Kürzlich trainierten verschiedene Blaulichtorganisationen gemeinsam den Ernstfall.
Im Fokus standen Grossereignisse mit vielen Verletzten – Situationen, in denen Rettungsdienste und Notaufnahmen an ihre Grenzen stossen.
Noch sind die Ohren fast grösser als die Pfoten… aber unser junger Diensthund „Varro“ hat ein klares Ziel: In den nächsten zwei Jahren wird er Schritt für Schritt zum verlässlichen Polizeihund ausgebildet.
Gemeinsam mit seinem Hundeführer lernt Varro alles, was es für den Einsatz braucht.
In der Nacht auf Samstag, kurz nach 2 Uhr, ist im Kreis 3 in einem Mehrfamilienhaus ein Feuer ausgebrochen.
Die Berufsfeuerwehr evakuierte rund dreissig Personen, teils mittels Fluchthaube und über die Autodrehleiter.
Die Motorradsaison läuft – und damit steigt auch das Unfallrisiko.
Passen Sie Ihre Fahrweise den aktuellen Verhältnissen und Ihrem eigenen Fahrkönnen an.
Am Wochenende ist wieder das Oldtimer in Obwalden (OiO) unterwegs.
Dadurch gibt’s in und um Sarnen voraussichtlich mehr Verkehr als sonst und es kann stellenweise zu Behinderungen kommen.
Ein kräftiges Hoch hat sich nach Mitteleuropa ausgedehnt. Es bestimmt in den kommenden Tagen unser Wetter und sorgt zunehmend für sommerliche Temperaturen.
Am Sonntag verstärkt sich das Hoch vorübergehend und damit nimmt auch die Bisenströmung etwas zu.
An Auffahrt waren unsere Mitarbeitenden im Kanton Thurgau am Panzer- und Armeefahrzeugtreffen in Bürglen vor Ort.
Einsatzfahrzeuge, Rapiscan, MOGRA, Einsatzmaterial, Sicherstellungen und Vorführungen mit Diensthunden: Die Besucherinnen und Besucher erhielten spannende Einblicke in verschiedene Facetten unserer Arbeit.
Am frühen Donnerstagabend kam es in einem Mehrfamilienhaus zu einem Brand im Kellerbereich.
Durch die starke Rauchentwicklung breitete sich der Rauch rasch im Treppenhaus aus, weshalb die Bewohner vorsorglich evakuiert werden mussten.
Ab dem 1. Juni 2026 wird die Bahnhofstrasse in Schwanden zwischen dem Gemeindehaus und der Hauptstrasse gesperrt.
Die Sperrung dauert voraussichtlich bis am 26. Juli 2026.
Am Mittwoch, 20. Mai 2026, bemerkte eine Frau im Parkhaus Neuwiesen, dass sich zwei Jungfüchse im Motorraum ihres Fahrzeugs versteckt hatten, woraufhin sie die Stadtpolizei verständigte.
Die Tiere konnten durch die Einsatzkräfte unversehrt aus dem Auto befreit werden.
Am Donnerstagabend entzog sich in Bischofszell ein Autofahrer einer polizeilichen Kontrolle.
Er wurde an seinem Wohnort festgenommen. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Freitagvormittag ist es in Ersigen zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Eine Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Die Schaffhauser Polizei hat am Dienstagnachmittag (19.05.2026) in der Stadt Schaffhausen einen mutmasslichen «Klemmbrettbetrüger» festgenommen.
Der Mann war aufgrund einer Aufenthaltsnachforschung ausgeschrieben.
Bei einer Polizeiaktion in Zügen und Bahnhöfen im Nordwaadtland kam es zu zahlreichen Anzeigen und mehreren Festnahmen.
Die Kontrolle fand am Dienstag, 19. Mai 2026, auf mehreren Bahnlinien ab dem Bahnhof Yverdon-les-Bains statt.
Die Staatsanwaltschaft, die Jugendanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen die kürzliche Festnahme eines 18-jährigen Schweizers sowie von drei Minderjährigen mit, die alle im Kanton Waadt wohnhaft sind.
Die vier Beschuldigten sollen einen Schweizer Touristen tätlich angegriffen und anschliessend dessen Mobiltelefon gestohlen haben.
Die Stadtpolizei Winterthur führte bei einer Sportveranstaltung eine Kontrolle von Sicherheitsmitarbeitenden durch.
Dabei stellten die Einsatzkräfte einen Mitarbeiter fest, der die gesetzlichen Voraussetzungen für die Ausübung dieser Tätigkeit nicht erfüllte.
Am Donnerstagabend (21.05.2026) ist auf dem Dach des Stadions Gründenmoos ein Brand ausgebrochen.
Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz nach 10.00 Uhr in Lamone an der Via Cantonale zu einem versuchten Raubüberfall auf ein Geschäft gekommen ist.
Zwei vermummte Männer versuchten gewaltsam in das Geschäft einzudringen.
Am 30. Mai 2026 lädt die Kantonspolizei Bern zum kantonalen Tag des offenen Verkehrsgartens ein.
An mehreren Standorten im Kanton wird ein Einblick in den praktischen Verkehrsunterricht von Kindern und Jugendlichen gegeben.
Die Frau, die am 21. Mai 2026, im Kreis 10 bei einer Kollision mit einem Lieferwagen schwer verletzt worden war, ist leider im Spital verstorben.
Die Rentnerin erlag am selben Abend ihren Verletzungen.
Die Luzerner Polizei hat vorgestern in der Stadt Luzern zwei mutmassliche Schmuckbetrüger festgenommen.
Die Männer sollen kurz vor ihrer Festnahme versucht haben, gefälschten Goldschmuck zu verkaufen.
Am Freitagmorgen, 22. Mai 2026, ist es in Urnäsch zu einem Küchenbrand gekommen.
Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Betrügerische Telefonanrufe bei denen sich Kriminelle als Mitarbeitende von Banken ausgeben nehmen stetig zu.
Unter dem Vorwand angeblich unbekannter oder verdächtiger Zahlungen versuchen sie, das Vertrauen der Angerufenen zu gewinnen.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass heute Morgen kurz vor 2:00 Uhr in der Tiefgarage an der Via al Fiume in Viganello, die drei Gebäude verbindet, ein Feuer ausgebrochen ist.
Laut ersten Ermittlungen entstand das Feuer in einem der geparkten Autos, wodurch dichter Rauch auftrat und auf weitere Fahrzeuge in der Nähe übergriff.
Vom kommenden Mittwoch bis am Donnerstag weilt der Präsident Karol Nawrocki der Republik Polen anlässlich eines Staatsbesuches in der Schweiz.
Infolgedessen kommt es im Stadtzentrum von Bern zu Verkehrseinschränkungen.
Die Stadtpolizei Zürich bittet die Besucher des Open-Air-Konzerts vom Mittwoch, 27. Mai 2026, für die Anreise zum Stadion Letzigrund die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen.
Es muss mit Verkehrseinschränkungen rund um das Stadion gerechnet werden.
Am Donnerstagnachmittag kam es in Siselen auf der Ausserdorf zu einem Verkehrsunfall.
Ein Fahrradlenker wurde dabei tödlich verletzt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am frühen Freitagmorgen in Kreuzlingen einen alkoholisierten Velofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Am Donnerstagabend ist in Gampelen ein Schopf in Brand geraten und komplett niedergebrannt.
Es wurde niemand verletzt. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Am Donnerstagnachmittag (21.05.2026) ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen.
Das 11-jährige Mädchen wurde dabei leicht verletzt. Die Person, welche mit dem Auto unterwegs war, ist geflüchtet.
Bei einer Zollkontrolle im solothurnischen Flüh stiessen Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) auf 1’860 Kilogramm Pommes frites.
Die Ware wurde unverzollt und ungekühlt in die Schweiz eingeführt.
Die Verkehrssanierung Burgdorf – Oberburg – Hasle kann umgesetzt werden.
Regierungspräsident Christoph Neuhaus hat sich mit den beiden Beschwerdeführern darauf verständigt, dass sie ihre Beschwerden beim Verwaltungsgericht zurückziehen.
Am Donnerstagnachmittag kam es am Bahnhofplatz in Aarau zu einem versuchten Raubüberfall auf eine Migrolino-Filiale.
Dabei wurde ein Mitarbeiter leicht verletzt. Die Polizei konnte den mutmasslichen Täter kurze Zeit später festnehmen.
Am 20. Mai 2026 wurde in Crans-Montana in einem Juweliergeschäft ein Einbruchdiebstahl verübt.
Ein mutmasslicher Täter konnte kurz nach der Tat identifiziert und festgenommen werden.
In Neuheim ist es zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der Zweiradlenker musste mit einem Rettungshelikopter ins Spital eingeliefert werden.
In Cham ist ein Autofahrer auf die Gegenfahrbahn gekommen und in zwei Fahrzeuge geprallt.
Ein weiteres Auto wurde durch einen umgefahrenen Inselschutzpfosten beschädigt.
Am 20. Mai 2026 ereignete sich in Aminona, in der Gemeinde Crans-Montana, ein Arbeitsunfall. Eine Person kam dabei ums Leben.
Der Unfall ereignete sich am Mittwochnachmittag, kurz nach 14 Uhr, auf einer Baustelle in Aminona.
Ein kräftiges Hoch hat sich nach Mitteleuropa ausgedehnt.
Es bestimmt heute und in den kommenden Tagen unser Wetter und sorgt zunehmend für sommerlich warme Temperaturen.
Am Sonntag, 17. Mai 2026, ab ca. 15.00 Uhr, führte das hohe Rückreiseaufkommen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Kanton Uri.
Aufgrund von Staus auf der A2 in Fahrtrichtung Norden sowie auf der A4 Richtung Schwyz wich ein Teil des Verkehrs auf die Kantons- und Gemeindestrassen aus.
Am Donnerstag, 21. Mai 2026, ca. 13.30 Uhr, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung über einen Brand an der Hauptstrasse in Oberurnen ein.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Fassade eines Gebäudes in Brand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.