Schweiz

Aigle VD: Mann schiesst aus Auto und flüchtet – Polizei nimmt Nordmazedonier (34) fest

Am Donnerstag, 5. März 2026, kam es in der Industriezone von Aigle zu einer Schussabgabe aus einem Fahrzeug. Der mutmassliche Täter wurde später festgenommen. Der Vorfall steht im Zusammenhang mit einem Streit zwischen mehreren Personen. Verletzt wurde niemand.

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Wetter am Samstag, 07.03.2026:Sonnig und mild, aber fahler Himmel durch Saharastaub

Die Schweiz liegt zwischen einem ausgedehnten Hoch mit Zentrum über Mittel- und Osteuropa und einem Tief über der Iberischen Halbinsel. Während unser Wetter weitgehend vom Hochdruckgebiet bestimmt wird, führt die südöstliche Höhenströmung weiterhin mit Saharastaub angereicherte Luft zur Schweiz. Dieser Saharastaub kann sich auf die Bewölkung auswirken, was die Prognose entsprechend unsicher macht. Am Sonntag verlagert sich das Tief zu den Pyrenäen und in der Westschweiz lässt der Hochdruckeinfluss allmählich etwas nach. Am Montag zieht das Tief unter Auffüllung weiter nordwärts. Aus Südwesten gelangt etwas feuchtere und labiler geschichtete Luft zur Schweiz.

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Reinach BL: Raubüberfall auf Postfiliale – Polizei sucht Zeugen

Am Freitagnachmittag, 6. März 2026, kurz nach 13.30 Uhr, verübte eine bislang unbekannte Täterschaft einen Raubüberfall auf eine Postfiliale an der Austrasse in Reinach BL. Personen wurden dabei keine verletzt. Der Täter erbeutete Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.

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Stadt Schaffhausen SH: Polizei stoppt Betrug an Seniorin

Am frühen Mittwochnachmittag (04.03.2026) wäre eine vermögende Seniorin aus dem Kanton Schaffhausen beinahe Opfer eines Telefonbetruges geworden. Die Täterschaft hatte die Frau massiv unter Druck gesetzt und beinahe dazu verleitet mehrere hunderttausend Franken auf ein fremdes Konto zu überweisen. Dank einer aufmerksamen Drittperson und der Hartnäckigkeit der ausgerückten Polizisten konnte dieser Telefonbetrug vereitelt werden.

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Stans NW: Auto überschlägt sich nach Kollision – Kind auf Trottoir schwer verletzt

Heute Vormittag, kurz vor 08:00 Uhr, ist es beim Kreisel Länderpark in Stans zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Fahrzeug überschlug sich und kam auf dem angrenzenden Trottoir zur Endstellung. Dabei wurde nebst dem Fahrzeuglenker ein Kind auf dem Trottoir schwer verletzt.

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Appenzell AI: Arbeiterin (58) stürzt in Natronlauge-Becken – schwer verletzt

Eine 58-jährige Betriebsarbeiterin wurde im Bereich einer Tankanlage schwer verletzt. Sie fiel in ein Auffangbecken mit Natronlauge und musste von Rettungskräften geborgen werden.

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Kanton St.Gallen: Einbrecher schlagen mehrfach zu – Häuser und Baustellen betroffen

Am Donnerstag (05.03.2026) sind der Notruf- und Einsatzzentrale St. Gallen drei Einbrüche in Einfamilienhäuser, ein Clubhaus und in zwei Baustellenliegenschaften gemeldet worden. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.

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Aarau AG: Raphael Humbel wird neuer Chef der Kriminalpolizei

Mit der Ernennung von Raphael Humbel erhält die Kantonspolizei Aargau auf 1. Juni einen neuen Abteilungschef der Kriminalpolizei. Er tritt die Nachfolge von Markus Gisin an, der zum Bundesamt für Polizei wechselt. Gleichzeitig wird die Stellvertretung des Kommandanten neu geregelt.

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Gommiswald SG: 10-jähriger Junge auf Fussgängerstreifen von Auto erfasst

Am Donnerstag (05.03.2026) ist es in Gommiswald zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem 10-jährigen Jungen gekommen, welcher einen Fussgängerstreifen überqueren wollte. Er wurde dabei unbestimmt verletzt und von der Rettung ins Spital transportiert.

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Bad Ragaz SG: Snowboarder bei Selbstunfall am Pizol schwer verletzt

Am Donnerstag (05.03.2026) ist es im Skigebiet Pizol zu einem Snowboard-Selbstunfall gekommen. Ein 24-jähriger Mann wurde dabei eher schwer verletzt und von der Rega ins Spital geflogen. Am Donnerstag (05.03.2026) ist es im Skigebiet Pizol zu einem Snowboard-Selbstunfall gekommen. Ein 24-jähriger Mann wurde dabei eher schwer verletzt und von der Rega ins Spital geflogen.

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Vaduz (FL): Blaues Licht für gefallene Polizisten – Landespolizei setzt Zeichen

Die Landespolizei beteiligt sich am Internationalen Gedenktag für im Dienst verstorbene Polizistinnen und Polizisten. Am 7. März, dem von INTERPOL initiierten „International Day of Remembrance for Fallen Officers“, wird weltweit der im Dienst verstorbenen Polizistinnen und Polizisten gedacht.

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Buchs AG: Quadfahrer (76) gerät auf Gegenfahrbahn und prallt in Kandelaber – tot

Am Freitagmittag kam es in Buchs zu einer fatalen Kollision mit einem Kandelaber. Der Mann verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Rohrerstrasse war wegen der Unfallaufnahme für längere Zeit gesperrt.

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Stadt St.Gallen SG: Mann beschimpft Passanten und beschädigt Bus – aus Spital abgängig

Am frühen Freitagmorgen (06.03.2026) hat sich ein 45-jähriger Mann am Hauptbahnhof ungebührlich verhalten. Er beschimpfte mehrere Passanten und beschädigte eine Scheibe eines Busses. Die Stadtpolizei hat den Mann später in einem Zug angehalten. Er war aus einem Spital abgängig.

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Bellinzona TI: Polizei öffnet Anmeldung für Fitness-Tests der Polizeischule

Ab heute sind auf der Website der Kantonspolizei Tessin die neuen Termine für die Anmeldung zu den körperlichen Eignungstests für die Polizeischule 2027 verfügbar. Interessierte Kandidatinnen und Kandidaten können den Fitness-Test bereits im Voraus absolvieren. Das Bestehen dieser Prüfung ist Voraussetzung für eine Bewerbung zur Polizeischule.

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Frick AG: Betrunkener Töfffahrer prallt auf A3 in Auto und stürzt

Ein Motorradfahrer stiess auf der A3 mit einem Auto zusammen. Er stürzte und kam mit leichten Verletzungen davon. Wie sich zeigte, war er alkoholisiert.

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Burgdorf BE: Medizinischer Notfall am Steuer – Linienbus kollidiert mit Auto

Am Donnerstagabend ist es in Burgdorf zu einem Selbstunfall eines Linienbusses gekommen. Der Buschauffeur wurde verletzt ins Spital gebracht. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich zirka fünf Fahrgäste im Bus, von denen nach aktuellem Kenntnisstand niemand verletzt wurde.

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Aarau AG: Betrunkener Senior (74) reisst Parkhausschranke weg und rammt Signaltafel

In der Nacht auf Freitag ging die Meldung ein, dass soeben beobachtet wurde, wie ein Automobilist mit einer Signaltafel kollidierte und in der Folge einfach weiterfuhr. Die Polizei folgte der Kühlwasserspur und konnte den mutmasslichen Verursacher in Muhen anhalten.

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Zentralschweiz: Saharastaub sorgt für erhöhte Feinstaubbelastung – Flugsicherheit gefährdet

Die Feinstaub-Werte sind in der Zentralschweiz aktuell stark erhöht. Grund dafür ist das Saharastaub-Ereignis in Kombination mit trockenem Wetter. Bei Asthmatikern und Pollen-Allergikern können Beschwerden dadurch verstärkt werden.

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Männedorf ZH: SBB baut Bahnhof um – neues Gleis und barrierefreie Zugänge

Die SBB startet im März 2026 die Bauarbeiten am Bahnhof Männedorf. Für die Reisenden wird die bestehende Personenunterführung erweitert. Mit Rampe und Lift wird diese künftig stufenfrei. Zudem erstellt die SBB im einspurigen Bahnhof ein zweites Gleis. Dieses ermöglicht Zugkreuzungen in Männedorf und künftig den Viertelstundentakt. Die Arbeiten dauern bis Herbst 2027.

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Schweiz: Fake-Mail im Namen der Kantonspolizei – Täter stehlen Login-Daten

Eine angeblich amtliche E-Mail im Namen der Kantonspolizei Zürich fordert dazu auf, ein zugestelltes Dokument zu prüfen. Dazu soll eine angehängte HTML-Datei geöffnet werden.

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Zofingen AG: Polizei warnt Senioren vor Phishing und SMS-Betrug

Die Regionalpolizei Zofingen sensibilisiert Seniorinnen und Senioren für digitale Betrugsmaschen. Im Rahmen des Forums Alter, ein Angebot der Fachstelle für Altersfragen und der Alterskommission Zofingen, führte die Regionalpolizei Zofingen am 3. März 2026 im CASALEGRE einen Präventionsanlass zum Thema "Sicherheit im Alter" durch.

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Erlenbach ZH: E-Bike-Fahrer stürzt nach Kollision – Autofahrer flüchtet vom Unfallort

Nach einer Kollision mit einem E-Bike-Fahrer am Donnerstagabend (5.3.2026) in Erlenbach ist der Autofahrer geflüchtet. Der Zweiradlenker ist verletzt worden. Nach einer Kollision mit einem E-Bike-Fahrer am Donnerstagabend (5.3.2026) in Erlenbach ist der Autofahrer geflüchtet. Der Zweiradlenker ist verletzt worden.

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Wetter am Freitag, 06.03.2026: Sonnig mit Saharastaub & Schleierwolken, 13 bis 17° Grad

Die Schweiz liegt zwischen einem ausgedehnten Hoch mit Zentrum über Mittel- und Osteuropa und einem Tief über der Iberischen Halbinsel. Während unser Wetter weitgehend vom Hochdruckgebiet bestimmt wird, führt die südöstliche Höhenströmung weiterhin mit Saharastaub angereicherte Luft zur Schweiz, insbesondere heute Freitag. Dieser Saharastaub kann sich auf die Bewölkung auswirken, was die Prognose entsprechend unsicher macht.

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Locarno TI: Rega-Helikopter unterstützt Feuerwehr bei Bränden aus der Luft

Der Rega-Helikopter Rega 6, stationiert auf der Basis in Locarno, kann einen Löschbehälter mit einem Fassungsvermögen von 500 Litern transportieren. Der Rega-Helikopter Rega 6, stationiert auf der Basis in Locarno, kann einen Löschbehälter mit einem Fassungsvermögen von 500 Litern transportieren.

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Polizei Basel-Landschaft: Spezialtaucher trainieren Einsätze – Suche nach Personen

Was unter der Wasseroberfläche passiert, bleibt für viele unsichtbar. Doch genau dort sind wir im Einsatz. Ob im See oder im Fliessgewässer – die Polizeieinsatztaucher der Polizei Basel-Landschaft, die Sondereinheit Orca, suchen nach Personen, Tatwerkzeugen oder Diebesgut und bergen Gegenstände aus der Tiefe.

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Schweiz: Betrüger drohen mit Datenverkauf im Darknet – Opfer sollen Bitcoin zahlen

In einer E-Mail wird behauptet, dass der Verfasser der Nachricht im Besitz fremder persönlicher Daten ist und mit dem Verkauf im Darknet droht, falls nicht innert 24 Stunden ein Betrag in Bitcoin bezahlt wird. In einer E-Mail wird behauptet, dass der Verfasser der Nachricht im Besitz fremder persönlicher Daten ist und mit dem Verkauf im Darknet droht, falls nicht innert 24 Stunden ein Betrag in Bitcoin bezahlt wird.

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Kanton Bern: Polizei klärt auf – Stalking ist seit 2026 eine Straftat

Stalking ist, wenn zwei Menschen spazieren gehen und nur einer weiss davon. Was wie ein Witz klingt, ist keiner. Es beginnt selten mit Gewalt, sondern mit Aufmerksamkeit, die nicht erwünscht ist – und mit Nähe, die sich wie Kontrolle anfühlt. Für Aussenstehende wirkt dies oft harmlos. Für Betroffene markiert dies häufig den Beginn eines schleichenden Kontrollverlusts.

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Schweiz: Tausende Führerausweisentzüge – Tempo, Alkohol und Unaufmerksamkeit

Die Zahl der Führerausweisentzüge ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Hauptgründe für einen Entzug bleiben überhöhte Geschwindigkeit, Angetrunkenheit und Unaufmerksamkeit. Gleichzeitig nahm die Zahl der neu erworbenen Führerausweise für Personenwagen zu. Dies geht aus den Statistiken zu den Führerausweisen und Administrativmassnahmen hervor, die das ASTRA publiziert hat. Die Zahl der Führerausweisentzüge ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Hauptgründe für einen Entzug bleiben überhöhte Geschwindigkeit, Angetrunkenheit und Unaufmerksamkeit. Gleichzeitig nahm die Zahl der neu erworbenen Führerausweise für Personenwagen zu. Dies geht aus den Statistiken zu den Führerausweisen und Administrativmassnahmen hervor, die das ASTRA publiziert hat.

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Courchavon JU: Bewaffnete Täter überfallen Fabrik und legen Feuer – Grossfahndung läuft

Am Donnerstag, dem 5. März 2026, gegen 9:00 Uhr, wurde die Polizei des Kantons Jura über einen Raubüberfall in einer Fabrik in Courchavon informiert. Am Donnerstag, dem 5. März 2026, gegen 9:00 Uhr, wurde die Polizei des Kantons Jura über einen Raubüberfall in einer Fabrik in Courchavon informiert.

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Boltigen BE: Motorrad gerät auf Gegenfahrbahn und prallt frontal in Auto – Fahrer (37) stirbt

Am Mittwochabend ist es in Boltigen zu einer Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen. Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.