Schweiz

Wald AR: Fussgängerschutzinsel und neue Haltekanten für mehr Sicherheit im Dorf

Die zentrale Bushaltestelle im Dorf Wald wird behindertengerecht umgebaut. Eine hohe Haltekante dient allen Fahrgästen für einen autonomen Ein- und Ausstieg. Zusätzlich wird eine neue Fussgängerschutzinsel ein sicheres Queren der Kantonsstrasse ermöglichen. Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat das Projekt und den Kredit genehmigt.

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Kantonspolizei Glarus: Infoabend zum Polizeiberuf am 14. Mai 2025

Die Kantonspolizei Glarus lädt interessierte Personen am Mittwoch, 14. Mai 2025, zu einem Informationsanlass rund um den Polizeiberuf ein. Im Rahmen der Informationsveranstaltung erhalten die Teilnehmenden aus erster Hand einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Polizei.

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Die Autobahn A1: Die Lebensader der Schweiz

Die Autobahn A1 ist die längste und eine der bedeutendsten Verkehrsverbindungen in der Schweiz. Sie erstreckt sich über eine Länge von etwa 410 Kilometern und verbindet die West- und Ostgrenze des Landes. Diese Autobahn ist nicht nur eine zentrale Verkehrsader für den nationalen und internationalen Verkehr, sondern auch ein Symbol für die Mobilität und den wirtschaftlichen Austausch innerhalb der Schweiz.

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Zug ZG: "Wasch dein Zeug" – Kampagne gegen invasive Arten erneut gestartet

Die 2022 lancierte Sensibilisierungskampagne "Wasch dein Zeug" ist ab sofort wieder im ganzen Kanton Zug sichtbar. Die Kampagne richtet sich an alle Nutzerinnen und Nutzer von Booten, Wassersportgeräten, Tauchausrüstungen und Fischereimaterialien und ruft dazu auf, die Ausrüstung vor jedem Gewässerwechsel gründlich zu reinigen und vollständig zu trocknen.

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Die Schweizer Armee: Struktur, Geschichte und Aufgaben

Die Schweizer Armee ist ein einzigartiges militärisches System, das sich durch seine Neutralität, seine Bürgernähe und seine umfassende militärische Ausbildung auszeichnet. Als Teil der Schweizerischen Eidgenossenschaft hat die Armee eine lange Geschichte, die eng mit der Entwicklung des Landes und seiner politischen Neutralität verbunden ist. In diesem Artikel werden wir die Struktur, die Geschichte, die Aufgaben und die Herausforderungen der Schweizer Armee detailliert beleuchten.

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Der Forcola di Livigno Pass: Ein Alpenjuwel und seine beeindruckende Strasse

Der Forcola di Livigno Pass ist ein beeindruckender Gebirgspass in den italienischen Alpen, der sowohl für seine landschaftliche Schönheit als auch für seine strategische Bedeutung bekannt ist. Er verbindet das italienische Livigno mit dem schweizerischen Engadin und ist ein beliebtes Ziel für Reisende, die die atemberaubende Alpenlandschaft erkunden möchten.

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Uri UR: Wegen Trockenheit – Feuerverbot im ganzen Kanton verhängt

Durch die aktuelle Trockenheit und die momentane Wetterlage ist die Waldbrandgefahr auf dem ganzen Kantonsgebiet angestiegen. Es besteht die Gefahr für Wald- und Flurbrände. Aufgrund dieser Beurteilung erlässt die Sicherheitsdirektion nach Rücksprache mit den Einwohnergemeinden ein Feuerverbot.

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Gersau SZ: Hauptstrasse 2b soll für CHF 31 Millionen ausgebaut & sicherer gemacht werden

Die Hauptstrasse Nr. 2b in Gersau soll im Bereich Ober Nas bis Rotschuo auf einer Länge von rund 600 Metern saniert und ausgebaut werden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Verkehrsführung für den Veloverkehr zu verbessern und die Strassenanlage an die Anforderungen an eine leistungsorientierte Hauptstrasse anzupassen. Dafür beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat eine Ausgabenbewilligung von 30.98 Mio. Franken.

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Luzern LU: Erster Nachweis eines Goldschakals – geschützte Art erstmals im Kanton gesichtet

Ende März tappte ein Goldschakal zwischen Neuenkirch und Hellbühl in eine Fotofalle. Es ist der erste bestätigte Nachweis dieser Tierart im Kanton Luzern, die schweizweit als geschützt gilt und nicht bejagt werden darf. Künftig dürfte sich die Tierart in der Schweiz ansiedeln und fortpflanzen.

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Die Patrouille Suisse: Ein Symbol für Präzision und Exzellenz in der Luft

Die Patrouille Suisse ist die offizielle Kunstflugstaffel der Schweizer Luftwaffe und ein beeindruckendes Beispiel für fliegerische Präzision und Teamarbeit. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat sie sich einen festen Platz in der internationalen Luftfahrtwelt erarbeitet und begeistert Zuschauer auf der ganzen Welt mit ihren spektakulären Flugvorführungen. In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Geschichte, die Mission und die Bedeutung der Patrouille Suisse.

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Neuenburg NE: Kanton will Zahl der freiwilligen Ersthelfer bis 2026 verdoppeln

Anlässlich des 144. Aktionstages kündigt der Kanton Neuenburg den Start einer Sensibilisierungskampagne an, deren Ziel darin besteht, die Zahl der Ersthelfer auf seinem gesamten Gebiet zu erhöhen. Aktuell stehen über 1.000 in Erster Hilfe ausgebildete Freiwillige bereit, um im Falle eines Herzstillstands einzugreifen, bevor der professionelle Rettungsdienst eintrifft.

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Kanton Bern: Überarbeiteter Entwurf zum Cybersicherheitsgesetz mit klaren Prüfkriterien

Im Auftrag des Grossen Rates hat die Kommission für Staatspolitik und Aussenbeziehungen verschiedene Punkte des Gesetzes über die Informations- und Cybersicherheit nochmals geprüft. Für die zweite Lesung des Gesetzes schlägt sie komplett überarbeitete und detailliertere Bestimmungen zu Personensicherheitsprüfungen vor. Diese Bestimmungen orientieren sich an der Regelung auf Bundesebene.

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Air Zermatt: Ausnahmezustand zu Ostern – starker Schneefall, Helikopter im Dauereinsatz

Am Osterwochenende wird die Air Zermatt normalerweise ein letztes Mal in einer laufenden Wintersaison zu zahlreichen Wintersportunfällen gerufen. Doch in diesem Jahr stellte sich die Situation ganz anders dar: Der starke Schneefall der letzten Tage sorgte für eine Ausnahmelage im Oberwallis, insbesondere in den Seitentälern, die teilweise von der Aussenwelt abgeschnitten und ohne Strom waren. Die Air Zermatt unterstützte in dieser Zeit die Einsatzkräfte am Boden bei der Bewältigung der Krisensituation.

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Die Schweizer Polizeikorps: Struktur, Aufgaben und Herausforderungen

Die Polizeikorps der Schweiz sind ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur des Landes. In einem Land, das für seine föderale Struktur und kulturelle Vielfalt bekannt ist, spielt die Polizei eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die Organisation, Aufgaben und Herausforderungen der Schweizer Polizeikorps.

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Air Zermatt: Pionier der alpinen Luftrettung

Die Air Zermatt ist eine der bekanntesten Luftrettungs- und Helikopterunternehmen der Schweiz. Mit Sitz in Zermatt, am Fusse des berühmten Matterhorns, hat sich die Air Zermatt seit ihrer Gründung einen Namen als Pionier in der alpinen Rettung und im Helikoptertransport gemacht. Ihre Geschichte ist geprägt von Innovation, Mut und einem unermüdlichen Einsatz für die Sicherheit in den Bergen.

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Die Rega: Schweizerische Rettungsflugwacht

Die Schweizerische Rettungsflugwacht, besser bekannt als Rega, ist eine der renommiertesten Luftrettungsorganisationen der Welt. Sie spielt eine entscheidende Rolle in der medizinischen Notfallversorgung in der Schweiz und ist bekannt für ihre Effizienz, Zuverlässigkeit und den hohen Standard ihrer Dienstleistungen.

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Der Furkapass: Ein majestätischer Übergang in den Schweizer Alpen

Der Furkapass, mit einer Höhe von 2.429 Metern, ist einer der bekanntesten und spektakulärsten Alpenpässe in der Schweiz. Er verbindet die Kantone Uri und Wallis und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Berge, Gletscher und Täler. Die Passstrasse ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Touristen, sondern auch ein Ort mit einer reichen Geschichte, die tief in die alpine Kultur und den Handel verwurzelt ist.

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Der Flüelapass: Eine Reise durch Geschichte und Natur

Der Flüelapass, auf einer Höhe von 2.383 Metern gelegen, ist eine der beeindruckendsten Alpenstrassen der Schweiz. Er verbindet die Orte Davos im Landwassertal mit Susch im Unterengadin und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft. Diese Passstrasse ist nicht nur ein wichtiger Verkehrsweg, sondern auch ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte.

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Der Brünigpass: Ein historischer Übergang zwischen zwei Welten

Der Brünigpass, mit einer Höhe von 1.008 Metern, verbindet die Regionen Obwalden und Bern in der Schweiz und ist ein wichtiger Verkehrsweg, der die Städte Brienz am Brienzersee und Meiringen im Haslital miteinander verbindet. Diese malerische Passstrasse ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Reisende, sondern auch ein Ort mit einer reichen Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht.

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Der Berninapass: Ein historisches Tor zu den Alpen

Der Berninapass, mit einer Höhe von 2.328 Metern, ist nicht nur ein beeindruckendes Naturwunder, sondern auch ein bedeutendes historisches Bindeglied zwischen den Regionen Engadin und Puschlav in der Schweiz. Umgeben von majestätischen Gipfeln, darunter der Piz Bernina, der höchste Berg der Ostalpen, zieht der Pass jährlich zahlreiche Touristen und Naturliebhaber an. Doch seine Geschichte reicht weit zurück und ist eng mit der Entwicklung des Handels und des Tourismus in den Alpen verbunden.

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Der Albulapass: Ein Juwel der Schweizer Alpen

Der Albulapass ist einer der malerischsten Gebirgspässe in der Schweiz und liegt in der beeindruckenden Region Graubünden. Mit einer Höhe von 2.315 Metern über dem Meeresspiegel verbindet der Pass die beiden charmanten Orte Tiefencastel und Bergün und bietet Besuchern atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Alpenlandschaften.

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Niederurnen GL: Mann (38) läuft vor fahrenden Bus – mittelschwer verletzt

Am Sonntag, 20. April 2025, ca. 04.10 Uhr, ereignete sich in Niederurnen auf der Hauptstrasse Richtung Näfels ein Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einem Fussgänger. Ein 60-jähriger Fahrzeuglenker fuhr mit dem Bus von Ziegelbrücke herkommend auf der Hauptstrasse in Richtung Näfels.

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Cazis GR: 14-jährige Mofafahrerin verursacht Kollision mit Motorrad – beide Lenker verletzt

Am Samstagnachmittag kurz nach 16:00 Uhr ist es in Cazis auf der italienischen Strasse bei der Abzweigung Klinik Beverin zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Mofafahrerin und einem Motorradlenker gekommen. Beide Verkehrsteilnehmer wurden leicht verletzt.

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Siebnen SZ: Auto prallt beim Grosskreisel in Geländer – Feuerwehr verhindert Absturz

Am Samstag, 19. April 2025, kurz nach 18.00 Uhr, fuhr ein 30-jähriger Lernfahrer mit seiner 34-jährigen Begleitperson von Schübelbach herkommend in Richtung Lachen. Beim sogenannten Grosskreisel in Siebnen geriet er über die rechte Fahrbahnseite und kollidierte mit dem Geländer der Brücke über die Wägitaler Aa.

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Cantine di Gandria TI: Zollmuseum eröffnet Ausstellung zum Thema Artenschutz

Dass die Einfuhr von Objekten aus Elfenbein, von Taschen aus Alligatorleder und von anderen Produkten aus bedrohten Tier- oder Pflanzenarten in die Schweiz strengstens verboten ist oder einer CITES-Bewilligung bedarf, ist allgemein bekannt. Doch viele wissen zum Beispiel nicht, dass es in manchen Ländern auch verboten ist, am Strand eingesammelte Muscheln als Souvenir mitzunehmen. Um die Öffentlichkeit für die durch das CITES-Abkommen geschützten Arten zu sensibilisieren und die wichtige Rolle des Zolls in diesem Bereich hervorzuheben, eröffnet das Schweizerische Zollmuseum zum Saisonauftakt 2025 heute, am Sonntag, dem 20. April 2025, die neu inszenierte Ausstellung "Artenschutz geht uns alle an". Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine Vielzahl von Neuerungen, darunter ein interaktives Spiel, ein Kinosaal und zwei rund zwei Meter lange Elefantenstosszähne.

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Oberbussnang TG: Lernfahrer überholt in Kurve – Frontalcrash mit Auto fordert zwei Verletzte

Ein Motorradfahrer und ein Autofahrer wurden am Samstagnachmittag bei einer Frontalkollision in Oberbussnang leicht bis mittelschwer verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.