Über das Osterwochenende führte die Luzerner Polizei mehrere koordinierte Verkehrskontrollen durch. Dabei wurden zahlreiche Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz festgestellt.
Elf Fahrzeuge wurden sichergestellt. Ein Motorradfahrer wurde wegen eines Raserdeliktes festgenommen.
Am Dienstagvormittag ist in Chur ein Mann auf einem Dach von einer Leiter gestürzt.
Dabei verletzte er sich und musste in Spitalpflege gebracht werden.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega blickt in ihrem Jahresbericht 2024 nicht nur auf die Einsatztätigkeit des vergangenen Jahres zurück.
Sie beleuchtet auch einen Meilenstein in der Helikopterfliegerei.
In Oberentfelden ist am Dienstagabend ein Zug der AVA mit einer Fussgängerin kollidiert. Das Mädchen wurde mit mittelschweren Verletzungen in ein Spital transportiert.
Der Zugsverkehr war für längere Zeit eingeschränkt.
Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach hat gegen zwei ehemalige leitende Ärzte der Psychiatrischen Dienste Aargau Anklage erhoben. Im Zentrum steht der Tod eines Patienten, der sich im Jahr 2020 während eines Klinikaufenthalts mehrfach selbst schwere Verletzungen zugefügt hatte und später daran verstarb.
Die Staatsanwaltschaft wirft den Ärzten vor, ungenügende Schutzmassnahmen getroffen zu haben. Es wurde Anklage wegen vorsätzlicher bzw. fahrlässiger Tötung durch Unterlassen erhoben.
Gestern Mittag wurde ein 15-jähriges Mädchen beim Überqueren der Strasse von einem Kleinmotorfahrrad angefahren.
Das Mädchen musste mit Verdacht auf schwere Verletzungen mittels Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Am Dienstag, 22. April 2025, zogen sich vier Personen bei Verkehrsunfällen leichte Verletzungen zu.
Gestern Morgen, kurz nach 6 Uhr, kam es auf der Steigstrasse in Richtung stadtauswärts zu einem Selbstunfall.
In der Nacht von Karfreitag auf Ostersamstag sind auf der Autobahn in Trimmis mehrere Personenwagen durch heruntergeworfene Steine beschädigt worden.
Die Täterschaft konnte ermittelt werden.
Die Polizei Basel-Landschaft führte vom 18. bis 21. April 2025, auf dem ganzen Kantonsgebiet mehrere koordinierte Verkehrskontrollen durch. Im Fokus standen grobe Verkehrsregelverletzungen und sogenannte "Auto-Poser".
Insgesamt wurden 11 Fahrzeuge sichergestellt. Die Polizei Basel-Landschaft wird bezüglich dieser Thematik weiterhin Kontrollen durchführen.
Der Kanton Zürich, als einer der bevölkerungsreichsten und verkehrsreichsten Kantone der Schweiz, hat ein umfassendes System zur Überwachung des Strassenverkehrs etabliert. Die Radarstandorte im Kanton Zürich spielen eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der Verkehrssicherheit und der Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen.
In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Bedeutung, Verteilung und Funktionsweise dieser Radarstandorte.
Durch abgelenkte oder unaufmerksame Verkehrsteilnehmende kommt es jährlich zu rund 1’200 Schwerverletzten und 50 Todesopfern im Schweizer Strassenverkehr.
Im Zentrum steht oft das Smartphone. Mit der Kampagne "Ablenkung kann töten" machen die Zentralschweizer Polizeikorps auf diese Gefahr aufmerksam.
Im Zuge verschiedener Polizeikontrollen am Donnerstagabend mussten wir 5 Autofahrende, welche mutmasslich nicht fahrfähig waren, aus dem Verkehr ziehen.
Zudem mussten zwei Personen wegen Besitz von harten Drogen verzeigt und weitere zwei Personen, die zur Fahndung ausgeschrieben waren, verhaftet werden.
Am Dienstag, 22. April 2025, gegen 14:45 Uhr fuhr ein 18-jähriger Motorradfahrer aus Hauterive auf der Strasse von Bôle in Richtung Rochefort.
In einer Linkskurve verlor er aufgrund mangelnder Bodenhaftung die Kontrolle und stürzte – die Fahrbahn war durch eine Ölspur rutschig geworden.
Die Kantonspolizei Solothurn soll ein modernes Polizei- und Ausbildungszentrum erhalten. Der geplante Neubau in Oensingen beseitigt Infrastrukturdefizite und optimiert Abläufe.
Zusätzlich schafft er dringend benötigte Kapazitäten für die Aus- und Weiterbildung sowie für kriminaltechnische Untersuchungen.
Ein Motorradfahrer fuhr am Freitag (18. April 2025, ca. 16:00 Uhr) auf der Menznauerstrasse in Richtung Wolhusen.
Auf der Höhe Menznauerstrasse 73 beabsichtigte ein Auto vor ihm, nach links abzubiegen.
Alkohol am Steuer ist ein ernstes Problem, das weltweit zu zahlreichen Verkehrsunfällen und Todesfällen führt. In der Schweiz, einem Land mit einer hohen Dichte an Fahrzeugen und einem gut ausgebauten Strassennetz, ist das Thema von besonderer Bedeutung.
Dieser Artikel beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen, die gesellschaftlichen Auswirkungen und die Massnahmen, die ergriffen werden, um das Fahren unter Alkoholeinfluss zu verhindern.
Radarkästen sind ein fester Bestandteil des Schweizer Strassenverkehrs und spielen eine entscheidende Rolle bei der Überwachung und Durchsetzung von Geschwindigkeitsbegrenzungen. Diese Geräte sind nicht nur ein Werkzeug zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, sondern auch ein Thema, das immer wieder zu Diskussionen und Kontroversen führt.
In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Technologie hinter den Radarkästen, ihre Einsatzgebiete, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Auswirkungen auf Verkehrssicherheit und öffentliche Meinung.
Die Schweiz, bekannt für ihre atemberaubenden Alpenlandschaften und ihre zentrale Lage in Europa, ist ein bedeutendes Transitland für den Schwerverkehr. Die geografische Lage und die topografischen Gegebenheiten stellen jedoch besondere Herausforderungen für den Schwerverkehr dar. Um die Umwelt zu schützen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern, hat die Schweiz eine Reihe von Fahrverboten und Beschränkungen für den Schwerverkehr eingeführt.
Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die aktuellen Fahrverbote für den Schwerverkehr in der Schweiz, ihre Hintergründe und Auswirkungen.
Der Klausenpass, eine der beeindruckendsten Alpenstrassen der Schweiz, verbindet die Kantone Uri und Glarus und bietet eine atemberaubende Kulisse aus majestätischen Bergen, tiefen Tälern und malerischen Dörfern.
Diese Strasse, die auf eine lange Geschichte zurückblickt, ist nicht nur ein wichtiger Verkehrsweg, sondern auch ein beliebtes Ziel für Touristen, Motorradfahrer und Radfahrer, die die spektakuläre Landschaft und die herausfordernden Kurven geniessen möchten.
Ein Motorradfahrer fuhr am Freitag (18. April 2025, ca. 16:00 Uhr) auf der Menznauerstrasse in Richtung Wolhusen.
Auf der Höhe Menznauerstrasse 73 beabsichtigte ein Auto vor ihm, nach links abzubiegen.
Beim Bootshafen Alpenquai in der Stadt Luzern ist es am Freitag (18. April 2025, ca. 16:10 Uhr) zu einem Selbstunfall gekommen.
Aus noch ungeklärten Gründen durchbrach ein Auto auf dem Kiesplatz eine Absperrung, prallte gegen einen Abfalleimer und einen Baum.
Ein Autofahrer fuhr am Sonntag (20. April 2025, ca. 01:50 Uhr) von Mosen in Richtung Schwarzenbach.
Nach einer Haarnadelkurve geriet er rechts von der Strasse ab, fuhr gegen eine ansteigende Böschung und kam letztlich wieder auf der Fahrbahn zum Stillstand.
Am Dienstagmittag hat sich beim Furgghorn oberhalb von Zermatt eine grosse Lawine ausserhalb der markierten Pisten gelöst.
Die Lawine erreichte eine Breite von mehreren hundert Metern und eine Auslaufzone von rund 300 Metern.
Der Grosse Sankt Bernhard Pass, einer der ältesten und bekanntesten Alpenpässe, verbindet das schweizerische Wallis mit dem italienischen Aostatal. Mit einer Höhe von 2.469 Metern über dem Meeresspiegel ist er nicht nur ein beeindruckendes Naturdenkmal, sondern auch ein Ort von historischer und kultureller Bedeutung. Seit Jahrtausenden nutzen Reisende diesen Pass, um die Alpen zu überqueren, und er hat im Laufe der Zeit viele Geschichten und Legenden hervorgebracht.
In diesem Artikel werden wir die faszinierende Geschichte, die geographische Bedeutung und die kulturellen Aspekte des Grossen Sankt Bernhard Passes erkunden.
Die Luzerner Polizei hat am Sonntag in Willisau einen Mann festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, vorgängig ein Raubdelikt an einem Passanten begangen zu haben.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
In der Nacht von Ostermontag auf Dienstag ist in Bern ein Autofahrer vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Das zuvor gestohlene Auto fuhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit von Bern via Wankdorf nach Ostermundigen, wo es in einem Kreisverkehr einen Selbstunfall verursachte.
Die beiden Insassen verletzten sich - teils leicht und teils schwer - und mussten mit einer Ambulanz sowie einer Patrouille ins Spital gefahren werden. Die Ermittlungen sind im Gang.
In Gais hat in der Nacht auf Dienstag, 22. April 2025, eine unbekannte Täterschaft einen Einbruch in einen Geschäftsbetrieb verübt.
Die Täterschaft entwendete Taschen aus dem Luxussegment.
Am Ostermontag ist es in Castaneda zu einer Kollision zwischen einem Jugendlichen auf einem Trottinett sowie einem Fahrradfahrer gekommen.
Beide mussten in medizinische Behandlung gebracht werden.
Am Montag (21.04.2025), kurz nach 13 Uhr, ist im Bereich Hüsliberg ein 40-jähriger Gleitschirmpilot abgestürzt.
Der Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital.
03:42 Uhr an einem Montagmorgen. Ein Mobiltelefon klingelt. Aus dem Tiefschlaf gerissen, nimmt ein Polizeisprecher den Anruf entgegen. Ein Einsatzdisponent der Kantonalen Notrufzentrale schildert die Situation.
Wenig später – während der Fahrt zum Einsatzort – klingelt das Telefon nochmals. Ein Journalist ruft an. Kurz darauf geht die erste Story online. Weitere Anrufe von Medienschaffenden folgen. Journalisten erscheinen mit Kameras am Ereignisort. Interviews werden geführt. Die Sonne geht erst jetzt langsam auf.
Die Autobahn A2 ist eine der wichtigsten Verkehrsadern der Schweiz und spielt eine entscheidende Rolle im nationalen und internationalen Verkehr. Sie verbindet den Norden mit dem Süden des Landes und ist Teil der europäischen Route E35.
In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Geschichte, die Bedeutung und die Herausforderungen der A2.
Vom 28. April bis am 14. November 2025 wird die Önzbrücke in Hermiswil instandgesetzt.
Während der gesamten Bauzeit ist die Durchfahrt auf der Kantonsstrasse Seeberg–Hermiswil eingeschränkt.
Ein Autofahrer wurde am Samstag, 19. April 2025, auf der Strasse Vue-des-Alpes mit 172 km/h geblitzt und unmittelbar angehalten. Der Lenker wurde festgenommen, und sein Führerausweis wurde umgehend entzogen.
Ihm drohen straf- und verwaltungsrechtliche Konsequenzen wegen eines Raserdelikts.
Am Mittwoch, 16. April 2025 fand eine Anwohnerin an der Talbachstrasse in Altendorf eine tote Katze und meldeten dies umgehend den Besitzern.
Zur Klärung der Todesursache wurde die junge Katze zu einem Tierarzt gebracht.
Eine 23-jährige Frau fuhr mit ihrem Motorrad auf der Hembergerstrasse in Richtung Wattwil.
Auf Höhe Eggberg kam ihr Motorrad in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab und prallte dort in eine Steinmauer.
Der Dienstag bringt vielerorts sonniges und mildes Frühlingswetter. Ab Mittwoch sorgt jedoch eine herannahende Wetterstörung aus Westen für eine zunehmende Bewölkung und in der Folge lokale Schauer oder Gewitter.
In den Alpen kann es oberhalb von 2000 Metern vorübergehend nochmals Schnee geben.
Auf der Autobahn A4 ist ein Lieferwagen in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Aufgrund der Rauchentwicklung musste der betroffene Autobahnabschnitt in Fahrtrichtung Küssnacht kurzzeitig gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Am Ostermontag, 21. April 2025, kurz vor 16.00 Uhr, fuhr eine 41-jährige Motorradfahrerin vom Vorderthal in Richtung Passhöhe Sattelegg.
In einer starken Rechtskurve kollidierte sie mit der linksseitigen Stützmauer und kam zu Fall.
In den Sommermonaten gibt es in der Surseer Altstadt an den Wochenenden ein befristetes Fahrverbot.
Dieses gilt von Samstag, 3. Mai 2025 bis Sonntag, 28. September 2025.
Die Schweiz gilt als eines der sichersten Länder der Welt, doch auch hier sind Einbrüche und Diebstähle keine Seltenheit. Die Sicherheit des eigenen Zuhauses und der Schutz persönlicher Besitztümer sind für viele Menschen von grosser Bedeutung. In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit der Prävention von Einbruch und Diebstahl in der Schweiz beschäftigen.
Wir werden verschiedene Strategien und Massnahmen beleuchten, die sowohl von Einzelpersonen als auch von Gemeinschaften ergriffen werden können, um das Risiko von Einbrüchen und Diebstählen zu minimieren.
Die Schweiz, bekannt für ihre malerischen Seen und Flüsse, ist nicht nur ein Paradies für Naturliebhaber, sondern auch ein bedeutendes Zentrum für Wassersport und Schifffahrt. In diesem Kontext spielt die Schweizer Seepolizei eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung auf den Binnengewässern.
Dieser Artikel beleuchtet die vielfältigen Aufgaben, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Schweizer Seepolizei.
Der Grimselpass ist mehr als nur eine Strasse, die durch die Schweizer Alpen führt. Er ist ein Symbol für die Verbindung von Mensch und Natur, ein Zeugnis der Ingenieurskunst und ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Infrastruktur.
In diesem Artikel werden wir die verschiedenen Facetten des Grimselpasses erkunden, von seiner geologischen und historischen Bedeutung bis hin zu seiner Rolle im modernen Verkehrssystem und Tourismus.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.