Schweiz

Schweiz: Cyberkriminelle locken mit falschen Nespresso-Treueprämien

Cyberkriminelle versuchen Nespresso-Kunden mit einem Phishing-Mail über den angeblichen Verfall ihrer Treuepunkte zu täuschen. Wer seine Punkte gegen das vermeintliche Geschenk einlösen will, wird dazu aufgefordert, seine Kreditkartendaten für den Versand anzugeben.

Weiterlesen

Cybercrimepolice.ch jetzt national: Neue Plattform für Cybersicherheit ist online

Seit dem 3. März 2025 scheint die Website Cybercrimepolice.ch national und in einem neuen Design. In Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Bern bewirtschaftet die Kantonspolizei Zürich die Website, um die Bevölkerung über Cybercrime-Phänomene zu informieren und davor zu warnen.

Weiterlesen

Luzern LU: Fasnacht 2025 – 350’000 Feiernde, 13 Festnahmen und ein gefährlicher Böllerwurf

Die Fasnacht 2025 ist aus Sicht der Luzerner Polizei intensiv, aber friedlich gewesen. Besonders am Wochenende und am Güdismontag waren sehr viele Fasnächtlerinnen und Fasnächtler unterwegs, was auch die Luzerner Polizei stark gefordert hat.

Weiterlesen

Flums SG: Motorradfahrer (17) gerät in Kurve auf Gegenfahrbahn – Kollision mit Auto

Am Dienstag (04.03.2025), um 16:20 Uhr, ist es auf der Flumserbergstrasse zu einem Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen. Der 17-jährige Fahrer des Motorrads verletzte sich dabei leicht. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

Weiterlesen

Rorschach SG: Crash im Kreisverkehr – Velofahrer (85) verletzt

Am Dienstag (04.03.2025), kurz vor 15 Uhr, ist es im Kreisverkehr auf der St. Gallerstrasse auf Höhe Coop-Tankstelle zu einem Unfall mit einem Lieferwagen und einem Velo gekommen. Ein 85-jähriger Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.

Weiterlesen

Kantonspolizei St.Gallen: Leiter Kommunikation gesucht – jetzt bewerben!

Bereit für Neues? Infolge der bevorstehenden Pensionierung des Leiters Kommunikation suchen wir per 01.10.2025 oder nach Vereinbarung eine kompetente Nachfolge als Leiter/in Kommunikation (m/w/d).

Weiterlesen

Basel BS: Umbau der Clarastrasse verzögert sich weiter – noch kein "grünes Licht"

Aufgrund von Rekursen gegen Einspracheentscheide fehlt weiterhin eine rechtskräftige Baubewilligung für die weitere Erneuerung der Clarastrasse. Es ist deshalb zurzeit offen, wann das Bau- und Verkehrsdepartement, BVB und IWB die notwendige Gleissanierung zwischen Clara- und Messeplatz sowie die Umgestaltung der Clarastrasse abschliessen können.

Weiterlesen

Kantonspolizei St.Gallen: Polizeitaucher trainieren für Ernstfall – 30 Übungstage 2024

Die #Zahl der Woche: Im 2024 absolvierten die Polizeitaucher der Kantonspolizei St.Gallen 30 Trainingstage, darunter auch halbtägige Einheiten, um sich gezielt auf Echteinsätze vorzubereiten. Dazu absolvierten die Taucher 19 verschiedene Kurse in Bereichen wie Tauchen, Fliesswasser, Canyoning, Seiltechnik etc.

Weiterlesen

Basel BS: Neue Polizeimeldungen für dich – jetzt WhatsApp-Kanal abonnieren!

Neu: Der WhatsApp-Kanal der Kantonspolizei Basel-Stadt. Pünktlich zur Basler Fasnacht bist du jetzt lokal, schnell und gut informiert – direkt auf WhatsApp! Erhalte wichtige Polizei-Updates, Sicherheitsinfos und News aus Basel bequem auf dein Smartphone.

Weiterlesen

Wallis VS: Friedliche Fasnacht 2025 – Polizei meldet nur wenige Zwischenfälle

Die Kantonspolizei Wallis zieht eine positive Sicherheitsbilanz der Fasnacht 2025, die ohne grössere Zwischenfälle verlief. Dank einer verstärkten Polizeipräsenz konnte im gesamten Kanton ein hohes Sicherheitsniveau gewährleistet werden.

Weiterlesen

Schaffhausen SH: Illegale Graffitis in Unterführung – Polizei sucht Zeugen

Am Mittwochabend (26.02.2025) haben drei unbekannte Männer illegale Sprayereien in einer Unterführung in der Stadt Schaffhausen angebracht. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen Sachbeschädigungen.

Weiterlesen

Schweiz: Warum Autofahrer Velos oft übersehen – gefährliche Wahrnehmungslücken

Im Strassenverkehr sind Blicke lebenswichtig. Doch die menschliche Wahrnehmung hat Grenzen. Pro Sekunde können Autofahrende nur etwa drei Objekte bewusst wahrnehmen. Velo- und E-Bike-Fahrende werden aufgrund ihrer schmalen Silhouette öfters übersehen. Die BFU empfiehlt deshalb: doppelt hinschauen und defensiv fahren.

Weiterlesen

Frühlingshafter Wetterumschwung – Wo wird es am mildesten?

Die Schweiz startet mit viel Sonne und milden Temperaturen in die Wochenmitte. Lokale Nebel- oder Dunstfelder im Flachland lösen sich am Morgen rasch auf. In den Föhntälern steigt das Thermometer auf bis zu 19 Grad.

Auch in den Bergen herrscht hervorragende Fernsicht. Die Hochdrucklage bleibt weiterhin stabil, sodass auch am Donnerstag vielerorts freundliches Wetter zu erwarten ist.

Weiterlesen

Arbon TG: Autos durchsucht – 22-jähriger Algerier und 36-jähriger Tunesier inhaftiert

In der Nacht auf Dienstag haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau zwei Männer festgenommen, die zuvor unverschlossene Autos in Arbon durchsucht hatten. Kurz vor 3.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass zwei unbekannte Personen im Bereich der Berglistrasse in unverschlossene Autos eingestiegen seien und diese durchsucht haben.

Weiterlesen

Schaffhausen SH: Polizei stoppt Schwarzarbeit auf Baustelle – Kosovaren (37 und 41) angezeigt

Am Dienstagmorgen (04.03.2025) haben Mitarbeitende der Schaffhauser Polizei auf einer Baustelle in der Stadt Schaffhausen zwei Schwarzarbeiter auf frischer Tat ertappt. Die beiden Männer sowie ihr Vorarbeiter werden sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen.

Weiterlesen

Schmerikon SG: Polizei ahndet Verstösse gegen Spurabbau – 21 Autofahrer gestoppt

Am Dienstag (04.03.2025) kontrollierte die Kantonspolizei St.Gallen während 1.5 Stunden auf der Autobahn A15 das Einhalten eines Spurabbaus. Dabei wurden vier Verkehrsteilnehmende an die Staatsanwaltschaft St.Gallen verzeigt und 17 im Ordnungsbussenverfahren gebüsst.

Weiterlesen

Gerlafingen SO: Serbin (41) nach Gewalttat in Lebensgefahr – Täter (Kosovare, 51) tot

In Gerlafingen ist am Montag, 3. März 2025, eine Frau im Rahmen einer Gewalttat durch einen Mann schwer verletzt worden. Sie wurde in kritischem Zustand mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen. Der mutmassliche Täter wurde am Ereignisort tot aufgefunden, ein Suizid steht im Vordergrund. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben entsprechende Ermittlungen aufgenommen.

Weiterlesen

Appenzell AI: Spielplatz & Grillstelle verwüstet – Polizei bittet um Hinweise

Sachbeschädigung auf Spielplatz "Bärestee" an der Zielstrasse: Am Spielplatz und der dazugehörenden Grillstelle entstand erheblicher Sachschaden. Am Wochenende zwischen dem 01.- 03. März 2025 wurde der Spielplatz "Bärestee" durch unbekannte Personen erheblich beschädigt.

Weiterlesen

Aeschi b. Spiez BE: Motorrad prallt frontal in Auto – Fahrer in kritischem Zustand

Am Dienstagmorgen ist es in Aeschi b. Spiez zu einer Frontalkollision zwischen einem Motorradfahrer und einem Auto gekommen. Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und musste mit einem Helikopter ins Spital geflogen werden.  Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.

Weiterlesen

Empfehlungen

Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.