Eine Autofahrerin wurde am Montagmorgen bei einem Selbstunfall auf der A7 bei Hüttlingen leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Eine 39-Jährige verlor um 7 Uhr in Fahrtrichtung Zürich die Kontrolle über ihr Auto.
Am Samstagnachmittag wurde die Kantonspolizei Freiburg darüber informiert, dass in Guschelmuth eine Person im Zusammenhang mit Reparaturarbeiten an einer Wasserleitung verstorben ist.
Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Sonntagmorgen (01.03.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen drei Männer festgenommen, die verdächtigt werden, zuvor einen Diebstahl aus einem Auto begangen zu haben.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (01.03.2026) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Garagenbetrieb an der Kapplerstrasse eingebrochen.
Dabei stahl sie einen Fahrzeugschlüssel und entwendete ein Auto.
Ab dem 2. März 2026 ist die Zufahrt zur Rue de Vermont von der Rue de Montbrillant für drei Wochen gesperrt.
Vom Bahnhof aus ist die Rue de Vermont über die Rue du Vidollet erreichbar.
Ein Automobilist fuhr am Sonntagnachmittag im Bereich Boowald in Richtung Roggwil.
Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte heftig mit einem Brückengeländer.
Starke Erhöhung der Anzahl Verkehrsunfälle bei erneutem Anstieg der Anzahl Verkehrsunfälle wegen momentaner Unaufmerksamkeit (Ablenkung).
Im Jahr 2025 wurden im Kanton Appenzell Innerrhoden 101 Verkehrsunfälle polizeilich bearbeitet. Dies entspricht einem Anstieg zum Vorjahr um 22%.
Ab November 2024 wurden in Wohnhäusern der Region Siders mehrere Einbrüche verübt.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei Wallis unter der Leitung der Staatsanwaltschaft führten zur Identifizierung der Täter und zur Aufklärung zahlreicher Fälle.
Im Oberengadin findet am Sonntag, 08. März 2026 der 56. Engadin Skimarathon statt.
Die Kantonspolizei Graubünden regelt für diesen Anlass zusammen mit den Verkehrskadetten, den Polizeiorganen der umliegenden Gemeinden und Mitarbeitern zweier privater Sicherheitsfirmen den Verkehr.
Ein Hochdruckgebiet mit Kern über Osteuropa bestimmt das Wetter in der Schweiz. Anfangs der Woche ist die Luft auf der Alpensüdseite jedoch noch angefeuchtet, wobei es in Verbindung mit einem Kaltlufttropfen über dem Alpenraum zu Schauern kommt.
Auf Dienstag zieht der Kaltlufttropfen ostwärts und auch im Süden trocknet die Luft ab.
Ein aufmerksamer Passant meldete der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden am 25.02.2026, dass in einem Baustellenbereich eine Kabelrolle hinter einem Restaurant brenne.
Die alarmierten Einsätze begaben sich unverzüglich zum Schadenplatz.
Ergänzende Feuerwehrmeldung: Kurz nach 11.30 Uhr geriet ein 81-jähriger Automobilist am 26.02.2026 bei der Örtlichkeit Egga aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem entgegenkommenden Fahrzeug eines 57-Jährigen (>>Polizei.news berichtete<<).
Der 81-Jährige wurde mittelschwer verletzt, seine 79-jährige Mitfahrerin erlitt schwere Verletzungen.
Auf der Zürichstrasse in Zollikofen ist es am Samstagvormittag zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Dabei entstanden Schäden an einem Zaun, einem Container und einem Strassenschild. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Update zu dieser Vermisstmeldung (03.04.2026)
Der seit dem 26. Februar 2026 in Lausen BL vermisste Mann ist am Mittwochnachmittag tot aufgefunden worden.
Am frühen Sonntagmorgen, 1. März 2026, kam es im Kreis 1 zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppierungen.
Ein 20-jähriger Mann wurde dabei verletzt und musste hospitalisiert werden.
In den frühen Morgenstunden ist ein Autofahrer am Steuer eingeschlafen und in einen Verkehrsteiler geprallt.
Der Lenker sowie seine Mitfahrerin mussten ins Spital eingeliefert werden.
Das Lehnenviadukt bei Beckenried muss aufgrund seines Alters instandgesetzt werden.
Die umfangreichen Sanierungsarbeiten finden zwischen März 2026 und Dezember 2027 statt.
Die Baudirektion Uri beginnt am Montag, 2. März 2026, auf der Gotthardstrasse bei der Fellitobel-Brücke in der Gemeinde Gurtnellen im Bereich Wassnerwald mit umfangreichen Arbeiten, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und um die Fundation der Strasse frostsicher zu machen.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mai 2029.
Ab dem 2. März 2026 wird der Tunnel, der zu den Deponien Elbisgraben und Höli in Liestal führt, saniert und erneuert.
Damit die Zufahrt zu den Deponien tagsüber gewährleistet werden kann, erfolgen die Bauarbeiten nach Betriebsschluss der beiden Deponien.
Ab Montag, 9. März 2026 werden in Aesch auf der Ettingerstrasse im Bereich Schürfeld auf einer Länge von 130 Metern die beschädigte Fahrbahn und die Fundation erneuert.
Bis Ende Juni 2026 kommt es zu Einschränkungen in der Verkehrsführung.
In Schafsheim kollidierte ein 32-jähriger Automobilist mit einem Kandelaber.
Er wurde leicht verletzt. Am Fahrzeug und der Strasseneinrichtung entstand Sachschaden.
In der Nacht auf Sonntag (01.03.2026) ist an der Neugrüthalde in Beringen ein Auto in einen Gartenzaun gefahren.
An beiden Objekten entstand Sachschaden. Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
Gestern Abend brach im Keller eines Gebäudes in Freiburg ein Feuer aus.
Mehrere Bewohner mussten evakuiert werden. Sie konnten alle wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Umstände und Ursachen des Brandes werden derzeit untersucht.
Am Samstagmittag kollidierte ein 87-jähriger Automobilist mit einem Roller.
Die Rollerlenkerin wurde verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Die Aaretalstrasse vom Kreisel PSI in Würenlingen bis zum Gewerbegebiet Vorhard in Döttingen und weiter bis zum Anschluss der neu sanierten Umfahrungsstrasse beim Knoten Usserdorf wird saniert.
Die Sanierung dauert vom 2. März 2026 bis voraussichtlich Ende Sommer 2027.
An der Lenzburgerstrasse (K123) in Hendschiken sind ab Herbst 2026 umfassende Sanierungs- und Ausbauarbeiten vorgesehen.
Zur Vorbereitung für diese Bauarbeiten werden ab 2. März 2026 entlang der Kantonsstrasse umfassende Rodungsarbeiten ausgeführt.
Die Bauarbeiten an der Dorfstrasse Neuendorf können im Sommer 2026 starten.
Nach Auswertung eines Testbetriebs mit angepasster Busnetz-Struktur haben sich der Gemeinderat Neuendorf und das Amt für Verkehr und Tiefbau des Kantons Solothurn auf eine gemeinsame Lösung geeinigt.
Am Samstagmittag ist es in Aeschlen ob Gunten zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der Lenker des Motorrads verletzte sich dabei und wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Am Donnerstag, 26. Februar 2026, kurz vor 13.55 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass es beim Östericher-Wideli in Sundlauenen (Gemeinde Beatenberg) zu einem Motorradunfall gekommen sei.
Gemäss ersten Erkenntnissen war ein Motorradlenker von Interlaken herkommend in Richtung Merligen unterwegs, als es aus noch zu klärenden Gründen zu einer seitlich-frontalen Kollision mit einem entgegenkommenden Motorradlenker kam.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 28. Februar 2026 / 1. März 2026, kurz vor 03.45 Uhr, kam es auf der Baselstrasse in Duggingen BL zu einer Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Lieferwagen.
Dabei wurde eine Person verletzt.
Am Samstag ist es auf der Prättigauerstrasse H28 in Klosters zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Die beiden Fahrer erlitten schwere Verletzungen.
Am Samstagnachmittag kam ein Automobilist in Witsanitstnau von der Strasse ab, prallte gegen einen Baum und kam schliesslich im Wiesland zum Stillstand.
Der Lenker wurde verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Nach der Tragödie in Crans-Montana hat der Staatsrat die kantonalen Brandschutzmassnahmen verstärkt.
Die Durchführungfeusbestimmungen zum Gesetz über Brandschutz und Schutz vor Naturgefahren (RALPDIENS) wurden in seiner Sitzung vom 16. Februar 2026 geändert.
Die Gemeinde Belmont-Broye und das Tiefbauamt (TBA) legen das Projekt zur Neugestaltung der Ortsdurchfahrt von Domdidier im Bereich des Dorfzentrums und der Route de Vy-d’Avenches öffentlich auf.
Das Vorhaben ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Sicherheit und der Lebensqualität im Dorfzentrum.
Am Sonntag, dem 1. März , gegen 2:05 Uhr, fuhr ein 18-jähriger Einwohner des Kantons Bern mit seinem Auto von Le Maillard in Richtung Boulevard des Endroits in La Chaux-de-Fonds.
Das Fahrzeug kam von der Strasse ab und prallte gegen einen Baumstumpf.
Am Samstagnachmittag (28.02.2026) hat eine Frau beim Schulhaus Zimmerberg zwei Kinder tätlich angegangen, einen Helfer und eine Polizistin verletzt.
Der Vorfall ereignete sich während der Fasnachtsfeierlichkeiten beim Schulhaus.
Die Schweiz liegt auf der Vorderseite eines Tiefs mit Kern über der Nordsee. Es führt im Tagesverlauf mit einer südwestlichen Höhenströmung eine schwache Kaltfront von Westen her zur Alpennordseite.
Am Sonntag zieht die Störung nur zögerlich ostwärts ab. Am Montag baut sich ein Hochdruckgebiet über Mitteleuropa auf. Die Luft über dem Alpenraum wird stabilisiert und wieder abgetrocknet.
Mit Beziehungen Brücken bauen.
Andy leistet im Jugenddienst wichtige Präventionsarbeit für Jugendliche und trägt somit einen Teil dazu bei, dass junge Menschen nicht straffällig werden.
Am Samstag, 28. Februar 2026, circa 15.15 Uhr, ist es im Untersuchungsgefängnis Waaghof zu einer Rauchentwicklung gekommen.
In einer Zelle brach ein Feuer aus.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am frühen Samstagmorgen in Steinebrunn nach einem Einbruchdiebstahl einen Tatverdächtigen festgenommen und inhaftiert.
Kurz nach 4.30 ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass zwei maskierte Personen zu Fuss in Steinebrunn unterwegs seien.
Am Samstag, 28. Februar 2026, ging um 13:50 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung über eine Rauchentwicklung im Gebiet Gütsch in Unteriberg ein.
Die sofort alarmierte Feuerwehr Unteriberg konnte vor Ort bereits ausgebranntes Grüngut und eine davon ausgehende Rauchentwicklung feststellen.
Kurz vor Samstagmittag (28.02.2026) landete ein Pilot eines grossen Heissluftballons, besetzt mit mehr als 10 Personen, auf einer Wiese in Gonten.
Aufgrund des Zustandes der Wiese entschied der Pilot, seinen Ballon von der Wiese auf die naheliegende Strasse zu rangieren.
Bei einem Gewaltdelikt in Embrach ist am Freitagabend (27.02.2026) ein Mann verletzt worden.
Der geflüchtete Täter wurde rund zwei Stunden später im Kanton Schwyz verhaftet.
In der Nacht von Freitag, dem 27. Februar, auf Samstag, den 28. Februar, stürzte ein 19-Jähriger in Cressier am Wasserfall Cascade du Ruhaut beim Wandern mit einem Freund zwei Meter tief in den Wald.
Die Rettungskräfte REGA und GRIMP wurden zur Bergung alarmiert.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.