Während die Fasnacht in einer Tessiner Gemeinde in vollem Gange war, feierten nicht nur die Menschen ausgelassen – auch 40 Rinder nutzten die närrische Gelegenheit für einen Umzug.
Der ungewöhnlichste Schauplatz dieses tierischen Abenteuers: ein privater Swimmingpool.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (12.03.25), ist eine unbekannte Täterschaft in einen Kiosk am Oedenhof eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Hintertüre gewaltsam Zutritt zum Kiosk und dessen Lager, behändigte einen Tresor und verliess die Örtlichkeit wieder in unbekannte Richtung.
Am Dienstagabend, 11. März 2025, kurz vor 21:30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A22 zwischen Liestal und Lausen eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt. An den beteiligten Personenwagen entstand grosser Sachschaden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochmorgen (12.03.2025) die Verkehrsunfallzahlen 2024 präsentiert.
Die aktuelle Statistik zeigt weniger Unfälle, deutlich weniger Schwerverletzte, aber leider mehr Verkehrstote.
Die Kantonspolizei Schwyz führte in den vergangenen Tagen im Auftrag der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz sowohl in Inner- als auch Ausserschwyz unabhängige Hausdurchsuchungen wegen Verdachts auf Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz durch.
Im Rahmen gezielter Schwerpunktaktionen wurden dabei mehrere Wohnungen von Beschuldigten durchsucht.
Vom 31. März bis 2. April 2025 startet und landet die Luftwaffe mit Kampfflugzeugen des Typs F/A-18 auf dem Flughafen Bern und betreibt während drei Tagen den militärischen Flugdienst ab Bern-Belp.
Damit testet die Armee ihre Fähigkeit, ihre Flugzeuge auch von zivilen Standorten aus zu betreiben.
Cyberkriminelle bieten über gefälschte Orell Füssli-Accounts Bücher zu Schnäppchenpreisen an.
Ihr Hauptziel ist es, die Kreditkartendaten der Opfer zu stehlen.
In der Nacht vom 11. auf den 12. März 2025 wurde in einem Hotel in Verbier ein Raubüberfall verübt.
Die Täterschaft ergriff im Anschluss die Flucht. Die Suche sowie die Ermittlungen sind im Gange.
Am Fasnachtszyschdig hatten die Einsatzkräfte alle Hände voll zu tun.
Die Kinderfasnacht und das Guggenkonzert verliefen friedlich und die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler erlebten trotz des einsetzenden Regens einen Tag mit viel Publikum und guter Stimmung.
Am Mittwochmorgen ist es in Steffisburg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fahrrad gekommen.
Die Fahrradlenkerin verletzte sich dabei schwer.
In der Nacht auf Montag haben zwei Unbekannte eine Vitrine eingeschlagen und Schmuckstücke aus einer Bijouterie in Biel entwendet.
Trotz einer umgehender Nachsuche konnten die Täter bislang nicht gefasst werden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Ein Mann aus dem Kanton Schaffhausen wurde Opfer in einem Fall von Sextortion.
Die Schaffhauser Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen und empfiehlt der Bevölkerung, keine Freundschaftsanfragen oder Einladungen in sozialen Netzwerken anzunehmen, wenn sie die Person nicht zweifelsfrei identifizieren oder nicht bereits im realen Leben getroffen hat.
Am Sonntagabend hat sich in Interlaken ein Motorradlenker einer Polizeikontrolle entzogen.
Bei der Nachfahrt wurden massiv überhöhte Geschwindigkeiten und mehrere Verkehrsdelikte festgestellt. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Heute Mittwoch, 12. März 2025, kurz nach 03.45 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens mit Luzerner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd.
Kurz vor dem Rastplatz Amsteg kollidierte das Fahrzeug linksseitig mit der Mittelleitplanke und kam nach rund 200 Metern mittig auf der Fahrbahn zum Stillstand.
Die Stadtpolizei Winterthur hat am Mittwoch, 12. März 2025, die Verkehrsunfallstatistik 2024 vorgestellt.
Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle in der Stadt Winterthur ist auf einem historischen Tiefstand, allerdings gab es zwei tödliche Verkehrsunfälle.
Am Dienstag, 11. März 2025, ca. 12.00 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Luchsingen, Fahrrichtung Schwanden, ein Auffahrunfall.
Der Lenker eines Personenwagens wollte dabei beim Lebensmittelgeschäft Volg links abbiegen.
Am Dienstag (11.03.2025), kurz nach 16:20 Uhr, ist in einer Halle eines Recyclingbetriebs an der Schneggerstrasse aufgehäuftes Recyclinggut in Brand geraten.
Der Brand konnte durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 100'000 Franken.
Der Frühling muss kurz pausieren: Die Schweiz erlebt einen markanten Wetterwechsel mit sinkenden Temperaturen, Schneefall bis 1000 Meter und teils kräftigem Niederschlag. Während es heute noch vielerorts regnerisch bleibt, ziehen morgen besonders in der West- und Nordwestschweiz Aufhellungen auf.
Doch im Süden und an den Alpen bleibt es winterlich – mit bis zu 30 cm Neuschnee in den Hochlagen.
Am Dienstag, 11. März 2025, gegen 11:35 Uhr, ereignete sich in Vicques ein Verkehrsunfall.
Aus Gründen, die noch durch die Ermittlungen geklärt werden müssen, kam ein Autofahrer, der in Richtung Courchapoix unterwegs war, von seiner Fahrspur ab.
Am Freitagnachmittag, 7. März 2025, entgleiste um 15:56 Uhr ein Zug der Linie S1 von Thurbo zwischen Stein am Rhein und Eschenz.
Der Grund für die Entgleisung ist noch unklar und wird durch die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) untersucht. Die Strecke ist ab dem 12. März 2025 wieder befahrbar.
In der Nacht vom Montag auf Dienstag, 11. März 2025, brach eine unbekannte Täterschaft an der Sernftalstrasse in Schwanden in ein Fabrikgebäude ein.
Der Einbruch erfolgt über das Fabrikdach und dort durch Einschlagen eines Fensters.
In der Nacht auf Dienstag wurde in der Gemeinde Egnach in diverse Autos eingebrochen und Gegenstände sowie Geld entwendet.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am späteren Montagnachmittag (10.03.2025) ist in Neuhausen am Rheinfall ein 5-Jähriger auf eine Strasse vor ein Auto gerannt.
Der Junge wurde bei diesem Verkehrsunfall verletzt. Die Unfallursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Montagabend hat in Inwil ein Carport gebrannt. Eine Person wurde leicht verletzt.
Mehrere Fahrzeuge wurden zerstört. Die Brandursache wird momentan abgeklärt.
Am Dienstag (11.03.25) ist auf der Zürcher Strasse ein Lastwagen verunfallt.
Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Eine Fussgängerbrücke wurde stark beschädigt und bleibt bis auf Weiteres gesperrt.
Am Montagnachmittag, 10. März 2025, besuchte eine 27-jährige Frau mit ihrem dreijährigen Sohn das Obersee Center an der Feldstrasse in Lachen.
Zwischen 16.15 Uhr und 16.45 Uhr befand sich der Knabe im Eingangsbereich beim Brunnen.
Ein 93-jähriger Mann ist am Dienstagmittag (11.3.2025) in einer Tiefgarage in Oberengstringen von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden.
Gegen 11.40 Uhr fuhr eine 89-jährige Frau mit ihrem Auto aus einem Parkfeld in einer Tiefgarage.
In der Nacht von Montag auf Dienstag, 11. März 2025, wurde an der Fabrikstrasse, Niederurnen in eine leerstehende Fabrikationshalle eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft zerschlug vorab eine Fensterscheibe eines Seiteneingangs, wuchtete schlussendlich die Türe mit einem Flachwerkzeug auf und begab sich ins Gebäudeinnere.
Am Dienstag (11.03.2025), kurz nach 16:20 Uhr, ist in einer Halle eines Recyclingbetriebs an der Schneggerstrasse aufgehäuftes Recyclinggut in Brand geraten.
Der Brand konnte durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Eine AutofahrEerin verursachte am Dienstag auf der Autobahn A7 bei Hüttlingen infolge eines Sekundenschlafes einen Selbstunfall.
Die Frau blieb unverletzt.
Am Dienstagvormittag ist es in Fideris auf der N28 zu einem Auffahrunfall gekommen.
Zwei Frauen wurden zu medizinischen Abklärungen in ein Spital gebracht.
Im Verzweigungsbereich Hauptstrasse/Limpachstrasse in Brittern hat sich am Montag, 10. März 2025, eine Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad ereignet.
Dabei ist der Fahrradlenker erheblich verletzt worden.
Heute gegen 07:15 Uhr fuhr eine Autofahrerin vom Col des Rangiers in Richtung Develier.
Kurz nach dem Passhöhe stiess sie auf ein langsam fahrendes Fahrzeug.
Der Fasnachtsmäntig beschäftigte die Basler Blaulichtorganisationen.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt musste am Montagnachmittag und in der Nacht elf Einsätze im Zusammenhang mit der Fasnacht leisten.
Am 11.03.2025, gegen 02.00 Uhr, wurde ein 34-jähriger Mann in der Webergasse / Ochsengasse von vier Unbekannten angegriffen und Opfer eines Raubes.
Er wurde dabei verletzt.
Am Montagabend ist ein Lenker eines Leichtmotorfahrrades in Münsingen bei einem Selbstunfall schwer verletzt worden.
Er wurde mit der Ambulanz ins Spital gefahren. Der Unfallhergang wird untersucht.
In den vergangenen Wochen hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden der Verkehrssicherheit ein besonderes Augenmerk gewidmet und die Verkehrskontrollen intensiviert.
Zehn Personen wurden zur Anzeige gebracht.
Nach der Meldung über einen Aufbruch der Kasse bei einer Autowaschanlage in Bellach hat die Polizei einen Tatverdächtigen angehalten und für weitere Ermittlungen festgenommen.
Am Montag, 10. März 2025, gegen 22.50 Uhr, wurde durch eine Anwohnerin der Gewerbestrasse in Bellach ein verdächtiges Geräusch gehört.
In einem Wald bei Ueken wurde am Montag ein demoliertes Auto gefunden.
Nachdem zunächst unklar war, wer den Unfall verursacht hatte, konnte die Kantonspolizei Aargau die Lenkerin gleichentags ermitteln. Sie war unverletzt geblieben.
Ein Motorradfahrer hat sich am Montagnachmittag (10.3.2025) in Bülach bei einem Selbstunfall Verletzungen zugezogen.
Kurz vor 15.30 Uhr fuhr ein 37-jähriger Mann mit einem Motorrad auf dem Müliweg in Richtung Kasernenstrasse.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.