Bevor es am kommenden Montag vier Uhr schlägt, bereitet sich die Stadt auf die "drei scheenschte Dääg" vor.
Ein Teil dieser Vorbereitungen betrifft - wie vor jeder Fasnacht - die Veloabstellplätze in der Innenstadt und entlang der Cortège-Routen.
Was tun bei einem Wildunfall? Wie verhält man sich richtig?
Heute (Samstag, 08.03.2025) betreiben wir gemeinsam mit den Wildhütern vom Kanton Schwyz einen Infostand an der Trophäenschau in Einsiedeln.
Am Freitag, 7. März 2025, gegen 13:45 Uhr, brach ein Brand in einer Wohnung im ersten Stock an der Rue des Bâts 14 in Delémont aus.
Die Feuerwehr traf schnell am Einsatzort ein und konnte das Feuer eindämmen, sodass eine Ausbreitung auf das restliche Gebäude verhindert wurde.
Am Freitagabend (07.03.2025) kam es im Oberdorf von Neuhausen am Rheinfall bei der Strassenkreuzung Kreuzstrasse zu einem Alleinunfall mit einem Linienbus.
Eine Person wurde verletzt und am beteiligten Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.
Die Schweiz startet mit viel Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen ins Wochenende. Während der Samstag fast überall freundlich bleibt, ziehen am Sonntag vermehrt Wolken auf. Besonders in den Föhntälern werden Höchstwerte von bis zu 20 Grad erreicht.
In der Nacht auf Montag nimmt die Niederschlagswahrscheinlichkeit im Süden und Westen zu.
Am Sonntag findet der alljährliche Engadin Skimarathon statt.
Gross und Klein stehen an diesem Tag im Einsatz, um einen reibungslosen Verkehr zu ermöglichen.
Am Freitagabend, 7. März 2025, kam in der Winterthurer Altstadt zu einer unbewilligten Demonstration.
Die Stadtpolizei Winterthur verhinderte, eine Vermischung mit der Winterthurer Fasnacht und löste die Demonstration nach rund 90 Minuten auf.
Am Freitagmorgen (07.03.2025) hat ein fahrender Lastwagen auf der A4 in Flurlingen ZH ein Rad verloren.
Dieses kollidierte mit einem entgegenfahrenden Lastwagen und danach mit einem Auto. Personen wurden keine verletzt.
Am Freitagmorgen, kurz vor 10.45 Uhr, verübte eine bislang unbekannte Täterschaft einen Raubüberfall auf eine Postfiliale an der Konsumstrasse in Oberwil BL.
Personen wurden dabei keine verletzt. Der Täter erbeutete Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagnachmittag (07.03.2025) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Kollision zwischen einem Auto und einem Velo ereignet.
Dabei wurde die Velofahrerin verletzt. Der oder die Lenker/in des Unfallautos flüchtete mit dem Auto von der Unfallstelle.
Erstmals übten die Rekruten der Panzerschule 21 das Zusammenspiel zwischen den Gefechtlern – die sich zu Fuss im Gelände bewegen – und den Besatzern, die die Panzer steuern und die Geschütze bedienen.
Diese enge Zusammenarbeit ist entscheidend, um im Ernstfall als Einheit schlagkräftig agieren zu können.
Am Freitag, 7. März 2025, führte die Kantonspolizei Schwyz auf der Seewenstrasse in Ingenbohl eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Fast jeder sechste Fahrzeuglenkende war zu schnell unterwegs.
Auf einer nächtlichen Diebestour hat ein Mann eine Jacke, Bargeld, Bankkarten und Kopfhörer aus unverschlossenen Autos gestohlen.
Auf der Flucht vor der Polizei sprang er in den Zugersee, konnte jedoch wenig später festgenommen werden.
Am späteren Freitagvormittag (07.03.2025) hat sich im Ortsteil Bibern von Thayngen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. Gemäss Unfallverursacher hatte ihn ein Sekundenschlaft übermannt.
Am Mittwochvormittag (5.3.2025) ist in Seuzach eine Frau aus einem Fenster gestossen worden.
Sie musste mit unbestimmten Verletzungen in ein Spital transportiert werden.
In der Nacht vom 6. auf den 7. März 2025 versuchten unbekannte Täter, in ein Juweliergeschäft in Crans-Montana einzudringen.
Der Einbruchsversuch scheiterte jedoch und sie verliessen den Tatort. Die Suche und die Ermittlungen sind im Gange.
Am Donnerstagabend, 6. März 2025, kam es auf der Hertistrasse in Unteriberg zu einer Selbstkollision eines Personenwagens.
Der Lenker wurde erheblich, der Beifahrer leicht verletzt. Die Hertistrasse blieb für rund drei Stunden gesperrt.
Gestern Abend hat sich auf der Rüediswilerstrasse in Ruswil ein Motorradfahrer bei einem Selbstunfall erhebliche Verletzungen zugezogen.
Er wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 7. März 2025 die Chauffeurverordnung (ARV1) angepasst.
Diese Änderungen schaffen bei Rundfahrten mit Kleinbussen und Reisecars neue Möglichkeiten, sorgen für Wettbewerbsgleichheit und erleichtern den Vollzug.
Am Donnerstag (06.03.2025) ist auf der Rorschacher Strasse ein Auto mit einer Fussgängerin kollidiert.
Die Jugendliche wurde dabei leicht verletzt. Es entstand geringer Sachschaden.
Am Donnerstag (06.03.2025) ist es auf der Zürcher Strasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine Beteiligte zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Es entstand Sachsachaden.
Im und um den Aargau führte die Polizei am Donnerstag bis in die späten Abendstunden hinein eine koordinierte Fahndungsaktion durch.
Mehrere Personen wurden verhaftet.
Am Donnerstagnachmittag, 6. März 2025, kurz nach 15:45 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri eine Meldung über einen Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Fabrikstrasse in Altdorf.
Laut ersten Informationen sollte sich ein Kind in der betroffenen Wohnung befinden. Zudem wurde gemeldet, dass eine Person auf dem Balkon ausgesperrt sei.
An seiner Sitzung vom 7. März 2025 hat der Bundesrat die Meldepflicht für Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen per 1. April in Kraft gesetzt.
Die Betreiberinnen und Betreiber von kritischen Infrastrukturen werden verpflichtet, dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) Cyberangriffe 24 Stunden nach deren Entdeckung zu melden.
Solothurn: Ein technischer Defekt eines Radios dürfte zum Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus geführt haben
In einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Luzernstrasse in Solothurn kam es am Donnerstag, 26. Dezember 2024, zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung.
Bei einem Arbeitsunfall mit einem Forsttraktor erlitt am Donnerstagnachmittag (6.3.2025) in Fischenthal ein Mann schwere Verletzungen.
Ein Forstwart arbeitete mit einem Traktor mit Seilwinde an der Widenreitistrasse als gegen 16.45 Uhr das Fahrzeug ins Rollen kam und unkontrolliert die Strasse hinunterfuhr.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (05.03.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baucontainer an der Wisentalstrasse eingebrochen.
Sie durchsuchte den Container und stahl Handwerkermaschinen im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstag (06.03.2025), um 17 Uhr, hat sich auf der Toggenburgerstrasse eine Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike ereignet.
Dabei verletzte sich der E-Bikefahrer leicht.
Am Donnerstag (06.03.2025), kurz vor 10 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Beide Autofahrer wurden dabei leicht verletzt.
Am Mittwochmorgen ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einer Fussgängerin und einem Auto.
Die Fussgängerin wurde von einem Auto erfasst und ins Spital gebracht. Dort erlag sie ihren Verletzungen.
Am späteren Donnerstagnachmittag ist es auf der Nordspur der Ausfahrt Zizers zu einer Auffahrkollision mit vier beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Eine Frau wurde zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Wahre Liebe kostet nichts.
Unter diesem Motto steht die Kantonspolizei Zürich heute am Freitag (07.01.2025) im Glattzentrum in Wallisellen und weist auf eine der gemeinsten Betrugsvarianten hin - den "Liebesbetrug" oder auf Englisch "RomanceScam".
Ein ungewöhnlicher Anblick in Bad Zurzach: Ein Polizist der Regionalpolizei Zurzibiet weist einen Helikopter ein.
Die Szenen, festgehalten auf zwei Fotos, zeigen die enge Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften – präzise Koordination inklusive.
Fette Rendite innert kurzer Zeit - und das ohne Risiko? Finger weg!
Betrüger wickeln mit dem sogenannten Anlagebetrug reihenweise Opfer um den Finger und schrecken auch nicht davor zurück, Promis vor den Karren zu spannen.
Ein Mann ist unvermittelt auf die Strasse getreten und dabei von einem Lastwagen erfasst worden.
Mit lebensbedrohlichen Verletzungen musste der Fussgänger durch die Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen werden.
Bei einem Verkehrsunfall sind am Donnerstagnachmittag (6.3.2025) in Maschwanden sowohl der Lenker eines Landwirtschaftstraktors wie auch der Chauffeur eines Postautos verletzt worden.
Das Postauto hatte keine Passagiere transportiert.
Heute Donnerstag ist es an der Hochdorfstrasse in Ballwil zu einer Kollision zwischen einem Zug und einer Fussgängerin gekommen.
Die Frau erlitt erhebliche Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle am Böhler bei Schöftland erfasste die Kantonspolizei Aargau ein Auto mit 160 km/h.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.
Am Donnerstagmittag (06.03.2025) ist in Oberhallau ein Auto vorwärts einen Abhang hinab gerollt.
Personen wurden bei diesem Vorfall keine verletzt. Das Auto musste von einer privaten Abschleppfirma geborgen werden.
Am Mittwochabend (05.03.2025), gegen 18:40, ist es auf der Mörikonerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Eine 35-jährige Frau verletzte sich dabei leicht. Sie wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Freitagabend (28.02.2025) kam es im Kreis 4 zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, in deren Verlauf Schüsse abgegeben wurden (>>Polizei.news berichtete<<).
Die Kantonspolizei Zürich nahm fünf tatverdächtige Männer fest.
Ein alkoholisierter Automobilist verlor in Bremgarten die Kontrolle über seinen Wagen.
Die Irrfahrt führte über eine Kreuzung und endete mit der Kollision gegen eine Hauswand. Verletzt wurde niemand.
Die Waldbrandgefahr wird aktuell im Berner Oberland an schneefreien Stellen im Wald und an Waldrändern als "erheblich" (Stufe 3 von 5) beurteilt.
Im restlichen Kantonsgebiet wird die Gefahr als "mässig" (Stufe 2 von 5) beurteilt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.