Am Donnerstag, 5. März 2026, kam es in der Industriezone von Aigle zu einer Schussabgabe aus einem Fahrzeug. Der mutmassliche Täter wurde später festgenommen.
Der Vorfall steht im Zusammenhang mit einem Streit zwischen mehreren Personen. Verletzt wurde niemand.
Die Schweiz liegt zwischen einem ausgedehnten Hoch mit Zentrum über Mittel- und Osteuropa und einem Tief über der Iberischen Halbinsel. Während unser Wetter weitgehend vom Hochdruckgebiet bestimmt wird, führt die südöstliche Höhenströmung weiterhin mit Saharastaub angereicherte Luft zur Schweiz.
Dieser Saharastaub kann sich auf die Bewölkung auswirken, was die Prognose entsprechend unsicher macht. Am Sonntag verlagert sich das Tief zu den Pyrenäen und in der Westschweiz lässt der Hochdruckeinfluss allmählich etwas nach. Am Montag zieht das Tief unter Auffüllung weiter nordwärts. Aus Südwesten gelangt etwas feuchtere und labiler geschichtete Luft zur Schweiz.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien im Tessin führen nächste Woche erneut Geschwindigkeitskontrollen durch.
Die Kontrollen finden im Rahmen der Prävention der Verkehrssicherheit statt.
Am Freitagnachmittag, 6. März 2026, kurz nach 13.30 Uhr, verübte eine bislang unbekannte Täterschaft einen Raubüberfall auf eine Postfiliale an der Austrasse in Reinach BL.
Personen wurden dabei keine verletzt. Der Täter erbeutete Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.
Am frühen Mittwochnachmittag (04.03.2026) wäre eine vermögende Seniorin aus dem Kanton Schaffhausen beinahe Opfer eines Telefonbetruges geworden.
Die Täterschaft hatte die Frau massiv unter Druck gesetzt und beinahe dazu verleitet mehrere hunderttausend Franken auf ein fremdes Konto zu überweisen. Dank einer aufmerksamen Drittperson und der Hartnäckigkeit der ausgerückten Polizisten konnte dieser Telefonbetrug vereitelt werden.
Heute Vormittag, kurz vor 08:00 Uhr, ist es beim Kreisel Länderpark in Stans zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.
Ein Fahrzeug überschlug sich und kam auf dem angrenzenden Trottoir zur Endstellung. Dabei wurde nebst dem Fahrzeuglenker ein Kind auf dem Trottoir schwer verletzt.
Eine 58-jährige Betriebsarbeiterin wurde im Bereich einer Tankanlage schwer verletzt.
Sie fiel in ein Auffangbecken mit Natronlauge und musste von Rettungskräften geborgen werden.
Am frühen Morgen intervenierte die Kantonspolizei wegen mehrerer Einbrüche in Jaun und Charmey. Drei mutmassliche Täter wurden festgenommen.
Sie wurden in Untersuchungshaft genommen. Die Ermittlungen dauern an.
Am Donnerstag, 5. März 2026, ist es in Altendorf zu einer Gewässerverschmutzung gekommen.
Der Chatzenbach wurde dadurch stark verschmutzt, was ein Fischsterben zur Folge hatte.
Am Donnerstag (05.03.2026) sind der Notruf- und Einsatzzentrale St. Gallen drei Einbrüche in Einfamilienhäuser, ein Clubhaus und in zwei Baustellenliegenschaften gemeldet worden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Mit der Ernennung von Raphael Humbel erhält die Kantonspolizei Aargau auf 1. Juni einen neuen Abteilungschef der Kriminalpolizei.
Er tritt die Nachfolge von Markus Gisin an, der zum Bundesamt für Polizei wechselt. Gleichzeitig wird die Stellvertretung des Kommandanten neu geregelt.
Am Donnerstag (05.03.2026) ist es in Gommiswald zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem 10-jährigen Jungen gekommen, welcher einen Fussgängerstreifen überqueren wollte.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt und von der Rettung ins Spital transportiert.
Am Donnerstag (05.03.2026) ist es im Skigebiet Pizol zu einem Snowboard-Selbstunfall gekommen. Ein 24-jähriger Mann wurde dabei eher schwer verletzt und von der Rega ins Spital geflogen.
Am Donnerstag (05.03.2026) ist es im Skigebiet Pizol zu einem Snowboard-Selbstunfall gekommen. Ein 24-jähriger Mann wurde dabei eher schwer verletzt und von der Rega ins Spital geflogen.
Die Landespolizei beteiligt sich am Internationalen Gedenktag für im Dienst verstorbene Polizistinnen und Polizisten.
Am 7. März, dem von INTERPOL initiierten „International Day of Remembrance for Fallen Officers“, wird weltweit der im Dienst verstorbenen Polizistinnen und Polizisten gedacht.
Am Freitagmittag kam es in Buchs zu einer fatalen Kollision mit einem Kandelaber. Der Mann verstarb noch auf der Unfallstelle.
Die Rohrerstrasse war wegen der Unfallaufnahme für längere Zeit gesperrt.
Am Freitag, 6. März, zeigte sich der Himmel über den Glarner Alpen ungewöhnlich milchig.
Aufnahmen aus Amden SG in Richtung der Glarner Alpen zeigen deutlich, wie stark derzeit Saharastaub in der Atmosphäre vorhanden ist.
Am frühen Freitagmorgen (06.03.2026) hat sich ein 45-jähriger Mann am Hauptbahnhof ungebührlich verhalten.
Er beschimpfte mehrere Passanten und beschädigte eine Scheibe eines Busses. Die Stadtpolizei hat den Mann später in einem Zug angehalten. Er war aus einem Spital abgängig.
Im Auenschutzgebiet von Auenstein knallte es vorgestern Nachmittag laut. Die Polizei suchte in der Folge Auskunftspersonen, die etwas zum Geräusch sagen konnten.
In der Folge meldeten sich zahlreiche Personen, worauf die Polizei den Verursacher eruieren konnte.
Am Donnerstagmittag ist es auf dem Schermenweg in Bern zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Aufgrund des hohen Sachschadens und der unklaren Situation sucht die Kantonspolizei Bern Zeuginnen und Zeugen.
Ab heute sind auf der Website der Kantonspolizei Tessin die neuen Termine für die Anmeldung zu den körperlichen Eignungstests für die Polizeischule 2027 verfügbar.
Interessierte Kandidatinnen und Kandidaten können den Fitness-Test bereits im Voraus absolvieren. Das Bestehen dieser Prüfung ist Voraussetzung für eine Bewerbung zur Polizeischule.
Ein Motorradfahrer stiess auf der A3 mit einem Auto zusammen.
Er stürzte und kam mit leichten Verletzungen davon. Wie sich zeigte, war er alkoholisiert.
Am Donnerstagabend ist es in Burgdorf zu einem Selbstunfall eines Linienbusses gekommen. Der Buschauffeur wurde verletzt ins Spital gebracht.
Zum Unfallzeitpunkt befanden sich zirka fünf Fahrgäste im Bus, von denen nach aktuellem Kenntnisstand niemand verletzt wurde.
In der Nacht auf Freitag ging die Meldung ein, dass soeben beobachtet wurde, wie ein Automobilist mit einer Signaltafel kollidierte und in der Folge einfach weiterfuhr.
Die Polizei folgte der Kühlwasserspur und konnte den mutmasslichen Verursacher in Muhen anhalten.
Die Feinstaub-Werte sind in der Zentralschweiz aktuell stark erhöht. Grund dafür ist das Saharastaub-Ereignis in Kombination mit trockenem Wetter.
Bei Asthmatikern und Pollen-Allergikern können Beschwerden dadurch verstärkt werden.
Die SBB startet im März 2026 die Bauarbeiten am Bahnhof Männedorf. Für die Reisenden wird die bestehende Personenunterführung erweitert.
Mit Rampe und Lift wird diese künftig stufenfrei. Zudem erstellt die SBB im einspurigen Bahnhof ein zweites Gleis. Dieses ermöglicht Zugkreuzungen in Männedorf und künftig den Viertelstundentakt. Die Arbeiten dauern bis Herbst 2027.
Auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Schindellegi ist am Freitagmorgen ein Brand ausgebrochen.
Das Feuer konnte durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Eine angeblich amtliche E-Mail im Namen der Kantonspolizei Zürich fordert dazu auf, ein zugestelltes Dokument zu prüfen.
Dazu soll eine angehängte HTML-Datei geöffnet werden.
Am Montag, 2. März 2026, wurden bei der Öffnung des Gymnasiums Burier mehr als vierzig Graffiti entdeckt, die während des Wochenendes angebracht worden waren.
Drei mutmassliche Täter wurden befragt.
Am Mittwoch, 4. März 2026, kam es in Ollon zu einem Reitunfall, bei dem eine Reiterin mehrere hundert Meter von ihrem Pferd mitgeschleift wurde.
Sie verstarb noch am Unfallort.
Treffen Sie die Kantonspolizei Genf an der Veranstaltung "AutoXpérience".
Vom 5. bis 8. März 2026 lädt die Kantonspolizei die Bevölkerung nach Palexpo ein.
Die Regionalpolizei Zofingen sensibilisiert Seniorinnen und Senioren für digitale Betrugsmaschen.
Im Rahmen des Forums Alter, ein Angebot der Fachstelle für Altersfragen und der Alterskommission Zofingen, führte die Regionalpolizei Zofingen am 3. März 2026 im CASALEGRE einen Präventionsanlass zum Thema "Sicherheit im Alter" durch.
Am Donnerstagmorgen (05.03.2026) hat sich in Wilchingen ein Alleinunfall mit einem Van ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. Am Unfallfahrzeug und an einem Gebäude entstand hoher Sachschaden.
Nach einer Kollision mit einem E-Bike-Fahrer am Donnerstagabend (5.3.2026) in Erlenbach ist der Autofahrer geflüchtet. Der Zweiradlenker ist verletzt worden.
Nach einer Kollision mit einem E-Bike-Fahrer am Donnerstagabend (5.3.2026) in Erlenbach ist der Autofahrer geflüchtet. Der Zweiradlenker ist verletzt worden.
Die Schweiz liegt zwischen einem ausgedehnten Hoch mit Zentrum über Mittel- und Osteuropa und einem Tief über der Iberischen Halbinsel.
Während unser Wetter weitgehend vom Hochdruckgebiet bestimmt wird, führt die südöstliche Höhenströmung weiterhin mit Saharastaub angereicherte Luft zur Schweiz, insbesondere heute Freitag. Dieser Saharastaub kann sich auf die Bewölkung auswirken, was die Prognose entsprechend unsicher macht.
Der Rega-Helikopter Rega 6, stationiert auf der Basis in Locarno, kann einen Löschbehälter mit einem Fassungsvermögen von 500 Litern transportieren.
Der Rega-Helikopter Rega 6, stationiert auf der Basis in Locarno, kann einen Löschbehälter mit einem Fassungsvermögen von 500 Litern transportieren.
Es folgt ein Meilenstein auf den nächsten.
Heute ist bereits der 14. von insgesamt 21 neuen Rettungshelikoptern des Typs H145 D3 vor dem Rega-Center gelandet.
Die Stadt Thun führt zweimal jährlich eine Velo-Ordnungsaktion rund um den Bahnhof und in der Innenstadt durch.
Am Dienstag, 10. März, werden die Velos markiert und zwei Wochen später, am Dienstag, 24. März, von der Velostation Thun eingesammelt.
Was unter der Wasseroberfläche passiert, bleibt für viele unsichtbar.
Doch genau dort sind wir im Einsatz. Ob im See oder im Fliessgewässer – die Polizeieinsatztaucher der Polizei Basel-Landschaft, die Sondereinheit Orca, suchen nach Personen, Tatwerkzeugen oder Diebesgut und bergen Gegenstände aus der Tiefe.
In einer E-Mail wird behauptet, dass der Verfasser der Nachricht im Besitz fremder persönlicher Daten ist und mit dem Verkauf im Darknet droht, falls nicht innert 24 Stunden ein Betrag in Bitcoin bezahlt wird.
In einer E-Mail wird behauptet, dass der Verfasser der Nachricht im Besitz fremder persönlicher Daten ist und mit dem Verkauf im Darknet droht, falls nicht innert 24 Stunden ein Betrag in Bitcoin bezahlt wird.
Stalking ist, wenn zwei Menschen spazieren gehen und nur einer weiss davon.
Was wie ein Witz klingt, ist keiner. Es beginnt selten mit Gewalt, sondern mit Aufmerksamkeit, die nicht erwünscht ist – und mit Nähe, die sich wie Kontrolle anfühlt. Für Aussenstehende wirkt dies oft harmlos. Für Betroffene markiert dies häufig den Beginn eines schleichenden Kontrollverlusts.
Die Zahl der Führerausweisentzüge ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Hauptgründe für einen Entzug bleiben überhöhte Geschwindigkeit, Angetrunkenheit und Unaufmerksamkeit. Gleichzeitig nahm die Zahl der neu erworbenen Führerausweise für Personenwagen zu. Dies geht aus den Statistiken zu den Führerausweisen und Administrativmassnahmen hervor, die das ASTRA publiziert hat.
Die Zahl der Führerausweisentzüge ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Hauptgründe für einen Entzug bleiben überhöhte Geschwindigkeit, Angetrunkenheit und Unaufmerksamkeit. Gleichzeitig nahm die Zahl der neu erworbenen Führerausweise für Personenwagen zu. Dies geht aus den Statistiken zu den Führerausweisen und Administrativmassnahmen hervor, die das ASTRA publiziert hat.
Am Donnerstag, dem 5. März 2026, gegen 9:00 Uhr, wurde die Polizei des Kantons Jura über einen Raubüberfall in einer Fabrik in Courchavon informiert.
Am Donnerstag, dem 5. März 2026, gegen 9:00 Uhr, wurde die Polizei des Kantons Jura über einen Raubüberfall in einer Fabrik in Courchavon informiert.
Am Mittwochabend ist es in Boltigen zu einer Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.