ermittlungen durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn.

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Kloten ZH: Kantonspolizei zeigt am Flughafen, wie Sicherheitskontrollen funktionieren

An diesem Wochenende begrüsst die Kantonspolizei Zürich Besucherinnen und Besucher jeweils von 10 bis 18 Uhr auf der Zuschauerterrasse B des Flughafens Zürich. Im Rahmen der Thementage erhalten Interessierte Einblicke in die vielseitige Polizeiarbeit.

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Schweizer Armee: Mit 20 Jahren führt Nirvaan Obrecht bereits mehr als 70 Menschen

Andere in seinem Alter reisen, beginnen ein Studium oder geniessen nach der Matura erst mal ihre Freiheit. Nirvaan Obrecht wählte einen anderen Weg: Fast zwei Jahre verbrachte der 20-jährige Zürcher am Stück in der Schweizer Armee. Aus einem jungen Mann, der ursprünglich einfach seinen Militärdienst leisten wollte, wurde ein Oberleutnant, der mehr als 70 Menschen führte. Und der heute sagt: „Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.“

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Kanton Tessin: Hier stehen nächste Woche mobile und halbstationäre Radar-Kontrollen

Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien weisen im Rahmen der Verkehrssicherheitsprävention darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Unfälle ist, die teilweise schwere oder sogar tödliche Folgen haben. Die Fahrzeuglenkenden werden deshalb erneut dazu aufgerufen, die Geschwindigkeitsbegrenzungen zum Schutz der eigenen Sicherheit und jener der anderen Verkehrsteilnehmenden einzuhalten.

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Urnäsch AR: 18-jährige Rollerfahrerin prallt in Laterne – in kritischem Zustand im Spital

In der Nacht auf Samstag, 05. September 2026, hat sich in Urnäsch ein Selbstunfall mit einer 18-jährigen Rollerfahrerin ereignet. Die junge Frau wurde dabei schwer verletzt und in kritischem Zustand ins Spital geflogen.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.