Ein alkoholisierter Automobilist verlor in Bremgarten die Kontrolle über seinen Wagen.
Die Irrfahrt führte über eine Kreuzung und endete mit der Kollision gegen eine Hauswand. Verletzt wurde niemand.
Die Waldbrandgefahr wird aktuell im Berner Oberland an schneefreien Stellen im Wald und an Waldrändern als "erheblich" (Stufe 3 von 5) beurteilt.
Im restlichen Kantonsgebiet wird die Gefahr als "mässig" (Stufe 2 von 5) beurteilt.
Vier Personenwagen stiessen am Mittwoch in Rheinfelden auf der Autobahn zusammen.
Beim Aufprall wurden vier Personen verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Am Mittwochnachmittag, 5. März 2025, nahm die Stadtpolizei Zürich zwei Frauen fest, die versucht hatten, in eine Wohnung im Kreis 1 einzubrechen.
Um 12 Uhr fielen Fahndern der Stadtpolizei Zürich in der Innenstadt zwei Frauen auf, die sich auffällig verhielten.
Ein Mann ertappte am Mittwochnachmittag mitten in der Brugger Altstadt einen Dieb, der sein Auto aufgebrochen hatte.
Trotz Flucht konnte die Polizei den mutmasslichen Täter ermitteln und festnehmen.
Bei einem Landwirtschaftsbetrieb in Laupersdorf geriet am Montag, 3. März 2025, ein Holzschopf in Brand.
Die Abklärungen zur Brandursache durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass es beim Verarbeiten von Brennholz mit einer Bandsäge zu einem unbemerkten Funkenwurf in brennbares Material kam, was schliesslich zum Schadenfeuer geführt hat.
In einem Wohnhaus an der Baselstrasse in der Stadt Luzern ist es am Mittwochnachmittag zu einem Brand gekommen.
Eine Person wurde durch den Rettungsdienst 144 zur Kontrolle ins Spital gefahren. Das Feuer dürfte durch nicht vollständig erloschene Raucherware ausgelöst worden sein.
Zwischen Dienstag (25.02.2025) und Mittwoch (05.03.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Seewiesstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt zur Wohnung.
Am Mittwochabend (05.03.2025), kurz nach 17 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision von drei Autos gekommen.
Ein 47-jähriger Mann wurde durch den Unfall leicht verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (05.03.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Büro an der Eisenbahnstrasse eingebrochen.
Mit einem Stein schlug sie ein Fenster ein und kam so in Gebäude.
Am Mittwoch (05.03.2025), kurz vor 17:20 Uhr, ist es im Bereich Watt zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Traktor gekommen.
Eine 20-jährige Autofahrerin wurde dadurch unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
Am Donnerstagmorgen (06.03.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Velo und einem Auto ereignet.
Dabei wurde die Velofahrerin verletzt. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden
Die Zahl der Führerausweisentzüge hat 2024 im Vergleich zum Vorjahr um knapp neun Prozent zugenommen.
Dabei lässt sich insbesondere eine Zunahme bei den entzogenen Lernfahrausweisen feststellen.
Die Quartierwachen Unterstrass, Affoltern und Schwamendingen der Stadtpolizei Zürich werden per Mitte März 2025 geschlossen und in die Regionalwache Oerlikon integriert.
Die Öffnungszeiten der Regionalwache bleiben für die Bevölkerung unverändert.
Ein sonniger Donnerstag steht bevor, doch aus Südwesten ziehen gegen Abend erste hohe Wolkenfelder auf.
In den Alpentälern sorgt föhniger Südwind für aussergewöhnlich milde Temperaturen, lokal bis zu 19 Grad. Auch am Freitag bleibt es freundlich mit viel Sonnenschein und leichten Nebelfeldern am Morgen.
Die Luzerner Polizei hat vergangene Woche ein Sattelmotorfahrzeug angehalten. Bei der Kontrolle des mit einem Raupenbagger beladenen Sattelmotorfahrzeuges stellte sich heraus, dass dieses massiv überladen, zu hoch, zu breit und zu lang war.
Zudem wurden beim Fahrer diverse Widerhandlungen gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung festgestellt. Der Lenker und der Transportunternehmer wurden angezeigt und das Sattelmotorfahrzeug sichergestellt.
Mitte März beginnen die diesjährigen Arbeiten im Erhaltungsprojekt Sissach–Eptingen.
Während der Einrichtung der Baustelle kommt es zu nächtlichen Sperrungen zwischen dem Anschluss Sissach und dem Anschluss Diegten.
Mitte März beginnen die diesjährigen Bauarbeiten im Erhaltungsprojekt Sissach–Eptingen.
Der Rastplatz Sonnenberg muss während der Einrichtung der Baustelle gesperrt werden.
Das Department Sicherheit und Justiz hat Marco Jenny zum neuen Chef der Spezialdienste der Kantonspolizei Glarus gewählt.
Er tritt per 01. Juli 2025 die Nachfolge von Anton Landolt an, welcher Ende Juli 2025 in Pension geht.
Die Kantonspolizei Wallis verzeichnet derzeit eine Zunahme von Betrugsfällen mit gefälschtem technischen Support.
Seit Anfang 2025 wurden ihr 6 Fälle gemeldet, in denen Walliser Bürgerinnen und Bürgern ein Gesamtschaden von 56’000 Schweizer Franken entstanden ist.
In Conters im Prättigau ist am Mittwoch ein Holzhaus durch einen Brand in worden.
Die Einsatzkräfte der Stützpunktfeuerwehr Mittelprättigau konnten Schlimmeres verhindern.
PHTLS – Pre Hospital Trauma Life Support: Bist du Rettungssanitäter, Notärztin oder arbeitest im Anästhesie- bzw. Pflegebereich HF?
Dann ist unser zweitägiger NAEMT-Kurs genau das Richtige für dich.
Einsatz auf der Sulzbacherstrasse: Heute Nachmittag ging nichts mehr – ein Verkehrsunfall führte zur kompletten Sperrung der Sulzbacherstrasse.
Wir übernahmen die Verkehrsregelung und organisierten eine grossräumige Umleitung.
Der renomierte nepalesische Bergführer Tendi Sherpa stattete der Kantonspolizei Wallis einen Besuch ab.
Auf dem Programm standen ein Treffen mit dem Leiter der Berggruppe sowie Gespräche mit Vertretern der kriminaltechnischen Abteilung (KTA).
Es ist wieder soweit. Die Drittklässler der Stadt Winterthur besuchen wie jedes Jahr den Verkehrsgarten!
Während zweier Lektionen haben sie die Möglichkeit, mit neuen Velos der Verkehrsinstruktion die wichtigsten Fahrmanöver und Verkehrsregeln zu lernen.
Der Kriminaldienst ist zuständig für die kriminalpolizeiliche Grundversorgung und die entsprechenden Ermittlungen in der Stadt St. Gallen.
Als Verstärkung für unser Team suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen Mitarbeiter SO-Kriminaldienst mit Fahndungsaufgaben (m/w/d).
Vorsicht vor Betrug auf Marketplace!
Wer auf Marketplace ein Passeport Gourmand zu einem günstigen Preis sucht, sollte wachsam sein! Betrüger kassieren das Geld und tauchen unter, ohne die Ware zu liefern.
Wir wünschen den neuen Studierenden des Rettungs- und Transportsanitätslehrgangs sowie den neuen im Airport Fire Service einen guten Start bei Schutz & Rettung.
Herzlich willkommen in der Blaulichtwelt!
Die Fasnacht 2025 ist bereits wieder Geschichte!
Wir waren in den letzten Tagen im ganzen Kanton an verschiedenen Anlässen und Umzügen präsent und sorgten für Ordnung und Sicherheit.
Damit die "Drey scheenschte Dääg" für alle ein unvergessliches Erlebnis bleiben, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt ein kurzes Video mit wichtigen No-Gos veröffentlicht.
In 30 Sekunden gibt sie Verhaltenshinweise für eine respektvolle Fasnacht.
Wir waren in den letzten Tagen im ganzen Kanton an verschiedenen Anlässen und Umzügen präsent und sorgten für Ordnung und Sicherheit.
So auch gestern Abend in Einsiedeln, wo mit dem Pagatverbrennen die Einsiedler Fasnacht zu Ende ging.
Kurz vor 16.30 Uhr fuhr ein 30-jähriger Personenwagenlenker von Uster auf der Sulzbacherstrasse in Richtung Sulzbach.
Eingangs einer Linkskurve geriet sein Fahrzeug aus noch ungeklärter Ursache über die Sicherheitslinie und prallte gegen den entgegenkommenden Personenwagen eines 36-jährigen Mannes.
Fasnacht 2025: Sicher, friedlich und voller Highlights: Während der gesamten Fasnachtstage waren wir stark präsent.
Dank guter Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte verlief das bunte Treiben grösstenteils friedlich – nur vereinzelt waren Interventionen nötig.
Der Schmuckdienst der Einbruchs- und Diebstahlsbekämpfungsbrigade (BRCV) der Genfer Kriminalpolizei veröffentlicht regelmässig Schmuckstücke und Wertgegenstände, die von der Polizei sichergestellt oder gefunden wurden.
Sind Sie der rechtmässige Besitzer oder erkennen Sie eines der Stücke?
Am Dienstag, 4. März 2025, führte die Stadtpolizei Winterthur mehrere Verkehrskontrollen durch.
Innerhalb weniger Stunden wurden drei Fahrzeuglenker aufgrund von Alkoholeinfluss die Führerausweise vorsorglich abgenommen, während zwei weiteren die Weiterfahrt untersagt wurde.
Am Dienstagabend kam es in Lenzburg zu einem Überfall auf einen Mischwarenladen. Zu einem weiteren kam es später am Abend in einem Restaurant in Ennetbaden.
Die Täterschaft ist in beiden Fällen flüchtig.
Gegen 22.30 Uhr desselben Abends wurde der Kantonspolizei wiederum ein Raubüberfall gemeldet.
Diese Meldung wurde aus einem Restaurant in Ennetbaden abgesetzt.
Kurz vor 21.15 Uhr, am Dienstag, 04. März 2025, wurde der Kantonspolizei ein Raubüberfall auf einen Shop in Lenzburg gemeldet.
Die vermummte Täterschaft forderte unter Gewaltandrohung Bargeld vom Verkaufspersonal.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist ein einem Spycher (Marbacherhof) in Nottwil ein Brand ausgebrochen.
Die Brandursache ist unklar, eine Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei sucht Zeugen.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard kommt es zwischen Quinto und der Dosierstelle Airolo zu 1 Kilometer Stau.
Aufgrund von Überlastung müssen Verkehrsteilnehmende mit bis zu 10 Minuten Verzögerung rechnen.
Am Mittwochmorgen (05.03.2025), kurz vor 8 Uhr, ist es auf der Uznacherstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen.
Beide Verkehrsteilnehmende wurden mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht.
In der Nacht auf den vergangenen Freitag ist es zu zwei tätlichen Auseinandersetzungen zwischen den gleichen beiden Parteien gekommen.
Ein Mann wurde dabei erheblich verletzt. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
In Windisch prallte ein Auto gegen einen jungen Mann, der die Fahrbahn überquerte.
Dieser wurde verletzt. Weil der Unfallhergang unklar ist, sucht die Kantonspolizei Augenzeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.